Kolpingsfamilie Landau

Martin Wenninger
Oberes Buchet 54
Landau
Telefon: 09951-8193
Email: kolpingsfamilie-landau@freenet.de

Kooperator Carl Singer trat erstmals am 14. April 1858 an das Bischöfliche Ordinariat heran, einen Gesellenverein gründen zu dürfen; am 15. November 1861 unter Pfarrer Rußwurm wird er mit 40 Gesellen Wirklichkeit. Aufgabe des Vereins war damals, die Handwerksgesellen mit dem Geiste Adolph Kolpings zu erfüllen, bevor sie auf Wanderschaft gingen. 1864 gehörten der Kolpingfamilie Landau 64 Mitglieder an; neben zahlreicher Aktivitäten pflegte man das Theaterspiel, viermal im Jahr traten die Kolpingsöhne auf. 1866 beschaffte der Verein eine Fahne nach dem Muster altdeutscher Zunftstandarten, sie ist noch vorhanden und wurde 1989 restauriert. Ab 1933 und in der folgenden Kriegszeit, besonders zur Zeit Pfarrer Hubers, der ein treuer Verfechter des Vereins war, kamen schwere Zeiten für die Kolpingsöhne; letztlich lösten die Nazis den Verein auf. Nach dem Krieg erweckte Kaplan Erhard Hecke die Kolpingfamilie zu neuem Leben. Eine wirkliche Familie wurde der Verein nachdem erstmals ab dem 1. Januar 1980 auch Frauen Mitglieder werden könnten. 1985 richtete die Kolpingfamilie das ehemalige Wirtschaftsgebäude des Klosters der Englischen Fräulein als Vereinsheim her. 1986 konnte der Verein das 125-jährige GrÜndungsjubiläum feiern. In der Kolpingfamilie gibt es verschiedene Untergruppen wie z.B. Kindergruppen, Mutter-Kind-Gruppen, Familienkreis, Kolpingsingkreis Labyrinth Die Aktivitäten des Vereins umfassen Monatsversammlungen mit Referaten, zweimal jährlich die Altstoffsammlung, jährlich im Frühjahr Säuberungsaktion am Bockerlbahn-Radweg, Adventsfeiern, Mutter-Kind-Gruppen, Kinderwarenbasare, Gruppenstunden für Kinder, Kegelabende Familienradeltouren, Fastenessen, Besinnungstage, Familienausflüge, Grillfeste, Teilnahme an überörtlichen Veranstaltungen auf Verbandsebene und bei örtlichen Vereins- und Kirchenfesten, Verkauf von Transfair- und Bastelware für soziale Zwecke, "Nikolausdienste" übernahme des "Himmeltragens" und von verschiedenen Aufgaben für die Pfarrei (Chor Labyrinth, Pfarrball und anderes). Insgesamt gehören der Kolpingfamilie gegenwärtig 205 Mitglieder an; das aktuelle Programm hängt immer in einem Schaukasten an der Stadtpfarrkirche St. Maria und am Vereinsheim aus. Seit 8. August 2006 ist die Kolpingsfamilie ein eingetragener Verein und führt die Bezeichnung Kolpingsfamilie Landau/Isar e.V. Nach der Auflösung des Klosters und dem Verkauf, sowie dem geplanten Wegriss musste eine neue Unterkunft gesucht werden. Mit Hilfe der Stadt konnte das Erdgeschoss im Siegfried-Kroiß-Weg 1 erworben werden. Bereits Ende November 2006 begann der umfangreiche Umbau. Am 3. März 2007 konnte der Umzug erfolgen.
 
