Kolping Nachrichten

Eine Frau in der Führungsposition der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz 

Vizepräsidentin Kathrin Zellner berichtet aus ihrem Alltag

 

Seit einem Jahr ist die 33-jährige Friseurmeisterin Kathrin Zellner als Vizepräsidentin der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz tätig. Die fusionierte Handwerkskammer gehört zu den größeren Handwerkskammern in Deutschland. Deshalb werden immer zwei Arbeitnehmervizepräsidenten von der Vollversammlung gewählt. Damit können Kolping und der DGB je einen Vizepräsidenten stellen. Kathrin Zellner ist verheiratet, hat zwei Kinder und gehört seit 2004 der Vollversammlung der Handwerkskammer an. Seit 2009 ist sie im Kammer-Vorstand tätig.

 

Als Nachfolgerin von Franz Greipl, der auch ihr Mentor war und knapp 25 Jahre das Vizepräsidentenamt ausübte, hat sie sich inzwischen gut in das vielfältige Aufgabenfeld eingearbeitet. Neben den bisherigen Organ-Verpflichtungen (Vollversammlung und Vorstandssitzung) kommen jetzt vor allem die regelmäßigen Präsidiumssitzungen dazu. Das Präsidium, dem neben dem Präsidenten die fünf Vizepräsidenten angehören, werden alle wichtigen Aufgaben der Handwerkskammer vorbereitet und abgeklärt und Vertretungen abgesprochen. „So vertrat ich bisher die Kammer bei verschiedenen Empfängen, Betriebsbesichtigungen, nahm Mitarbeiterehrungen vor, war bei Betriebsjubiläen und Freisprechungsfeiern offizielle Vertreterin der Kammer. Wichtig ist mir auch den Kontakt über unsere Kammer hinaus zu halten. Die regelmäßigen Treffen der Arbeitnehmervizepräsidenten auf Landes- und Bundesebene bieten einen guten Erfahrungsaustausch und zudem kann ich dann meine Kenntnisse auch in der Kommission Handwerk des Bundesverbandes einbringen“, erklärt die engagierte Frau, die dieses Pensum nur mit Unterstützung ihrer Familie und ihrer Eltern leisten kann und sich dabei auch auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kammerverwaltung verlassen kann.

 

Als eine besondere Herausforderung sieht Kathrin Zellner die gemeinsame Arbeit zwischen Kolping und den DGB-Kollegen auf Arbeitnehmerseite. Deshalb finden vor allen Vollversammlungen der Handwerkskammer abendliche Vorbesprechungen statt, in der alle Tagesordnungspunkte erörtert und Positionen festgelegt werden. Damit ist die Arbeitnehmerseite, so Zellner, in der Regel besser auf die Organsitzungen vorbereitet, als die Arbeitgeber. Ein besonderes Anliegen dabei ist es, dass die Stellvertreter an diesen Vorbereitungssitzungen teilnehmen, damit diese stets in die Arbeit eingebunden sind. Darüber hinaus organisieren die beiden Vizepräsidenten jährlich eine zweitägige Klausurtagung, bei der aktuelle handwerkspolitische Themen auf der Tagesordnung stehen. Sowohl bei den Vorbereitungen, wie auch bei den Klausurtagungen sind die verbandlichen Vertreter von Kolping und DGB dabei, sodass der Verband über die aktuelle Arbeit in der Handwerkskammer informiert ist und gleichzeitig Kolping und DGB auch ihre Themen den Vertretern nahebringen können.

 

Positiv sieht die Kammervertreterin ihr Wirken im Passauer Diözesanvorstand, dem sie seit 2010 angehört. Damit fließen handwerkliche Belange auch in den Verband ein, bemerkt die Handwerksvertreterin und hebt auch ihre örtliche Verwurzelung in der Kolpingsfamilie Freyung hervor.

 

„Eines meiner persönlichen Ziele ist, das Handwerk als Fundament unserer Wirtschaft zu präsentieren und für die qualifizierte Ausbildung im Handwerk zu werben“ und verweist dabei auf einen kürzlich durchgeführten Aktionstag in einem Kindergarten. Dort wurde den Kindern das Friseur-Handwerk nahegebracht und die Kinder konnten sich an Übungsköpfen und an künstlichen Fingernägeln beweisen. Auch ein KFZ-Betrieb wurde für diese Aktion gewonnen.

 

Im Moment bereitet Kathrin Zellner die für Juni 2019 anstehende Handwerkskammerwahl vor, um gemeinsam mit dem DGB wieder eine starke Arbeitnehmerliste aufzustellen.

Verfasser: HB

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Erfolgreiche Weiterbildung zum Betriebswirt 

Kolping-Akademie verleiht Wirtschaftsdiplome

 

Mit dem „Fernlehrgang zum Praktischen Betriebswirt (KA)“ hat die Kolping-Akademie unter der Trägerschaft des Kolping-Bildungswerkes im Bistum Passau eine wertvolle Lücke im Weiterbildungs-Angebot geschlossen. Zum achten Mal in Folge verlieh die Kolping-Akademie in diesem Jahr an die erfolgreichen Absolventinnen das Wirtschaftsdiplom.

 

Bildungswerk-Vorstand Harald Binder konnte den Kursteilnehmern, die als Berufstätige die mutige Entscheidung getroffen haben, sich neben Beruf und Familie erfolgreich weiterzubilden. Mit der heutigen Aushändigung der Zeugnisse beginne ein neuer Lebensabschnitt und er hoffe sehr, dass sich die in die duale Weiterbildung investierte Zeit auch lohnend auf die weitere berufliche Entwicklung auswirke.

 

Die Leiterin der Kolping-Akademie, Diana Königseder, verwies auf anstrengende 18 Monate intensives Studium in den Bereichen Betriebswirtschaftslehrer, Rechnungswesen, Personalwesen, Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht sowie Steuerrecht. Ebenso stand auf dem Lehrplan das Fach Volkswirtschaftslehre, in dem alle Teilnehmer eine spezifische Facharbeit anfertigen mussten. In ihrem weiteren Kursrückblick stellte sie die einzelnen Teilnehmer vor und untermalte ihre Ausführungen mit Anekdoten aus dem Kursverlauf und wagte mit einem Business-Horoskop für jede Absolventin einen Blick in die Zukunft. Abschließend dankte die Akademie-Leiterin den Teilnehmerinnen für ihr Durchhaltevermögen und wünschte ihnen beim Karriereleiter-Aufstieg die nötige Balance zwischen Zielstrebigkeit und Menschlichkeit.

 

Als Lehrgangssprecherin hob Katrin Hastetter die Leistung hervor, sich trotz privater und beruflicher Verpflichtungen auf das Studium einzulassen, eineinhalb Jahre präsent zu sein und im Selbststudium zu lernen. Sie dankte dabei auch den Familien der Absolventinnen, die durch ihre Unterstützung den Erfolg erst möglich gemacht haben. Lehrgangsbeste wurden Katrin Hastetter aus Beutelsbach mit der Gesamtnote 1,5 (Arbeitgeber: Bischöfliches Ordinariat) sowie Natalie Fesl aus Hauzenberg mit der Note 1,7 (Arbeitgeber: Firma Eterna). Die beste Facharbeit in Volkswirtschaftslehre mit einer glatten 1,0 verfasste Elena Maria Kellinghaus aus Neufahrn in Niederbayern zum Thema „Technischer Fortschritt – Wirtschaftswachstum und Beschäftigung“.

 

Der Vorsitzende des Bildungsbeirates, Gerhard Alfranseder, würdigte die Leistungen der Absolventinnen und der Kolping-Akademie, die nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Persönlichkeitsbildung vermittle. Ein besonderes Dankeschön richtete er an die Dozenten der Kolping-Akademie für ihren unermüdlichen Einsatz.

 

Positiv vermerkte in einem Grußwort Parl. Staatssekretär a. D. Dr. Klaus Rose, dass in diesem Lehrgang nur weibliche Teilnehmerinnen bis zum Abschluss durchhielten und zollte ihnen Respekt für die Disziplin, die sie neben Beruf und Familie aufbrachten, um diese Weiterbildung so erfolgreich abzuschließen. Musikalisch umrahmt wurde die Feierlichkeit von Michael Handwerker mit seiner Sologeige.

Verfasser: HB

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Im Jubiläumsjahr gab es lustige Spiele bei der Kolpinggruppe Junge Familie 

Schlag den Star als Vorlage für einen Spielenachmittag – Bildung und Spaß im Kolpinghaus

Osterhofen (kök) Vor 25 Jahren wurde die die Gruppe „Junge Familie“ innerhalb der Kolpingsfamilie Osterhofen als eigenständiger Familienkreis gegründet. Im Jubiläumsjahr 2018 gibt es zahlreiche Veranstaltungen mit Besonderheiten. So wurde am vergangenen Sonntag erstmals ein Spiel mit dem Titel „Schlag den Star“ gespielt. Hierbei kam es auch zu einem kleinen Fotorückblick mit „Dalli-Klick“.

Die Familien Kröninger, Koller und Köhlnberger hatten das Treffen am Sonntag im Jungendanbau des Kolpinghauses vorbereitet. Zunächst gab es Kaffee und Kuchen, bevor zwei Gruppen eingeteilt wurden. Spielleiter Kurt Köhlnberger erläuterte das Spielsystem in dem es beim 1. Spiel um einen Punkt ging und die Spannung von Spiel zu Spiel mit einem weiteren Punkt gesteigert wurde. So konnte jede Mannschaft im Endspurt noch eine beachtliche Punktzahl erreichen und den „Goldschatz in der Truhe“ (Pralinen und Schokotaler) gewinnen. Das erste Spiel für „Schlag den Star“ basierte auf eine Sammlung von Buchstaben, indem einzelne Buchstaben das ganze Jubiläumsjahr 2018 bei Veranstaltungen ausgegeben bzw. versteckt wurden. Die Sache war manchmal so lustig, dass die Treffen somit um einiges bereichert wurden. Im Kultlokal „Zum Haber“ suchten sogar der Wirt, Frater Stephan, die Bedienung und einige Gäste den Zettel auf dem ein „K“ stand. Beim „Kegeln“ war der Zettel  (Buchstabe N) im Außenbereich in einem Futterhäuschen und bei der Radtour wurde der Buchstabe nicht erkannt, da die Gastgeberin diesen als Markierung für den Familiennamen auf dem Tortenboden zuordnete. So dauerte es manchmal lange, aber alle Zettel mit den Beschriftungen wurden doch noch gefunden. Jetzt kam es darauf an, wer von den Gruppenmitgliedern die zusammengesetzten Buchstaben als Lösungswort als erster erkannte. Dies war gar nicht so einfach, denn die Buchstaben, die zwei Wörter ergaben, wurden in einer „Geheimsprache“ dargestellt. Jeder Buchstabe ist in Wirklichkeit um einen Buchstaben vor dem Alphabet zu ersetzen. Nach einer guten Minute hatte eine Teilnehmerin die richtige Lösung parat. Sherlock Holmes hätte an diesem Rätsel sicherlich seine Freude gehabt. Weiter ging es mit dem Spiel „Seltene Tiere“ erkennen, „Mühle mit neun Stühlen“, „Schussern“, „Prominente an ihren Augen erkennen“, „Kartenhäuschen auf Zeit bauen“, „Die schiefe Kegelbahn“, „Hauptstädte in Europa auf einer Landkarte mit einem Stift markieren“, „Filmmusik-Rätsel“, „Großmutter, Wolf und Jäger“ (Knobelspiel), „Am laufenden Band“, „Janga“ (Holzturm umbauen, ohne umzuwerfen) und „Lieder gurgeln und erkennen“ sowie mit Dalli-Klick über Veranstaltungen der vergangenen 25 Jahre. Dies war eine besonders interessante Sache, da die Gruppe so viel Schönes erlebt hat. Da waren Bilder vom ersten Familienwochenende in Windberg, vom Zeltlager an der Donau, von Radtouren, der Waldweihnacht im Stadtwald und der Nikolausfeier bis hin zum „Männer kochen für Frauen“, ein Tierpark Besuch in Nürnberg und mit dem 10-jährigen Jubiläum in Österreich in der Berghütte in Weißenbach/Tirol zu sehen. Alle Fotos wurden schnell erraten, aber die Bilder wurden noch lange bestaunt, da so viel Interessantes von Früher zu sehen war. Falsche Antworten waren auch darunter und so ging der Punkt an die Gegnermannschaft. Die Siegermannschaft freute sich nach der letzten Spielrunde bei der Preisverleihung über die „Schatztruhe“. Der Gemeinschaftssinn ist aber im Vordergrund und so wurden die süßen Sachen gerecht unter beiden Mannschaften aufgeteilt. Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist ein ausgiebiger Frühstücksbrunch im Kolpingsaal am Sonntag, den 30 Dezember. Jede Familie nimmt seine Sachen selbst mit und eine große „Frühstückstafel“ wird dann im Kolpingsaal aufgebaut. Neben den Erwachsenen sind alle Familienmitglieder (Kinder mit Freund/- Freundin, Enkelkinder usw.) eingeladen. Ein Jubiläumsfoto ist außerdem für dieses besondere Treffen eingeplant, bei dem auch Fotoalben mitgenommen werden und weitere Bilder per Beamer an die Wand projiziert werden.       

