Kolpingsfamilie Landau

Martin Wenninger
Oberes Buchet 54
Landau
Telefon: 09951-8193
Email: kolpingsfamilie-landau@freenet.de

Kooperator Carl Singer trat erstmals am 14. April 1858 an das Bischöfliche Ordinariat heran, einen Gesellenverein gründen zu dürfen; am 15. November 1861 unter Pfarrer Rußwurm wird er mit 40 Gesellen Wirklichkeit. Aufgabe des Vereins war damals, die Handwerksgesellen mit dem Geiste Adolph Kolpings zu erfüllen, bevor sie auf Wanderschaft gingen. 1864 gehörten der Kolpingfamilie Landau 64 Mitglieder an; neben zahlreicher Aktivitäten pflegte man das Theaterspiel, viermal im Jahr traten die Kolpingsöhne auf. 1866 beschaffte der Verein eine Fahne nach dem Muster altdeutscher Zunftstandarten, sie ist noch vorhanden und wurde 1989 restauriert. Ab 1933 und in der folgenden Kriegszeit, besonders zur Zeit Pfarrer Hubers, der ein treuer Verfechter des Vereins war, kamen schwere Zeiten für die Kolpingsöhne; letztlich lösten die Nazis den Verein auf. Nach dem Krieg erweckte Kaplan Erhard Hecke die Kolpingfamilie zu neuem Leben. Eine wirkliche Familie wurde der Verein nachdem erstmals ab dem 1. Januar 1980 auch Frauen Mitglieder werden könnten. 1985 richtete die Kolpingfamilie das ehemalige Wirtschaftsgebäude des Klosters der Englischen Fräulein als Vereinsheim her. 1986 konnte der Verein das 125-jährige GrÜndungsjubiläum feiern. In der Kolpingfamilie gibt es verschiedene Untergruppen wie z.B. Kindergruppen, Mutter-Kind-Gruppen, Familienkreis, Kolpingsingkreis Labyrinth Die Aktivitäten des Vereins umfassen Monatsversammlungen mit Referaten, zweimal jährlich die Altstoffsammlung, jährlich im Frühjahr Säuberungsaktion am Bockerlbahn-Radweg, Adventsfeiern, Mutter-Kind-Gruppen, Kinderwarenbasare, Gruppenstunden für Kinder, Kegelabende Familienradeltouren, Fastenessen, Besinnungstage, Familienausflüge, Grillfeste, Teilnahme an überörtlichen Veranstaltungen auf Verbandsebene und bei örtlichen Vereins- und Kirchenfesten, Verkauf von Transfair- und Bastelware für soziale Zwecke, "Nikolausdienste" übernahme des "Himmeltragens" und von verschiedenen Aufgaben für die Pfarrei (Chor Labyrinth, Pfarrball und anderes). Insgesamt gehören der Kolpingfamilie gegenwärtig 205 Mitglieder an; das aktuelle Programm hängt immer in einem Schaukasten an der Stadtpfarrkirche St. Maria und am Vereinsheim aus. Seit 8. August 2006 ist die Kolpingsfamilie ein eingetragener Verein und führt die Bezeichnung Kolpingsfamilie Landau/Isar e.V. Nach der Auflösung des Klosters und dem Verkauf, sowie dem geplanten Wegriss musste eine neue Unterkunft gesucht werden. Mit Hilfe der Stadt konnte das Erdgeschoss im Siegfried-Kroiß-Weg 1 erworben werden. Bereits Ende November 2006 begann der umfangreiche Umbau. Am 3. März 2007 konnte der Umzug erfolgen.
 
aktuelle Termine   Nachrichten
Wann: Fr 29.06.2018 - 17:00       
Was: Volksfestauszug  
Wo: Landau
Wer: Stadt Landau
   