aktuelle Termine   Nachrichten
Wann: Sa 23.03.2019 - 20:00       
Was: Jahreshauptversammlung mit Präseswahl  
Wo: Kolpinghaus
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: Sa 30.03.2019 - 06:30       
Was: Religiöse Frühschicht  
Wo: Kolpinghaus
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: So 07.04.2019 - 12:30      - 16:30  
Was: Kaffee- und Kuchenverkauf beim Autohaus Vollmann  
Wo: Autohaus Vollmann
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: Sa 13.04.2019 - 06:30       
Was: Religiöse Frühschicht  
Wo: Kolpinghaus
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: So 14.04.2019 - 14:00       
Was: Kirchenführung in der Pfarrkirche St. Maria  
Wo: Pfarrkirche St. Maria
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: Sa 27.04.2019 - 14:00       
Was: Ramma Damma am Bockerlbahn Radweg  
Wo: Bockerlbahn Radweg
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: Fr 03.05.2019 - 19:00       
Was: Maiandacht  
Wo: St. Josef Kapelle am Bockerlbahn Radweg
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: Do 30.05.2019 - 14:00       
Was: Familienradausflug am Vatertag  
Wo: Gasthaus Löhr
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: Do 20.06.2019 - 09:00       
Was: Fronleichnamsprozession  
Wo: Stadtgebiet von Landau
Wer: Pfarrei Landau
   
Wann: So 23.06.2019 - 11:00       
Was: Pfarrfest in St. Johannes  
Wo: Pfarrkirche St. Johannes
Wer: Pfarrei St. Johannes
   
Wann: Fr 28.06.2019 - 17:00       
Was: Volksfestauszug  
Wo: Landau
Wer: Stadt Landau
   
Wann: Sa 13.07.2019 - 17:00       
Was: Gartenfest  
Wo: Bei Martin und Maria, Oberes Buchet 54
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: Sa 31.08.2019 - 09:00       
Was: Großer Kinderwarenbasar  
Wo: Stadthalle Landau
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: So 29.09.2019 - 12:30      - 16:30  
Was: Kolping-Cafe am Marktsonntag  
Wo: Autohaus Vollmann
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: Sa 09.11.2019 - 08:00       
Was: Altkleider- und Altpapiersammlung  
Wo: Stadtgebiet von Landau
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
09.12.2018 Adventsfeier mit Ehrung  

50 Jahre bei der Kolpingsfamilie

Auszeichnung und Dank für langjährige Mitglieder bei der Adventsfeier

 

Im Anschluss an den Gottesdienst zu Ehren des Gründervaters Adolf Kolping und die verstorbenen Mitglieder und Präsides fand sich die Kolpingsfamilie zur Adventsfeier im Pfarrzentrum St. Johannes zusammen. Herzlich willkommen hieß Vorsitzender Martin Wenninger besonders Bürgermeister Helmut Steininger , die „Kolpingpatin“ Hildegard Forster und Pfarrvikar Pater Nelson, der sodann das Mittagsgebet sprach.

Nachdem sich alle gestärkt hatten, übernahmen Maria Gsödl, Claudia Liebmann, Susi Ney, Angela Obermeier, Maria Wenninger und Gudrun Weber. Sie zeigten sich für den besinnlichen Teil der Adventsfeier verantwortlich und hatten sich thematisch mit den Händen beschäftigt. In einer Meditation und einem Text wurde deutlich, dass man mit Händen vieles tun und dadurch Positves, aber durchaus Negatives bewirken kann. Auch dass man es durch die innere Haltung selbst „in der Hand hat“ glücklich und zufrieden zu sein, wurde den Anwesenden in einer Geschichte vor Augen geführt. Weiter wurden gemeinsam Adventslieder gesungen und ein Klarinettentrio, bestehend aus Mitgliedern der Kolpingjugend, sorgte mit adventlichen Weisen für eine besondere Stimmung.

Sodann informierte der Vereinsvorsitzende seine Mitglieder über das positive Sammelergebnis der Altmaterialsammlung und verkündete, dass aus dem Ertrag der beiden Sammlungen 1000 € für das Patnerschaftsprojekt der Diözese in Uruguay und 500 € für den Verein „Haus des Lebens“ gespendet werden können. Weiter konnte er davon berichten, dass bei der Nikolausaktion rund 87 Familien mit etwa 150 Kindern besucht wurden und dadurch Spenden in Höhe von 1400€ weitergegeben werden können und zwar aufgeteilt auf das Simbabwe-Projekt der Congregatio Jesu, die Aktion „Freude durch Helfen“, den Kinderschutzbund, das Aidswaisenprojekt der Mallersdorfer Schwestern in Nkandala und Donum Vitae. Überdies hatte er die angenehme Aufgabe der Leitung der Kolpingjugend, Silvia Lerchenberger, für ihren Einsatz zum Wohle der Gruppe mit einem kleinen Präsent zu danken.