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Erstmals eine Frau an der Spitze des deutschen Kolpingwerkes 

MdB Ursula Groden-Kranich neue Bundesvorsitzende – 370 Delegierte tagten in Köln

 

52 Jahre nach dem Beschluss der damaligen Bundesversammlung auch weibliche Mitglieder in die Gemeinschaft von Kolping aufzunehmen ist jetzt erstmals eine Frau als Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland gewählt worden. 370 Delegierte aus den 27 Diözesanverbänden wählten die 53-jährige Bundestagsabgeordnete aus Mainz an die Spitze des 240.000 Mitglieder umfassenden Sozialverbandes. Die neue Bundesvorsitzende löst Thomas Dörflinger ab, das Kolpingwerk führte und von Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg mit dem internationalen Kolping-Ehrenzeichen gewürdigt wurde. Außerdem wurde aus Anlass seines Ausscheidens ein Buch mit 27 beispielhaften Projekten aus den Kolpingsfamilien herausgegeben. Aus dem Bistum Passau ist darin die Kolpingsfamilie Osterhofen mit ihrer Familienarbeit und der Aktivitäten des diözesanen Familienreferenten Kurt Köhlnberger enthalten.

 

Der Diözesanverband Passau war mit Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfranseder und Diözesanpräses Peter Meister an der Spitze im Kölner Gürzenich vertreten. Weitere Delegierte waren Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder und die Diözesanvorstandsmitglieder Katrin Langbauer, Rudi Krause und Roland Kronawitter. Diese historische Versammlungsstätte hat auch für das Kolpingwerk insoweit eine Bedeutung, weil am 06. Mai 1849 als Kolping die Kolumbaschule für sein weltweites Kolpingwerk gründete, am selben Tag Karl-Marx im überfüllten Gürzenich sprach. Inhaltlich beschäftigte sich die Bundesversammlung mit dem Zukunftsprozess „Kolping-Upgrade“, der 2022 mit einem großen Kolpingtag in Köln abgeschlossen werden soll. Außerdem wurde ein neues Corporate Design beschlossen, das künftig für alle 2.400 Kolpingsfamilien, sowie Kolpinghäuser, Bildungsunternehmen und Familienferienstätten gelten soll. Die gemeinsame Wort-Bild-Marke soll ein einheitliches Erkennungszeichen auch nach außen sein. Außerdem wurde eine Resolution zur Europawahl unter dem Motto „Europa braucht eine Stimme“ verabschiedet. Im letzten Rechenschaftsbericht von Thomas Dörflinger konnte er diese erfreuliche Entwicklung des Kolpingwerkes aufzeigen. Auch die finanzielle Situation ist aufgrund der 2006 gegründeten Gemeinschaftsstiftung positiv.

 

Im Mittelpunkt der weiteren Ehrungen stand wiederum eine Frau und eine Institution. Mit großem Applaus wurde der früheren Landtagsabgeordneten Barbara Stamm das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland verliehen. Barbara Stamm ist seit über 40 Jahren Kolpingmitglied und hat sich in verschiedene Weise als soziales Gewissen immer wieder in den Verband eingebracht und sich insbesondere in ihrem Diözesanverband Würzburg engagiert. Zum siebten Mal wurde seit 2010 die höchste Auszeichnung im Kolpingwerk Deutschland, die Adolph-Kolping-Plakette verliehen. Diese Auszeichnung erhalten Persönlichkeiten und Organisationen, die sich nachhaltig für das Gedankentum Adolph Kolpings einsetzen. In diesem Jahr wurde dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) diese Auszeichnung überreicht. Mit der Ehrung würdigt man das Handwerk als die „Wirtschaft von nebenan“. 5,4 Mio. Beschäftigten und knapp 400.000 Auszubildenden erwirtschaften in rund einer Million Handwerkbetrieben 530 Milliarden Umsatz. Das Handwerk verbindet Innovation und Tradition. Nachdem das Kolpingwerk als ehemaliger Gesellenverein aus dem Handwerk erwachsen ist, gibt es heute noch eine lebendige Verbindung, die auch durch die Mitwirkung der Arbeitnehmer in den Kammergremien deutlich wird. ZDH-Präsident Hans-Peter Wollseifer nahm die Auszeichnung in der Kölner Minoritenkirche mit großer Freude entgegen. Der Präsident betonte, dass ZDH und Kolping wesentliche Werte und Anliegen teilen und auch ganz im Sinne des Leitbildes von Kolping, „Verantwortlich leben – solidarisch Handeln“ in die Gesellschaft hineinwirken. Abschließend erklärte Wolfseifer: „Gerne engagieren wir uns auch künftig gemeinsam mit dem Kolpingwerk für gerechte Lösungen, die dem Gemeinwohl dienen. Das ist unser Selbstverständnis vom ehrbaren Handwerk, das Werte schafft und Werte lebt.

Verfasser: HB

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Erfolgreiche Bilanz und gute Aussichten bei der Kolpingjugend 

Diözesankonferenz tagte in Burghausen – gelungene Jugendbegegnung

 

Optimistisch und engagiert arbeiteten die Delegierten der Herbst-Diözesankonferenz der Kolpingjugend im Bistum Passau für eine gute Zukunft in der Jugendherberge Burghausen. Eingangs hatte Diözesanpräses Peter Meister die Leitungsverantwortlichen aus den Kolpingsfamilien aufgefordert sich vielfältig in das Leben in der Pfarrgemeinde einzubringen.

 

Für die verbandliche Kommunikation und Werbung wurde ein Konzept mit Newsletter und neuer Internetseite beschlossen. Eine Arbeitsgruppe soll bis zur nächsten Diözesankonferenz ein Konzept für die praktische Umsetzung erarbeiten.

 

In die Jahresplanung 2019 integriert die Kolpingjugend wieder eine sehr hochwertige Gruppenleiterausbildung. Die traditionelle Pfingstfreizeit findet in der zweiten Pfingstwoche statt. Im Mittelpunkt des Angebots für 9- bis 13-Jährige steht das Thema „Superhelden“. Weitere diözesane Angebote und regionale Aktivitäten runden das Angebot für 2019 ab. Zusätzlich wird sich die Kolpingjugend auch wieder an den Veranstaltungen des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und des Bischöflichen Jugendamtes beteiligen. BDKJ-Diözesanpräses und Jugendpfarrer Wolfgang de Jong dankte der Kolpingjugend für ihre Arbeit und informierte ausführlich über verschiedene Angebote wie die Nacht der Lichter, die traditionelle Jugend-Wallfahrt und die 2019 stattfindende 72-Stunden-Aktion.

 

Außerdem installierte die Diözesankonferenz einen Wahlausschuss für die Neuwahl der Diözesanleitung der Kolpingjugend im März 2019.

 

Zum Thema „Missbrauch von Kindern und Jugendlichen“ informierten Jugendpfarrer de Jong und Jugendreferent Klaus Herrndobler über die Verpflichtung für Gruppenverantwortliche, bei der Bistumsverwaltung ein sog. „erweitertes Führungszeugnis“ zur Einsichtnahme vorzulegen.

 

Rückblick auf erfolgreiche deutsch-uruguayische Jugendbegegnung

 

Mit einer Bilderschau begann der Rückblick auf die Uruguay-Jugendbegegnung Ende September und das bundesweite Kolping-Jugendevent „Sternenklar 2018“ in Frankfurt/Main. Die zwölfköpfige Gastgruppe aus dem Partnerland Uruguay erkundete im 33. Jahr der Partnerschaft verschiedenste Orte im Bistum Passau. Es standen Begegnungen und Gespräche mit den Kolpingsfamilien in Gern, Burghausen, Heiligkreuz, Osterhofen und Landau auf dem Programm. Besondere Verdienste erwarb sich die Kolpingsfamilie Marktl mit Vorsitzendem Manuel Sprüderer bei der Organisation. Ein Highlight war der Besuch des Berufsbildungszentrums der Kolpingsfamilie Regen. Dort konnten die uruguayischen Jugendlichen verschiedene Berufsfelder erkunden und sich vom pädagogischen Konzept des Hauses überzeugen.

 

Tief beeindruckt zeigten die Gäste sich beim Köln-Ausflug am Grab des Verbandsgründers Adolph Kolping in der Kölner Minoritenkirche. Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg und Lateinamerika-Referent Peter Schwab empfingen die Uruguayos anschließend in der Kölner Zentrale und machten sie mit dem weltweiten Kolpingwerk vertraut. Als sehr bereichernd empfanden sie auch den Aufenthalt bei Gastfamilien in Altötting, Gern, Heiligkreuz, Marktl, Neuötting und Vilshofen. Weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am Bundesjugendevent „Sternenklar“ in Frankfurt, wo sie mit weiteren 70 Teilnehmern aus dem Bistum Passau interessante Workshops, gute Begegnungen und eine mitreißende Atmosphäre erlebten.

 

Zum Abschluss der Diözesankonferenz sprach Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder den Dank an alle Leitungsverantwortlichen in der Kolpingjugend aus und bat auch weiterhin so engagiert mitzuarbeiten. Besonders lobte er das Jugendbegegnungsteam um Klaus Herrndobler, die mit der 16-tätgigen Jugendbegegnung zum Verständnis unserer Partnerschaftsarbeit beigetragen haben. Er dankte dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, da über das Jugendhaus Düsseldorf gemäß Bundesjugendplan einen Großteil der Kosten finanzierte. Ebenso ging sein Dank an den Katholischen Fond in München, der einen Teil der Flugkosten übernahm. „Ohne diese beiden Zuschussgeber wäre eine Uruguay-Jugendbegegnung so nicht zu stemmen und unsere Partnerschaft um ein wichtiges Element ärmer“, so der Diözesanvorsitzende.

Verfasser: HB

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Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind. 

Männerwochenende des Kolping-Bildungswerkes im Kloster Neustift

 

Zu einem speziellen religiösen Männerwochenende lud das Kolping-Bildungswerk in das Kloster Neustift (bei Ortenburg) unter der Leitung von Martin Rasch (Burgkirchen/Alz), der lange Zeit als Führungskraft in einem internationalen Konzern tätig war, ein. Intensiv haben sich die Teilnehmer mit dem Thema „Dankbarkeit“ auseinandergesetzt. Eingangs wurde ein Blick auf die Erfahrungen in der Kindheit der Teilnehmer geworfen. Da kamen manche schönen Erinnerungen zum Vorschein: das erste Fahrrad, die Eisenbahn zu Weihnachten, aber auch ganz einfache, schöne Geschenke. Mit diesen Kindheitserinnerungen kam Freude auf und die Dankbarkeit war zu spüren.

 

In einem weiteren Schritt wurde darauf geschaut, was es leichtmacht bzw. braucht, dankbar zu sein. Ganz entscheidend ist aufmerksam im Hier und Jetzt zu sein. Die Welt ist so reich an Gelegenheiten sich zu freuen und dankbar zu sein. Es braucht nur etwas Aufmerksamkeit! Als besonders hilfreich stellte der Referent Rituale am Morgen und Abend dar. Beginne ich den Morgen mit einem Gebet, so wird mein Bewusstsein gestärkt, dass mir ein neuer Tag geschenkt wird. Nachrichten und Mails können da gerne warten und sind später dran. Am Abend, so Martin Rasch, kann es helfen, dankbar auf den Tag zu schauen und zwei oder drei Punkte festzuhalten, die Freude gemacht haben oder überraschend waren. Rituale und Gewohnheiten helfen die Dankbarkeit als Haltung und Einstellung einzuüben.

 

Der Frage wurde nachgegangen, wo es Schwierigkeiten mit Dankbarkeit gibt. Es wurde festgestellt, dass reine Höflichkeit oder „verzweckte“ Geschenke keine Dankbarkeit auslösen. Besonders schwierig ist es auch, wenn Dankbarkeit mit Abhängigkeiten verknüpft wird.

