Kolping Nachrichten

"Ramma-Damma-Aktion" der Kolpingsfamilie war ein voller Erfolg 

Spazieren gehen und Gutes für die Umwelt tun

„Ramma-Damma-Aktion“ der Kolpingsfamilie war ein voller Erfolg

 

Vor bereits 20 Jahren wurde die „Ramma-Damma-Aktion“ auf dem Teilstück des Bockerlbahnradweges vom Bahnhof Landau bis Wildthurn von der Kolpingsfamilie ins Leben gerufen. Daher freute man sich besonders, dass trotz Corona diese Aktion durchgeführt werden konnte und noch dazu sich auch zahlreiche Nichtkolpingmitglieder daran beteiligten.

Anton Wenninger der die Einteilung der Sammelteams auf den einzelnen Streckenabschnitten vorgenommen hatte, konnte so viele Anmeldungen verbuchen, dass das Sammelgebiet, um die geltenden Coronaregeln einhalten zu können, dieses Mal erweitert werden konnte. Und so machten sich auch links und rechts der Isar zwischen der Staustufe Harburg und der Frammeringer Brücke Müllsammelteams ans Werk.

Obwohl einzeln betrachtet der Eindruck entstand, dass sich die Müllmenge entlang der Wege im Großen und Ganzen in Grenzen hielt, waren die beiden Kleinlastwagen, welche die Stadt Landau dankenswerterweise zum Abtransport des Mülls zur Verfügung gestellt hatte, am Ende der Sammelaktion gut gefüllt.

Auch wenn leider das Zusammentreffen aller Sammelteams am Ende der Sammlung zur Stärkung mit Getränken und Brezen heuer ausfallen musste, machte allen ihr Einsatz großen Spaß, was auch die Bilder beweisen. Und der Gedanke, dass beim Spaziergang mit der Familie oder den Freunden auch noch Gutes für die Umwelt getan werden konnte bereitete zusätzlich Freude.

Verfasser: M. Wenninger

» lesen «
» schließen «

Neue Diözesan-Geschäftsführerin Anna Kasberger begrüßt 

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «

Kolpingfamilie Altötting:Mit Gottvertrauen durch die Corona Zeit 

Wie viele andere Vereine hat auch die örtliche Kolpingfamilie Altötting unter den Corona-bedingten Einschränkungen zu leiden. Seit Herbst 2020 waren keine Zusammenkünfte möglich. Normalerweise wird der Kreuzweg, der ein fester Bestandteil des Jahresprogramms in der Fastenzeit ist, im Freien abgehalten. Da dies aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht möglich war, entschied man sich, den Kreuzweg in St. Josef anzubieten. “Besonders die Jugend treffen die Einschränkungen hart. Deshalb war es uns ein Anliegen, die Kolpingjugend bei der Gestaltung des Rosenkranzes mit einzubinden, um Begegnung zu ermöglichen“, so Präses Diakon Thomas Zauner.
Rund vierzig Kolpingmitglieder und Kirchenbesucher konnte Präses Diakon Thomas Zauner zu Beginn willkommen heißen. Gabi Eberl hatte die ausdrucksstarken Bilder zu den 14 Stationen des Kreuzwegs zur Verfügung gestellt, die in einem Halbrund auf Holzständern vor dem Altar aufgestellt waren. Drei Mitglieder der Kolpingjugend lasen abwechselnd die meditativen Texte vor. Ein besonderer Akzent war, dass beim Vorlesen das jeweilige Bild mit einem Strahler beleuchtet wurde. Organist Anselm Ebner umrahmte das Geschehen mit Liedern zur Kreuzweg-Liturgie.  
Vor dem Segen appellierte Präses Diakon Zauner an alle, wie der Hl. Josef im Vertrauen auf Jesus und in der Treue zur Gottesmutter ihr Kreuz zu tragen, um so gestärkt durch die Corona-Zeit zu kommen.   
Vorsitzender Franz Steiner dankte im Schlusswort allen, die mit viel Herzblut an der Vorbereitung und Durchführung des Kreuzweges beteiligt waren. Auch war man sich einig, dass die spirituellen Texte und das Zusammensein Jedem gut getan haben. Abschließend lud Steiner noch zur Maiandacht am 11. Mai ein. Der Treffpunkt wird in der Tagespresse bekannt gegeben werden.
 

Verfasser: HP

» lesen «
» schließen «

Altkleider- und Altpapiersammlung 

Dank guter Zusammenarbeit ein voller Erfolg

Kolpingsfamilie sammelte Altkleider und Altpapier

Nachdem im Herbst kurz vor dem Termin die Sammlung aufgrund der Coronasituation abgesagt werden musste, bangte die Kolpingsfamilie nun auch um die Durchführbarkeit der Aktion im Frühjahr.

Doch dank der guten Zusammenarbeit mit der Nachbarkolpingsfamilie Dingolfing, die sich um die Organisation im Vorfeld der Sammlung auch für die Kolpingsfamilien Landau und Wallersdorf kümmerte, erhielt man nach Vorlage eines strengen Hygienekonzepts vom Landratsamt eine Ausnahmegenehmigung.

Und so lachten am Samstag die Sammelteams mit der Sonne um Wette und freuten sich, dass sie dieses Mal wieder in Aktion treten konnten, wenn auch in reduzierter, aber dem Hygienekonzept entsprechender Mannschaftsstärke. Auch die Bevölkerung hatte scheinbar schon sehnsüchtig darauf gewartet, dass die Sammlung durchgeführt wird; zumindest erweckten die sehr zahlreich bereitgestellten Kleidersäcke und Papierbündel diesen Eindruck. Mit den von der Stadt Landau und den Firmen Froschauer, Klein, Leeb und Prebeck zur Verfügung gestellten Sammelfahrzeugen wurde Straße um Straße abgefahren, das Sammelgut aufgelesen und zur Verladung in die Container hinter der Dreifachturnhalle gebracht.

Schnell stellte sich jedoch heraus, dass die von der Recyclingfirma Wittmann bereitgestellten Container nicht ausreichen werden. Doch auch hier bewährte sich die über Jahrzehnte andauernde Kooperation. Nach einem kurzen Telefonat mit der Firma, wurden dort alle Hebel in Bewegung gesetzt, um einen weiteren Container an der Sammelstelle hinter der Dreifachturnhalle bereitstellen zu können, wofür die Sammelmannschaften sehr dankbar waren.