Wann: Sa 07.07.2018 - 17:00       
Was: Kolping Gartenfest  
Wo: Beim Vorstand
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: So 22.07.2018 - 10:30       
Was: Gottesdienst mit Fahrradsegnung  
Wo: Josefskapelle am Bockerlbahnradweg
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: Sa 08.09.2018 - 09:00       
Was: Kinderwarenbasar  
Wo: Stadthalle Landau
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: So 30.09.2018 - 12:30   Ende:   30.09.2018 - 16:30  
Was: Kaffee- und Kucheverkauf am verkaufsoffenen Sonntag  
Wo: Toyota Autohaus Vollmann
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: Fr 26.10.2018 - 17:00   Ende:   28.10.2018 - 13:00  
Was: Einkehrwochenende  
Wo: noch nicht bekannt
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: Sa 03.11.2018 - 08:00       
Was: Altkleider und Altpapiersammlung  
Wo: Stadtgebiet von Landau
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: So 09.12.2018 - 10:00       
Was: Kolpinggedenkgottesdienst  
Wo: Pfarrkirche St. Johannes
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
Wann: So 09.12.2018 - 11:00       
Was: Adventfeier der Kolpingsfamilie  
Wo: Pfarrzentrum St. Johannes
Wer: Kolpingsfamilie Landau
   
10.05.2018 Am Vatertag mit der Familie unterwegs  

Bei sommerlichen Temperaturen hatten sich am Vatertag etwa 30 Mitglieder der Kolpingsfamilie Landau und andere Radlerfreunde zu einer gemütlichen Familienradtour zusammengefunden. Stellvertretender Vorsitzender Günter Gsödl begrüßte die generationenübergreifende Gruppe an der Sparkasse in der Straubinger Straße. Besonders begrüßte er und den Ehrenvorsitzenden Josef Schaffer, der die Tour geplant hatte. Über den Isarradweg fuhren die Teilnehmer bis nach Mamming und von dort weiter über Töding auf dem neuen Radweg bis nach Leonsberg.

Hier wurde im Biergarten der Schlossgaststätte eingekehrt. Gemeinsam machten sich alle nach einer Stärkung dann wieder auf den Weg nach Hause. Dieses Mal hatte Josef Schaffer die Strecke über Großköllnbach und Pilsting gewählt. Insgesamt legten die Radler ca. 30 Kilometer zurück und man war sich am Ende einig, dass die Tour bestens geplant worden war, denn allen war es gut möglich die Strecke zu bewältigen.

 
04.05.2018 Maria zur Ehre - Maiandacht der Kolpingsfamilie an der Josefskapelle  

Zur traditionellen Maiandacht an der Josefskapelle am Bockerlbahnradweg hatte die Kolpingsfamilie am Freitagabend eingeladen und rund 110 Gläubige waren dieser Einladung gefolgt. Bei strahlender Abendsonne begrüßte Kaplan Tobias Reiter die Anwesenden. Er meinte, dass Landau eine richtige Marienstadt sei und dass es schon eine Seltenheit wäre gleich zwei Marienkirchen am Ort zu haben, zum einen die Stadtpfarrkirche und zum anderen die Steinfelskirche. „Wir können sicher sein, dass die Muttergottes in ihrer Mütterlichkeit auf die Stadt herabschaut und die Landauer begleitet“, so der Geistliche. Er rief die Anwesenden auf, es als Pflicht zu sehen aus diesem Grund Maria zu ehren. Sodann stimmte er das erste Marienlied an, welches die Anwesenden gleich kräftig mitsangen. In den vorgetragenen Texten und den gemeinsamen Gebeten wandten sich die Gläubigen an „Maria, die in den Himmel aufgenommen wurde“ und baten um ihre Fürsprache und ihren Schutz. Am Ende der Andacht dankte Kolpingsvorsitzender Martin Wenninger stellvertretend für die Kapellenbauer der Familie Waas für das Herrichten  des Altares und lud zur Fahrradsegnung mit Gottesdienst  ebenfalls an der Josefskapelle am Sonntag, 22. Juli, 10:30 Uhr, ein.

 
28.04.2018 Kolpingjugend Landau auf Reisen  

Mit dem Jugendbus des KLJB Kreisverbandes Dingolfing-Landau fuhr die Kolpingjugend Landau für zwei Tage an den Achensee. Die Zillertaler Heumilch-Sennerei in Fügen empfing die Gruppe mit einer Führung durch die Schaukäserei. Reinste gentechnikfreie Heumilch von den Bergbauern des Zillertals wird dort verarbeitet. Dies schmeckte man auch bei der Verkostung verschiedener Käsesorten und der Heumilch. Damit eine große Vielfalt vorhanden ist, kümmern sich mehr als 270 Bauern liebevoll um ihre Kühe und liefern täglich die Heumilch an die Sennerei.

