Kolping Nachrichten

Neuorganisation im Pandemiejahr 

Digitalisierung wurde vorangetrieben – Kolping vertraut auf die bisherigen Vorstände

Regen. Wegen der Pandemie musste die Kolpingsfamilie Regen auf ihre Generalversammlung mit Neuwahlen im Jahr 2020 verzichten. Das Infektionsschutzgesetz machte es möglich, dass der vor vier Jahren gewählte geschäftsführende Vorstand im Amt bleiben konnte. So war man sich in der Vereinsführung einig, die passende Möglichkeit am 2. Oktober für eine Zusammenkunft umgehend zu nutzen, um die erforderlichen Neuwahlen durchzuführen.

Vorsitzender Karl-Heinz Barth konnte dazu 47 stimmberechtigte Mitglieder im Kolpinghaus begrüßen, darunter den Präses Prälat Ludwig Limbrunner, Ehrenvorsitzenden Heinz Degen, Bürgermeister und Neumitglied Anderl Kroner und den neugewählten Diözesanvorsitzenden Stephan Kroneder. In seinem Rechenschaftsbericht berichtete Barth von den Absagen im Pandemiejahr und dass man die Zeit für organisatorische Neuausrichtungen im Berufsbildungszentrum bestens genutzt habe. So wurde mit Stefan Loibl ein kaufmännischer Leiter angestellt, die Digitalisierung in der Ausbildung durch die Anschaffung von digitalen Tafeln und Tablets für die Teilnehmer auf ein höchstmögliches Niveau gestellt und die Schulverwaltung der Adolph-Kolping-Schule wieder nach Regen geholt.

Mit Aussagen zu Vorbereitungen für einen anstehenden Generationenwechsel in der Vereinsführung und seiner Kandidatur für eine Wiederwahl beendete der Vorsitzende seinen Rechenschaftsbericht.

Präses Ludwig Limbrunner stellte in seinem geistlichen Impuls ein für Regen sehr passendes Zitat von Adolph Kolping in den Mittelpunkt: "Gebet und Arbeit und zusätzlich das Lernen ist der Leitspruch eines ordentlichen Christen und jemanden bilden meint positiv prägen!" Andreas Kroner und Stephan Kroneder würdigten in ihren Grußworten die hervorragende Arbeit der Kolpingsfamilie Regen und insbesondere den Betrieb des eigenen Berufsbildungszentrums.

Es folgten die Rechenschaftsberichte des Schriftführers und Lehrgangsleiters Gerald Mayr, des Kassiers Norbert Loibl und des Sprechers der Kolpinggruppe aktiv, Alexander Nachreiner. Barth stellte eine Satzungsänderung zur Diskussion und Abstimmung. Diese wurde mit großer Mehrheit angenommen. Dass der geschäftsführende Vorstand solange im Amt bleibt, bis ein neuer gewählt ist, hat jetzt dauerhaften Satzungsrang.

Ebenfalls mit überwältigenden Mehrheiten wurden 1. Vorsitzender Karl-Heinz Barth, Präses Ludwig Limbrunner, 2. Vorsitzender Otto Gabauer, Schriftführer Gerald Mayr und Kassier Norbert Loibl in ihren Ämtern bestätigt. Bei der Wahl per Akklamation zum beratenden Vorstand und Kassenprüfer gab es keine Gegenstimmen.

Letzter große Akt der Tagesordnung war die offizielle Aufnahme der Neumitglieder und Ehrung der langjährigen Vereinsmitglieder. Für langjährige Treue wurden geehrt: 25 Jahre – Konrad Lorenz, Jan Heindl, Lukas Bauer, Rosi Pfeffer, Franz Maslak, Ingrid Niedermeier und Rupert Betz; 40 Jahre – Alois Mertl; 60 Jahre – Ferdinand Holzinger, Gerhard Wölfl, Werner Raab, Wolfgang Niedermeier und Rudolf Mages; 65 Jahre – Helmut Weiderer.− bb

Verfasser: PNP - bb

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Die KF Reut lässt sich vom Virus nicht unterkriegen 

Programm mit Einschränkungen, aber so aktiv wie möglich:

Nach Eröffnung der Jahreshauptversammlung und Begrüßung durch Vorsitzenden Hans Sailer, Tätigkeits- und Kassenbericht bescheinigten Mariele Pinzl und Josef Waldhör eine von Christian Meier tadellos geführte Kasse und beantragten die Entlastung der Vorstandschaft, was die Anwesenden einstimmig beschlossen.

Der Zweite Bürgermeister Heinrich Hutterer leitete die folgenden Neuwahlen mit dem Ergebnis, dass alle Vorstandsmitglieder ohne Gegenstimme in ihren Ämtern bestätigt wurden.

„Kolping ist ein katholischer Sozialverband, und das lebt ihr“, lobte Heinrich Hutterer das Engagement der Kolpingsfamilie in Gemeinde und Pfarrei Reut. Klaus Herrndobler überbrachte Gruß und Dank der Diözesanvorstandschaft und berichtete in Wort und Bild über die vielen neuen Entwicklungen beim Kolpingwerk-Diözesanverband Passau.

Mit dem Dank an alle Reuter Kolpinger beschloss Hans Sailer die Versammlung und wünschte allen einen guten Appetit beim abschließenden Imbiss.