Außerdem hatte Martin Wenninger die besondere Ehre zwei Mitglieder für 50-jährige Mitgliedschaft auszuzeichnen. Max Ramet und Anton Wenninger sen. können auf dieses besondere Jubiläum blicken. Leider konnte Max Ramet nicht anwesend sein; die Ehrung wird nachgeholt. Seinem Vater konnte er aber die goldene Verbandsnadel an den Revers des Anzugs stecken und ihm für seine langjährige Treue zum Verein danken. Mit den launigen Worten „50 Jahre packen wir zwei schon noch“ überreichte er weiter eine Urkunde vom Verband und einen Präsentkorb.

Danach dankte der Vereinsvorsitzende allen, die in irgendeiner Weise an der Gestaltung des Gedenkgottesdienstes und der Adventsfeier mitgewirkt hatten und lud die Anwesenden ein noch gemütlich bei Kaffee und Kuchen in freundschaftlicher Runde zu verweilen.

 
09.12.2018 Kolping gedenk Gottesdienst  

Mit dem Frieden in der Familie anfangen

 

Gottesdienst im Zeichen Adolph Kolpings

 

Landau. Der Sonntagsgottesdienst in St. Johannes stand unter dem Zeichen des seligen Adolph Kolpings. Die Mitglieder der Kolpingsfamilie waren am zweiten Adventssonntag ins Gotteshaus gekommen, um ihrem Gründervater zu gedenken. Die Feier dieses Gedenktages ist ein Höhepunkt im verbandlichen Leben der Kolpingsfamilie. Pfarrvikar, Pater Nelson zelebrierte die Messe, der Kolpingsingkreis „Labyrinth“ hatte die musikalische Gestaltung übernommen.

 

Statt einer Predigt gestalteten Mitglieder der Kolpingjugend ein Rollenspiel, das Einblick in einen Familienalltag in der Vorweihnachtszeit gewährte. Im Eck der Wohnküche steht eine große Laterne. In ihr brennt schon seit drei Tagen das Friedenslicht. Wegen einer Nichtigkeit streiten sich Mutter und Tochter, die ältere Tochter mischt sich ein, was die Lage jedoch verschärft. Der Sohn, der Zeuge des Streits wird, sagt:  „Ich frage mich, warum bei uns dieses Friedenslicht brennt, wenn in dem Haus nie Frieden herrscht und dauernd gestritten wird.“ In der Auslegung stellte Kolpingmitglied Maria Wenninger fest: „Wir können die ganze Welt mit dem Licht aus Bethlehem zum Leuchten bringen und es würde sich nichts ändern, solange die Herzen der Menschen von diesem Licht nicht ergriffen sind. Das Friedenslicht kann uns nur dazu ermahnen, den Frieden selber zu leben, sich von dem Licht und der Liebe Jesu Christi entzünden zu lassen. Wir müssen das sein und das leben, was wir sind: Christen, Kolpingschwestern und -brüder.“ Sieführte die Gemeinde auf ein Zitat des Vereinsvaters hin. „Adolph Kolping hat seiner Zeit die Kirche, die Politiker, die Führenden in der Gesellschaft und sich selber mit folgender Aussage provoziert, ‚Man schämt sich, zu sein was man ist, aber man schämt sich nicht, zu scheinen, was man nicht ist.‘ Kolping hätte das praktische Christsein auch außerhalb der Gottesdienstzeiten vorgelebt. „Leben wir das, was wir sind: Christen, Kolpingschwestern- und –brüder.“ Mit dem Schlusslied „Wir sind Kolping“, brachten die Kolpingsmitglieder den familiären Charakter ihrer Gemeinschaft besonders zum Ausdruck. Im Anschluss fand die Kolping-Adventsfeier im Pfarrzentrum St. Johannes statt.