Ein Erlebnis der besonderen Art war auch das Planetarium in Schwaz. „Die Magie der Sterne“, so hieß die Vorstellung. Sie zeigt den faszinierenden Sternenhimmel mit seinen verschiedenen Konstellationen. Die Kolpingjugend fand heraus, wie man sich am Nachthimmel am besten orientieren kann, sodass man keinen Kompass benötigt um den Nordpol zu finden. Außerdem entdeckten sie die populärsten Sternbilder und tauchten in die Geschichte hinter ihnen ein. Das Gelernte wurde natürlich in der Nacht gleich angewandt.

Am nächsten Tag standen bei traumhaften Wetter ein Spaziergang am Achensee und der Besuch der Zillertaler Erlebnistherme auf dem Programm. Mit ihrem großen Erlebnisbecken und den vielen Massageliegen lud sie zum Entspannen ein. Viel Aktion gab es im Wellenbecken, im Strömungskanal und im Außenbereich. Auch die längste Wasserrutsche Westösterreichs wurde von der Kolpingjugend erobert, ob mit Reifen oder durch die Dunkelheit stürzte man sich mit Begeisterung in die Tiefe.

Dieser Ausflug wurde unter anderem durch die VR-Bank Landau eG möglich, von der die Kolpingjugend eine finanzielle Unterstützung erhielt.

 
21.04.2018 Dr. Hans Göttler zog bei Lesung im Kolpinghaus die Zuhörer in seinen Bann  

Unter dem Titel „Umma Fimfal an Duranand“ - Bairische Text vom Feinsten stand die Lesung mit Dr. Hans Göttler, zu der die Kolpingsfamilie am Samstagabend ins Kolpinghaus eingeladen hatte. Und wahrlich es war ein Abend vom Feinsten. Der Referent trug seine Verserl und Geschichten in baierischer Mundart nicht nur vor, sondern führte sie durch vollendete Mimik und Gestik, verbunden mit emotionalem Ausdruck quasi auf und zog dadurch seine Zuhörer in seinen Bann.
Wie wichtig Hans Göttler das Sammeln, Erhalten und Wiederbeleben alter niederbayerischer Literatur ist, konnten die Zuhörer förmlich spüren, wenn er von Emerenz Meier  oder dem  Ponzauner Wigg nicht nur Werke zum Besten gab, sondern auch über deren Leben und Werdegang erzählte. Auch in sein Leben gewährte, der in Simbach am Inn, als Weißbräu-, Gastwirts- und Kracherlmacherssohn geborene Akademische Direktor im Fachbereich Germanistik (Deutsch-Didaktik) an der Universität Passau, Einblick.
Auf vergnügliche Weise erzählte er wie der emeritierte Papst Benedikt, damals noch als Kardinal Ratzinger im familieneigenen Hotel im Zimmer 16 übernachtete und auf der Fahrt zur Pfarrkirche des Ortes auf seinen zukünftigen Papstnamen aufmerksam wurde. Göttler vergaß dabei  aber nicht mit einem verschmitzten Lächeln die Zuhörer darüber zu informieren „dass er in seinen Geschichten manchmal  flunkere und daher dabei immer seine Hand zittere“, so wie dies bei der Geschichte mehrmals vorkam.
Auch Texte des in Kößlarn geborenen Heimatdichters Robert Erbertseder gehörten zu Göttlers Repotiere, wobei er besonders in der Darbietung der „Roddaller Boggalbahn“ mit seinem schauspielerischen Talent für Gelächter sorgte.
Aber nicht nur Werke alter niederbayerischer Literatur kamen zu Gehör auch selbstverfasste Geschichten trug das Mitglied der „Münchner Turmschreiber“ vor.  Zu guter Letzt überraschte er mit Passagen aus dem allen Anwesenden bekannten Buch  von Wilhelm Busch „Max und Moritz“, allerdings in „Weiß-Blau“, also in bayerischer Sprache, sowie „Da Schdruuwebäda auf Boarisch“.
Mit großem Beifall bedankten sich die Anwesenden für den gut zweistündigen, kurzweiligen, unterhaltsamen Abend.
 