 

Wie kann man in schwierigen Situationen wie Ärger oder Frust dankbar sein? Mit einem Filmausschnitt von Br. David Steindl-Rast wurde dieser Frage nachgegangen und sein Impuls aufgegriffen: „stopp – look – go“. Dies bedeutet, so der Referent: innehalten, was passiert da gerade, was kann mich dieser gegebene Augenblick gerade lehren, was kann ich daraus lernen? Br. David drückt es so aus: „Dankbarkeit ist die Tapferkeit des Herzens sich der Gelegenheit zu stellen, die ein gegebener Augenblick bietet.“. Abgerundet wurde das Thema mit einem Blick in die Bibel. Es gibt unzählig viele Stellen zum Danken, ganz besonders bei den Psalmen, so der Referent. Auch hier gab es interessante Erkenntnisse und manche Neuentdeckung. Jeder Tag ist neu geschenkt, ist ein neuer Anfang, den Gott mit uns macht. Mit dieser Haltung und Einstellung der Dankbarkeit und Offenheit entsteht eine enge Bindung zwischen dem Geber und Empfänger, zwischen Gott und den Menschen.

 

Die Freude und Dankbarkeit war im Laufe des Wochenendes bei den Teilnehmern deutlich spürbar. Zum Gelingen des Wochenendes hat die große Gastfreundlichkeit und der gute Geist der Benediktinerinnen im Kloster Neustift wesentlich beigetragen.

 

Ein dankbarer Teilnehmerkreis ist am Sonntag erfüllt und reich an neuen Erfahrungen und Eindrücken zufrieden nach Hause gefahren. Für das Jahr 2019 plant das Kolping-Bildungswerk wieder im Kloster Neustift ein Wochenende, bei dem es um Aufbruch und Veränderung gehen wird.

Verfasser: HB

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Altkleider- und Altpapiersammlung der Kolpingsfamilie 

Bei angenehmen Temperaturen machten sich rund 40 Helfer und Helferinnen der Kolpingsfamilie Landau am Samstagvormittag, dieses Mal vom Volksfestplatz aus, auf um die von der Bevölkerung zahlreich bereitgestellten Papierbündel und Kleidersäcke einzusammeln. Straße für Straße im Stadtgebiet Landau und in den Ortschaften Fichtheim, Wolfsdorf, Möding und Thalham wurde mit den von der Stadt Landau und den Firmen Froschauer, Kühbeck, Leeb und Prebeck zur Verfügung gestellten Fahrzeugen abgefahren und die aufgelesenen Waren zur Sammelstelle gebracht. Hier wurde das Sammelgut in den bereitgestellten Container bzw. Lastwagen umgeladen. Auch die Kolpingsfamilien Pilsting und Wallersdorf brachten ihr Sammelgut zur Verladestation in Landau und so waren am Ende der Sammlung sowohl der Altpapiercontainer als auch der Lastwagen für die Altkleider bis oben gefüllt.

Verfasser: Wenninger

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Naturjuwelen an der freifließenden Donau 

Freifließende faszinierende Donau im Foto- und Videovortrag nähergebracht

Vortrag mit Prädikat „Besonders Wertvoll“– Einblicke in eine phantastische Tier- und Pflanzenwelt

Osterhofen (kök) Ein Glücksgriff war die Veranstaltung der Kolpingsfamilie (KF) Ostehrofen am vergangenen Dienstag im Kolpinghaus als der Hobbyfotograph Josef Baumgartner aus Hofkirchen seinen Vortrag „Natur an der freifließenden Donau“ im Kolpingsaal Osterhofen präsentierte. Einzigartige Naturaufnahmen mittels Fotoausrüstung konnten die Besucher des Vortrages bestaunen. Unsere Heimat, die Donau, ist in unmittelbarer Nähe ein wahres Naturjuwel, das vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen kleinen Platz zum Überleben bietet. Von der Isarmündung bis Vilshofen und darüber hinaus erlebten die Zuhörer ein wirkliches Naturspektakel, denn auch die Luftaufnahmen gaben einen ungewohnten Anblick und ein überaus imposantes Farbenspiel frei. „Aus der Vogelperspektive“ und vom Versteck  eines Tarnzeltes aus, ergaben sich für Josef Baumgartner  Fotos von größter Qualität, Intensität und Glücksmomenten, die kaum zu beschreiben sind.

Franz Stern, der 2. Vorsitzende der KF begrüßte im Namen des Veranstalters und der Mitorganisation der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf die Zuhörer zu einem interessanten Vortrag, den die Besucher bestimmt noch lange in Erinnerung behalten werden. Herr Baumgartner erläuterte eingangs wie er zu seinem Hobby der Photographie gekommen ist. Dies begann mit 14 Jahren mit dem Fischen an der Donau sowie mit dem beobachten und fotografieren von Vögeln. Die Fotomotive wurden anschließend in den letzten 20 Jahren erweitert auf andere Tierarten und auch auf Pflanzen. Das Filmen mit einer speziellen Kamera eröffnete ihm einen phantastischen Zugang zu einer völlig anderen „Welt“ mit gigantischen Perspektiven und Annäherungsmöglichkeiten, ohne die Tiere in ihrem Bereich zu stören. Herr Baumgartner, der in Hofkirchen wohnt und in Sattling bei Winzer arbeitet, ist vor allem am Wochenende in den frühen Morgenstunden unterwegs um tolle Aufnahmen machen zu können. Er begann seinen Vortrag mit dem „Frühlingserwachen“ an der Donau, untermalt mit Vogelstimmen, so dass dies ein echt „lebendiger“ Abend wurde. Einen Buntspecht zu fotografieren ist eher möglich, als ein Blaukelchen vor die Linse zu bekommen. Geduld ist allemal erforderlich, aber auch eine sehr gute Fotoausrüstung. Die Nahaufnahmen nahmen die Besucher in den Bann. Im März ist die Zug- und Balzzeit der Gänse und Enten. Löffelente, Gänsesäger, Grünschenkler (Durchzügler) und Kolbenente waren ebenso auf den Bildern zu sehen wie skandinavische Arten wie Krick-, Pfeif- und Spießente, die in sehr kalten Wintern sich hier her an die Donau zurückziehen, um diese Jahreszeit leichter überleben zu können. Auch von der Pflanzenwelt wurden wunderbare Aufnahmen gezeigt, so wie von der Sumpfdotterblume, Küchenschelle, Schlüsselblume und vom Blaustern. Die Wichtigkeit der Altwässer wurde hervorgehoben und die Fließgeschwindigkeit der Donau, die den bedrohten Tierarten ein Überleben ermöglicht. Die Kiesbänke würden bei zu langsamem Wasserverlauf versanden oder mit Schlamm überdeckt werden, so Baumgartner. Ein dramatischer Rückgang der Wiesenbrüter wurde angesprochen. So gab es im Jahr 1980 noch 90 Paare vom Brachvogel und heuer sind es nur noch ca. 5 bis 8 Paare hier bei uns. Auch die Feldlerche, Rotschenkel, Uferschnepfe und der Kiebitz sind stark gefährdet. Die intensive Landwirtschaft und teils ein „Urlaubsverhalten“ mit freilaufenden Hunden fordern ihren Tribut. Von der Mühlhamer Schleife bis zur Donaubrücke und Nahe Arbing ist die Donau zum Naherholungsgebiet geworden, das viele Menschen aus dem weiten Umkreis ebenfalls anzieht. „Die Ringelnatter und der Laubfrosch“ lautet das nächste Kapitel des Vortrages. Beeindruckende Filmaufnahmen über eine Ringelnatter, die aus dem Ei schlüpfte, ließen das Herz der Gäste höher schlagen. Der lebendige Vortag hatte auch den „fliegenden Edelstein“, den Eisvogel, im Blick. Weiter ging es mit einem Sonnenaufgang im Sommer an der Donau, wenn um 5 Uhr morgens der Frühnebel durchdrungen wird. Zu den Sommerimpressionen gehörte aus das Johanniskraut und Distelfalter waren zu sehen. Ein Frauenschuh bei Gewitterstimmung, Vögel im Schilf und die Tierwelt im Auwald zeugen von einer einzigartigen Vielfalt. Mit dabei war der Sumpfrohrsänger, Drosselrohrsänger, Schlagschwirl, die Rohrammer, Zwergdommel und in unserer Gegend auch das Blaukelchen, das in Mitteleuropa schon selten geworden ist. Steinmarder, Fuchs, Waldohreulen und ein Jungkuckuck waren schwer vor die Linse zu bekommen, während die Beutelmeise, Gartenrotschwanz, Gelbspötter und zahlreiche Libellen öfter vom Tarnzelt aus zu beobachten waren. Ein weiteres spannenden Kapitel war „Im Tal der Echsen und Schlangen“ in der Nähe von Obernzell (Jochenstein) mit der Äskulap- und Schlingnatter sowie der Mauer- und Smaragdeidechse. Nachts an der Donau ist es auch schön und Leben rührt sich hier auch allerhand. Die Nachtfalter haben hier ihr aktives Leben. Künstlerische Fotos von den Donauhangwäldern und eine „Glückssträhne“ der Fotografie ließen die Spannung des Abends näherkommen. Rohrweihe, Flussregenpfeiffer und das kleine Sumpfhuhn, das nur noch sehr selben vorkommt, wurden gezeigt. Die Herbst- und Winterzeit stand den anderen Jahreszeiten keineswegs nach. Ein phantastisches Farbenspiel war in den Isarauen zu sehen und im Winter das Treibeis sowie Reif an Sträuchern und Bäumen. An der Donau zwischen Straubing und Vilshofen ist das Leben noch im und am Fluss. Hier fließt Bayerns großer Strom frei, ohne Staustufen und Kanalwände. Auwälder voller Leben säumen seine Ufer, davon konnten sich die Zuhörer überzeugen. Einer der Teilnehmer meinte, dieser Vortrag gehöre unbedingt in den Lehrplan der Schulen mit aufgenommen, denn wenn ich was kenne und lieben lerne, dann schätze ich auch diese einzigartige Natur und ich setzte mich für den Erhalt dieses Lebensraumes ein. Mit einem langanhaltenden Applaus endete nach einer Diskussion der überaus beeindruckende und faszinierende Vortragsabend.      

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Einkehrwochenende Auf den Spuren des Bruder Konrad 

Kolpingsfamilie beschäftigte sich mit dem Volksheiligen beim Einkehrwochenende.

Traditionell immer am Wochenende vor den Herbstferien steht im Programm der Kolpingsfamilie Landau ein religiöses Einkehrwochenende. Die knapp 30 Teilnehmer in der Altersspanne vom Grundschulkind bis zum Senior, sowie Pfarrvikar Nelson Parakkadath, machten sich am späten Freitagnachmittag auf zum Bildungshaus Hermannsberg. Das Haus auf einer Anhöhe am Ortsrand vom Wiesent gelegen, strahlt schon aufgrund seiner idyllischen Alleinlage Ruhe aus, so dass es einem leicht fällt etwas abzuschalten und in sich zu gehen.

Kolpingmitglied Maria Gsödl, welche sich federführend um die inhaltliche Durchführung der Einkehrtage angenommen hatte, freute sich bei der Begrüßung besonders, dass das von ihr gewählte Thema „Bruder Konrad“ auch in gewisser Weise eine Verbindung zur Unterkunft herstellte. Das Haus Hermannsberg gehört nämlich zur KJF (Katholische Jugendfürsorge) Werkstätten gemeinnützige GmbH und ist an die Bruder Konrad Werkstätte in Mitterfels angeschlossen. 

Nach dem Zimmerbezug und einer Stärkung beim Abendessen führte die Referentin unter Bezugnahme auf den heuer jährenden 200. Geburts- bzw. Tauftag von Bruder Konrad in das Thema ein. Sie lud ein sich in diesem Zusammenhang an die eigene Taufe zu erinnern und die Zeichen der Taufe zu überdenken. Symbolisch wurden die Gesprächsergebnisse in einem Bodenbild dargestellt.

Auch wenn der heilige Bruder Konrad den Teilnehmern allen ein Begriff war und so manch einer sich schon einmal etwas näher mit dessen Person beschäftigt hatte, empfanden die meisten den am nächsten Morgen vorgeführten Film als hilfreich, um sich dessen Lebensweg noch einmal in Erinnerung zu rufen.

Sodann waren die Teilnehmer aufgerufen sich mit Bruder Konrad quasi „auf den Weg zu machen“. Im Haus waren Stationen vorbereitet, die Ortsnamen trugen, die im Leben des Bruder Konrad sehr wichtig waren. Durch einen Laufzettel erfuhren die Teilnehmer jeweils die Bedeutung des Ortes für Bruder Konrad und zugleich einen Impuls um sich zu Themen wie z.B. „Woher komme ich?“, „Wachsen im Glauben“ oder „Im Gebet verbunden“ Gedanken zu machen. Den Höhepunkt des Wochenendes bildete ein Gottesdienst am Spätnachmittag, welchen Pater Nelson zelebrierte und bei dem die Anwesenden bereits bei der Vorbereitung und auch während der Feier aktiv als Lektoren und Chor mitwirkten.

