Kolping Nachrichten

Wunderbare Kloster-Pilgertour in Niederbayern 

Es war ein erster Aufbruch nach dem Corona-Lockdown wieder in die Arbeit einzusteigen. Unter der Leitung von Diplom-Theologin Sabine Greineder und Luis Blank (beide Vilshofen) wagten sich zwölf Teilnehmer auf eine geführte Pilger-Radl-Kloster-Tour durch Niederbayern.

 

Startpunkt war das Kloster Schweiklberg, wo die Teilnehmer nach einem Kennenlernen mit Wissenswertem zum Tour-Verlauf und den entsprechenden Stationen vertraut gemacht wurden. Eine Vesper in der Chor-Kapelle des Klosters rundete den Tagesablauf ab. Nach einer stärkenden Nacht im Gästehaus St. Benedikt und einer morgendlichen Messe in der Abteikirche ging es mit vielen Eindrücken über Schärding und Wernstein mit der spätgotischen Pfarrkirche in die Dreiflüssemetropole Passau.

 

Von dort war es noch ein kurzer Weg zur zweiten Station im Zisterzienserinnen-Kloster Thyrnau, wo die Pilgergruppe von der Äbtissin, Dr. Mechthild Bernart OCist., empfangen wurde. In eindrucksvoller Weise schilderte sie die Aufgaben des Klosters und wie das klösterliche Leben abläuft. Die Teilnehmer erhielten auch einen Einblick in die klösterlichen Arbeitsbereiche und waren insbesondere von der hohen handwerklichen Kunst in der Paramenten- und Fahnenwerkstatt angetan. Nach einer erbauenden Frühmesse in der Klosterkirche ging die weitere Pilgertour über das Museumsdorf Tittling und das KZ-Mahnmal Namering, wo den dort 1945 erschossenen Häftlingen gedacht wurde. Nach einer kurzen Rast in Hengersberg wurde das Kloster Niederalteich erreicht. Im Gästehaus St. Pirmin fand die Gruppe eine freundliche Aufnahme und abgeschlossen wurde der Tag mit einem Gebet am Donaukreuz. Nach einer morgendlichen Messe mit Abt Marianus in der Basilika ging es über den Donauradweg und den Vilsradweg zurück zum Kloster Schweiklberg.

 

Trotz Corona-bedingten Einschränkungen erlebten die Pilgerteilnehmer eine große Gemeinschaft und erfuhren viele spirituelle Impulse, die sie für den Alltag stärkten.

Verfasser: HB

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Verdiente Schulpädagogin kann nun den Ruhestand genießen 

Schulleiterin Sylvia Kufner nach 31 Jahren von der Adolph-Kolping-Schule verabschiedet

 

In Corona-Zeiten ist alles etwas anders. Eigentlich hätte Sylvia Kufner als langjährige Schulleiterin der staatlich anerkannten privaten Adolph-Kolping-Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung gebührend verabschiedet werden müssen, aber den Umständen geschuldet konnte dies nur im kleinen Kreis geschehen.

 

Kolping-Bildungswerk-Vorstand Harald Binder betonte, dass Sylvia Kufner seit Eröffnung der Schule 1989 als engagierte Lehrkraft mit dabei ist. 1992 übernahm sie dann die Funktion der stellvertretenden Schulleiterin ehe die von der Regierung abgeordnete Beamtin 2005 mit der Leitung der Schule betraut wurde. Sie haben, so der Vertreter des Schulträgers, nicht nur jungen Menschen Bildung vermittelt, sondern Orientierung und Halt in einer schwierigen Lebensphase gegeben. In Zusammenwirken mit den beiden Berufsbildungszentren der Kolpingsfamilie und des Kreis-Caritasverbandes richteten Sie gesamte Energie darauf, unsere Schüler ein Stück des Lebens zu begleiten und sie für die künftige Arbeitswelt zu formen.

 

Bei einer kleinen Abschiedsfeier im Kreise der Kolleginnen und Kollegen des Berufsbildungszentrums überreichte Einrichtungsleiter Gerald Mayr der scheidenden Schulleiterin ein von den Handwerksmeistern der Kolpingsfamilie angefertigtes Unikat als Dank und Anerkennung für die langjährige Zusammenarbeit. KF-Vorsitzender Karl-Heinz Barth würdigte die besondere Hingabe von Sylvia Kufner zu lernschwachen Schülern und betonte das enge Zusammenspiel zwischen Schule und Berufsbildungszentrum. Im Namen des Kolping-Bildungswerkes, dessen Beiratsmitglied Karl-Heinz Barth ist, überreichte er der künftigen Pensionistin eine kleine Aufmerksamkeit zum Entspannen und einen Gutschein von der Kolping-KurOase in Bad Wörishofen.