 
24.03.2018 Frühschicht 2  

"Heute schon die Welt verändert?“

Kolpingjugend griff Motto der Miseror-Aktion in religiöser Frühschicht auf

Mehr als 30 Personen hatten sich am Samstagfrüh im Kolpinghaus zur religiösen Frühschicht eingefunden, darunter auch die Kolpingjugendgruppe, welche die Stunde thematisch vorbereitet hatte.
Mit dem Lied „Ich werd‘ die Welt verändern“ von Revolverheld schlugen  die Jugendlichen eine Brücke  zum  Leitgedanken der heurigen Miseror-Aktion .  Sie fragten nach was es braucht, dass alle Menschen gut leben können und stellten fest, „da ist jeder angefragt“.  Aber - „Kann ich überhaupt die Welt verändern?“ -  Eine Geschichte zeigte den Anwesenden auf, dass es nicht um die große Welt gehen muss, sondern darum zu überlegen, wo man im eigenen Umfeld etwas bewegen kann. Wo man mit seiner Zeit, seiner Kraft, seinen Begabungen und Ideen oder vielleicht auch mit Geld etwas bewirken kann, was für ganz konkrete Menschen in ihrer ganz konkreten Situation alles verändert.
Sodann waren die Teilnehmer an der Frühschicht aufgerufen auf Puzzleteilen, die dann von den anwesenden Kindern zu einer „Weltkugel“ zusammengebaut wurden, aufzuschreiben, welche Gedanken, Ideen … jeder Einzelne sich zu diesem Thema macht.
Mit den Fürbitten, einem gemeinsam gesprochenen „Vater unser“ und einen Segensgebet klang die Andachtsstunde aus.
Im Anschluss daran nahmen sich Beteiligten noch Zeit und frühstückten gemeinsam.

 
18.03.2018 Kaffee- und Kuchenstand der Kolpingsfamilie beim verkaufsoffenen Sonntag  

Improvisation war gefragt

Kaffee- und Kuchenstand der Kolpingsfamilie trotz Winterwetters gut besucht

Dass man bei der Altkleider- und Altpapiersammlung gelegentlich mit Schneefall zu kämpfen hat,  ist für die Kolpingsfamilie nichts Ungewöhnliches, aber dass es beim Kaffee- und Kuchenverkauf schneit und das Thermometer Minusgrade anzeigt, war noch nie vorgekommen. Und so hieß es am Sonntag improvisieren. Die Kuchentheke wurde daher nicht wie sonst im Zelt, sondern unter dem Vordach des Autohauses Vollmann aufgebaut und die temperierte Waschhalle kurzerhand in eine „Kaffeestube“ umgewandelt, welche durchaus von einigen gerne angenommen wurde um den Nachmittagskaffee samt süßer Köstlichkeit zu genießen. Zur Freude der Kolpingsfamilie fanden auch zahlreiche weitere Personen den Weg zum Kaffee- und Kuchenstand um  die von den Kolpingmitgliedern gebackenen Leckereien mit nach Hause zu nehmen.  Trotz des Winterwetters war also der Kaffee- und Kuchenstand der Kolpingsfamilie so gut besucht, dass am Ende des Tages von den mehr als 30 Kuchen und Torten nur noch wenige übrig waren.