 

Verfasser: KH

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Kurzbericht außerordentliche Diözesanversammlung 

Bei der außerordentlichen Diözesanversammlung am 25.09.2021 konnten sich die Delegierten der Kolpingsfamilien im Bistum Passau unter Einhaltung der 3-G-Regel endlich wieder persönlich treffen. Dabei wurden die Corona-bedingt verschobenen Ehrungen und Personalwechsel durchgeführt.

Es war insgesamt ein rundum gelungener Tag zuerst beim Gottesdienst im Dom St. Stephan Passau und beim anschließenden Festakt im Gasthaus Vogl auf der Ries in Passau mit hervorragender Bewirtung und musikalischer Begleitung von Familie Vordermeier (Passau) und Elisabeth Alfranseder (Marktl).

Durchgeführt werden konnten der Diözesanpräses-Wechsel, die Verabschiedung von Rudi Krause (Burgkirchen) aus dem Diözesanvorstand, die Überreichung des Adolph-Kolping-Preises an die Kolpingsfamilie Landau/Isar, sowie die Verleihung der Ehrennadel des Deutschen Kolpingwerks an Gerhard Alfranseder (Marktl).

Verfasser: BS

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Pressebericht zur außerordentlichen Diözesanversammlung vom 25.09.2021 

Vielen Dank an Bernhard Brunner für die Berichterstattung in der Passauer Neuen Presse zu unserer außerordentlichen Diözesanversammlung vom 25.09.2021!

Verfasser: BS

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Kaffee- und Kuchenstand der Kolpingsfamilie wurde bestens angenommen 

36 Torten und Kuchen hatten die Kolpingfrauen gebacken und für den Stand am Marktsonntag zur Verfügung gestellt – und alle wurden verkauft.

Bereits kurz nach 12 Uhr fanden sich die ersten Käufer bei der Kolpingsfamilie am Kaffee- und Kuchenstand ein, um sich mit selbstgebackenen Köstlichkeiten für die Kaffeetafel zu Hause einzudecken.

Und der Besucherstrom riss auch den ganzen Nachmittag über nicht ab. Alle Plätze auf den bereitgestellten Sitzgelegenheiten waren ständig besetzt. Die Leute genossen es bei warmen Herbsttemperaturen nach einem Bummel durch die Stadt, entspannt ein oder vielleicht auch zwei Torten- oder Kuchenstücke zusammen mit einer Tasse Kaffee zu genießen.

So musste das Team am Kolpingstand bereits kurz vor 16 Uhr verkünden – „leider ausverkauft“.

Nachdem alle Tische und Bänke, sowie das Zelt wieder abgebaut war, bedankte sich Kolpingsvorsitzender Martin Wenninger bei der „Hausherrin“, Frau Steiner, die schon seit vielen Jahren der Kolpingsfamilie ihren Hof für das Kolpingcafe‘ zur Verfügung stellt.

Verfasser: M. Wenninger

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Mit Adolph-Kolping-Preis ausgezeichnet 

Bereits in der digitalen Diözesanversammlung im Februar dieses Jahres wurde den Delegierten der Kolpingsfamilie Landau von der Diözesanvorstandschaft mitgeteilt, dass der Adolph-Kolping-Preis des Jahres 2020 an ihre Kolpingsfamilie geht.

Auf Vorschlag des Diözesanvorstandmitglieds Hildegard Forster hatte der Kolping-Diözesanvorstand einstimmig beschlossen die Kolpingsfamilie Landau mit diesem Preis auszuzeichnen. Bei der Vergabe war dieses Mal nicht ein besonderes Projekt ausschlaggebend, sondern die langjährige umfassende Arbeit der Kolpingsfamilie.

Am Samstag fand, nachdem es rechtlich in Präsenz wieder zulässig war, eine außerordentliche Diözesanversammlung in Passau statt, in deren Rahmen Kolpingvorsitzender Martin Wenninger die Urkunde und der Preisgeldscheck überreicht wurden.

In der Laudatio hob Hildegard Forster noch einmal die aktive und engagierte Arbeit der Kolpingsfamilie im Sinne Adolph Kolpings vor Ort und auf Diözesanebene hervor.

Gemeinsam mit Kolping-Geschäftsführerin Anna Kasberger und Diözesanvorsitzenden Stephan Kroneder überreichte sie sodann die Urkunde und den symbolischen Scheck an den Landauer Kolpingvorsitzenden Martin Wenninger.

Dieser bedankte sich im Namen der gesamten Kolpingsfamilie herzlich für die erhaltene Auszeichnung und stellte dann in einer Power Point Präsentation die besonders langjährigen Aktionen den Anwesenden vor.

Hier nannte er u.a. die Nikolausaktion, die etwa seit dem Jahr 1960 durchgeführt wird, die Altkleider- und Altpapiersammlung, die seit fast 40 Jahren fester Bestandteil im Programm ist, ebenso den Kinderbasar, der auch schon 25-jähriges Jubiläum feiern konnte.

Weiter erwähnte er die langjährige Beteiligung an kirchlichen Veranstaltungen und die über Jahre mit der Stadt durchgeführten Aktionen „Ramma-damma am Bockerlbahnradweg“ oder den Kaffee- und Kuchenstand am verkaufsoffenen Sonntag.