So waren am Ende der Sammlung, als auch die Kolpingsfamilie Wallersdorf noch ihre gesammelten Materialien verladen hatte, drei große Container bis oben hin gefüllt.

Dank der großartigen Zusammenarbeit unter den Kolpingsfamilien sowie mit der Recyclingfirma und dem Landratsamt wurde die Sammlung ein voller Erfolg.

Den Erlös aus der Sammlung verwendet die Kolpingsfamilie Landau zur Unterstützung von Kolping- Entwicklungshilfeprojekten bzw. für die eigene Vereinsarbeit.

Verfasser: Wenninger

» lesen «
» schließen «

Zwei verdiente Kolpingmitglieder verstorben 

Heinz Schemken und Karl Schiewerling werden fehlen

 

Mit großer Bestürzung und Trauer hat das Kolpingwerk Deutschland auf den Tod von zwei verdienten Kolpingmitgliedern reagiert. Im Alter von 85 Jahren ist der langjährige Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes gestorben. Heinz Schemken stand von 1986 bis 2004 dem Kolpingwerk Deutschland vor und wurde anschließend Ehrenvorsitzender. Bis zuletzt hat er sich auf Bundesebene noch als Vorsitzender des Kuratoriums unserer Gemeinschaftsstiftung verdient gemacht. Mit Heinz Schemken verbindet auch der Diözesanverband eine langjährige Beziehung. Er war auch des öfteren Gast in unserem Diözesanverband.

 

Im Alter von 69 Jahren ist Karl Schiewerling von Gott heimgerufen worden. Nach seiner Tätigkeit als Bundessekretär des BDKJ im Jugendhaus Düsseldorf war er zwei Jahrzehnte als Diözesansekretär des mitgliedergrößten Diözesanverbandes Münster ein Kollege von Harald Binder. Von 2002 bis 2017 war er außerdem ehrenamtlicher Landesvorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfahlen. Beide Verstorbenen setzten die Kolping-Anliegen auch konkret in der politischen Arbeit um. Heinz Schemken gehörte dem Deutschen Bundestag von 1983 bis 2002 und Karl Schiewerling von 2005 bis 2017 an. Die Verstorbenen waren aktive Debattenredner im Deutschen Bundestag und nahmen aufgrund ihrer franktionsinternen Funktion zu arbeits- und sozialpolitischen Themen Stellung. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag war Karl Schiewerling noch als Vorsitzender der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission tätig.

 

Näheres zu beiden aktiven Kolpingmitgliedern ist dem Anhang zu entnehmen.

 

Das Kolpingwerk im Bistum Passau trauert mit den Familien um zwei äußerst engagierte Kolping-Söhne.

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «

Kolpingjugend gestaltete Wort-Gottes-Feier statt religiöser Frühschicht 

„Gemeinsam eintreten für Veränderung“

Eine lange Tradition haben bei der Kolpingsfamilie in der Fastenzeit die religiösen Frühschichten. Auch im Jahresprogramm 2021 wurden wieder zwei Termine für diese Andachten eingeplant, doch leider konnte aufgrund der derzeitigen Situation schon die erste, deren Gestaltung die Kolpingjugend übernommen hätte, nicht in ihrer ursprünglichen Form durchgeführt werden.

Die Kolpingjugend entschied sich jedoch zusammen mit Kaplan Peter Kunz anstelle der Frühschicht am Samstagfrüh die Wort-Gottes-Feier in der Pfarrkirche St. Johannes am Abend mitzugestalten. Den Gottesdienst stellten sie unter das Motto „Gemeinsam eintreten für Veränderung – hier, in Bolivien und in der ganzen Welt“.

In den einführenden Worten ging Kaplan Kunz auf das Buch „Wir wollen eine andere Welt“ ein, in dem der Autor Fred Grimm zur Jugend in Deutschland von 1900 bis 2010 schreibt und dabei die jungen Menschen selbst zu Wort kommen lässt.

Die Kolpingjugend verlas im Bußakt sodann Texte wie sie von jungen Menschen zu diesem Thema möglicherweise im Jahr 2020 geschrieben sein könnten.

„Zu jeder Zeit und allen Orten gab und gibt es Menschen, die Not und Ungerechtigkeiten erkennen und sich für Veränderung stark machen,“ so der Kaplan weiter. „Das bischöfliche Hilfswerk für Entwicklungsarbeit, Misereor, stellt sich mit seinen Partnern in den jeweiligen Ländern ebenfalls an die Seite derer, die Unterstützung brauchen und lenkt den Blick bei der alljährlichen Fastenaktion auf die Situation von Menschen, die nicht bei uns in Deutschland leben“.

Im Mittelpunkt der Aktion 2021 stehen hierbei die Menschen im Amazonasgebiet Boliviens. Dabei geht es besonders um nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz und die Stärkung kleinbäuerlicher Gemeinden und indigener Völker.

Am Beispiel des Jungen Yony und seiner Familie wurde mit Bildern und einem abgespielten Interview mit Yony zu den Fragen „Was verstehst du unter einem guten Leben?“ bzw. „Welche Veränderung würdest du gerne in dieser Welt sehen?“ nachgespürt, wie sich dank der Unterstützung von Misereor das Leben der Familie positiv verändert hat.

Sodann waren auch die Gottesdienstbesucher aufgerufen in einer Zeit der Stille, selbst über diese Fragen nachzudenken.

In den Fürbitten, die die Kolping-Jugendlichen vortrugen, betete man für Menschen, die zu leiden haben, aber auch für diejenigen, die sich für Veränderungen einsetzen. Auch diese Texte wurden mit Bildprojektionen hinterlegt.

Mit dem gemeinsamen Gebet der Vereinten Nationen und dem Segen durch Kaplan Peter Kurz endete die Wort-Gottes-Feier.

Er wünschte den Gottesdienstbesuchern, dass sie etwas vom Gottesdienst mitnehmen konnten und zeigte sich schon gespannt, was die Kolpingsfamilie als „Ersatzveranstaltung“ für die zweite religiöse Frühschicht plant.

Verfasser: Wenninger

» lesen «
» schließen «

Kolpingjugend gestaltete Wort-Gottes-Feier statt religiöser Frühschicht  

Kolpingjugend Landau gestaltete Wort-Gottes-Feier statt religiöser Frühschicht  - 

„Gemeinsam eintreten für Veränderung“

 

Eine lange Tradition haben bei der Kolpingsfamilie in der Fastenzeit die religiösen Frühschichten. Auch im Jahresprogramm 2021 wurden wieder zwei Termine für diese Andachten eingeplant, doch leider konnte aufgrund der derzeitigen Situation schon die erste, deren Gestaltung die Kolpingjugend übernommen hätte, nicht in ihrer ursprünglichen Form durchgeführt werden.