 
10.03.2018 Kolpingsfamilie richtete Kinderwarenbasar in der Stadthalle aus  

Große Auswahl rund ums Kind lockte viele Besucher

Kolpingsfamilie richtete einen Kinderwarenbasar in der Stadthalle aus

Landau. (leo) Am Samstag richtete die Kolpingsfamilie zum 47. Mal einen Kinderwarenbasar aus und lockte mit ihrem überaus großen Angebot an Gebrauchtem rund ums Kind wieder viele Besucher in die Stadthalle. Stöbern, Schauen, Schnäppchen machen lautete die Devise; so wühlten sich wieder junge Familien, Großeltern und werdende Mütter durch das abwechslungsreiche Warenangebot, um sich mit Kleidung, Spielwaren etc. aus zweiter Hand einzudecken und dabei den Geldbeutel zu schonen. Passend zur anstehenden Saison wurden vor allem Frühjahrs- und Sommer-Artikel offeriert. Silvia Gradwohl von der Außenstelle Donum Vitae e.V. in Landau hatte zugunsten der wertvollen Arbeit ihres Vereins einen kleinen Verkaufsstand mit zum Teil selbst gebastelten Osterdekorationen im Foyer aufgebaut, was die Vorstandschaft der Kolpingsfamilie begrüßte. „Wir haben bereits in der Vergangenheit den Verein Donum Vitae, der Menschen in einer Notlage und letztendlich Kindern hilft, mit Spenden unterstützt. So freuen wir uns, dass wir dafür heute mit der Möglichkeit des Verkaufs einen kleinen Beitrag leisten können“, so Maria Wenninger, bei welcher die Fäden der Basarorganisation zusammenlaufen. Erfreulich war wieder der große Andrang am Samstagmorgen. Vor allem die Nachfrage nach Spielwaren und Kleidung für die Kleinsten war groß, berichteten die 30 Helferinnen und Helfer, die alle Hände voll zu tun hatten. An den Tischen reihten sich Kleidung für Kids neben Fußballschuhen, Kinderfahrräder, Buggys, Laufställen, Hochstühlen, Kinderbettchen und vielem mehr in allen Größen, Farben und Formen. Auch viele Kinder- und Jugendbücher bereicherten das 10 000 Artikel umfassende Sortiment. Halbjährlich und somit saisonberücksichtigt bietet die Kolpingsfamilie ihren Besuchern die Möglichkeit zum günstigen Einkauf an. So wechselten wieder T-Shirts und Dirndlkleider, Sommerhemden und Babydecken die Besitzer. Bei der beträchtlichen Warenvielfalt kamen alle Schnäppchenjäger auf ihre Kosten. Aber auch die 300 Anbieter, welche die schnelle und problemlose Abwicklung lobten, freuten sich über die Möglichkeit, ihre einwandfreien Kindersachen an den Mann bzw. ans nächste Kind zu bringen. Der nächste Kinderwarenbasar in der Stadthalle Landau wird am 8. September stattfinden.

 
10.03.2018 Kolpingsfamilie hatte zur religiösen Frühschicht eingeladen  

Gott - der rote Faden im Leben

Kolpingsfamilie hatte zur religiösen Frühschicht eingeladen

Zur ersten von zwei religiösen Frühschichten in der Fastenzeit hatte die Kolpingsfamilie ins Kolpinghaus eingeladen. Kolpingmitglied Maria Gsödl, welche die Frühschicht vorbereitet hatte äußerte in ihren einführenden Worten, dass die Fastenzeit eine gute Gelegenheit wäre sich Zeit zu nehmen, um auf den eigenen Lebensweg zu schauen. Dazu  teilte sie an die rund 20 Frühaufsteher ein Bild vom Labyrinth aus der Kathedrale von Chatre aus und lud ein den Weg zur Mitte mit dem Finger oder einen Stift nachzufahren.

Dabei wurde festgstellt, dass dies gar nicht so einfach war, obwohl der Mittelpunkt vom Startpunkt aus gesehen ganz nah war. Man kam an Sackgassen, Kehrtwendungen, näherte sich dem Mittelpunkt und entfernte sich dann wieder, bis man letztendlich dann doch die Mitte erreichte. In diesem Zusammenhang und im Hinblick auf die vorgelesene Sage des Theseus, stellte man fest, dass es im Leben oft ähnlich verlaufe und es wichtig sei „den roten Faden im Leben“ nicht zu verlieren.

 Man hinterfragte,  wer oder was der rote Faden im Leben sein kann und stellte dabei fest, dass der Künstler des Labyrinths von Chatre bereits eine Antwort gegeben hat. Die Umkehrstellen ergeben ein Kreuz - das Zeichen für die liebende Zuwendung Gottes zu den Menschen. „Die bergende Hand Gottes könnte der rote Faden für den Glaubenden sein“, sagte  Maria Gsödl  und zeigte dies auch „bildlich“ indem sie rote Wolle abwickelte und an alle weitergab. In Gebeten, Psalmen und Liedern  dankte man Gott für seine Zuwendung  und bat um weitere Wegbegleitung. Bei einem gemeinsamen Frühstück klang die Zusammenkunft aus.