Natürlich werden auch jedes Jahr vereinsinterne Aktionen wie z. B. Garten- und Weinfest, Ausflüge oder Referentenvorträge organisiert und dabei die Gemeinschaft und auch Geselligkeit unter den Mitgliedern gefördert.

Verfasser: M. Wenninger

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Kolpingfamilie Altötting erkundet Pfarrkirchen 

Dreißig gut gelaunte Mitglieder der Kolpingfamilie Altötting machten sich am 18. September unter der Leitung ihres Vorsitzenden Franz Steiner auf den Weg ins Rottal nach Pfarrkirchen, um die frühere Heimatstadt ihres Präses Diakon Thomas Zauner bei einer Stadtführung zu erkunden. Thomas Zauner zeigte den schönen Stadtplatz mit dem berühmten „Wimmer-Ross“, führte die Gruppe durch versteckte Winkel der Altstadt und hielt in der Stadtpfarrkirche eine Andacht. Highlight der Führung war neben den vielen Sehenswürdigkeiten die Besichtigung der barocken Wallfahrtskirche Gartlberg. Auch wies der Präses darauf hin, dass es in Pfarrkirchen eine aktive Kolpingfamilie und ein Kolpinghaus gibt. Die Einkehr im Biergarten des Traditionswirtshauses „Zum Schachtl“ bildete den krönenden Abschluss eines gelungenen Ausflugs.   

Vorsitzender Franz Steiner bedankte sich am Ende der Stadtführung mit der Aussage: “Es war ein geschichtsträchtiger Nachmittag und man konnte es spüren, das dieser gemeinschaftliche Ausflug nach der langen Zeit der Kontaktbeschränkungen Jedem  gut getan hat.“

 

Verfasser: HP

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Kennenlerntag der Kolpingjugend zur Gründung einer neuen Jugendgruppe 

 

„Summerday“ im Kolpinghaus

Kennenlerntag der Kolpingjugend zur Gründung einer neuen Jugendgruppe

 

Obwohl die Temperaturen draußen nicht gerade sommerlich wirkten, fühlte man sich im Kolpinghaus wie im Urlaub. Badetücher waren über Stühle gehängt, ein Schwimmreifen und ein aufblasbarer Wal lagen am Boden, verschiedene Sommerhüte und Sonnenbrillen hatte man auf einen Tisch parat gelegt und eine Goldfolie an der Trennwand des Versammlungsraums erzeugte den Effekt, als ob die Sonne scheinen würde. Neugierig betrachteten die sieben Kinder, die sich im Kolpinghaus zu diesem Kennenlerntag eingefunden hatten, die ungewöhnliche Deko und fragten sich, was dies zu bedeuten habe.

Stefan Wenninger, der im Namen der Kolpingjugend die Kinder samt Eltern im Kolpinghaus willkommen hieß, klärte das Ganze schnell auf. „Wir wollen mit euch heute einen „Summerday“ mit lustigen Spielen verbringen und die Eltern können in der Zwischenzeit im Nebenraum bei Kaffee und Kuchen mit Mitgliedern unserer Kolpingsfamilie ins Gespräch kommen.“

Als Erstes begutachteten die Kinder den neuen modern eingerichteten Gruppenraum, in dem zukünftig die Gruppenstunden stattfinden werden. Viele neue Spiele stehen hier bereit, ebenso verschiedenste Bastelmaterialien, ein Kickerkasten und gemütliche Sitzgelegenheiten.

Bei einem Kennenlernspiel stellten sich die Gruppenleiter und Kinder mit Namen vor und gaben bekannt, was sie am liebsten machen. Sodann ging es an die „Cocktailbar“. Jedes Kind durfte sich seinen eigenen, natürlich alkoholfreien Drink mixen. Danach war Kreativität beim Verzieren von Baumwolltaschen gefragt. Verschiedenste Schablonen mit Sommermotiven standen bereit, aber auch halbierte Zitronen dienten als Druckstempel. So entstanden wunderbare Unikate, die natürlich noch mit dem eigenen Namen versehen wurden.

Danach war Geschicklichkeit beim Limbo gefragt, was natürlich für viel Gelächter sorgte, insbesondere als die Gruppenleiter sich arg verrenken mussten, um unter dem als Limbostange dienenden Besenstiel hindurchzukommen.

Dazwischen konnten sich die Kinder gemäß dem Motto „Summerday“ verkleiden und dies auf einem Foto festhalten oder zum Beispiel eine Runde Kicker spielen.

Alle hatten ihren Spaß und so verging die Zeit viel zu schnell. Ein gemeinsames Summerday-Foto mit den Gruppenleitern, welches die Kinder als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten, rundete den Kennenlerntag ab und alle freuten sich bereits jetzt schon auf die nächste Gruppenstunde, die am Dienstag, 17. August, von 17:30 – 18:30 Uhr, stattfinden wird.

Zu den Gruppenstunden, die alle drei Wochen, im Wechsel einmal dienstags, von 17:30 – 18:30 Uhr und einmal freitags von 17:30 – 19 Uhr stattfinden werden, sind jederzeit weitere Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren herzlich eingeladen. Nähere Infos unter jugend@kolping-landau-isar.de.