Die Kolpingjugend entschied sich jedoch zusammen mit Kaplan Peter Kunz anstelle der Frühschicht am Samstagfrüh die Wort-Gottes-Feier in der Pfarrkirche St. Johannes am Abend mitzugestalten. Den Gottesdienst stellten sie unter das Motto „Gemeinsam eintreten für Veränderung – hier, in Bolivien und in der ganzen Welt“.

In den einführenden Worten ging Kaplan Kunz auf das Buch „Wir wollen eine andere Welt“ ein, in dem der Autor Fred Grimm zur Jugend in Deutschland von 1900 bis 2010 schreibt und dabei die jungen Menschen selbst zu Wort kommen lässt.

Die Kolpingjugend verlas im Bußakt sodann Texte wie sie von jungen Menschen zu diesem Thema möglicherweise im Jahr 2020 geschrieben sein könnten.

„Zu jeder Zeit und allen Orten gab und gibt es Menschen, die Not und Ungerechtigkeiten erkennen und sich für Veränderung stark machen,“ so der Kaplan weiter. „Das bischöfliche Hilfswerk für Entwicklungsarbeit, Misereor, stellt sich mit seinen Partnern in den jeweiligen Ländern ebenfalls an die Seite derer, die Unterstützung brauchen und lenkt den Blick bei der alljährlichen Fastenaktion auf die Situation von Menschen, die nicht bei uns in Deutschland leben“.

Im Mittelpunkt der Aktion 2021 stehen hierbei die Menschen im Amazonasgebiet Boliviens. Dabei geht es besonders um nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz und die Stärkung kleinbäuerlicher Gemeinden und indigener Völker.

Am Beispiel des Jungen Yony und seiner Familie wurde mit Bildern und einem abgespielten Interview mit Yony zu den Fragen „Was verstehst du unter einem guten Leben?“ bzw. „Welche Veränderung würdest du gerne in dieser Welt sehen?“ nachgespürt, wie sich dank der Unterstützung von Misereor das Leben der Familie positiv verändert hat.

Sodann waren auch die Gottesdienstbesucher aufgerufen in einer Zeit der Stille, selbst über diese Fragen nachzudenken.

In den Fürbitten, die die Kolping-Jugendlichen vortrugen, betete man für Menschen, die zu leiden haben, aber auch für diejenigen, die sich für Veränderungen einsetzen. Auch diese Texte wurden mit Bildprojektionen hinterlegt.

Mit dem gemeinsamen Gebet der Vereinten Nationen und dem Segen durch Kaplan Peter Kurz endete die Wort-Gottes-Feier.

Er wünschte den Gottesdienstbesuchern, dass sie etwas vom Gottesdienst mitnehmen konnten und zeigte sich schon gespannt, was die Kolpingsfamilie als „Ersatzveranstaltung“ für die zweite religiöse Frühschicht plant.

Verfasser: M. Wenninger

» lesen «
» schließen «

Kolpingjugend geht mit Schwung und guten Ideen ins Neue Jahr 

Diözesankonferenz der Kolpingjugend blickt nach vorne

 

Nach Begrüßung durch Diözesanleiter Sebastian Hartl (Heiligkreuz) gestaltete Pfarrer Peter Meister (Marktl) als scheidender Diözesanpräses ein geistliches Wort mit dem Kerngedanken #lichtinsfenster, der aktuellen Aktion des Bundespräsidenten, und stellte Pfr. Sebastian Wild (Aldersbach) als seinen Nachfolger vor.

 

Im Corona-Jahr 2020 konnte die Kolpingjugend im Bistum Passau ihre zwei Diözesankonferenzen durchführen und mit einem neuen Gruppenleiterkurs unter Leitung von Jugendreferent Klaus Herrndobler beginnen. Alles Übrige, auch die traditionelle Pfingstfreizeit, musste digital stattfinden oder ganz ausfallen, wie Diözesanleiter Justus Babl (Marktl) berichtete. Die Planungen für 2021 stehen, werden aber natürlich auch wieder von der Corona-Lage abhängen. Was deshalb entfallen muss, soll dann nach Möglichkeit in digitaler Form (auf Instagram und facebook) angeboten werden, so Fabian Leis (Landau) vom Diözesanarbeitskreis. Neu im Programm 2021 sind zweitägige Angebote für Gruppenleiter sowie eintägige Ferien-Angebote für Kinder und Jugendliche in Burghausen und Passau.

 

Katharina Maier, Landesleiterin der Kolpingjugend Bayern, informierte über bevorstehende Neuwahlen zur Landesleitung sowie ein bayernweites Zeltlager im Jahr 2023. Die Kolpingjugend-Bundesleiterin Michaela Brönner berichtete über das neu geschaffene Logo für die Kolpingjugend und lud ein zum virtuellen Treffen der Kolpingjugend mit der Bundes-Bildungsministerin Anja Karliczek. Für den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Passau informierte Jugendpfarrer Wolfgang de Jong über die traditionelle Fußwallfahrt nach Altötting. Diese wird 2021 keine Großveranstaltung sein. Stattdessen sind von Palmsonntag (März) bis zum Christkönigssonntag (November) unter dem Motto „Getrennt unterwegs – aber vereint in Maria“ auf allen Wallfahrtswegen zu den Marienwallfahrtsorten innerhalb des Bistums kleine persönliche und örtliche Wallfahrten möglich. Nähere Informationen, Wallfahrtshefte und Wallfahrtskreuze gibt es im Bischöflichen Jugendamt Passau. Die Kolpingjugend im Bistum Passau plant eine rege Beteiligung an allen vorgestellten Aktivitäten.

 

Diözesanvorsitzender Stephan Kroneder (Vilshofen) dankte den Kolpingjugend-Aktiven auf Orts- und Diözesanebene für ihr wertvolles Engagement. Er lud herzlich ein zur Mitarbeit an der Umsetzung des von ihm forcierten Mehr-Engagements im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung.