Aber auch das freundschaftliche Miteinander kam nicht zu kurz, sei es bei einer abendlichen Talk-Runde mithilfe von Impulskarten oder beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bei lustigen Brettspielen und entspannten Gesprächen.

Am Sonntagvormittag rundeten Kreistänze aus verschiedenen Ländern das Wochenende ab, bevor in einer Abschlussrunde noch ein  Feedback an das Leitungsteam gegeben wurde.

Beim Abschied waren sich alle einig, dass man ein schönes, entspanntes Wochenende verbracht hatte, bei dem man sich durch die Auseinandersetzung mit dem Volksheiligen Bruder Konrad auch wieder einmal intensiv mit dem eigenen Glauben beschäftigt hatte.

Verfasser: Wenninger

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Kolpingprojekte im Partnerland Uruguay vorgestellt 

Uruguay ein kleines Land mit vielen Facetten wird vom Kolpingwerk unterstützt

Land und Leute in Uruguay im Vortrag näher gebracht – 33 Jahre Partnerschaft des Kolpingwerkes

Osterhofen (kök) Wer könnte einen besseren Überblick über die Situation in Uruguay geben, als der Diözesanvorsitzende des Kolpingwerkes in der Diözese Passau Gerhard Alfranseder aus Martkl am Inn? Die Zuhörer im Kolpinghaus Osterhofen waren am Dienstagabend begeistert vom Vortrag über Land und Leute in Uruguay und den durchgeführten Projekten, die vom Kolpingwerk Diözesanverband  (DV) Passau mit unterstützt werden. Über drei Jahrzehnte besteht schon eine Freundschaft zwischen dem kleinen Land in Südamerika und der kleinen Diözese Passau. Einzigartig ist nicht nur der Jugendaustausch und die gegenseitigen Besuche, sondern, dass der Sohn des Diözesanvorsitzenden mit einer sehr engagierten Uruguayerin verheiratet ist.

Uruguay hat etwa 3,4 Millionen Einwohner und das Land ist ungefähr halb so groß wie Deutschland erzählte eingangs Alfranseder. Man braucht ca. 24 Stunden bis man zu diesem Land kommen kann, das auch demokratisch in einem Präsidialsystem regiert wird. Es gibt dort etwa 80 % Katholiken auf dem Papier, wobei leider nur 2 % in der Kirche aktiv sind. Gerade deshalb ist auch die Arbeit des Kolpingwerkes von Bedeutung, denn mit sozialen und caritativen sowie arbeitsvorbereitenden Projekten fördert der Verband aus Deutschland bzw. aus Passau besonders jugendbezogene Maßnahmen. Sinn dazu ist auch, die Landflucht zu stoppen, denn die Wohnungsnot führt in der Hauptstadt Montevideo oft zu riesigen Problemen und ringsum breiten sich Slums aus. Aber auch hier versucht das Kolpingwerk ein Stück weit zu helfen, indem Kindertagesstätten errichtet, unterhalten und unterstützt werden. Es gibt mittlerweile 35 Kolpingsfamilien (KF) in Uruguay, die teilweise sehr junge Vorstandschaften haben und die Probleme der Jugend dort kennen. So werden beispielsweise auch Sozialarbeiter finanziert, die bei Drogenproblemen helfen können. Mit einfachen Mitteln wird auch ein „Tag des Kindes“ organisiert. Mit einfachsten Mitteln werden hier sehr viele positive Entwicklungen in die Wege geleitet. Aus einem alten Schwimmbad entstand ein Pfarrzentrum, in Montevideo wurden Jugendwohnmöglichkeiten für Studenten geschaffen und die KF haben eine holprige dürre Wiese in einen Fußballplatz in einem kleinen Dorf umgewandelt. Weitere Projekte der KF sind verschiedenster Art wie etwa die Schaffung von Trimm-Dich-Geräten an Schulen, der Anbau von Kräutern, die zum Verkauf bzw. zur Vermarktung dient, die Ausbildung in Handwerksberufen sowie in technischen Berufen. Eine KF nennt sich „Migrantes“ und kümmert sich um Migranten in der Millionenstadt Montevideo. Mit Spenden aus dem DV Passau  wurden auch Brennöfen angeschafft, damit eine Töpferei als Hilfe zur Selbsthilfe arbeiten kann. Überhaupt sind die geförderten Projekte mit viel Segen begleitet und so wurden viele Projekte nun auch von der Regierung unterstützt, die auch erkannte, wie wichtig die Bildung aus Ausbildung ist. Mit vielen Bildern untermalte der Referent den Abend. Es wurden auch die wirtschaftlichen Aktivitäten des Landes sowie die Aktionen auf der Tourismusbranche vorgestellt. Der Austausch des Handels mit China führt allerdings nicht immer in die richtige Richtung. Bio-Rindfleisch für T-Shirts und Billigramsch, Weizen und Reis für Cola und Roller, denn Autos können sich die wenigsten in Uruguay leisten. Typisch für Uruguay sind die Gauchos, die Rinderzucht betreiben und auf einer Hacienda wohnen,  Mate-Tee trinken und ein „Asado“ (Rindfleisch vom Holzkohlengrill) essen. Immer wieder hob Alfranseder, die Genügsamkeit, Fröhlichkeit und Herzlichkeit der Bevölkerung hervor. In den letzten Jahrzehnten wurde aus dem Entwicklungsland Uruguay mittlerweile ein „Schwellenland“. Alle fünf Jahre wird das Land von Kolpingfreunden aus Passau besucht, um den Fortgang der geförderten Maßnahmen anzuschauen. Dies empfinden die KF in Uruguay überhaupt nicht als Kontrolle (soll es auch nicht vordergründig sein), sondern sie freuen sich die umgesetzten Projekte präsentieren zu können. Jährlich spenden die KF in Diözese Passau ca. 20.000 Euro für das Partnerland in Uruguay. Mit einem Dank des 2. Vorstandes der KF Osterhofen, Franz Stern, an den Referenten endete der sehr informative Abend, der auch im Namen des Katholischen Erwachsenenbildungswerkes Deggendorf organisiert wurde.     

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Theater-Herbst bei Kolping 

Die Theater-Tradition ist in den Kolpingsfamilien vielfach fest verankert. Viele Kolpingsfamilien führen gerade in den Herbst-Monaten ihre Theaterstücke auf.

 

Wieder in die Tradition des Theater-spielens hat sich die Kolpingsfamilie Vilshofen vor einigen Jahren eingereiht. Ihre Besonderheit ist, dass sie jeweils ein selbstgeschriebenes Stück aufführen. Autor und Regisseur ist Gemeindereferent Andreas Kindermann. Mit „FAST. Ein deutsches Volksstück“ geben die Vilshofener Kolpingmitglieder ihrem Publikum wieder viel Stoff zum Nachdenken, aber auch Anlass das Leben neu zu sehen und Selbstbewusstsein neu zu definieren. Auch der Aldersbacher Pfarrer Sebastian Wild, ehemals Präses der Kolpingsfamilie Vilshofen schlüpft wieder in eine Theaterrolle. Dieses Mal tut er als böser Geist Mephisto das Gegenteil, was ihm sonst als Seelsorger das Hauptanliegen ist. Premiere ist am 26. Oktober um 20:00 Uhr. Der Diözesanverband bietet dazu ein eigenes Programm unter dem Begriff „Kulturtage in Vilshofen“ an.

 

Auf eine lange Theater-Tradition kann die Kolpingsfamilie Gern zurückblicken. Sie hat am 19. Oktober mit dem Stück „Tango zum Leichenschmaus“ Premiere.

 

Der Kolpingsaal wird sich wieder füllen, da ist sich die Kolpingsfamilie Pfarrkirchen sicher, wenn sie wieder ihr diesjähriges Theaterstück „Ja verreck, der Maibaum is weg“ aufführt. Premiere ist am Freitag, 09. November im Kolpinghaus Pfarrkirchen.

 

Die Plakate zu den einzelnen Theaterstücken mit den jeweiligen Aufführungsterminen sind als Bilddatei zu finden.

Verfasser: HB

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Kolping-Weiterbildungstag in Berlin 

Anlässlich der Auftaktveranstaltung zum 7. Deutschen Weiterbildungstag am 25.09.2018 im Haus der Kulturen der Welt, weist der Verband der Kolpingbildungsunternehmen Deutschland e.V. auf die besondere Bedeutung und die tragenden Rollen der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hin.

Die Kolping-Bildungsunternehmen verstehen Bildung sowie berufliche und soziale Teilhabe als Basis einer funktionierenden Demokratie in einer sich permanent verändernden Welt.

 

Die Kolping-Bildungsunternehmen engagieren sich mit rund 6.000 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an über 200 Standorten in Deutschland und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Der Verband der Kolpingbildungsunternehmen Deutschland e.V. ist Mitveranstalter des Deutschen Weiterbildungstags, der von einem breiten Bündnis namhafter Akteure der Weiterbildungsbranche getragen wird.

Verfasser: Kolping-Mainfranken

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Arbeit und menschliche Würde in der heutigen Welt untrennbar verbunden 

Der Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland e.V. hatte in Kooperation mit dem Kolpingwerk Deutschland und dem der Verband der Kolpinghäuser zu einem Parlamentarischen Abend zum Thema „Sozialer Arbeitsmarkt – damit Integration gelingt“ eingeladen. Der Vorsitzende des Verbandes der Kolping-Bildungsunternehmen, Werner Sondermann konnte in der Parlamentarischen Gesellschaft, die schon zum zweiten Mal einen perfekten Rahmen bot - erfreulich viele Abgeordnete der Bundestagsfraktionen der CDU/CSU, der SPD, der FDP und des Bündnis 90/Die Grünen sowie weitere Gäste und Verantwortliche aus den einladenden Organisationen begrüßen.

 

Schirmherr der Veranstaltung war der Sprecher der Arbeitnehmer in der CDU/CSU Fraktion Uwe Schummer MdB, der in seinem Grußwort die Bedeutung der Arbeit für eine gelungene Integration in die Gemeinschaft und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben betonte. „Der Staat ist in der Pflicht dafür Sorge zu tragen, dass geeignete Maßnahmen und ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, damit die gewollte Inklusion realisiert und gelebt werden kann“ so Schummer.

 

Für den kurzfristig erkrankten Prof. Dr. Stefan Sell hatte spontan der Abgeordnete Peter Weiß, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU Bundestagsfraktion die Aufgabe übernommen, die gesetzlichen Vorhaben zum geplanten Sozialen Arbeitsmarkt zu erläutern. Er betonte insbesondere, dass eine Integration von Langzeitarbeitslosen – deren Zahl in den letzten Jahren nicht in dem gewünschten Maß gesunken ist – nur gelingen kann, wenn ein qualifiziertes Coaching durch erfahrene Bildungsunternehmen organisiert wird und dafür auch die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden. „Nur mit Eingliederungszuschüssen an potentielle Arbeitgeber geht es nicht“ sagte Weiß. Darüber hinaus hält er auch die Schaffung von Inklusionsfirmen für Langzeitarbeitslose mit hohem Förderbedarf für zwingend notwendig.

 

Dem an der Augsburger Universität lehrende Prof. Dr. Thomas Schwartz fiel es zu, die  theologische und philosophische Dimension von Arbeit in der heutigen Welt zu erläutern. „Heute wird Arbeit als eine der zentralen Dimensionen fu?r ein gelingendes und wu?rdevolles Leben angesehen“ stellte Schwartz zunächst fest um dann auf die Veränderungen in der Bewertung im Laufe der Geschichte einzugehen. In seinem Fazit erklärt Schwarz, dass die Schaffung eines geeigneten Instrumentes zur Integration von Langzeitarbeitslosen aus theologischer und philosophischer Sicht sowie aus dem Postulat des Grundgesetzes heraus eine zwingende Pflicht des Staates ist. „Sozialer Arbeitsmarkt meint: daran zu arbeiten, dass Langzeitarbeitslose wieder in die Lage versetzt werden, in ihrer Existenz Sinn und Wu?rde zu finden“ so Schwartz.

 

Die anschließende interessante Talkrunde mit etlichen Gästebeiträgen drohte aufgrund der spannenden Diskussion den Zeitplan zu sprengen. Aber dann konnte doch noch der Übergang zum „Programmpunkt Speis und Trank“ gefunden und der weitere Abend bei intensiven Gesprächen genossen werden. „Sehr gelungen“ war ein häufig gehörter Kommentar von vielen der etwa fünfzig Gäste des Abends.