 
30.11.2018 Adventskranzsegnung im Kolpinghaus  

Adventskranz ein Zeichen der Hoffnung

 

Die Kolpingsfamilie lud am Freitagabend zur Adventskranzsegnung ein Der zweite Vorsitzende, Günter Gsödl, begrüßte die Anwesenden, die sich im Kolpinghaus eingefunden hatten. Pater Nelson gestaltete sodann eine kleine Andacht. Er stellte dabei fest, dass der Adventskranz ein Zeichen der Hoffnung sei. „Es genügt nicht, sich selber Hoffnung zu machen, es braucht einen Grund. Der Grund ist Weihnachten und die Geburt Christi, auf die wir warten.“ Gemeinsam mit den Anwesenden wurden Adventslieder gesungen und Gebete gesprochen, sodann segnete der Geistliche die mitgebrachten Adventskränze.

 
24.11.2018 Spielwarenbasar der Kolpingjugend  

Großer Ansturm herrschte am Samstagnachmittag im Pfarrzentrum St. Johannes beim Spielwarenbasar der Kolpingjugend Landau. Die Augen der anwesenden Kinder leuchteten beim Anblick der vielen, auf den Tischen aufgestapelten Spiele, Puzzle, Bücher, Puppen, Fahrzeuge usw. und auch die Eltern bzw. Großeltern hatten ihre Freude daran; konnten sie doch guterhaltene Spielwaren zu Schnäppchenpreisen erstehen. Mit selbstgebackenen Kuchen und Torten zum dortigen Verzehr bzw. zum Mitnehmen hatten die Jugendlichen auch für das leibliche Wohl der Einkäufer gesorgt.

Bereits am Freitagnachmittag war die Kolpingjugend gefordert die Waren anzunehmen und die rund 1800 Artikel nach verschiedenen Kategorien auf den Tischen anzuordnen Nachdem am Abend wieder alle "Restwaren" bzw. die Verkaufserlöse an die Verkäufer zurückgegeben waren, konnte die fleißige Truppe sich über einen schönen Betrag für ihre Gruppenkasse freuen. Damit aber auch anderen eine Freude bereitet werden kann, entschieden sich die Jugendlichen auch dieses Jahr für die Geschenkeaktion von "Donum Vita" Spiele zu spenden. Silvia Gradwohl freute sich die Spielr entgegenzunehmen, damit kann sie wieder einige Kinder glücklich machen, deren Eltern sich keine Weihnachtsgeschenke leisten können.

 
03.11.2018 Altkleider- und Altpapiersammlung der Kolpingsfamilie  

Bei angenehmen Temperaturen machten sich rund 40 Helfer und Helferinnen der Kolpingsfamilie Landau am Samstagvormittag, dieses Mal vom Volksfestplatz aus, auf um die von der Bevölkerung zahlreich bereitgestellten Papierbündel und Kleidersäcke einzusammeln. Straße für Straße im Stadtgebiet Landau und in den Ortschaften Fichtheim, Wolfsdorf, Möding und Thalham wurde mit den von der Stadt Landau und den Firmen Froschauer, Kühbeck, Leeb und Prebeck zur Verfügung gestellten Fahrzeugen abgefahren und die aufgelesenen Waren zur Sammelstelle gebracht. Hier wurde das Sammelgut in den bereitgestellten Container bzw. Lastwagen umgeladen. Auch die Kolpingsfamilien Pilsting und Wallersdorf brachten ihr Sammelgut zur Verladestation in Landau und so waren am Ende der Sammlung sowohl der Altpapiercontainer als auch der Lastwagen für die Altkleider bis oben gefüllt.

 
26.10.2018 Einkehrwochenende Auf den Spuren des Bruder Konrad  

Kolpingsfamilie beschäftigte sich mit dem Volksheiligen beim Einkehrwochenende.

Traditionell immer am Wochenende vor den Herbstferien steht im Programm der Kolpingsfamilie Landau ein religiöses Einkehrwochenende. Die knapp 30 Teilnehmer in der Altersspanne vom Grundschulkind bis zum Senior, sowie Pfarrvikar Nelson Parakkadath, machten sich am späten Freitagnachmittag auf zum Bildungshaus Hermannsberg. Das Haus auf einer Anhöhe am Ortsrand vom Wiesent gelegen, strahlt schon aufgrund seiner idyllischen Alleinlage Ruhe aus, so dass es einem leicht fällt etwas abzuschalten und in sich zu gehen.