 

 

 
03.03.2018 Altkleider- und Altpapiersammlung der Kolpingsfamilie  

Glück mit dem Wetter bei der Altkleider- und Altpapiersammlung der Kolpingsfamilie

Wahrlich Glück mit dem Wetter hatte die Kolpingsfamilie bei ihrer Altkleider- und Altpapiersammlung am vergangenen Wochenende. Vorsitzender Martin Wenninger, begrüßte am Samstagmorgen seine, durch Grippe- bzw. Erkältungswelle auf knapp 25 Personen reduzierte „Einsatztruppe“, bedankte sich für deren Engagement und wünschte eine unfallfreie Sammlung. Straße für Straße fuhren die sieben Sammelmannschaften mit den von der Stadt Landau und den Firmen Froschauer, Horsch/Leeb, Klein, Kühbeck und Prebeck zur Verfügung gestellten Sammelfahrzeugen ab, um die bereitgestellten Kleidersäcke bzw. Papierbündel einzusammeln und zur Verladestation an der Dreifachturnhalle zu bringen. Leider stand dieses Mal nicht so viel Sammelgut zur Verfügung, was möglicherweise den eisigen Temperaturen der letzten Wochen zuzurechnen ist; denn bei den Minusgraden denken noch die wenigsten daran ihre Schränke zu räumen um Platz für die neue Frühjahrsmode zu schaffen. Dennoch war man mit dem Ergebnis, dessen Erlös zum großen Teil wieder dem diözesanen Kolpingentwicklungsprojekt zufließen wird, zufrieden. Sollte wider Erwarten Sammelgut nicht abgeholt worden sein, bitte beim Vorsitzenden M. Wenninger, Tel. 8193 melden.

 
24.02.2018 Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie  

Überraschung für Vorsitzenden

Martin Wenninger wurde bei Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie ausgezeichnet

 

Für Samstagabend hatte die Kolpingsfamilie ihre Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ins Kolpinghaus eingeladen. Laut Tagesordnung standen neben den Regularien keine besonderen Punkte an. Umso überraschender war es für den Vorsitzenden Martin Wenninger an diesem Abend mit der diözesanen Ehrennadel in Silber ausgezeichnet zu werden.

Martin Wenninger freute sich bei der Begrüßung, dass unter den anwesenden Mitgliedern auch ein Teil der Kolpingjugend vertreten war. Weiter hieß er besonders Hildegard Forster vom Diözesanvorstand und Diözesanpräses Peter Meister, welcher das geistliche Wort sprach, willkommen.

Nach allgemeinen Informationen zur Mitgliederentwicklung und zum Kolpinghaus übergab er das Wort an seinen Stellvertreter Günter Gsödl, der den von Schriftführer Reinhard Koppenwallner verfassten detaillierten Tätigkeitsbericht von 2017,  in zusammengefasster Form den Mitgliedern kund tat. Im Anschluss daran informierte Maria Wenninger über die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Jahres und konnte von einem Überschuss zugunsten der Vereinskasse berichten. Brigitte Freihuber berichtete über die Kassenprüfung, bescheinigte der Kassierin eine einwandfreie Arbeit und bat um Entlastung der Vorstandschaft, welche von den Anwesenden einstimmig erfolgte.

Sodann kam man laut Tagesordnung zum Punkt Wünsche und Anträge, bei dem u.a. beschlossen wurde, den Mitgliedern der Kolpingjugendgruppe zur Teilnahme am bundesweiten Kolpingjugendevent Ende Septemer in Frankfurt einen Zuschuss zu gewähren bzw. auch in diesem Jahr eine Spende an die Pfarrei zu tätigen.

Gerade als Martin Wenninger die kurze Pause vor der Bilderrückschau einläuten wollte, meldete sich Diözesanpräses Peter Meister zu Wort und meinte, dass noch ein Antrag eingegangen sei und zwar beim Diözesanvorstand. In der von ihm vorgetragenen Laudatio erkannten die Anwesenden sofort, dass es um ihren Vorsitzenden geht. Meister würdigte das langjährige Engagement des Vorsitzenden, Martin Wenninger, der dieses Amt mittlerweile fast 18 Jahre ausfüllt und zuvor bereits vier Jahre als 2. Vorsitzender agierte. Weiter erwähnte er, dass Wenninger als 15-Jähriger offizielles Mitglied der Kolpingsfamilie wurde, aber bereits als Kleinkind durch seine Eltern, welche selbst aktive Kolpianer sind,  zu dieser Gemeinschaft gehörte. Auch sein Bruder und seine eigenen Kinder sind in der Kolpingsfamilie aktiv. Zudem hob Peter Meister besonders den Einsatz zur Findung bzw. beim Umbau des jetzigen Kolpinghauses hervor und lobte seinen erheblichen Arbeits- und Zeitaufwand zum Wohle der Kolpingsfamilie. Der Diözesanpräses freute sich, dass er Wenninger für seine ehrenamtliche Tätigkeit daher mit der diözesanen Ehrennadel in Silber des Kolpingwerkes im Bistum Passau auszeichnen durfte. Besonders amüsierte ihn, dass die gesamte Vorstandschaft, welche den Antrag zur Auszeichnung beim Diözesanvorstand stellte,  „dicht gehalten“ hatte und der Vorsitzende daher völlig überrascht war. Selbst die Familie des Vorsitzenden war nicht eingeweiht worden.  Zusammen mit Hildegard Forster und dem jetzigen Präses Tobias Reiter überreichte Meister eine Ehrenurkunde sowie ein Präsent und steckte Martin Wenninger, unter dem Applaus der Anwesenden, die Ehrennadel an. 