Verfasser: HB

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Bischof begrüßt neuen Kolping-Diözesanvorsitzenden 

Corona-bedingt konnte erst jetzt Bischof Dr. Stephan Oster SDB den im März neugewählten Diözesanvorsitzenden des Kolpingwerkes im Bistum Passau, Stephan Kroneder, in seinen Räumen zu einem Antrittsgespräch empfangen. Begleitet wurde er dabei von Diözesanpräses Peter Meister.

 

Diözesanvorsitzender Kroneder stellte sich dem Bischof mit seiner Vita vor. Als 39-jähriger Unternehmer ist er durch seine Eltern seit Kindestagen fest in der Kolping-Gemeinschaft verankert. Einige Jahre war er auch in der Kolpingjugend aktiv. Gemeinsam ist er mit seiner Frau Julia und den drei Kindern in der Kolpingsfamilie Vilshofen tätig. Durch seinen beruflichen Werdegang ist er sehr stark mit dem sozialen Bereich verbunden. Ein besonderes Augenmerk möchte der Diözesanvorsitzende auf Bildungsfragen legen und sieht dies als einen Tätigkeitsschwerpunkt seiner dreijährigen Amtsperiode.

 

Bischof Dr. Oster beglückwünschte Stephan Kroneder zu seiner ehrenamtlichen Aufgabe und verband damit auch den Dank für die fruchtbare Arbeit, die die Kolpingsfamilien im Bistum Passau leisten. Er wisse zu schätzen, dass gerade auch die Kolpingsfamilien für die Pfarreien ein wertvoller Partner und Unterstützer sind. Auch haben die Kolpingsfamilien eine nachhaltige religiöse Ausrichtung, wie Diözesanpräses Peter Meister betonte. Besprochen wurde auch der Wunsch des Diözesanpräses im Frühjahr 2021 nach 13-jähriger Tätigkeit als Diözesanpräses dieses Amt in jüngere Hände zu geben.

Verfasser: HB

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Deutsche EU-Ratspräsidentschaft muss ihre historische Chance ergreifen! 

Stellungnahme des Kolpingwerkes Deutschland

 

Am 1. Juli übernimmt die Bundesregierung die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union unter dem Motto „Gemeinsam. Europa wieder stark machen.“ Dies geschieht angesichts der Corona-Pandemie in einer historisch einmaligen Situation. Aus Sicht des Kolpingwerkes muss das kommende Halbjahr – auch angesichts der europaweiten Bekämpfung der Pandemie – zur Gestaltung der Zukunft Europas genutzt werden.

Die Eindämmung und Bekämpfung der Pandemie stellt für die Mitgliedsstaaten der EU eine historische Herausforderung dar. Nicht ohne Grund hat Bundeskanzlerin Angela Merkel daher kürzlich von der größten Herausforderung in der Geschichte der Europäischen Union gesprochen. Eng verbunden ist damit die Frage nach der finanziellen Solidarität zwischen den Mitgliedsstaaten. Denn vor allem die von der Pandemie stark betroffenen Staaten Italien und Spanien bedürfen großer Finanzmittel, um die Auswirkungen eines strikten und monatelangen Lockdowns ökonomisch aufzufangen.

In Deutschland und vielen anderen Mitgliedsstaaten zeichnet sich Zustimmung zu einem Wiederaufbaufonds ab, der bei der Rückkehr zu Wachstum und Beschäftigung helfen soll. Nun bedarf es aber auch eines schnellen Handelns. Denn wie bereits zur Euro-Krise 2011/12 befindet sich nicht nur die Erholung des Binnenmarktes, sondern auch die Stabilität des Euro in Gefahr. Deutschland wird bei den anstehenden Verhandlungen als Brückenbauer agieren und jene Staaten für einen breit angelegten Fonds gewinnen müssen, die derzeit noch erhebliche Vorbehalte haben.

Eine solide finanzielle Basis für das neue Jahrzehnt

Die Gespräche über einen Wiederaufbaufonds fallen mitten in die Verhandlungen über den Mittelfristigen Finanzrahmen der EU. Auch hier fällt der deutschen Ratspräsidentschaft eine besondere Verantwortung zu. Denn bislang ist eine Einigung aufgrund abweichender Ansichten zur Höhe des zukünftigen EU-Budgets von 2021 bis 2027 ausgeblieben. Eine solide finanzielle Basis ist jedoch unerlässlich, wenn die EU in Fragen von Klimapolitik und Digitalisierung greifbare Erfolge erzielen möchte.