 

In drei Kleingruppen erarbeiteten die Delegierten Ideen für Gruppenstunden und Projekte „nicht nur in Corona-Zeiten“ und stellten ganz praktische Überlegungen für die Stärkung der internen Kommunikation zwischen Ortsgruppen und Diözesanverband an.

 

Ein von der Videotechnik schaurig-schön verzerrtes „Viel Glück und viel Segen“ drückte am Konferenzende den Dank für Peter Meister und das Willkommen für Sebastian Wild aus. „Nicht so schön wie in Präsenz, aber doch ganz gut“, stellten die Teilnehmer am Ende der Diözesankonferenz übereinstimmend fest.

Verfasser: Klaus Herrndobler

» lesen «
» schließen «

Pfarrer Sebastian Wild neuer Kolping-Diözesanpräses 

Virtuelle Diözesanversammlung – Abschied nach 13 Jahren von Pfarrer Meister

 

Am ersten Fastensamstag im Jahr treffen sich traditionsgemäß die rund 90 Delegierten der Kolpingsfamilien im Bistum Passau zu ihrer jährlichen Diözesanversammlung. Im letzten Jahr konnte die Versammlung noch kurz vor dem ersten Lockdown in Präsenz über die Bühne gehen. In diesem Jahr musste die Versammlung erstmals als Videokonferenz durchgeführt werden.

 

Höhepunkt der Versammlung war die Bekanntgabe des Briefwahlergebnisses für die Neuwahl des Diözesanpräses durch Diözesanvorsitzenden Stephan Kroneder. In einem zuvor schriftlich durchgeführten Wahlverfahren wurde der 36-jährige Aldersbacher Pfarrer Sebastian Wild einstimmig zum neuen Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Passau gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Pfarrer Peter Meister (Marktl) an, der nach 13 Jahren im Amt nicht mehr kandidierte.

 

Sebastian Wild kam bereits in seiner Heimatstadt Pfarrkirchen mit Kolping in Berührung. Später an seiner ersten Kaplanstelle in Grafenau war er ebenfalls in die Jugendarbeit von Kolping involviert. 2012 wurde er Kaplan in Vilshofen und engagierte sich dort als Präses in der Kolpingsfamilie. 2014 wurde er Pfarrer im Pfarrverband Aldersbach. Er blieb aber der Kolpingsfamilie Vilshofen treu und engagierte sich weiter als einfaches Mitglied.

 

Seinen Schwerpunkt sieht der neue Diözesanpräses in der Verantwortung für die Kolpingjugend. Als ehrenamtlicher BDKJ-Seelsorger im Dekanat Vilshofen weiß er um die Bedeutung der Jugend für die kirchliche Arbeit. Dabei betonte Diözesanpräses Wild: „Die Wurzeln des Kolpingwerkes und ich glaube auch seine Zukunft, liegen in der Begleitung von Jugendlichen in allen Lebenslagen und Arbeitssituationen“. Als einen weiteren Schwerpunkt sieht Pfarrer Wild die Familienarbeit. „Sich gegenseitig Familie im Glauben zu sein ist heute vielleicht noch viel wichtiger als zur Zeit Adolph Kolpings und kennt ausdrücklich keine Altersgrenzen“, führte der neue Präses aus.

 

Einen besonderen Dank richtete Diözesanvorsitzender Stephan Kroneder an den scheidenden Diözesanpräses Peter Meister, der 13 Jahre mit unwahrscheinlichem Herzblut und Engagement die Kolping-Arbeit im Bistum begleitet habe. Er habe mit seinem Tun vielen Kolpingmitgliedern Orientierung und Halt geboten.

 

In seinem Rechenschaftsbericht ging der Kroneder auf die schwierige Arbeit im Corona-Jahr 2020 ein. Er hatte sich sein erstes Jahr als Diözesanvorsitzender auch anders gewünscht, weil einfach viele Kontakte und Begegnungen nicht möglich gewesen sind. Trotzdem habe der Diözesanvorstand in sieben Sitzungen, die teilweise in Präsenz oder virtuell stattfanden, die Arbeit auf Diözesanebene koordiniert und den Kolpingsfamilien Hilfe und Unterstützung angeboten. Eine Überraschung hatte der Diözesanvorsitzende in einer weiteren Personalie parat. Zusammen mit dem Ordinariat wurde eine neue Diözesan-Geschäftsführerin ausgewählt, die zum 01. April ihren Dienst antritt. Es ist die 30-jährige Anna Kasberger aus Passau. Die Master-Absolventin in Sozialer Arbeit habe zuletzt auch noch das Betriebswirte-Studium der Kolping-Akademie als Lehrgangsbeste absolviert. Sie bietet jetzt als Pädagogin und Betriebswirtschaftlerin die besten Voraussetzungen die Arbeit des Verbandes weiterzuentwickeln.

 

Im weiteren Verlauf der Versammlung konnte der scheidende Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder seinen letzten Finanzbericht vor der Versammlung geben. Trotz Corona konnte ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden. Sein besonderer Dank galt der Diözese, die mit der Personalgestellung wesentlich zur Finanzierung der Arbeit beiträgt. Positiv konnte der Geschäftsführer auch über die Spendenbereitschaft der Kolpingsfamilien informieren. Insgesamt haben die Kolpingsfamilien an Spenden für die Partnerländer in Uruguay und Malawi, sowie für sonstige soziale und caritative Aktionen fast 43.000 € gespendet. Der Betrag ist etwas geringer als in den Vorjahren, weil viele Aktionen Corona-bedingt nicht stattfinden konnten (Fastenessen). Nicht berücksichtigt bei diesem Ergebnis sind die Direktspenden an Kolping International, die noch nicht für die Diözesanverbände ausgewertet sind, aber mit knapp 5 Mio. € konnte auf internationaler Ebene wieder ein besonders hohes Spendenergebnis erzielt werden. Die Rechnungsprüfer Sebastian Schlutz (Freyung) und Elmar Wibmer (Altötting) bescheinigten eine einwandfreie Rechnungslegung und so wurde der Diözesanvorstand einstimmig entlastet.

 

Auch der Adolph-Kolping-Preis 2020 wurde wieder verliehen. Diözesanvorstandsmitglied Hildegard Forster (Arnstorf) gab bekannt, dass die Auszeichnung dieses Mal an die Kolpingsfamilie Landau/Isar geht. Damit wurde ihr langjähriges, umfassendes, generationsübergreifendes Engagement gewürdigt – insbesondere auch ihre Einkaufs-Aktion der Kolpingjugend in Corona-Zeiten.