Verfasser: Wenninger

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Kolpingfamilie Altötting zeigt Solidarität mit Peru 

„Armen und Kranken dienen, damit sie in Würde leben können“, ist der Leitsatz von Pater Josef Schmidpeter, den die Kolpingfamilie Altötting zu einem Vortragsabend mit Bildpräsentation am Dienstag in das Begegnungszentrum eingeladen hatte.

Mit Freude begrüßte Vorsitzender Franz Steiner den Ehrengast Pater Josef Schmidpeter (85), sowie ersten Bürgermeister Stephan Antwerpen, stellv. Bürgermeisterin Christine Burghart, Ex-Kolping-Landespräses Msgr. Hans Stadler, den früheren 2. Bürgermeister Wolfgang Sellner sowie Ehrenbürger Fritz Obermaier bei der gut besuchten Veranstaltung. Zu Beginn sagte Vorsitzender Steiner, dass es nach der langen Zeit mit Corona-Beschränkungen wieder das erste Zusammensein außerhalb der Kirche sei.   

Pater Josef Schmidpeter war der Einladung von Anni Thalhammer gefolgt. Vom segensreichen Wirken des Comboni-Missionars überzeugen konnte sich Anni Thalhammer, als Sie mit dem früheren Kolping-Landespräses Hans Stadler 2010 die Poliklinik „Espiritu Santo“ (Heiliger Geist) in Arequipa im Süden Perus besuchte. „Der Anfang meiner Tätigkeit in der Millionenstadt war eine Ambulanz im Pfarrhaus“, so Pater Schmidpeter am Beginn seines einstündigen Vortrags. In den 18 Jahren seines Aufenthalts sind unter seiner Leitung zwei Polikliniken und ein Altenheim in Arequipa sowie eine Poliklinik in der Hauptstadt Lima entstanden. In den Kliniken werden pro Tag bis zu 2000 Patienten betreut. In der Zeit der Corona-Pandemie wurde der mittellosen Bevölkerung eine kostenlose Untersuchung angeboten. Ein weiteres Projekt ist die Kinderspeisung, in der bis zu 500 Kinder täglich ein kostenloses Essen bekommen. „Ohne die vielen Wohltäter aus Deutschland könnte man diese Hilfe nicht leisten. Auch die deutsche Botschaft unterstützt mich stets in meinen Anliegen“, betont der Pater. In Würdigung seiner großartigen Verdienste wurde Padre Jose, wie Schmidpeter in Peru gerufen wird, 2016 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Am Ende seines Vortrags mit Bildpräsentation wurde gemäß dem Kolping-Leitwort „Verantwortlich leben - solidarisch handeln“ eine Spende für Peru erbeten. Es kam eine vierstellige Summe zusammen. Pater Schmidpeter versprach, die Spende für Arme und Kranke zu verwenden.

Vorsitzender Steiner dankte Pater Schmidpeter im Schlusswort für seine interessanten Ausführungen zu seinem Lebenswerk und wünschte ihm weiterhin gute Gesundheit. Beim anschließenden Beisammensein nahmen zahlreiche Kolpingmitglieder die Gelegenheit wahr, mit dem Missionar einige Worte zu wechseln.

 

Verfasser: HP

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Gottesdienst mit Fahrradsegnung 

Es geht nicht allein um Regeln

Weder beim Christentum, noch beim Fahrradfahren

Kolpingsfamilie organisierte Gottesdienst mit Fahrradsegnung an der Josefkapelle

 

Trotz des bewölkten Himmels entschied sich die Kolpingsfamilie den Gottesdienst mit Fahrradsegnung, wie geplant, an der Josefskapelle am Bockerlbahnradweg abzuhalten und tatsächlich pünktlich beim Zusammenläuten strahlte die Sonne.

Auch Kolpingpräses Kaplan Peter Kunz freute sich bei der Begrüßung der zahlreichen Gottesdienstbesucher darüber den Gottesdienst im Freien, mitten in Gottes Schöpfung feiern zu können. Die musikalische Umrahmung der Messe hatte der Kolpingsingkreis „Labyrinth“ übernommen.

In seinen Predigtgedanken nahm der Geistliche Bezug auf das Evangelium der großen Brotvermehrung und stellte dabei fest, dass es beim Christentum nicht allein um Regeln gehe.

„Das wäre ja dann so, als würden wir beim Fahrradfahren nur die Straßenverkehrsordnung rauf und runter rezitieren und vergessen, um was es eigentlich geht: Erholung, Entspannung, Freude an der Schöpfung, Begegnung, Freude!“, so Kaplan Kunz.

„Nicht Gebote, Lehre und Dogmen stehen im Vordergrund des Christentums. Das Christentum ist keine Lehre, sondern die Beziehung zu einer Person: Jesus Christus“, stellte er weiter fest.

Weiter meinte er, dass Jesus den Menschen Gutes tun möchte, ihre Sehnsüchte stillen, ihren geistigen Hunger nach Wahrheit. „Gott liebt die Menschen in Jesus Christus, und er will nichts anderes, als in seiner Liebe angenommen zu werden und den Menschen diese Liebe mitzuteilen.“

In Bezug auf die Segnung der Fahrräder sagte der Geistliche, dass dies Erinnerung daran sei, dass das Fahrradfahren u.a. Spaß, Freude und Erholung bringen, aber niemals Last oder gar Ärger sein soll.