Kolpingmitglied Maria Gsödl, welche sich federführend um die inhaltliche Durchführung der Einkehrtage angenommen hatte, freute sich bei der Begrüßung besonders, dass das von ihr gewählte Thema „Bruder Konrad“ auch in gewisser Weise eine Verbindung zur Unterkunft herstellte. Das Haus Hermannsberg gehört nämlich zur KJF (Katholische Jugendfürsorge) Werkstätten gemeinnützige GmbH und ist an die Bruder Konrad Werkstätte in Mitterfels angeschlossen. 

Nach dem Zimmerbezug und einer Stärkung beim Abendessen führte die Referentin unter Bezugnahme auf den heuer jährenden 200. Geburts- bzw. Tauftag von Bruder Konrad in das Thema ein. Sie lud ein sich in diesem Zusammenhang an die eigene Taufe zu erinnern und die Zeichen der Taufe zu überdenken. Symbolisch wurden die Gesprächsergebnisse in einem Bodenbild dargestellt.

Auch wenn der heilige Bruder Konrad den Teilnehmern allen ein Begriff war und so manch einer sich schon einmal etwas näher mit dessen Person beschäftigt hatte, empfanden die meisten den am nächsten Morgen vorgeführten Film als hilfreich, um sich dessen Lebensweg noch einmal in Erinnerung zu rufen.

Sodann waren die Teilnehmer aufgerufen sich mit Bruder Konrad quasi „auf den Weg zu machen“. Im Haus waren Stationen vorbereitet, die Ortsnamen trugen, die im Leben des Bruder Konrad sehr wichtig waren. Durch einen Laufzettel erfuhren die Teilnehmer jeweils die Bedeutung des Ortes für Bruder Konrad und zugleich einen Impuls um sich zu Themen wie z.B. „Woher komme ich?“, „Wachsen im Glauben“ oder „Im Gebet verbunden“ Gedanken zu machen. Den Höhepunkt des Wochenendes bildete ein Gottesdienst am Spätnachmittag, welchen Pater Nelson zelebrierte und bei dem die Anwesenden bereits bei der Vorbereitung und auch während der Feier aktiv als Lektoren und Chor mitwirkten.

Aber auch das freundschaftliche Miteinander kam nicht zu kurz, sei es bei einer abendlichen Talk-Runde mithilfe von Impulskarten oder beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bei lustigen Brettspielen und entspannten Gesprächen.

Am Sonntagvormittag rundeten Kreistänze aus verschiedenen Ländern das Wochenende ab, bevor in einer Abschlussrunde noch ein  Feedback an das Leitungsteam gegeben wurde.

Beim Abschied waren sich alle einig, dass man ein schönes, entspanntes Wochenende verbracht hatte, bei dem man sich durch die Auseinandersetzung mit dem Volksheiligen Bruder Konrad auch wieder einmal intensiv mit dem eigenen Glauben beschäftigt hatte.

 
06.10.2018 Weinfest bei Kolping  

Feiern und Genießen stand am Samstagabend auf dem Programm. Die Mitglieder der Kolpingsfamilie versammelten sich nämlich zum vereinsinternen Weinfest im Kolpinghaus, welches kurzerhand an diesem Abend zum Winzerhof umfunktioniert wurde. Der Vorsitzende Martin Wenninger freute sich, dass Hildegard Forster, Diözesan-Vorstandmitglied, mit ihrem Gatten Georg zum Mitfeiern gekommen war und begrüßte besonders auch Pater Nelson Parakkadath inmitten der geselligen Runde. Die Kolpingmitglieder sangen ihrem Mitglied Veronika Nagelmüller anlässlich ihres Geburtstages ein Ständchen. Renate Koppenwallner und Brigitte Freihuber hatten die Tische stimmungsvoll herbstlich dekoriert. Das reichhaltig mit von den Vereinsmitgliedern mitgebrachten Schmankerln bestückte Buffet lud zum Schlemmen ein und versprach mit den guten Tröpfchen vom Weinhaus Martin aus Landau in der Pfalz in Rot, Weiß und Rosé ein Fest für den Gaumen. So hieß es bei manchem Weinliebhaber noch zu später Stunde: „Jetz trink‘ ma no a Flascherl Wein“