Wenninger konnte es gar nicht fassen, was da hinter seinem Rücken in die Wege geleitet worden war. Er bedankte sich besonders bei seinen Kolleginnen und Kollegen in der Vorstandschaft und vor allem bei allen Mitgliedern. „Ohne euch und euer Mittun in der Kolpingsfamilie wäre all das, wofür ich nun ausgezeichnet wurde, nicht möglich. Die Ehrung gebührt somit euch allen“, so Wenninger.

Sodann saß man noch in gemütlicher Runde beisammen und ließ in Bildern das Vereinsjahr 2017 noch einmal Revue passieren.

 

 

 
09.02.2018 Kolping Spendenübergabe an Donum Vitae  

Kolpingsfamilie übergibt weitere Spende

Eine weitere Spende aus dem Erlös der Nikolausaktion konnte Martin Wenninger, Vorsitzender der Kolpingsfamilie am Freitagabend übergeben. Zur Entgegennahme der Spende in Höhe von 200 Euro war die 2. Vorsitzende des Fördervereins von Donum Vitae, Silvia Gradwohl, ins Kolpinghaus gekommen.

Die Beratung im Schwangerschaftskonflikt wie vom Gesetz vorgeschrieben, so Gradwohl, macht nur 1 % der Arbeit von Donum Vitae aus. Der Großteil der Beratung erfolgt in Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt, bei Kinderwunsch Behandlung, in der Information über gesetzliche Ansprüche, finanzielle Leistungen sowie in der Vermittlung von Hilfsangeboten wie Hebammenhilfe, Kinderbetreuung insbesondere für Alleinerziehende usw.

Donum Vitae bedeutet „Geschenk des Lebens“. Dank der intensiven Beratung bei Donum Vitae bekommen 95 % der im Schwangerschaftskonflikt Hilfe suchenden Schwangeren ihr Kind trotz oft schwieriger Umstände. Das kann man wirklich als Geschenk bezeichnen. Silvia Gradwohl berichtete, dass die Mütter bis zum 3. Lebensjahr des Kindes intensiv begleitet werden, auch größere Geschwister werden mitbetreut. Man kümmert sich um die Baby Erstausstattung, Anträge von Wohngeld etc. und hilft beim Wiedereinstieg ins Berufsleben. „Wir lassen die Frauen nicht allein“,  so Silvia Gradwohl. „Oft bleibt auch nach der eigentlichen Betreuungszeit noch jahrelang Kontakt zu den Beratenen.“

 Eine gute Möglichkeit zur ersten „lockeren“ Kontaktaufnahme bzw. zum Kennenlernen untereinander und oftmals Aufbau späteren möglichen  gegenseitigen Unterstützung bietet für Schwangere und Mütter mit Kleinkindern das Internationale Frühstück im Café Paradiesvogel, welches in der Beratungsstelle in Deggendorf angeboten wird.

Weiter berichtete Gradwohl, dass großer Beratungs- und Gesprächsbedarf besteht. Die Beraterin, welche 1x wöchentlich im Rot-Kreuz-Haus in Landau ihre Beratungsstunden abhält, ist  immer ausgebucht. „Ein zusätzlicher Tag wäre durchaus sinnvoll“, meinte Silvia Gradwohl.  Zudem verriet sie im Gespräch, dass sie einen „Wunsch“  hat, der durch ihren ehrenamtlichen Einsatz bei  Donum Vitae gereift  ist: Ein Haus für Alleinerziehende, die in einer Art Wohngemeinschaft in einem Haus zusammenleben und sich so gegenseitig unterstützen könnten, evtl. könnten sich auch rüstige Senioren und Seniorinnen dabei als „Ersatzgroßeltern“ einbringen.