Genau so wenig solle das Christentum eine Drohbotschaft statt einer Frohbotschaft sein. „In Wirklichkeit ist das Christentum eine Art Liebesgeständnis Gottes, der nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit ausgestreckten Armen auf uns wartet“, resümierte der Geistliche.

Am Ende des Gottesdienstes erbat Kaplan Kunz den Segen für alle Anwesenden und die mitgebrachten Fahrräder. „Gib, dass wir im Straßenverkehr allezeit verantwortungsbewusst bleiben, mach uns rücksichtsvoll und hilfsbereit. Lass uns in allem, was wir tun, deine Zeugen sein.“

Mit einem Augenzwinkern fügte er noch hinzu, dass nicht nur der Segen ausschlaggebend ist um gut zu fahren, sondern dass es auch einen Fahrer braucht, der sein Fahrrad pflegt, die Bremsen kontrolliert oder auch die Fahrradkette schmiert.

Zum Schluss dankte Kolpingvorsitzender, Martin Wenninger, allen, die an der Gestaltung des Gottesdienstes mitgewirkt hatten, Familie Waas für das Herrichten des Altars und ganz besonders den Erbauern der Josefskapelle.

Verfasser: M. Wenninger

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Jahreshauptversammlung und Gartenfest 

Rückblick auf das Jahr 2020

Kolpingsfamilie hielt Jahreshauptversammlung ab

 

Der Entschluss der Vorstandschaft der Kolpingsfamilie bei der Jahresplanung Ende November 2020 für das Jahr 2021, die Jahreshauptversammlung nicht wie sonst üblich in den ersten Monaten des Jahres abzuhalten, sondern erst in den Monat Juli zu verlegen, zeigte sich als richtig. So konnte, wie erhofft, diese verpflichtend durchzuführende Veranstaltung tatsächlich unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen Vorgaben durchgeführt werden und fand dieses Mal im Freien, im Hof des Vorsitzenden, statt.

Der Vorsitzende, Martin Wenninger, freute sich bei seiner Begrüßung, über die zahlreich erschienenen Mitglieder und hieß ganz besonders die Vertreter des Diözesanverbandes, Diözesan-Vorstandsmitglied und „Patin“ der Kolpingsfamilie Landau, Hildegard Forster, sowie den Jugendreferenten, Klaus Herrndobler, willkommen.

Sodann wandte sich, Kaplan Peter Kunz, als Kolpingpräses mit einem geistlichen Wort an die Anwesenden. In den Mittelpunkt seiner Betrachtung stellte er das Kolpingzitat „Nur mutig vorwärts, Gott wird für die Zukunft sorgen“. 

Er rief die Anwesenden auf sich auf das Gegenwärtige zu konzentrieren, den Moment zu genießen und das was kommt in die Hände Gottes zu legen.

Hildegard Forster übermittelte die Grüße des Diözesanverbandes und freute sich, dass man in diesem Rahmen beisammen sein kann.

Nach den Informationen des Vorsitzenden zum Mitgliederstand und zum Kolpinghaus, trug der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Günter Gsödl, den von Schriftführer Reinhard Koppenwallner detailliert erstellten Tätigkeitsbericht vor.

Auch wenn durch die Corona-Pandemie zahlreiche Veranstaltungen nicht durchgeführt werden konnten, zeigte der Bericht auf, dass man bestrebt war, das Vereinsleben so gut es ging aufrecht zu erhalten.

Außerdem war es der Vorstandschaft ein großes Anliegen, die jährlich durch Spenden unterstützten Projekte, obwohl die Vereinseinnahmen, mangels Durchführbarkeit der Aktionen, wesentlich geringer ausfielen, weiterhin zu fördern. So konnte der Vorsitzende freudig berichten, dass die Kolping-Entwicklungsprojekte in Malawi bzw. Uruguay dennoch mit insgesamt 1500 Euro unterstützt werden konnten und auch die gesamten Spenden aus der Nikolausaktion an soziale Projekte weitergeleitet wurden.

Über die Finanzen des Vereins informierte Kassierin, Maria Wenninger. Aufgrund der niedrigeren Einnahmen musste das Jahr 2020 leider mit einem Defizit abgeschlossen werden. Dank der in der Vergangenheit gebildeten Rücklagen, kann die Kolpingsfamilie dennoch positiv in die Zukunft blicken.

Für die Kassenprüfer erstattete Brigitte Freihuber Bericht und beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die ohne Gegenstimme erfolgte.

Beim letzten Tagesordnungspunkt informierte Stefan Wenninger darüber, dass für die Kolpingjugend im Rahmen des EU-Leaderprojekts ein neuer Gruppenraum mit modernem Mobiliar und Kickerkasten eingerichtet werden konnte. Zusätzlich seien zahlreiche neue Spiele und Bastelmaterialien angeschafft worden. Diese sollen insbesondere für die neue Jugendgruppe für 10– bis 14-Jährige Verwendung finden, die in nächster Zeit ins Leben gerufen werden soll.

Bevor im digitalen Fotoalbum Rückschau auf die durchgeführten Termine des Jahres 2020 gehalten wurde, informierte Martin Wenninger seine Mitglieder noch über personelle Veränderungen in der Diözesanvorstandschaft bzw. im Diözesanbüro und Hildegard Forster klärte über die Umstrukturierung des Vereins Kolping-Haus für das Leben e.V. auf.