 
30.09.2018 Kaffee- und Kuchenverkauf während des verkaufsoffenen Sonntags  

"Die Qual der Wahl“

Kolpingsfamilie konnte sich über zahlreiche Besucher am Kaffee- und Kuchenstand freuen

 

Buchstäblich das Wasser konnte einem im Mund zusammenlaufen, wenn man dem Kaffee- und Kuchenstand der Kolpingsfamilie im Hof des Autohauses Vollmann einen Besuch abstattete. Etwas mehr als 30 süße Köstlichkeiten standen in der Kühltheke zur Auswahl bereit und so hatte mancher die Qual der Wahl. Zahlreiche Besucher hatten den Weg in die Straubinger Straße gefunden um sich die von den Kolpingfrauen und auch -männern gebackenen Torten und Kuchen schmecken zu lassen und eine Tasse Kaffee dazu zu genießen.  Wieder andere hatten gleich ein Behältnis für die Leckerein dabei oder ließen sich die süßen Köstlichkeiten für den Nachmittagskaffee zu Hause einpacken. Das Standteam hatte alle Hände voll zu tun um dem Ansturm gerecht zu werden, freute sich aber sehr darüber, dass der Kaffee- und Kuchenstand so gut von der Bevölkerung angenommen wurde.

 
26.09.2018 Kolpingjugend aus Uruguay zu Besuch bei Kolpingsfamilie Landau  

Aus Fremden wurden Freunde

Lateinamerikanischer Rhythmus und bayerische Polka

Kolpingjugend aus Uruguay zu Besuch bei Kolpingsfamilie Landau

Wie bereits vor einigen Jahren, befindet sich auch heuer wieder eine Gruppe aus Uruguay im Rahmen des Kolpingjugendaustausches in der Diözese Passau. In diesem Zusammenhang besuchten die Jugendlichen, die seit Freitag letzte Woche im Jugendhaus in Dornach verweilen und von dort aus verschiedene Unternehmungen starten, die Kolpingsfamilie Landau.

Es herrschte auf beiden Seiten eine gewisse Anspannung, wie der Mittwochabend den verlaufen werde, schließlich konnte die Verständigung nur in Spanisch oder mit Dolmetscher erfolgen. Dass dies aber kein Problem darstellte, war allen schnell klar.

Das erste Eis wurde bereits beim Abendessen gebrochen, wo den Gästen als typisches bayerisches Essen Schweinebraten mit Knödel, Kraut und verschiedenen Salaten serviert wurde. In einer kurzen Vorstellungsrunde verschaffte man sich gegenseitig einen Überblick über die einzelnen Anwesenden und in den anschließenden Power-Point-Präsentationen wurde über die jeweilige Kolpingarbeit informiert.

Danach holten die uruguayischen Gäste Gitarre und Liederbuch hervor und luden zum gemeinsamen Singen ein. Dies gestaltete sich für die Landauer etwas schwierig, weil die Texte in Spanisch geschrieben waren, aber spätestens beim „Guantanamera“, war man zumindest beim Refrain textsicher und die Stimmung bestens. Auch die zwei Jugendlichen, die einen uruguayischen Tanz aufführten ernteten viel Beifall für ihre Darbietung.

Sodann waren die Bayern wieder an der Reihe. Maria Gsödl lud zu bayerischen Tänzen ein, wobei man sich darauf verständigte, dass die Tanzpaare jeweils aus einem Landauer Kolpingmitglied und einem Gast gebildet werden sollten. Hier hieß es dann latenamerikanischer Rhythmus trifft auf Polkaschritt. Schnell hatten die Beteiligten die Schrittfolge heraus und auch wenn nicht alles perfekt war, der Spaß dabei war allen anzumerken.

 So verging der Abend im Flug und beim Abschied waren sich alle einig, dass innerhalb weniger Stunden aus Fremden Freunde geworden waren. Diese neu entstandene Freundschaft können die Jugendlichen nun am Wochenende beim Kolpingjugendevent „Sternenklar“ in Frankfurt noch weiter vertiefen.