 
06.02.2018 Kolpingsfamilie übergab Spende an Kinderschutzbund  

Doppelte Freude

Kolpingsfamilie übergab Spende an Kinderschutzbund

Freudig war der Anlass, der das Ehepaar Deingruber zum wiederholten Mal ins Kolpinghaus führte. Martin Wenninger, Vorsitzender der Kolpingsfamilie hatte die angenehme Aufgabe 300 Euro aus den Spenden der Nikolausaktion an die Vorstandsmitglieder des Kinderschutzbundes weitergeben zu können.  So bereitete die Nikolausaktion der Kolpingsfamilie gewissermaßen doppelte Freude. Zum einen den Kindern bzw. Familien, denen die Kolpingnikoläuse am 5. und 6. Dezember einen Besuch abstatteten und zum zweiten den Familien, die durch diese Spende über den Kinderschutzbund Unterstützung erfahren.  Die Kolpingnikoläuse besuchten an den beiden Tagen insgesamt 95 Familien bzw. 182 Kinder.  Gabriele und Erasmus Deingruber dankten im Namen des Kinderschutzbundes für die erneute Spende und somit die Unterstützung ihrer Arbeit.

 
31.12.2017 Silvesterfeier bei der Kolpingsfamilie  

Die Mitglieder trafen sich zum Jahreswechsel

 

Kolpingsfamilie feierte fröhlich ins neue Jahr

 

Landau. (leo) Um gemeinsam ins neue Jahr zu feiern, trafen sich am Silvesterabend einige Mitglieder der Kolpingsfamilie und Freunde des Vereins. Der zweite Vorsitzende Günter Gsödl, der mit seiner Frau Manuela den Abend vorbereitet hatte, freute sich über den Besuch. In seinen Begrüßungsworten ließ er das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. „Das Ende eines Jahres ist ein guter Anlass, auf das Vergangene zurückzublicken“, sagte Gsödl. Er sprach von signifikanten Ereignissen in Deutschland, erinnerte aber auch an lokale Begebenheiten, wie den Abschluss der Sanierung der Straubinger Straße und der Alten Umgehungsstraße. In der Vorschau auf das Kommende sagte er, dass sich die Landauer auf eine neugestaltete Archäologie-Ausstellung im Kastenhof freuen könnten. „Das Freibad sowie die Dreifachsporthalle werden ebenfalls saniert.“

Auch bei der Kolpingsfamilie war im Jahr 2017 einiges los. Neben den üblichen Veranstaltungen nahm der Verein bei vielen Festen teil. Abschließend erzählte der zweite Vorsitzende, dass der Ursprung des Silvesterfeierns auf den Heiligen Silvester, welcher Ende des 3. Jahrhunderts in Rom geboren wurde und im Jahr 314 sein Amt als römischer Bischof antrat, zurückzuführen sei. Gsödl eröffnete anschließend das Buffet, welches zuvor von den Gästen mit mitgebrachten kulinarischen Spezialitäten aus der heimischen Küche reich bestückt worden war. Ausreichend Pikantes und Süßes, wie Lachsröllchen, selbstgebackenes Baguette, leckere Aufstriche, Weihnachtsbäckereien und Bowle erfreuten die Gaumen. Gute Vorsätze, die Ernährung betreffend, ruhten übers alte Jahr hinaus. Bei einem gemütlichen Plausch mit Freunden vergingen die unterhaltsamen Stunden. Kurz vor Mitternacht wurden die Sektgläser gefüllt, damit pünktlich auf das neue Jahr 2018 angestoßen werden konnte. Krachen und Funkeln lassen gehörte auch für die Kolpingsfamilie am Silvesterabend dazu, so trafen die Mitglieder beim Böllern draußen auf Gleichgesinnte und gemeinsam bestaunte man den bunten Feuerwerkshimmel. Im neuen Jahr angekommen feierte die kleine Runde noch gesellig im Vereinsheim weiter.