Weiter teilte der Vereinsvorsitzende bereits jetzt seinen Mitgliedern mit, dass er bei der nächsten Vorstandswahl im Jahr 2023, nicht mehr kandidieren werde. Martin Wenninger meinte, dass er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht habe, „aber nach dann 23 Jahren als Vorsitzender, ist es sinnvoll, das Ruder in andere Hände zu legen und so ist jetzt noch genügend Zeit sich Gedanken über die Nachfolge zu machen.“

Im Anschluss an den Regularienteil saßen die Mitglieder noch gemütlich zusammen, ließen sich das mitgebrachte Grillgut, Salate und Nachspeisen schmecken und genossen, wie vom Präses im geistlichen Wort aufgefordert, den Moment.

 

 

Verfasser: M. Wenninger

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Kolping-Tochtervereine stellen Weichen für die Zukunft  

Mitgliederversammlungen Kolping-Haus für das Leben und Kolping-Bildungswerk wählen neue Vorstandschaft und Verwaltungsrat

 

Bei der Mitgliederversammlung des Vereins „Kolping-Haus für das Leben e. V.“ wurde am vergangenen Freitag im Passauer Festsaal St. Valentin am Domplatz die Vorstandschaft neu gewählt: Hildegard Forster wurde als Vorsitzende einstimmig wiedergewählt. Ebenso eindeutig fielen die Wahlergebnisse von stv. Vorsitzenden Roland Kronawitter, Schatzmeister Manfred Kronschnabl und den beiden Rechnungsprüfer/innen Josef Arweck und Marion Hieckmann aus. Neu in der Vorstandschaft ist Anna Kasberger, die das Amt der Geschäftsführerin vom ausscheidenden Harald Binder übernimmt.

 

Zu Beginn der Mitgliederversammlung wurde in einer Schweigeminute dem im Frühjahr verstorbenen, langjährigen Mitglied Kurt Köhlnberger gedacht. Danach stand neben den Neuwahlen und den üblichen Regularien vor allem die Vorstellung der Weiterarbeit des Vereins auf der Tagesordnung. Nach Wegfall der Kindertagesstätte 2018 wurde intensiv an der weiteren Ausrichtung gearbeitet. Ganz im Sinne des ursprünglichen Vereinsgedankens wurde von der Mitgliederversammlung die Gründung einer unselbstständigen „Kolping-Stiftung für das Leben im Bistum Passau“ im Rahmen der Gemeinschaftsstiftung des Kolpingwerkes Deutschland beschlossen. Die Stiftung macht es sich insbesondere zur Aufgabe, in Not geratenen Frauen, Familien und Alleinerziehenden unter die Arme zu greifen.

 

„Kolping ist der Inbegriff für viele gute Dienste in unserer Gesellschaft, die gerne auch vergessen werden“, hob stv. Landrat Hans Koller in seinem Grußwort hervor. In Vertretung für Landrat Raimund Kneidinger dankte er den Verantwortlichen für die wertvolle geleistete Arbeit und wünschte gleichzeitig viel Zuspruch, helfende Hände und Köpfe sowie Kraft, Zusammenhalt und die richtigen Entscheidungen für die kommende Arbeit.

 

Im Anschluss wurde bei der Mitgliederversammlung des Vereins „Kolping-Bildungswerk-Diözesanverband Passau e. V.“ eine neue Satzung verabschiedet. Durch die Neustrukturierung der Organe mit Vorstand, Verwaltungsrat und Bildungsbeirat fanden auch hier entsprechende Neuwahlen statt. Der Verwaltungsrat besteht aktuell aus Vorsitzendem Stephan Kroneder, seinem Stellvertreter Diözesanpräses Sebastian Wild, stv. Diözesanvorsitzenden Karl-Heinz Barth und Alt-Landrat Franz Meyer. Verwaltungsratsvorsitzender Stephan Kroneder dankte in seinen einführenden Worten den Verwaltungsratsmitgliedern, insbesondere auch Alt-Landrat Franz Meyer, sich für dieses Amt bereit erklärt zu haben. „Nun“, so Kroneder, „sind die Weichen für die Weiterentwicklung des Kolping-Bildungswerkes in Passau gestellt, sodass mit der neuen Struktur weiterhin intensiv Projekte im Bereich der Familien- und Erwachsenenbildung, aber zukünftig auch verstärkt im Bereich der berufsbezogenen Bildung von Jugendlichen geplant werden können.“

 

Nach der Mitgliederversammlung wurde in der konstituierenden Sitzung des Verwaltungsrates der neue Vorstand in Form von Sprecherin Anna Kasberger, Stefan Loibl und Diana Königseder eingesetzt.

 

Im Rahmen der beiden Mitgliederversammlungen wurde der aus den jeweiligen Vorstandsämtern ausgeschiedene langjährige Geschäftsführer und Bildungswerk-Vorstand Harald Binder ausführlich geehrt und verabschiedet. Beide Vereine sind ihm für seine hervorragende Arbeit mehr als dankbar.