 

Als Gäste an der Diözesanversammlung nahmen Landespräses Msgr. Christoph Huber, stv. Diözesanratsvorsitzende Dr. Hanna Seidl und Alt-Landrat Franz Meyer teil. In ihren Grußworten dankten sie dem Kolpingwerk für ihre Arbeit und Alt-Landrat Franz Meyer hob in seiner Eigenschaft als Botschafter für kommunale Entwicklungspolitik das hohe Engagement des Diözesanverbandes für eine nachhaltige Eine-Welt-Arbeit hervor. Insbesondere dankte er dem Diözesanvorstand, dass dieser in der Initiative des Landkreises unter dem Motto „Region Passau global“ mitarbeitet.

 

Mit einem besonderen Dank an Handwerks-Vizepräsidentin Kathrin Zellner (Röhrnbach) für die souveräne Moderation der Videokonferenz beendete Diözesanvorsitzender Kroneder die erste virtuelle Diözesanversammlung und betonte, dass die offizielle Einführung und Verabschiedung der beiden Priester in einer außerordentlichen Diözesanversammlung in Präsenzform geschieht, sobald dies Corona zulässt.

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «

Er hat sein letztes Kapitel aufgeschlagen 

Nachruf der KF Osterhofen für Kurt Köhlnberger

 

Wie ein Lauffeuer hat sich am Freitagvormittag die Nachricht in der Kolpingsfamilie Osterhofen und der Pfarrei Hl. Kreuzauffindung verbreitet, dass Kurt Köhlnberger seine letzte Reise angetreten, seinen letzten Berggipfel bestiegen hat. Er war, tief verwurzelt im Glauben, bestens auf diesen letzten Weg vorbereitet. Trotz seiner schweren Krankheit hat er nie verzweifelt und stets mit positivem Denken versucht, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen.

 

Mit ihm verlieren wir einen sehr engagierten, ideenreichen und scheinbar niemals rastenden Kolpingbruder. Sein Engagement in der örtlichen Kolpingsfamilie und Pfarrei war enorm:

 

1986 – 1998 Mitglied des Pfarrgemeinderates

1990 – 1994 1. Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

1994 – 1998 1. stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

1980 – 1983 Leiter der Altersgruppe Jungkolping der Kolpingsfamilie Osterhofen

1983 – 1992 Stellvertretender Vorsitzender der Kolpingsfamilie und Verantwortlicher für die Jugendarbeit

1985 – 2020 Schatzmeister des Vereins „Kolpinghaus Osterhofen e. V.“

1995 – 1998 Schriftführer der Kolpingsfamilie Osterhofen

seit 1998 Vorstandsmitglied als Beauftragter für die religiöse Arbeit und für die Familienarbeit

 

Er ist der Gründungsvater unserer Familienkreise, gründete immer wieder neue Kolping Jugendgruppen, kümmerte sich jedes Jahr um das Osterfeuer, organisierte die Gestaltung des Fronleichnamsaltars der Kolpingsfamilie, die Bergmesse, den Kolpinggedenkgottesdienst mit anschließender Adventfeier, zahlreiche Bildungsveranstaltungen, Spieleabende, schrieb das Kolpingprogrammheft, bereitete Ausschusssitzungen vor, war als Lektor tätig, um nur einige Beispiele zu nennen. Als Schatzmeister des Kolping-Hausbauvereins war er stets bemüht, die Finanzen zum Unterhalt des Kolpinghauses aufzubringen, regte u. a. den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kolpinghauses an, um später mit den Erlösen das Haus finanzieren zu können und war wesentlicher Initiator für den Jugendanbau an das Kolpinghaus im Jahr 2006.

 

Auch beim Kolping-Spielmannszug war Kurt sehr aktiv und erlernte die Kunst des Trompete- und Fanfaren-Spielens um mit seinen Kindern auftreten zu können. Half auch hier stets mit, um die nötigen Finanzmittel aufzutreiben und neue Mitglieder, also Musikanten, zu gewinnen.

 

Für sein Engagement erhielt er folgende Ehrungen:

1990: Diözesane Ehrennadel in Silber des Kolpingwerkes im Bistum Passau (war der 3. Träger dieser seit 1989 bestehenden Ehrung)

2002: Diözesane Ehrennadel in Gold des Kolpingwerkes im Bistum Passau (er war der 2. Träger dieser Auszeichnung)

2008: Ehrenamtsnadel der Stadt Osterhofen

2009: Stephanus-Plakette des Bischofs von Passau

2011: Ehrenamtsnachweis Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familien und Frauen

 

Die Schöpfung war ihm stets ein großes Anliegen, dies wurde unter anderem bei der Themenauswahl für Vorträge deutlich, hier legte Kurt großen Wert auf Umweltschutz, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung. Er gestaltete seinen Garten naturnah, richtete z. B. Nistkästen, Bienen- und Hummelhotels ein. Er ging gerne wandern, die Berge gaben ihm Kraft. Kurt Köhlnberger war ein begeisterter Fußballer, kickte in der AH und wurde zum Ehrenmitglied der Spvgg Osterhofen-Altenmarkt ernannt. Sein Einsatz für andere war beispielhaft: so wünschte er sich beispielsweise zu seinem 50. Geburtstag statt Geschenke, Spenden für Kolping Uruguay oder zu seinem Begräbnis statt Blumen und Kränze Spenden für Kolping Malawi. 

 

Er war bis zuletzt ein ebenso tiefgründiger wie humorvoller Gesprächspartner, tief im Glauben verwurzelt. Er hinterlässt in der eigenen Familie, der Kolpingsfamilie, im Spielmannszug, der Pfarrei, der Spvgg, wo immer er tätig war und bei jedem/jeder einzelnen, der/die ihn kennenlernen durfte, eine große Lücke.

 

Kurt, ein herzliches vergelts Gott, dass es dich gegeben hat und wir dich kennenlernen durften. Du hast uns vieles gegeben, vieles in und mit uns angeregt und auf den Weg gebracht. Die Nachricht über deine letzte Reise drang über die sozialen Netzwerke bis nach Südtirol und von überall kam herzliche Anteilnahme zurück. Wir werden dich stets in bester Erinnerung behalten und dein beachtliches Lebenswerk in Ehren. Du weilst nun bei unserem himmlischen Vater und schaust, zumindest hin und wieder, zu uns runter.