Verfasser: Axel Möller, Kolping-Bildungsunternehmen Deutschl.

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Neue Kegelspiele sorgten für Spaß und Spannung - Jungkolping wird zweiter 

Jungkolping verliert im Duell denkbar knapp mit einem Spiel Unterschied –Wettkämpfe „Alle Neune“

Osterhofen (kök) Die „Kegel-Olympiade“ der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen wird seit einigen Jahren sehr gut angenommen. Knapp 30 Teilnehmer wetteiferten auf zwei Kegelbahnen im Landgasthof Weber am Dienstagabend um Punkte. Das  Spielsystem „Tore schießen“, „Schlag den Star“ und „Fuchsjagd“ war schon geläufig, aber es kamen zwei neu erfundene Spielvariationen hinzu. Diese Kegelspiele lauteten „Würfelglück und Taktik“ sowie „Eins bis Neun“. Für jeden Olympischen Ring (Kontinent) wurde ein Spiel ausgetragen. Die Erwachsenen der Familienkreise gewannen gegen Jungkolping am Ende knapp mit 3:2 und sangen dann „So sehen Sieger aus“. 

Vierzehn Jungkolpingleute hatten zunächst große Mühe gegen die „alten Hasen“ mitzuhalten, denn sie verloren die ersten beiden Spielpartien eindeutig, aber im Laufe des Abends wurde es immer spannender. Die nächsten beiden Spielearten gewann Jungkolping und so musste die Entscheidung des Tagessieges beim letzten Spiel „ausgekegelt“ werden. Kurt Köhlnberger, der Bildungsbeauftragte der KF erläuterte Spiel für Spiel. Der Anfang lautete „Würfelglück und Taktik“. Dabei standen zwei Gegner gleichzeitig auf den Kegelbahnen und versuchten so viel wie möglich an Kegeln zu treffen. Der runde Würfel zeigte zu Beginn jedoch an, mit welcher Zahl die Anzahl der um geschobenen Kegel zu multiplizieren war. Ein Handicap gab es allerdings bei der Zahl Sechs, denn wenn dann auch noch sechs Kegel getroffen wurden, so wurde die Gesamtzahl (also 36) als Minuspunkte gewertet. So war es bis zu Schluss spannend und lustig, wenn wieder ein solches Ergebnis erzielt wurde. „Das Spiel eins bis neun“ war schnell erklärt. Zuerst musste nur ein Kegel getroffen werden, dann zwei usw.  Welches Team am schnellsten alle neun nacheinander „erledigt“ hatte, gewann diesen Durchgang. Beim „Schlag den Star“ und „Tore schießen“ gewann Jungkolping, so dass es nun im Gesamtstand 2:2 hieß. Jeder Spieler bzw. jede Spielerin hatte bei diesen Spielen ebenfalls einen festen Partner auf der Gegenseite und beide gingen gleichzeitig mit den Kugeln in die vollen. Beim Spiel „Schlag den Star“ war beim 1. Spiel ein Punkt zu erreichen, beim zweiten Paarduell ging es um zwei Punkte usw. bis das letzte Spiel schließlich die Entscheidung brachte und die Gesamtpunktezahl 60 überschritt. Da aber beim letzten Spiel (15 Punkte) mehrmals beide Gruppen die gleiche Anzahl an Kegeln zu verzeichnen hatten, war hier die Dramaturgie von höchstem Unterhaltungswert und es gab viel zu Lachen. Beim „Tore schießen“ kam es darauf an, welche Gruppe zuerst alle neun Kegel abräumte, denn dann durfte ein Ball in das Tor der anderen Mannschaft mit Kreide gemalt werden. Gewonnen hatte die Mannschaft, welche zuerst fünf Tore erzielte. Da es manchmal vorkam, dass beide Mannschaften gleichzeitig abräumten und jede Gruppe ein Tor erhielt, war es auch hier sehr spannend. Nachdem sich Jungkolping hier in Topform präsentierte  und erfolgreich mit 5:4 gewann, musste das letzte Spiel „Fuchsjagd“ entscheiden. Die Aufholjagd von Jungkolping wurde an diesem Abend leider nicht belohnt und so gewannen die Familienkreismitglieder mit Unterstützung von Präses Christian Altmannsdorfer diesen Wettkampf als die Kegelzahl 40 als „Fuchs“ genau erreicht wurde und der „Wolf“ in Abstand gehalten werden konnte.  Eigentlich gab es nur „Sieger“, denn gefallen hat es allen, ob jung oder alt und eine Neuauflage im nächsten Jahr ist fest eingeplant. Wer weiß, vielleicht lassen sich die Teilnehmer wieder neue Spielideen für einen lustigen Kegelabend einfallen.  

Verfasser: K

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Kolpingsfamilie Osterhofen sammelt alte Handys 

Beitrag zu mehr Gerechtigkeit und Umweltschutz

Kolpingsfamilie Osterhofen ruft zu Handyspenden auf – Eine Sammelstelle in der Bücherei

Gebrauchte Handys spenden und Gutes tun! Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt als Kooperationspartner die Handyspendenaktion von missio Aachen und missio München und ruft zum Mitmachen auf. „Damit können wir die Situation der Menschen im Kongo verbessern und einen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen leisten“, so die Verantwortlichen des Kolpingwerkes. In den Handys beziehungsweise Smartphones sind wertvolle Erze und Metalle verbaut - Rohstoffe, die oft unter menschenunwürdigen Bedingungen im Kongo abgebaut werden. Die Menschen, die diese Stoffe

aus dem Boden holen, sind oft schlimmster Gewalt ausgesetzt. Viele Menschen sind deshalb auf der

Flucht oder versuchen zu fliehen. Im Osten des afrikanischen Landes Kongo kämpfen bewaffnete Milizen

um Bodenschätze. Durch den illegalen Verkauf von Erzen, wie Coltan, finanzieren sie ihren Krieg.

In diesem Gebiet findet man außerdem eine der letzten freilebenden Gorillas in den Bergwäldern. Viele

Wildhüter mussten schon sterben, weil ein brutaler Raubbau durch Waldrodung und Waldbrand hervorgerufen wird und Mord an der Tagesordnung ist. Die grausamen Kämpfe des Bürgerkrieges haben

demnach etwas mit unseren Handys zu tun: Coltan sorgt dafür, dass unsere Handys nicht überhitzen.

Handys werden recycelt

Die gespendeten Handys werden recycelt, um die wertvollen Rohstoffe zu gewinnen. Ein Anteil des Erlöses

geht zu gleichen Teilen an missio und das Kolpingwerk Deutschland. Das Kolpingwerk Deutschland unterstützt mit seinem Anteil die Bewusstseinsbildung für die Bekämpfung von Fluchtursachen; missio finanziert mit seinem Anteil Hilfsprojekte im Kongo. Die Schumacher, von Pidoll GbR in Köln ist der rechtliche Träger und Betreiber des Handy-Rücknahmesystems Mobile-Box. Sie führt die Handysammlung durch, bereitet geeignete Geräte für den Wiederverkauf auf und sorgt für das fachgerechte Recycling der Rohstoffe. Fast jeder hat ein oder mehrere Handys zuhause, die nicht mehr benutzt werden. In Deutschland gibt es schätzungsweise 124 Millionen nicht mehr gebrauchte Handys. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, diese Handys zu spenden und damit etwas Gutes zu tun. Alle SIM- und Speicherkarten sollen aus dem Handy vor der Abgabe entfernt werden. Die Handys können inklusive Akku und Rückschale in die

Aktionstüte oder in die Sammelbox gegeben werden. Die Kolpingsfamilie Osterhofen beteiligt sich an der Handyspendenaktion und hat mehrere Annahmestellen in der Herzogstadt eingerichtet. Wer an einer Verlosung von Sachpreisen teilnehmen möchte, kann auch seine Adresse auf der Sammeltüte angeben. Nicht mehr gebrauchte, auch defekte Handys können abgegeben werden bei: Stadtbücherei Osterhofen, Kolpinghaus, Pirkl Handyreparatur, Elektro Thierfelder und die Firma Nachrainer Telekommunikation. Nähere Informationen im Internet sind unter www.kolping.de/handyaktion zu finden. Ansprechpartner der

Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen ist der Initiator vor Ort, Franz Stern (zweiter Vorsitzender der KF). „Die

Aktion läuft ungefähr ein Jahr lang“, so Franz Stern, der sich auch für die Organisation der Altkleidercontainer am Kolpinghaus und in den Baderwiesen eingesetzt hat. Auch in Zeiten vor der Einführung der Recyclinghöfe hat die KF Osterhofen schon Aluminium gesammelt, denn die Rohstoffe sind

viel zu schade für die Tonne und gehören unbedingt in den Kreislauf des Recyclings. Mit der Handyaktion

knüpft die KF nahtlos in die „Schöpfungsverantwortung“ an. Jeder kann ein Teil dazu beitragen, dass die Welt ein stückweit gerechter wird und die Umwelt geschont wird. Für die KF ist „Umweltschutz“ nicht nur ein Wort. So wie im Sinne Adolph Kolpings, dem Gründervater des Kolpingwerkes: „Die Tat ziert die Frau, beziehungsweise den Mann“.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Deutsch-uruguayische Freundschaft gestärkt 

12 Jugendliche aus Uruguay zu Besuch im Bistum Passau

 

Seite 1985 ist der Diözesanverband Passau Partnerland des Kolpingwerkes in Uruguay. Regelmäßig finden Jugendbegegnungen statt. Mitte September konnte Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder 12 uruguayische Jugendlich zu einem 16-tägigen Aufenthalt begrüßen. Ein vielseitiges Begegnungsprogramm wurde den Jugendlichen geboten. Ausgehend von ihrem Quartier, dem Jugendhaus Dornach, fanden Begegnungen mit den Kolpingsfamilien Gern, Burghausen, Heiligkreuz, Landau, Regen und Osterhofen statt. Auch die Dreiflüssestadt Passau stand auf dem Programm und Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär erläuterte den Gästen den Passauer Bistumsdom. Große Freude bereitete den Jugendlichen ein kurzer Besuch in Köln am Grab Adolph Kolpings in der Minoritenkirche und ein Gespräch mit dem Lateinamerika-Referenten Peter Schwab. Danach ging es nach Frankfurt, wo die Uruguayos mit über 70 Teilnehmern aus dem Diözesanverband am Event „Sternenklar“ teilnahmen. Nach der Rückkehr aus Frankfurt waren noch zwei Tage bei Gasteltern in Kolpingsfamilien angesagt, bevor Diözesanpräses Peter Meister die Gäste bei einem Gottesdienst mit anschließender Feier verabschiedete.

Verfasser: HB

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Kaffee- und Kuchenverkauf während des verkaufsoffenen Sonntags 

"Die Qual der Wahl“

Kolpingsfamilie konnte sich über zahlreiche Besucher am Kaffee- und Kuchenstand freuen

 

Buchstäblich das Wasser konnte einem im Mund zusammenlaufen, wenn man dem Kaffee- und Kuchenstand der Kolpingsfamilie im Hof des Autohauses Vollmann einen Besuch abstattete. Etwas mehr als 30 süße Köstlichkeiten standen in der Kühltheke zur Auswahl bereit und so hatte mancher die Qual der Wahl. Zahlreiche Besucher hatten den Weg in die Straubinger Straße gefunden um sich die von den Kolpingfrauen und auch -männern gebackenen Torten und Kuchen schmecken zu lassen und eine Tasse Kaffee dazu zu genießen.  Wieder andere hatten gleich ein Behältnis für die Leckerein dabei oder ließen sich die süßen Köstlichkeiten für den Nachmittagskaffee zu Hause einpacken. Das Standteam hatte alle Hände voll zu tun um dem Ansturm gerecht zu werden, freute sich aber sehr darüber, dass der Kaffee- und Kuchenstand so gut von der Bevölkerung angenommen wurde.