Verfasser: BS

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Engagement für die Kolpingfamilie Altötting gewürdigt und neue Mitglieder aufgen 

Wenn auch das Vereinsgeschehen sehr eingeschränkt ist, so sind doch religiöse Zusammenkünfte möglich. Die örtliche Kolpingfamilie nahm die traditionelle Maiandacht am Mittwoch vergangener Woche zum Anlass, um Neuaufnahmen und die Ehrung eines verdienten Mitglieds vorzunehmen.

Vorsitzender Franz Steiner konnte zu Beginn der Maiandacht neben den Mitgliedern und Besuchern im Besonderen die seit April amtierende neue Diözesan-Geschäftsführerin des Kolping-Diözesanverbandes Passau, Frau Anna Kasberger, in der Stiftspfarrkirche begrüßen. Präses Thomas Zauner, der die Maiandacht leitete, ging in seiner Predigt auf die Familie als Keimzelle der Gesellschaft ein. „Die Heilige Familie ist auch heute noch Sinnbild für Stabilität, Vertrauen, Treue und Verlässlichkeit.“ An die Neumitglieder gewandt sagte er: „Die Kolpingfamilien bemühen sich, in einer sich immer schneller verändernden Welt die Familien zu stärken und den Menschen vor Ort eine Heimat zu geben.“ Nach der Predigt wurden vier neue Mitglieder von Präses Thomas Zauner, dem Vorsitzenden Franz Steiner sowie der Stellvertreterin, Frau Anni Thalhammer, in die Kolpingfamilie aufgenommen. Von der Diözesan-Geschäftsführerin Anna Kasberger erhielten sie als sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit eine Brosche bzw. Stecknadel angeheftet. Danach wurde die sichtlich überraschte Barbara Hager nach vorne gebeten, um die silberne Ehrennadel des Kolpingwerkes zu erhalten. In einer kurzen Laudatio brachte es Frau Kasberger auf den Punkt: „Barbara Hager lebt Kolping in ihrer Person, ist seit 1988 ohne Unterbrechung im Vorstand der Kolpingfamilie und bringt sich in vielfältiger Weise und mit viel Herzblut ein. Mit ihrem besonderen Gefühl versteht sie es, gerade bei Geburtstagsgratulationen die Menschen anzusprechen.“

Die Diözesan Geschäftsführerin wünschte ihr weiterhin viel Freude und Tatkraft in ihrem Ehrenamt und überreichte Barbara Hager die Ehrennadel samt Urkunde. Auch gestand Sie, dass es ihr Freude bereite, die erste Ehrung seit ihrem Antritt im Amt als Diözesan- Geschäftsführerin in Altötting vorzunehmen. Musikalisch umrahmt wurde die Maiandacht von einem Instrumentalensemble der Kolpingjugend. Das Lied „Schwarze Madonna“ setzte dabei den emotionalen Schlusspunkt. Abschließend sagte Vorsitzender Steiner: „Wir hoffen, dass mit der Abnahme des Infektionsgeschehens ab Sommer wieder das normale Leben in die Kolpingfamilie Einzug halten kann“. 

Verfasser: HP

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Nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe in Malawi 

Kurt Köhlnbergers Vermächtnis hilft 100 Familien

 

Kurt Köhlnberger, engagierter Kolpingsohn aus Osterhofen, ist am 22. Januar an den Folgen seiner schweren Krebserkrankung verstorben. Der überzeugte Kolpinger, der 40 Jahre sowohl in der Kolpingsfamilie Osterhofen, wie auch im Diözesanverband als Jugendleiter, Familien- und Bildungsreferent wirkte, hat in seinem Vermächtnis festgelegt, dass anstatt von Grabgestecken Spenden für die internationale Arbeit von Kolping in das Passauer Partnerland Malawi fließen sollen.

 

Nun hat Kolping International die Auswertung der Spendenbereitschaft vorgenommen. Über 4.000 € an Spenden kamen dabei zusammen. In einem Schreiben von Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg an die Witwe, Gabi Köhlnberger, dankt er für die großzügige Geste und betont, dass damit eine sehr nachhaltige Arbeit in dem sehr armen afrikanischen Land Malawi geleistet werden kann. Wie der Generalpräses erklärt, ist die Haupt-Einkommensquelle für die Menschen in Malawi die Landwirtschaft. Die schlechte landwirtschaftliche Bewirtung hat niedrige Ernteerträge zur Folge. Um die kleinbäuerliche Struktur nachhaltig zu stärken hat Kolping Malawi den Bedarf alternativer kostengünstiger Technologie zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit erkannt und schult die kleinbäuerlichen Familien in der Herstellung von Kompostdünger.

 

Durch die Spenden ist es jetzt gelungen, dass in Malawi 100 kleinbäuerliche Familien gefördert wurden, indem sie Hühner, Ziegen oder Schweine für ihre Viehwirtschaft erhielten und ihren Ackerbau durch wertvollen Tierdung so umstellten, dass diese Familien eine existenzielle Grundlage haben. Die Freude der Familien in Malawi über die Spende konnte Gabi Köhlnberger einem Grußvideo entnehmen, wo die Familien mit ihren Tieren singend Dankeschön sagen.

 

Der Familie ist es ein großes Anliegen sich ganz herzlich bei jedem einzelnen Spender zu bedanken. Die dabei zum Ausdruck gebrachte Verbundenheit hat Gabi Köhlnberger mit Familie tief bewegt und hätte Kurt sehr gefreut.