 

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner geliebte Ehefrau Gabi, mit der er seit 1986 verheiratet war, und den erwachsenen, ebenso geliebten Kinder Barbara und Stephanus mit Familien. Ende Februar hätte er seinen 60. Geburtstag feiern dürfen.

 

Treu Kolping! – Kolping treu!

Verfasser: Josef Rainer, KF Osterhofen

» lesen «
» schließen «

Ein großer Kolping-Pionier ist von uns gegangen 

Ehrenamtlicher Bildungsreferent Kurt Köhlnberger zu Grabe getragen

 

Große Bestürzung machte sich in Kolping-Kreisen breit, als bekannt wurde, dass unser ehrenamtlicher Bildungs- und Familienreferent Kurt Köhlnberger (Osterhofen) im Alter von 59 Jahren von seinem heimtückischen Krebsleiden besiegt wurde. Kurt Köhlnberger hatte bis zuletzt gehofft, Optimismus und Hoffnung verbreitet, sowie Mut gezeigt, mit der Krankheit leben zu können. Wohl vorbereitet ist er auf der Palliativ-Station des Klinikums Deggendorf am Freitagmorgen, 22. Januar verstorben.

 

In einer sehr bewegenden Trauerfeier in der Stadtpfarrkirche Osterhofen, die Corona-bedingt nur im engsten Familienkreis stattfinden konnte, zeichnete Pfarrer Werner Eckstein, ein persönlicher Freund der Familie, der zusammen mit Diözesanpräses Peter Meister den Gottesdienst zelebrierte, ein umfassendes Bild von dem gläubigen Christen Kurt Köhlnberger, der in seiner Kolping-Bestimmung aufging. Für ihn, so der Zelebrant, war die Familie das höchste Gut. Neben seiner eigenen Familie schätzte er die Gemeinschaft in der Kolpingsfamilie Osterhofen, wo er sich über 40 Jahre lang große Verdienste als Jugendleiter, als Vorstandsmitglied für pastorale Aufgaben, als Familienkreisleiter und als Schatzmeister des Kolpinghauses erwarb. Auch im Kolping-Spielmannszug war er zu Hause und erlernte in späten Jahren noch das Trompete spielen.

 

Auch Diözesanpräses Peter Meister würdigte im Trauer-Gottesdienst die vielfachen Verdienste, die sich Kurt Köhlnberger auf Diözesanebene erworben hatte. Sein Engagement auf Diözesanebene hatte mit der Teilnahme an der Jugendfreizeit der Kolpingjugend im Kolpinghaus Weißenbach in Tirol 1980 begonnen. Von da an war Kurt Köhlnberger in der Arbeit des Diözesanverbandes nicht mehr weg zu denken. Zunächst engagierte er sich bei der Kolpingjugend und übte auch das Amt des Diözesanleiters aus. Ein Höhepunkt dabei war der von ihm wesentlich initiierte Kolping-Jugendtag 1986 in Osterhofen. In der Folgezeit war er als ehrenamtlicher Bildungs- und Familienreferent auf Diözesanebene ein unentbehrlicher Initiator und Impulsgeber, der unzählige Wochenenden und andere Veranstaltungen durch sein Herzblut, seine ideenreichen Methoden und seinen wertvollen Informationen gestaltete und somit viele Menschen auf unkonventionelle Weise in der Erwachsenenbildung erreichte. Sein Hauptschwerpunkt dabei war die Familienarbeit und insbesondere die Gründung von Familienkreisen in den Kolpingsfamilien. Vielen Kolpingsfamilien half er dabei neue Akzente zu setzen. Seine Ideen fanden auch auf Landes- und Bundesebene Gehör und seine Modellprojekte wurden veröffentlicht oder bei Veranstaltungen präsentiert.

 

Ein Herzensanliegen von ihm war es, den Austausch unter den Leitungskräften in den Kolpingsfamilien zu fördern. Deshalb waren ihm Kolpingtage ein besonderes Anliegen, um dadurch die Gemeinschaft zu fördern. Sowohl bei diözesanen Kolpingtagen, wie auch auf Events auf Landes- und Bundesebene war er mit seinen Ideen und Anregungen vertreten.

 

Noch auf der Palliativ-Station machte er sich Gedanken, wie seine für 2021 geplanten Veranstaltungen auf Diözesanebene fortgeführt werden. Wir werden sie als Vermächtnis für Kurt Köhlnberger durchführen.

 

Mit Kurt Köhlnberger verliert nicht nur die Kolpingsfamilie Osterhofen, sondern auch der Diözesanverband einen stets engagierten und aufrichtigen Kolpingsohn, der die Ideen und das Gedankentum Adolph Kolpings in die heutige Zeit umgesetzt und dazu beigetragen hat, dass viele sich von der Begeisterung Kolpings anstecken ließen. Für seine zahlreichen Verdienste wurde er mit der Stephanusplakette des Bischofs von Passau und mit der diözesanen Ehrennadel in Silber und Gold des Kolpingwerkes ausgezeichnet.

 

Lieber Kurt, wir vermissen dich jetzt schon und danken dir für dein aufopferungsvolles Wirken.

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «

Mein Schuh tut gut 

Zum Kolping-Gedenktag im Jahr 2020 rief die Kolpingsfamilie die Bevölkerung von Landau und Umgebung zur fünften bundesweiten Schuhsammelaktion zugunsten der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung auf.

Bis 6. Januar 2021 konnten gebrauchte, nicht beschädigte, aber noch tragbare Schuhe beim Vorsitzenden Martin Wenninger abgegeben werden. Die Resonanz auf diesen Aufruf war gigantisch, wofür sich die Kolpingsfamilie herzlich bedankt.

Etwas mehr als 900 Paar Schuhe wurden von Martin und Maria Wenninger paarweise in Kartons verpackt und an die Kolping Recycling GmbH versandt. Dort werden alle Schuhe in dem Sortierwerk nach Qualität und Nutzungsmöglichkeiten sortiert und überwiegend nach Afrika, Nahost oder Osteuropa vermarket. Der Erlös daraus kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute, deren Ziel z. B. die Förderung von Berufsbildungszentren, von Jugendaustausch und internationalen Begegnungen, Sozialprojekten und religiöser Bildung ist.

Somit wird mit den gesammelten Schuhen mehrfach Gutes getan. Zum einen werden die gebrauchten Schuhe wiederverwendet und zusätzlich mit dem Vermarktungserlös sinnvolle Projekte gefördert.