Verfasser: Wenninger

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Diözesanpräses übernimmt "Papst-Pfarrei" 

Peter Meister neuer Pfarrer vom Pfarrverband Marktl-Stammham

 

Nach dem „Kaiser-Reich“ folgt nun ein „Meister“. Mit dieser Anspielung begrüßte Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder Diözesanpräses Peter Meister in seiner neuen Pfarrei im Pfarrverband Marktl-Stammham. Gleichzeitig freute er sich, dass er mit Genehmigung des Bischofs auch weiterhin Kolping-Diözesanpräses bleibt. In einem feierlichen Gottesdienst übertrug Dekan Heribert Schauer, selbst Präses der Kolpingsfamilie Neuötting, im Auftrag des Bischofs dem Diözesanpräses seine erste fest verliehene Pfarrei. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und zahlreicher Kolpingsfamilien empfing Pfarrgemeinderatsvorsitzender Alfred Kleiner (selbst Kolpingmitglied) in Vertretung aller kirchlichen Gremien den neuen Pfarrer mit den Worten „Die ersten Begegnungen haben gezeigt, wir passen zusammen. Die Menschen in Marktl und Stammham freuen sich auf Sie.“

 

Sein Treueversprechen legte Pfarrer Meister vor Dekan Schauer und den Mitzelebranten, den Kolping-Diözesanpräsides Karl-Dieter Schmidt (Regensburg) und Jens Johanni (Würzburg), sowie seinem Vorgänger, dem langjährigen Diözesanpräses Josef Kaiser und den beiden Kolping-Präsides Adi Fritscher (Ehrenpräses KF Heiligkreuz) und Bernhard Saliter (Präses KF Arnstorf) ab. In seiner Ansprache gab der Dekan dem neuen Pfarrer mit auf den Weg: „Im Dienen sollst du groß sein“. Er dankte Pfarrer Josef Kaiser für seine langjährige pastorale erfolgreiche Arbeit und schloss seine Ausführungen mit dem Zitat Adolph Kolpings „Wer den Menschen gewinnen will, muss sein Herz zum Pfand geben“.

 

Bürgermeister Hubert Gschwendtner überbrachte die Grüße der politischen Gemeinden. Nach dem Gottesdienst konnten die Gläubigen dem neuen Pfarrer persönlich ihre Glückwünsche aussprechen. Neben KF-Vorsitzendem Manuel Sprüderer und zahlreichen Mitgliedern der KF Marktl überbrachten auch Kolping-Abordnungen von Heiligkreuz, Burghausen, Burgkirchen, Neuötting, Arnstorf, Sandbach, Landau und Regen ihre Glückwünsche. Pfarrer Peter Meister bedankte sich bei allen Gläubigen für die herzliche Aufnahme. Es sei ihm eine große Freude und Ehre hier in Marktl seelsorgerisch zu wirken und dankte insbesondere den beiden Ruhestands-Geistlichen Josef Kaiser und Adi Fritscher, dass sie ihn auch künftig unterstützen und vertreten werden, wenn er als Diözesanpräses unterwegs ist, wie beispielsweise nächste Woche, wo er mit über 80 Jugendlichen am Bundesjugendevent „Sternenklar“ in Frankfurt teilnimmt.

Verfasser: HB

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Kolpingjugend aus Uruguay zu Besuch bei Kolpingsfamilie Landau 

Aus Fremden wurden Freunde

Lateinamerikanischer Rhythmus und bayerische Polka

Kolpingjugend aus Uruguay zu Besuch bei Kolpingsfamilie Landau

Wie bereits vor einigen Jahren, befindet sich auch heuer wieder eine Gruppe aus Uruguay im Rahmen des Kolpingjugendaustausches in der Diözese Passau. In diesem Zusammenhang besuchten die Jugendlichen, die seit Freitag letzte Woche im Jugendhaus in Dornach verweilen und von dort aus verschiedene Unternehmungen starten, die Kolpingsfamilie Landau.

Es herrschte auf beiden Seiten eine gewisse Anspannung, wie der Mittwochabend den verlaufen werde, schließlich konnte die Verständigung nur in Spanisch oder mit Dolmetscher erfolgen. Dass dies aber kein Problem darstellte, war allen schnell klar.

Das erste Eis wurde bereits beim Abendessen gebrochen, wo den Gästen als typisches bayerisches Essen Schweinebraten mit Knödel, Kraut und verschiedenen Salaten serviert wurde. In einer kurzen Vorstellungsrunde verschaffte man sich gegenseitig einen Überblick über die einzelnen Anwesenden und in den anschließenden Power-Point-Präsentationen wurde über die jeweilige Kolpingarbeit informiert.

Danach holten die uruguayischen Gäste Gitarre und Liederbuch hervor und luden zum gemeinsamen Singen ein. Dies gestaltete sich für die Landauer etwas schwierig, weil die Texte in Spanisch geschrieben waren, aber spätestens beim „Guantanamera“, war man zumindest beim Refrain textsicher und die Stimmung bestens. Auch die zwei Jugendlichen, die einen uruguayischen Tanz aufführten ernteten viel Beifall für ihre Darbietung.

Sodann waren die Bayern wieder an der Reihe. Maria Gsödl lud zu bayerischen Tänzen ein, wobei man sich darauf verständigte, dass die Tanzpaare jeweils aus einem Landauer Kolpingmitglied und einem Gast gebildet werden sollten. Hier hieß es dann latenamerikanischer Rhythmus trifft auf Polkaschritt. Schnell hatten die Beteiligten die Schrittfolge heraus und auch wenn nicht alles perfekt war, der Spaß dabei war allen anzumerken.

 So verging der Abend im Flug und beim Abschied waren sich alle einig, dass innerhalb weniger Stunden aus Fremden Freunde geworden waren. Diese neu entstandene Freundschaft können die Jugendlichen nun am Wochenende beim Kolpingjugendevent „Sternenklar“ in Frankfurt noch weiter vertiefen.

Verfasser: Wenninger

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Kirchentreppe rechtzeitig zum Schulstart fertig 

Großes Engagement von zwei Kolping-Mitgliedern

 

Damit das Geländer für die Aufgangstreppe zur Kirche, Kindergarten und Grundschule in der Pfarrei Sandbach planmäßig fertig wurde, haben sich die beiden Kolpingmitglieder Michael Weinberger und Karl-Heinz Sperlein (beides ehemalige Vorsitzende der Kolpingsfamilie Sandbach) mächtig ins Zeug gelegt und aktiv dazu beigetragen, dass die Arbeiten rechtzeitig fertig wurden. Für die zahlreichen Nutzer, insbesondere ältere Menschen und Kinder, bedeutet die bauliche Veränderung mehr Sicherheit. Auch Pfarrgemeinderatsvorsitzende Susanne Niederhofer, selbst Kolpingmitglied, freute sich über dieses Engagement und der neue Aufgang wird jetzt zusammen mit dem Erntedankfest am 07. Oktober entsprechend gefeiert.

Verfasser: HB

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Kinderwarenbasar in der Stadhalle Landau 

Allerlei Gebrauchtes rund ums Kind wechselte Besitzer - Kinderwarenbasar der Kolpingsfamilie war wieder Besuchermagnet

 

Bevor um 9 Uhr die Tore geöffnet wurden, warteten bereits viele Schnäppchenjäger am Samstagmorgen vor der Stadthalle, um sich mit Gebrauchtem rund ums Kind für die kommende Herbst-/Wintersaison einzudecken.

Bereits zum 48. Mal richtete die Kolpingsfamilie den Kinderwarenbasar in der Bergstadt aus. Angefangen von Kleidung bis hin zu Hochstühlen, Buggys und Autositzen wurde nach dem Second-Hand-Prinzip vieles zum günstigen Preis angeboten, wonach die rund 250 Käufer Ausschau hielten.

Die 8.400 Artikel umfassende Angebotspalette ließ sicherlich keine Wünsche offen. Zur Freude der Kinder wechselten auch sperrige Spielwaren, wie Kaufladen und Werkbank, ihre jungen Besitzer. Halbjährlich und somit saisonberücksichtigt bereitet die Kolpingsfamilie den Weg zum günstigen Einkauf gebrauchter, gut erhaltener Waren für Kinder.

Organisatorin Maria Wenninger freute sich über einen reibungslosen Verlauf und sprach den 35 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern einen großen Dank aus.

Verfasser: Wenninger M.

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Ein Pionier der Jugendsozialarbeit ist von uns gegangen 

Herbert Köck hatte als Leiter das Kolping-Berufsbildungszentrum Regen aufgebaut

 

Im Alter von 91 Jahren ist der profilierte Berufsschullehrer Herbert Köck von Gott heim gerufen worden. Herbert Köck gehörte zu den Stützen der Kolpingsfamilie Regen. Mit dem inzwischen verstorbenen Altbürgermeister Alois Reitbauer als Vorsitzender und Heimleiter Georg Weikl baute er kontinuierlich seit 1954 die berufsbezogene Jugendsozialarbeit der Kolpingsfamilie Regen auf. Begonnen hatte alles 1954 mit dem Grundlehrgang Metall in der Kolpingstraße. 1969 startete unter der nebenberuflichen Leitung von Herbert Köck der von der Bundesagentur für Arbeit genehmigte Förderlehrgang. 1977 konnte dann das neue Berufsbildungszentrum in der Osserstraße mit den Berufsfeldern Metall, Holz, Bau und Farbe eröffnet werden. Später kamen dann noch die Berufsfelder Gartenbau, Ernährung und zuletzt Logistik hinzu.

 

Als hauptberuflicher Berufsschullehrer lag ihm die schulische Bildung der jungen Menschen besonders am Herzen. Deshalb war es sein großes Anliegen eine eigene Sonderberufsschule in Regen zu schaffen. 1989 wurde die Adolph-Kolping-Berufsschule vom Kultusministerium genehmigt, deren Schulträgerschaft 1993 das Kolping-Bildungswerk im Bistum übernommen hatte.

 

1994 übergab Herbert Köck die Einrichtungsleitung an Norbert Loibl.

 

Wie KF-Vorsitzender Karl-Heinz Barth in seiner Trauerrede herausstellte, prägte Herbert Köck über vier Jahrzehnte die berufsbezogene Jugendsozialarbeit. Knapp 4.000 jungen Leuten vermittelte Herbert Köck Halt und Orientierung und half ihnen in der beruflichen Ausbildung Fuß zu fassen und bildete die Jugendlichen zum „tüchtigen“ Handwerker aus. Auch in seinem Ruhestand nahm er regen Anteil am Leben des Kolping-Berufsbildungszentrums und war ein gern gesehener Gesprächspartner für die Ausbildungsmeister. Für seine Verdienste um Kolping wurde er Ehrenmitglied der Kolpingsfamilie Regen und vom Diözesanverband mit der diözesanen Ehrennadel ausgezeichnet. Mit Herbert Köck verlieren wir einen Pionier des gelebten Christentums, einen echten Kolpinger, der das Wirken des seligen Adolph Kolpings beispielhaft in Regen fortführte.

Verfasser: HB

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Mit dem Radl Pilgern von Kloster zu Kloster 

Eine besondere Radltour erlebten kürzlich Teilnehmer einer Veranstaltung des Kolping-Bildungswerkes. Unter dem Motto: „Gemeinschaft und Glaube“ machten sich 12 mutige Radler unter der Leitung von Sabine Greineder und Luis Blank (beide KF Vilshofen) auf eine Tour durch Oberösterreich, die es in sich hatte. Start und wieder Ziel war bei strahlendem Sonnenschein das Chorherrenstift der Augustiner in Reichersberg. Nach einem ersten Kennenlernen, einer Vesper mit den Mönchen und einer Nacht im Kloster konnte die Tour beginnen, Nach dem Früh-Gottesdienst, ging es auf die vollbepackten Räder. Tagesziel war das Mutterhaus der Franziskanerinnen in Vöcklabruck. Es galt, 60 km zu strampeln und dabei noch die Herausforderung, den Hausruck (etwa 800 Höhenmeter) zu überqueren. Mensch und Maschine waren hier durchaus gefordert. Die Radler wurden dafür belohnt mit einer spannenden Streckenführung und einer immer wieder herrlichen Aussicht. Müde, aber zutiefst zufrieden wurde das Ziel in Vöcklabruck von allen erreicht. Wiederum kam der geistliche Teil nicht zu kurz. Eine Vesper und am nächsten Tag Gottesdienst mit den Schwestern gab neue Kraft um auch die nächste Etappe zu meistern. Das Stift St. Florian (bei Linz) war das Ziel. Auf dem Römerradweg entlang der Traun durch wunderbare Landschaften wurden so richtig „Kilometer gemacht“. Dies war auch notwendig um die 90 km an einem Tag zu schaffen. Alle Radler kamen heil und glücklich in St. Florian an. Abendessen, und ein Besuch der wunderschönen Stiftskirche beschlossen den Tag. Am nächsten Morgen erlebten die Teilnehmer eine spannende und höchst interessante Führung durch das Stift. Alle waren sehr beeindruckt wie geschichtsträchtig und riesig dieses Kloster ist, das von den Augustiner-Chorherren geleitet wird. Danach ging es wieder auf die Fahrräder, um die nächste Etappe zu bewältigen. Sie führte von St. Florian in das 25 km entfernte Linz. Von hier ging es mit dem Zug nach Schärding und von da noch einmal auf eine Strecke von 20 Kilometer zurück zum Ausgangspunkt, das Kloster Reichersberg. Alle Teilnehmer habe die doch herausfordernde Streck bewältigt, wenn auch die eine oder andere Panne auftrat und manch mächtige Steigung zu bewältigen war. Die beiden Leiter dieser Kolping-Kloster-Radltour, Sabine Greineder und Luis Blank, waren umsichtige und erfahrene Führer und für die unglaublich schöne Streckenführung verantwortlich. Eine sehr gelungene Mischung aus Sport, Gebet und Besinnung, wunderbaren Landschaften und eine tolle Gemeinschaft lassen diese Tage unvergesslich werden.