Verfasser: HB

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Versand zur (Jugend-)Wallfahrt 

Kürzlich ging ein Versand an die Vorsitzenden der Kolpingsfamilien für sich, die Präsides und Jugendvertreter/innen zur (Jugend-)Wallfahrt mit einem Anschreiben von Diözesanpräses Sebastian Wild, den Paracords für die Wallfahrtskreuze und Begleitinformationen zur Wallfahrt.

 

Wir wünschen euch viele gute und schöne Wallfahrten!

Verfasser: BS

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Kolpingsfamilie feierte traditionelle Maiandacht 

Maria – Vorbild und Lichtbringerin

Kolpingsfamilie feierte traditionelle Maiandacht

 

Wie alle Jahre stand auch in diesem Jahr wieder eine Maiandacht im Programm der Kolpingfamilie. Eigentlich sollte diese am Bockerlbahnradweg an der Josefskapelle stattfinden, aber die derzeitige Situation und auch das Wetter erforderten einen Ortswechsel in die Stadtpfarrkirche St. Maria. Um so mehr freute es die Kolpingsfamilie, dass sich wieder zahlreiche Gläubige eingefunden hatten.

Kolpingpräses Kaplan Peter Kunz, der die Andacht leitete, meinte bei der Begrüßung „Ich freue mich von Herzen, mit euch und Ihnen als Brüder und Schwestern vereint im Glauben zu Maria zu beten. Sie ist uns Vorbild und Lichtbringerin. Sie hat Jesus zur Welt und somit Licht und Zuversicht gebracht.“

In seiner Betrachtung ging der Geistliche auf Gedanken von Papst Franziskus bei einer Generalaudienz zur Frage „In welchem Sinne stellt Maria ein Vorbild für den Glauben der Kirche dar?“ ein.

Dabei wurde festgestellt, dass Maria in der Einfachheit der zahllosen täglichen Aufgaben und Sorgen einer jeden Mutter gelebt hat, die sich um Essen, Kleidung und den Haushalt kümmert und dass dieses gewöhnliche Leben Grundlage war für eine einzigartige Beziehung und einen tiefen Dialog zwischen ihr und Gott, zwischen ihr und ihrem Sohn. „Marias Ja, das von Anfang an vollkommen war, ist gewachsen bis zur Stunde des Kreuzes.“

Der Papst rief auf Maria als Vorbild des Vertrauens, des Glaubens und auch der Liebe zu sehen, die auch uns allen das große Geschenk -Jesus- bringen will und mit ihm seine Liebe, seinen Frieden und seine Freude.

In den Anrufungen zu Maria beteten die Gläubigen unter anderem um einen lebendigen Glauben und um ein gutes Miteinander und Zusammenhalt. Danach waren die Anwesenden aufgerufen ihre persönlichen Anliegen zur Gottes Mutter Maria zu bringen und dies durch Abstellen einer Kerze bei der Marienstatue zu versinnbildlichen.

Mit einem gemeinsamen Vater unser und dem Gebet „Mutter der immerwährenden Hilfe“ fand die Maiandacht ihren Abschluss.

Die musikalische und gesangliche Umrahmung der Andacht mit bekannten Marienliedern hatten einzelne Mitglieder des Kolpingchores übernommen.

Verfasser: Wenninger

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"Ramma-Damma-Aktion" der Kolpingsfamilie war ein voller Erfolg 

Spazieren gehen und Gutes für die Umwelt tun

„Ramma-Damma-Aktion“ der Kolpingsfamilie war ein voller Erfolg

 

Vor bereits 20 Jahren wurde die „Ramma-Damma-Aktion“ auf dem Teilstück des Bockerlbahnradweges vom Bahnhof Landau bis Wildthurn von der Kolpingsfamilie ins Leben gerufen. Daher freute man sich besonders, dass trotz Corona diese Aktion durchgeführt werden konnte und noch dazu sich auch zahlreiche Nichtkolpingmitglieder daran beteiligten.

Anton Wenninger der die Einteilung der Sammelteams auf den einzelnen Streckenabschnitten vorgenommen hatte, konnte so viele Anmeldungen verbuchen, dass das Sammelgebiet, um die geltenden Coronaregeln einhalten zu können, dieses Mal erweitert werden konnte. Und so machten sich auch links und rechts der Isar zwischen der Staustufe Harburg und der Frammeringer Brücke Müllsammelteams ans Werk.

Obwohl einzeln betrachtet der Eindruck entstand, dass sich die Müllmenge entlang der Wege im Großen und Ganzen in Grenzen hielt, waren die beiden Kleinlastwagen, welche die Stadt Landau dankenswerterweise zum Abtransport des Mülls zur Verfügung gestellt hatte, am Ende der Sammelaktion gut gefüllt.

Auch wenn leider das Zusammentreffen aller Sammelteams am Ende der Sammlung zur Stärkung mit Getränken und Brezen heuer ausfallen musste, machte allen ihr Einsatz großen Spaß, was auch die Bilder beweisen. Und der Gedanke, dass beim Spaziergang mit der Familie oder den Freunden auch noch Gutes für die Umwelt getan werden konnte bereitete zusätzlich Freude.

Verfasser: M. Wenninger

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