Verfasser: M. Wenninger

» lesen «
» schließen «

Kolpinggedenkgottesdienst mit Einführung des neuen Präses 

 

„Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen, in jedem von euch brennt dasselbe Licht. Noch ist es dunkel, doch die Nacht wird weichen. Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht“ - mit diesen Zeilen eines Liedes aus dem Musical „Kolpings-Traum“ und dem Wunsch, dass bei dem Gottesdienst ein Funke Hoffnung und Zuversicht auf alle überspringt, führte Diözesanpräses Peter Meister am Sonntag in den Kolpinggedenkgottesdienst ein.

Auch in seiner Predigt griff er diesen Liedtext noch einmal auf. „Adolph Kolping hat es durch sein Wirken als „Handwerker Gottes“ geschafft, der Sehnsucht der Menschen ein Zuhause zu geben. In ihm brannte das Licht Jesu Christi. Kolping gab dieses Licht auf vielfältige Art und Weise weiter und schenkte so der Welt wieder ein menschliches Gesicht.“

Auch die Kolpingsfamilie konnte mit der Wahl von Kaplan Peter Kunz zum Präses ein neues Gesicht in ihren Reihen begrüßen. Peter Meister meinte, dass er sich sehr freue am Ende seiner Amtszeit als Diözesanpräses nun den siebten Präses der Kolpingsfamilie Landau in sein Amt einführen zu dürfen.

Er bedankte sich beim neuen Präses für die Übernahme dieses Amtes, verlas das offizielle Ernennungsschreiben und überreichte ihm die Ernennungsurkunde sowie ein Buch über Adolph Kolping.

Mit den Worten „Ich finde es super, dass du das machst“, wünschte er Kaplan Peter Kunz für seine neue Aufgabe viel Kraft und vor allem viel Freude bei der Ausführung seines Amtes, - „so wie ich es auch in Landau von 2004 – 2007 erleben durfte.“

Martin Wenninger, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie gratulierte dem Kaplan ebenfalls und überreichte ihm die Mitgliedsnadel. Weiter hatte er die angenehme Aufgabe die Namen langjähriger Mitglieder zu verlesen. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt Inge Ittlinger, Renate Koppenwallner, Christa Marchl, Zenta Schaffer, Helga Sommersperger und Maria Wenninger. Die Geehrten erhielten nach dem Gottesdienst eine Urkunde sowie ein Präsent überreicht. Für Theresa Gsödl hat der Vorsitzende ebenfalls ein Geschenk dabei für ihr Engagement in der Vorstandschaft bis zum Ausscheiden bei Vorstandswahl im Frühjahr.

Josef Mandl, der die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernommen hatte, stimmte im Anschluss daran, zur Freude der Kolpingmitglieder, das Kolpinglied an.

In den Fürbitten, in denen zum Licht bringen aufgerufen wurde, gedachte man besonders auch dem in diesem Kalenderjahr verstorbenen Mitglied Gerda Zitzmann.

Verfasser: M. Wenninger

» lesen «
» schließen «

Kolpingfamilie Altötting zieht positive Jahresbilanz 

Der Kolpinggedenkktag mit Adventsfeier und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft hat jedes Jahr seinen festen Platz im Programm der örtlichen Kolpingfamilie. Da dies wegen der Corona-Beschränkungen dieses Jahr nicht möglich ist, lud Präses Thomas Zauner zu einer besinnlichen Adventsandacht am Dienstag dieser Woche in die St. Konradkirche ein. Zauner erläuterte die Bedeutung der Adventslieder und des Lichts in der dunklen Jahreszeit: „Adventslieder weisen auf die Jesu Geburt an Weihnachten hin und sind gut für das Gemüt.  Die Lichter der Kerzen verbreiten Hoffnung in der dunklen Jahreszeit und machen das Leben ein wenig heller“.  
Vorsitzender Franz Steiner wies nach der Andacht darauf hin, dass der Verbandsgründer, der selige Adolph Kolping (1813-1865), an diesem Tag geboren wurde. Bei einem kurzen Jahresrückblick zog trotz er vieler ausgefallener Termine eine positive Jahresbilanz. So konnte zwar auch die im April geplante Jahreshauptversammlung nicht stattfinden und auch die meisten Veranstaltungen fielen Corona-bedingt aus. So musste der am 10.Novemver geplante Filmabend über das 100-jährige Bestehen der Kolpingfamilie Altötting im Begegnungszentrum entfallen. Das Jubiläum im Dezember 2019 mit Festgottesdienst und Festakt war zweifellos der Höhepunkt des letzten Jahres. „Ich möchte den vielen Helfern, die zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben, nochmals meinen aufrichtigen Dank aussprechen“, so Steiner.  
Beim jährlichen Steckerlfischessen im Sommer hatte die Kolpingfamilie auf Initiative von Anni Thalhammer eine Spendenaktion für die drei Polikliniken von Pater Josef Schmidpeter in Peru durchgeführt.Kamen 2016 zweitausend Euro an Spenden zusammen, so konnte dieses Jahr die stolze Summe von Dreitausenzweihundert Euro überwiesen werden.Anni Thalhammer zeigte sich erfreut über die  hohe Spendenbereitschaft der Kolpingmitglieder. In dem von der Corona-Pandemie geplagten Land kommt die Spende für die Kliniken gerade recht“, so Thalhammer. „In den Kliniken werden auch Arme, die sich keine Krankenversicherung leisten können, kostenlos behandelt“. Thalhammer hatte sich 2010 persönlich mit dem früheren Kolping-Landespräses Hans Stadler vor Ort ein Bild vom segensreichen Wirken von Pater Schmidpeter gemacht. In Würdigung seiner Verdienste wurde Padre Jose, wie er in Peru genannt wird, 2016 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Weiterhin konnte die stellvertretende Vorsitzende Anni Thalhammer verkünden, dass im Rahmen der deutschlandweiten Kolping-Schuhsammelaktion unter dem Leitwort „Mein Schuh tut gut“ 320 Paar gut erhaltene Schuhe gespendet wurden. Im fünften Jahr seit Beginn der Aktion ist das nach 180 Paar im letzten Jahr und 105 Paar in 2018 ein Rekord. Der Erlös kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung, die weltweit Sozialprojekte fördert, zugute. „Damit zeigt sich Kolping solidarisch mit den Armen in unserer Gesellschaft“, so stellte Vorsitzender Steiner zufrieden fest. Auch unterstützt das Kolpingwerk als Kooperationspartner die Handyspendenaktion von Missio München. Vierzig gebrauchte Handys wurden abgegeben die nun einem fachgerechten Recyclingprozess zugeführt werden. Steiner: “Dies ein Beitrag, wertvolle Rohstoffe wieder zu verwerten und Ressourcen zu schonen“.
Mit Bedauern habe man zur Kenntnis genommen, dass die geplante Rom-Wallfahrt des Internationalen Kolpingwerkes vom 25. bis 27.Oktober 2021 zur 30-jährigen Seligsprechung - organIsiert zusammen mit den Diözesanverbänden – abgesagt wurde. Man zeige aber Verständnis, da es wegen der Corona-Pandemie hinsichtlich Hygienekonzept bei Gottesdiensten und eventuell anfallender Stornokosten bei Hotelbuchungen keine Planungssicherheit gebe. Aus diesem Grund hat Kolping-International entschieden, die Romwallfahrt um ein Jahr auf Oktober 2022 zu verschieben.
Im Ausblick konnte Vorsitzender Franz Steiner für 2021 schon drei fixe Veranstaltungen ankündigen, sobald die Corona-Beschränkungen aufgehoben werden: Die im Frühjahr ausgefallene Jahreshauptversammlung, eine Wanderung in der Haiminger Au unter der Führung von Felix von Ow und die traditionelle Maiandacht in der Kirche in Hohenwart. Sobald die Corona Regulierungen es wieder zulassen, wird wieder ein attraktives Programm ausgearbeitet, versprach Steiner. Abschließend lud er die Mitglieder noch zum Rorate am 20. Dezember in die Stiftspfarrkirche ein.