Verfasser: Gerhard Alfranseder

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Vor 30 Jahren: Bayerischer Kolpingtag in Passau 

Letzter Auftritt von Franz Josef Strauß

 

Vor 30 Jahren vom 22. bis 24. Juli 1988 fand in Passau zum Thema „Ja zum Glauben“ der fünfte Bayerische Kolpingtag unter der Schirmherrschaft des damaligen Ministerpräsidenten, Franz Josef Strauß mit 5.000 Dauerteilnehmern statt. Es war der letzte offizielle Auftritt von Franz Josef Strauß, der vor kurzem von den Lesern der PNP zum Jahrhundertbayern gewählt wurde, in Passau. In einer gut einstündigen freien Rede auf dem bis zum letzten Platz gefüllten Domplatz griff der ehemalige Ministerpräsident das Thema „Ja zum Glauben - Ja zur Schöpfung - Ja zum Leben“ auf. Er bedankte sich beim Kolpingwerk und seinen Mitgliedern, die trotz brütender Hitze von über 30 Grad auf dem Domplatz ausharrten. Zehn Wochen später verstarb dann Franz Josef Strauß in Regensburg. Damit war der Kolpingtag der letzte seiner vielen Auftritte in der Dreiflüssestadt.

Verfasser: HB

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Kolping beim Altöttinger Klostermarkt präsent 

Infomobil informiert über gelingende Integration

 

Zum 15. Mal fand am 3. Juli-Wochenende der Altöttinger Klostermarkt unter der Hauptorganisation von Kolpingmitglied Christian Wieser rund um den Kapellplatz statt. 45 Klöster und kirchliche Einrichtungen informierten über ihre Arbeit uns insbesondere wurden klösterliche Produkte angeboten. Dieses Mal war auch das Kolping-Netzwerk für Geflüchtete mit seinem Roadshow-Mobil vor Ort.

 

Projektmitarbeiterin Laura Konieczny sensibilisierte die Besucher des Klostermarktes für die Belange von Geflüchteten und stellte die Arbeit des Kolping-Netzwerks dar, das insbesondere von den Kolping-Jugendwohnheimen und den Kolping-Bildungseinrichtungen getragen wird. Das Flüchtlingsmobil wird aus Mitteln der Europäischen Gemeinschaft finanziert und hielt für jede Altersgruppe konkrete Informationen und Mitmachaktionen bereit. Auf Texttafeln wurde Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration informiert. Mit multimedialen Elementen und verschiedenen Methoden wie der Zusammenstellung einer Puzzle-Weltkarte wurden die Klostermarkt-Besucher angezogen. Für Kleinkinder gab es entsprechende Kinderbücher, die den gegenseitigen Respekt fördern und Jugendliche konnten sich beim Kicker-Spiel messen.

 

Insgesamt zog Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder, der das Projekt begleitete, eine positive Bilanz. Man kam mit den Klostermarkt-Teilnehmern ins Gespräch und viele waren erstaunt, welche konkreten Maßnahmen Kolping für Flüchtlinge bereithält.

Verfasser: HB

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Große Wertschätzung für scheidenden Kolpingpräses Christoph Leuchtner 

Welcher Beliebtheit sich der scheidende Präses der Kolpingfamilie Altötting, Kaplan Christoph Leuchtner, in der Pfarrei und der Kolpingfamilie erfreut hat, konnte man am Dienstag dieser Woche an der Anzahl der erschienenen Pfarrangehörigen und Kolpingmitglieder sehen. So konnte Stadtpfarrer Günther Mandl bei herrlichem Sommerwetter im Besonderen viele Ehrenamtliche, welche bei Erstkommunion- und Firmvorbereitung tätig waren, im Garten des Caritasheims St. Elisabeth zur Abschiedsfeier von Kaplan und Kolpingpräses Christoph Leuchtner willkommen heißen. Er wechselt Ende August an das Priesterseminar nach Regensburg, wo er die frei gewordene Stelle des Subregens übernimmt.
Zu Beginn der Feier bekannte Stadtpfarrer Mandl, dass dieser Tag bewusst ausgewählt wurde, hatte Kaplan Christoph Leuchtner an diesem Tag doch zugleich seinen Namenstag. In seiner Laudatio würdigte Stadtpfarrer Günther Mandl die Orginalität und Spontaneität seiner Predigten sowie die fröhliche und lebensnahe Gestaltung des Religionsunterrichts in der Grundschule. Nicht zuletzt war er mit Leidenschaft Präses der Kolpingfamilie, von der er freimütig bekannte: “Kolping ist meine Heimat, da fühl ich mich zu Hause.“
Der Geehrte hielt anschließend eine „Predigt“ in Versform, in der er die zurückliegenden drei Jahre seiner Kaplanszeit Revue passieren ließ.    
Im Anschluss dankte Kolpingvorsitzender Franz Steiner dem scheidenden Präses: “Du warst bei den Sitzungen immer präsent und hast uns in allen Belangen unterstützt. Auch deine tiefsinnigen Predigten, die du immer bestens vorbereitest hast, werden uns in guter Erinnerung bleiben. Wenn auch der Anlass kein freudiger ist, so waren die gemeinsam verbrachten Jahre eine erfüllte Zeit.“ Als Zeichen des Dankes und der Wertschätzung überreichte Steiner dem scheidenden Präses unter Applaus aller Anwesenden ein von Anni Thalhammer gestaltetes Fotobuch mit den Highlights der letzten drei Jahre sowie eine Altötting-Kerze, gestiftet von Fritz Obermeier.
Vorsitzender Steiner gab auch bekannt, dass die Funktion des Kolpingpräses künftig Diakon Thomas Zauner übernehmen wird. Zauner wird offiziell im Herbst von Diözesanpräses Peter Meister in sein Amt eingeführt werden. Auch Kaplan Michael Osterholzer wird sich bei Gottesdiensten aktiv bei der Kolpingfamilie mit einbringen. Am Ende der Feier versprach man sich gegenseitig, in Verbindung zu bleiben. So ist auch geplant, dem scheidenden Präses an seiner neuen Wirkungsstätte in Regensburg einen Besuch abzustatten.
Musikalisch wurde die Feier mit Sommerliedern, gesungen vom Kolpingchor und begleitet von Rupert Fraundorfer am Keyboard, umrahmt. Kolpingvorsitzender Franz Steiner brillierte dabei mit einem nach der Melodie „Über den Wolken“ von Reinhard Mey geschriebenen Lied als persönliches Abschiedsgeschenk. Im Anschluss an die Feierstunde ließ man den Abend bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.
 

Verfasser: HP

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Staffelstern bei der Bergmesse eingesetzt - Thema Sternstunden 

Kolpingsfamilie Osterhofen gestaltete Bergmesse am Haidstein in der Oberpfalz mit einem „Staffelstern“

„Sternstunden als Thema“ – „Du kannst ein Segen sein und Segen bringen“

Osterhofen (kök)  Die Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen begann vor 14 Jahren mit der Feier von Berggottesdiensten und gestaltet seitdem unter freiem Himmel zur Ehre Gottes  und zum Gedanken an Adolph Kolping die jeweiligen Texte. Das Thema der diesjährigen Feier lautete: „Sternstunden – Segen sein und Segen bringen“. So begrüßte Kolpingpräses und Stadtpfarrer Christian Altmannsperger alle Mitgereisten KF-Mitglieder und Gäste aus nah und fern recht herzlich bei der Wallfahrtskapelle St. Ulrich auf dem Haidstein im Bayer. Wald in der Nähe von Bad Kötzting. Nachmittags wurde das Kolping-Berufsbildungszentrum in Regen besichtigt und eine Kaffeepause eingelegt.

60 Personen machten sich von Osterhofen mit einem Reisebus und Privatautos am Samstagmorgen auf den Weg zum Haidstein. Am Parkplatz vor der Haidsteiner Hütte führte ein kleiner Weg durch den Wald auf eine Anhöhe hinauf. Unter dem Gipfelkreuz fand eine beeindruckende Freiluftmesse bei sehr angenehmen Temperaturen statt. Die Kolpingjugend hatte einen Staffelstern nach Osterhofen geholt und diesen stellte der Stadtpfarrer näher vor. „Sternstunden passen nicht nur im Dezember oder am Hl. Dreikönigsfest bei der Sternsinger Aktion. Wir können ein Segen sein, so wie auch Adolph Kolping ein Segen in seiner Zeit war und sein segensreiches Wirken so viele Menschen weltweit erreicht hat, so dass auch an vielen Orten segensreiche Aktionen ins Leben gerufen wurden“, sagte der Geistliche. KF Mitglieder hatten eine Geschichte mitgebracht. Dabei wurde eingangs berichtet, wie es keinen Krieg geben konnte, denn die einzige Stelle in das Feindesland einzudringen wäre eine kleine Engstelle gewesen, aber hier lebte das glücklichste Paar der Welt mit einem Kind. Würde man nun dort eindringen, so zerstöre man dieses Glück. Es kann also keinen Krieg geben, meinten die Feldherren und schlossen einen Frieden.  „Was für eine Sternstunde, es konnte keinen Krieg geben, weil da ein glückliches Ehepaar lebt“, so Christian Altmannsperger.“ Auch wenn die Geschichte auf den ersten Blick mit der Realität wenig zu tun hat, so drückt sie doch eine Menge aus. Jeder einzelne kann für sich gesehen ein Segen sein für andere. Und da gibt es doch eine Vielzahl von Möglichkeiten. Wenn ich mich beispielsweise bei der KF engagiere, soziale Projekte fördere, beim Helferkreis Flüchtlinge unterstütze, eine Patenschaft übernehme oder wenn ich einfach nur versuche den Glauben an Gott weiterzugeben, im Verein, in der Pfarrei oder einfach nur Zuhause im eigenen Wirkungskreis. Der Staffelstern, den wir hier sehen wandert in diesem Jahr in der Diözese Passau von einem Ort zum andern und soll uns ermutigen nicht nachzulassen in unserem Bemühen Segen für andere zu sein. Das fängt in erster Linie bei uns selber an. Wie geht es mir, was muss ich vielleicht ändern, um ein glücklicher Mensch zu sein? Achte ich auf meine Gesundheit? Kann ich nur Segen sein für andere, wenn es mir gut geht, wenn ich voller Kraft und Energie bin? Oder reicht es auch, einfach nur zuhören zu können, Frieden zu stiften und Vorurteile abzubauen. Ich denke jeder kann erahnen wie segensreich eine Versöhnung nach einem Streit ist, wie wertvoll ein gutes Wort wirkt oder eine Aufmunterung nach einem Schicksalsschlag. Es gibt viele Sternstunden im Leben eines Menschen, so wie der Fall der Berliner Mauer zur Wiedervereinigung oder vor vier Jahren der Fußball WM-Sieg Deutschlands um zwei Beispiele aus der jüngeren deutschen Geschichte zu nennen. Die größte Sternstunde könnte jedoch für uns Christen die Geburt Jesu bedeuten. Die Sterndeuter sind einem Stern gefolgt und fanden einen „Friedensfürsten“ auf Stroh in einem Stall. Kurz darauf musste die Familie mit Jesus sogar flüchten und doch kam so viel Hoffnung für uns: Als Erwachsener sprach Jesus: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“. Ich muss mich also zunächst selber lieben, damit ich andere Lieben kann. Bin ich mit mir zufrieden, mag ich mich, so wie ich bin und kann ich etwas für andere tun? Kann ich Liebe geben, Vertrauen schenken und glaubwürdig im Alltag handeln? Gelingt uns dies, dann gibt es zu jeder Zeit und an jedem Ort „Sternstunden“ und wir können jeder für sich Segen sein und Segen bringen“ so der Stadtpfarrer in der Predigt. Karin Fuchs  und Hans Huber beeindruckten wieder mit tollen Liedern auf der Gitarre und sangen viel schöne Texte dazu, die unter die Haut gingen. An der Haidsteiner Hütte wurde das Mittagessen eingenommen bevor die Weiterreise nach Regen angetreten wurde. Im Kolping-Berufsbildungszentrum erläuterte der 1. Vorsitzende der KF Regen, Karl-Heinz Barth, in zwei Gruppen die Arbeit im Ausbildungszentrum, das benachteiligte Jugendliche und Erwachsene eine Ausbildung in den hochmodernen und sehr gut ausgestatteten Werkstätten ermöglicht. Diese „Segensreiche Einrichtung“ passte sehr gut zum Thema des Tages und rundete die Erlebnisse der „Sternstunden“ richtig gut ab. Bei Kaffee und Kuchen kamen sehr gute Gespräche zustande, was die Teilnehmer der Fahrt einhellig abschließend bestätigten: „Wir haben heute sehr viel positives gehört und gesehen und somit echte Sternstunden erlebt“.  