Verfasser: HP

» lesen «
» schließen «

Nikolausaktion brachte mehrfach Freude 

Der Kolpingsfamilie Landau war es ein großes Anliegen trotz der momentanen Situation die Nikolausaktion nicht ausfallen zu lassen und so machten sich insgesamt sechs Nikoläuse am vergangenen Samstag bzw. Sonntag auf zu den angemeldeten Familien. Unter Einhaltung der geltenden Gesetzesvorgaben bzw. Hygiene- und Abstandsregeln besuchten die Männer dabei 58 Familien bzw. 86 Kinder.

Als kleines Dankeschön für ihren Besuch erhielten die Nikoläuse Spenden in Höhe von fast 1000 Euro, die an die Congregatio Jesu für ein Aids-Waisenprojekt in Simbabwe, die Mallersdorfer Schwestern für das Nkandala-Projekt, den Kinderschutzbund, an Donum Vitae und die Aktion „Freude durch Helfen“ weitergegeben wurden.

So brachte die Nikolausaktion mehrfach Freude – zum einen bei den Kindern, die besucht wurden und zum anderen den Menschen, die durch die Spenden unterstützt werden.

Verfasser: M. Wenninger

» lesen «
» schließen «

Corona-Situation lähmt Verbandsarbeit 

Kolping-Vorsitzende tagten erstmals digital

Auch die traditionelle Vorsitzenden- und Präsidestagung jeweils im November fiel den derzeitigen Pandemie-Bestimmungen zum Opfer. Deshalb trafen sich 43 Leitungskräfte aus dem Verband über die diözesane Webex-Meeting-Plattform unter Leitung von Diözesanvorsitzenden Stephan Kroneder zu einer Videokonferenz.

Im Mittelpunkt des Austausches stand die Arbeit der Kolpingsfamilien vor Ort. Vieles, was an Programmpunkten geplant war, konnte nicht durchgeführt werden. Auch mussten vielfach Mitgliederversammlungen in das nächste Jahr verschoben werden. Die Kolpingsfamilie Landau berichtete, dass sie aus rechtlichen Gründen die Präseswahl von Kaplan Peter Kunz per Briefwahl durchgeführt habe. Einige religiöse Angebote wurden von den Kolpingsfamilien im Rahmen von Gottesdienstfeiern durchgeführt. Auch wurden technische Kommunikationsmittel genutzt, um mit den Mitgliedern in Kontakt zu bleiben. Große Sorge bereitet den Vorsitzenden die in vielen Kolpingsfamilien stattfindenden Nikolaus-Aktionen. Klar ist, dass diese nicht wie üblich stattfinden können. Die Kolpingsfamilien arbeiten an verschiedenen Ideen, wie trotzdem der Nikolausbesuch gewährleistet werden kann. Die Kolpingsfamilie Freyung wird ihre Nikolaus-Aktion digital per Videokonferenz durchführen.

Einen großen Raum in der diözesanen Berichterstattung nahm die Arbeit in der Einen Welt ein. Der Beauftragte für internationale Partnerschaften, Gerhard Alfranseder, berichtete über die Situation in den Partnerschaftsländern Uruguay und Malawi und hob insbesondere die schwierige Situation in dem afrikanischen Land hervor. Deshalb wollen wir, so Alfranseder, die Weihnachtsaktion des Diözesanverbandes ganz bewusst auf das Land Malawi lenken, weil dort mit sehr bescheidenen Mitteln eine nachhaltige Hilfe möglich ist. Ebenso informierte das Diözesanvorstandsmitglied über das Lieferkettengesetz und machte deutlich, dass wir uns für ein solches Gesetz einsetzen sollten, um gerechte Löhne und menschliche Arbeitsbedingungen zu erreichen. Wir als Verbraucher haben hier eine besondere Verantwortung, so Alfranseder.

Des Weiteren wurde die Jahresplanung für 2021 vorgestellt und über die Vorbereitung für die Ende Februar anstehende Diözesanversammlung berichtet. Dort soll auch der Wechsel im Amt des Diözesanpräses stattfinden. Diözesanpräses Peter Meister möchte nach 13-jährigem Wirken sein Amt in jüngere Hände legen. Diözesanvorsitzender Kroneder ergänzte dazu, dass man hier in fruchtbaren Gesprächen mit der Diözesanleitung sei.

Ebenso stellte der neue Diözesanvorsitzende seine bisherigen Schwerpunkte vor, die leider durch Corona nur sehr eingeschränkt möglich waren. Gleichzeitig präzisierte er seine Vorhaben zur Umgestaltung des Kolping-Bildungswerkes, das sich künftig noch mehr in der beruflichen Bildung engagieren soll.

Verfasser: HB

» lesen «
» schließen «