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolping-Gemeinschaft erforschte das  

Kurt Köhlnberger wanderte mit Kolpingzitaten „Von Hütte zu Hütte“

Osterhofen (kök) Das Kolping-Bildungswerk Passau veranstaltete vom 23.bis 25. Juli eine Dreitagestour im „Toten Gebirge“ in Österreich. Kurt Köhlnberger, als ehrenamtlicher Bildungsreferent im Kolpingwerk der Diözese Passau, führte 16 Teilnehmer aus Garham, Kirchberg im Wald, Wegscheid, Landau/Isar, Regen, Deggendorf und Osterhofen auf den „Redenden Stein“ und auf das „Wildgößl“. Höhepunkte waren neben der gemeinsamen Wanderung in der herrlichen Landschaft in Österreich die Hüttenabende, die Begegnung mit einer Kreuzotter, die Beobachtung von Gämsen und die Pause in der „Elmgrube“ mit Jagdhaus, wo einst Kaiserin Sisi Rast machte. An ausgesuchten markanten Punkten nahm der „Leiter“ Kurt Köhlnberger nachdenkliche, lustige und interessante Lebensgeschichten und Kolpingzitate unter die Lupe.

Das Tote Gebirge wird den Kalkhochalpen der Nordalpen zugerechnet. Der Name leitet sich vermutlich von der stark verkarsteten und großteils vegetationslosen Hochfläche ab. Das Tote Gebirge ist im Westen niedriger, hier gibt es in Hochtälern zwischen 1.400 und 1.600 m Seehöhe durch Kiefern, Lärchen und Zirben geprägten Bergwald. Ausgangspunkt der Wanderung war im Westen der Parkplatz Offensee in der Nähe der Ortschaft Ebensee und diese Gegend ist lebendig, grün und mit einigen Seen und zwei Quellen neben dem Wanderweg gesegnet. Die Rinnerhütte und die Pühringerhütte waren die Übernachtungsstationen auf den Wanderungen durch eine atemberaubende Landschaft  mit bizarren Felsen und herrlichen Aussichtspunkten. Der Weg war nicht allzu schwierig, dennoch war Kondition unbedingt erforderlich. Die Pausen hatte die Themen „Bergmolch“ und „Blick zum See“ sowie „Einblicke in das Leben von Adolph Kolping“. Kurzgeschichten wie „Der Axtdieb“ und „Mein Terminkalender“ rundeten die Stationen ab. In der Rinnerhütte gab es ein Abendessen mit besonderen Leckerbissen mit „Kaspressknödelsuppe“ und „Zwetschgenbovesen“. Nach dem Bergsteigerfrühstück ging es am nächsten Morgen weiter über den "Wildensee“ am „Rinnerkogel“ vorbei hinüber zum Albert-Appel-Haus zum Mittagessen. „Lebenslinien“, „Quelle“ und „Dr. Wald“ sowie „Stoamandl“ waren die weiteren Stationen zum Verschnaufen, bevor der „Redende Stein“ erklommen wurde. Der Name kommt von seinem ausgewöhnlich guten Echo. Vom Gipfel des 1.900 Meter hohen Berges hatten die Teilnehmer einen herrlichen Blick hinüber zum Dachstein-Massiv und in Richtung „Großer Priel“. Einige sportliche Teilnehmer zogen es vor, auch noch  den Höhenweg über das „Wildgößl“ (2.000 m) zu gehen, während die übrigen Wanderer unten entlang Richtung Pühringerhütte marschierten. In dieser Hütte angekommen, gab es eine ausgiebige Brotzeit mit Wildspezialitäten und auf der Sonnenterasse konnte der Sonnenuntergang in den Bergen bis 21 Uhr beobachtet werden. Am dritten Tag gab es einen Halt in der Nähe der Hütte, denn dort befindet sich das „Windloch“. Von dieser Höhle kommt ein starker Wind, der es unmöglich macht, eine Kappe hinunter zu werfen, da diese immer wieder nach oben geschleudert wird und im Wind „tanzt“. Der Abstieg erfolgte entlang der Lahngangseen, die als „Naturjuwelen“ bezeichnet werden. Zuvor gab es aber wieder Trinkpausen in der „Elmgrube“ wo einst Kaiserin Sisi in den Jagdhütten übernachtet hatte. Eindrucksvoll waren die Beobachtung der Gämsen im Felsmassiv und die Entdeckung einer Kreuzotter am Wegesrand. Auf dem Weg zum Ziel am Grundlsee in Gößl gab es noch die Stationen „Lichte Momente in meinem Leben“, „Auf der Lichtung“ und die Liebesgeschichte „An der Schlucht“, „Wie spielt man Frieden“ und die „Waldkapelle“. Kolpingzitate wurden jeweils an den Haltepunkten in´s Bayerische übersetzt. „Die Wanderung war unglaublich schön“, so eine Teilnehmerin. Die Dreitagestour mit den Texten hat auch allen übrigen Teilnehmern sehr gut gefallen und auch nächstes Jahr wird es wieder eine Dreitagestour „Von Hütte zu Hütte“ geben, voraussichtlich im Kaisergebirge, so Köhlnberger, der Organisator.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolpingfamilie Tittmoning auf Pilgerfahrt in Altötting 

Dreizehn gut gelaunte Mitglieder der Kolpingfamilie Tittmoning aus dem Diözesanverband München-Freising unter der Leitung von Vorstand Norbert Köpferl waren auf Besuch bei der „schwarzen Madonna“ in Altötting. Die Kolpingfamilie Tittmoning hat eine lange Geschichte und besteht seit 1857. Somit wurde die Kolpingfamilie noch zu Lebzeiten Adolph Kolpings (1813-1865) gegründet. Mit Freude hieß Helmut Prokscha, Stadtführer und Vorstandsmitglied der örtlichen Kolpingfamilie, die Gäste aus dem Nachbarlandkreis Traunstein willkommen. Im Laufe der Führung wurde festgestellt, dass es auch eine Verbindung zwischen Altötting und Tittmoning gibt. Der 248 Kilometer lange Papst- Benedikt-Radweg führt sowohl durch Altötting als auch durch Tittmoning. Der emeritierte Papst Benedikt zog mit seinen Eltern und Geschwistern 1929 von Marktl nach Tittmoning, wo er drei Jahre seiner Kindheit verbrachte. Das Highlight der Führung war neben den vielen Sehenswürdigkeiten die Votivtafel direkt neben dem Haupteingang der Gnadenkapelle, die mit dem Porträt Adolph Kolpings anlässlich der großen Kolping-Landeswallfahrt 2014 angefertigt wurde. Vorstand Norbert Köpferl brachte in Erinnerung, dass es die Kolpingfamlie Tittmoning war, die damals den Gottesdienst bei diesem Großereignis in der Basilika musikalisch gestaltete. Zum Abschied bedankte er sich bei Helmut Prokscha mit einem kleinen Präsent und mit der Gewissheit, die Bande zwischen beiden Kolpingfamilien vertieft zu haben.

Verfasser: HP

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Kolpingjugend stellte sich einem Quiz: Kennst du Osterhofen?  

Wie viele Straßen gibt es in Osterhofen, die mit Herzog beginnen? Wer erhob Osterhofen zur Stadt und wann? Was hat es mit dem Gedenkstein in der Ringallee auf sich und wie hoch über dem Meeresspiegel liegt Osterhofen eigentlich? Solche Fragen und eine Reihe anderer, teils lustige und bayerische Quizfragen stellte Kurt Köhlnberger, der ehrenamtliche Bildungsreferent der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen am vergangenen Freitag der Jungkolpinggruppe im Kolpinghaus.

Gespielt wurde in zwei Teams, aber auch eine Einzelwertung gab es beim Bildungsabend der Kolpingjugend. „Wer wird Herzogin und Herzog von Osterhofen“ lautete die Einladung zu diesem spannenden Wettkampf, bei dem es auch viel zu lachen gab. Das Spielsystem wurde schnell erklärt. Die Mädels duellierten sich mit den Jungs. Jede der Mannschaften hatte einen Joker, um die Punktzahl  nach taktischen Überlegungen zu verdoppeln. Der Schwierigkeitsgrad war nicht unbedingt mit der Anzahl der zu erzielenden Punkte feststellbar. 20 bis 100 Punkte (5 Fragen in jeder Rubrik in 20-er Schritten) gab es in den Themenbereichen: „Herzogstadt Osterhofen“, „Osterhofen – Land und Leute“, „Osterhofen allerlei“, „Bayer. Musik“, „Bayer. Heimat“, „Der Bayer. Wald“, Süßigkeiten und Spiele. Reihum konnten die Fragen aus der jeweiligen Tabelle beliebig abgerufen werden. Das Spielsystem stammt ursprünglich aus der Quizsendung „Der große Preis mit Wim Thoelke“ und wurde abgewandelt und für das Gruppenspiel optimiert. Bei der Ansage „Risiko“ konnten beliebig viele Punkte eingesetzt werden, aber nicht mehr als man schon am Pluskonto hatte. So war es rein ständiges auf und ab in der Gesamtpunktzahl. Zudem erhielt derjenige oder diejenige ein Bierfilz bei einer erfolgreichen Antwort oder einem gewonnen Spiel. So konnte am Schluss leicht festgestellt werden, wer die meisten Bierfilze sammeln konnte. Die Siegerin erhielt den Titel „Herzogin von Osterhofen“ und der Sieger „Herzog von Osterhofen“. Möchte man ein Drehbuch über diesen Abend schreiben, so hätte Hitchcock die Sache auch nicht spannender arrangieren könnten. Die Burschen führten vor der letzten Frage mit 180 zu 160 Pluspunkten. Allerdings konnten sie die allerletzte Frage nicht richtig beantworten und fielen mit 80 Minuspunkten auf 100 zurück, so dass die Mädchengruppe siegte. Innerhalb dieser Siegergruppe hatte Julia Plankl die meisten Bierdeckel angesammelt und bei den Burschen ging Martin Ameres als „Herzog“ hervor. Viele Spiele und Fragen wurden zudem im Team ausgespielt oder es wurde nach Lösungen gesucht. Sehr viel zum Lachen gab es bei den Bayerischen Redensarten, einem Zitate Spiel oder beim „Dingsda“. Auch ein „Osterhofener Dalli-Klick“ mit bekannten Objekten der Herzogstadt musste erraten werden. Nur die schnelle und richtige Antwort führte auch zu einem positiven Punktepolster. „Nenne mindestens vier Tiere, die  mit Osterhofen in Verbindung zu bringen sind“, „Welche Gemeinden wurden 1972 in die Stadt Osterhofen eingegliedert?“, wie hießen die Vorgängerbürgermeister von Liane Sedlmeier? Und wer sind die aktuellen 1. Vorstände von der Spvgg, dem TV und vom Theaterverein Osterhofen? Erfragt wurde auch der Titel des Films der Drehbuchautorin Angelika Schwarzhuber mit welchem sie mit dem Grimme Preis 2018 ausgezeichnet wurde. Alles in allem war es ein lustiger und informativer Bildungsabend der in zwei Teams richtig viel Spaß gemacht hat. Abgerundet wurde der Abend mit Spielen wie: Tischkegelbahn und einer Schusserbahn (vergessene alte Spiele in der Herzogstadt). Neben den Fragen zu Osterhofen gab es allerhand wissenswertes über Bayern – des samma mir! Am späten Abend gab es nach der Siegerehrung noch eine kleine Geburtstagsfeier im Jugendraum und auf der angrenzenden Terrasse am Kolpinghaus. Die Kolpingjugend hat heuer noch viel vor. Im Herbst findet ein bundesweites Jugendtreffen des Kolpingwerkes in Frankfurt am Main statt und die Jugendgruppe organisiert ein „Trachten relouded“. Zu diesem bayerischen Tanzabend ist dann die gesamte KF und die Öffentlichkeit im Kolpingsaal eingeladen.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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