Mit Blick auf eine Steigerung der nationalen Beiträge zum EU-Haushalt war auch Deutschland lange Zeit zögerlich. Doch angesichts der Pandemie und anderer großer Herausforderungen ist die Solidarität aller gefragt. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Leistung höherer nationaler Beiträge sowie notwendige Reformen mit ein. Eine starke EU benötigt entsprechende finanzielle Mittel zum ökonomischen Wiederaufbau sowie für eine Strukturpolitik, die regionale Ungleichgewichte innerhalb der EU auch weiterhin ausgleicht. Diese Mittel sollten vor allem in Projekte zur Stärkung eines nachhaltigen und digital zukunftsfähigen Binnenmarktes fließen.

Keine Pause beim European Green Deal

Die Eindämmung der Pandemie und die Bekämpfung ihrer wirtschaftlichen Folgen wird ohne Zweifel das große Thema der deutschen Ratspräsidentschaft sein. Daneben dürfen bisherige Prioritäten jedoch nicht unter den Tisch fallen. Im Dezember letzten Jahres hat die Europäische Kommission ambitionierte Pläne für einen European Green Deal vorgelegt. Nun gilt es, den erforderlichen Mut für einen ökologischen Umbau der europäischen Volkswirtschaften aufzubringen.

Denn Umweltverschmutzung und Klimaveränderungen machen nicht vor nationalen Grenzen Halt. Insofern kommt der EU bei der Koordinierung europäischer Umweltpolitik – unter anderem durch die Initiierung eines europäischen Lieferkettengesetzes – eine entscheidende Rolle zu.

In einer Zeit, in der die Eindämmung der Pandemie weltweit erhebliche finanzielle und zeitliche Ressourcen einfordert, steht zu befürchten, dass der Bekämpfung des Klimawandels nur noch eine zweitrangige Rolle zukommt. Eine in der Klimapolitik geeinte EU kann diesem Trend entgegenwirken, indem sie mit gutem Beispiel vorangeht und bei zukünftigen internationalen Verhandlungen eine Vorreiterrolle einnimmt. Dazu gehört, das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 verbindlich für alle Mitgliedsstaaten festzuschreiben. Hier muss  Deutschland wichtige Akzente setzen.

Europas Rolle in der Welt

Neben den Herausforderungen im Inneren muss die deutsche Ratspräsidentschaft auch um den Zusammenhalt Europas nach außen bemüht sein. Vor allem mit Blick auf das künftige Verhältnis zum Vereinigten Königreich zeichnen sich bislang keine greifbaren Lösungen ab. Es wird ein politischer Spagat nötig sein, um Großbritannien weiterhin eng als Partner an die EU zu binden und zugleich ein Abkommen zu vermeiden, das die Grundfreiheiten des europäischen Binnenmarktes aushöhlen könnte. Bei aller Verbundenheit mit dem ehemaligen Mitgliedsland Großbritannien muss die Einheit der EU Vorrang haben.

Auch in internationalen Fragen muss die Bundesregierung gemeinsam mit den Präsidenten der Europäischen Kommission und des Europäischen Rates, Ursula von der Leyen und Charles Michel, eng zusammenarbeiten. Das Kolpingwerk erinnert an die Worte der Bundeskanzlerin, die kürzlich auf die Wichtigkeit hinwies, Europas Rolle als internationalen Stabilitätsanker zu stärken. Es ist ein verstärktes gemeinsames Handeln zur Bekämpfung von Fluchtursachen notwendig, um Perspektiven vor Ort zu schaffen. Ebenso muss das Gemeinsame Europäische Asylsystem für die Verteilung und Unterbringung Geflüchteter reformiert werden.

Ein Fahrplan für die Zukunft der Europäischen Union

Die Einrichtung eines Wiederaufbaufonds, die Einigung auf einen Mittelfristigen Finanzrahmen, die Umsetzung des European Green Deal sowie Europas Rolle in der Welt – in besonderer Weise auch im Spannungsfeld zwischen den USA und der Volksrepublik China – sind die großen Herausforderungen, welche die EU jetzt und in der Zukunft beschäftigen. Unbestritten ist die EU häufig nicht so sprach- und reaktionsfähig, wie sich dies ihre Gründer gewünscht haben. Die Vielzahl an Herausforderungen, denen die Mitgliedsstaaten der EU gegenüberstehen, unterstreicht jedoch, wie wichtig gemeinsames Handeln ist. Nationalistisches Denken und Abschottung müssen der Vergangenheit angehören.

Das Kolpingwerk ermutigt die Bundeskanzlerin und ihre Bundesregierung daher zu entschlossenem Handeln, um gemeinsam mit den europäischen Partnern einen Fahrplan für die Zukunft der Europäischen Union zu entwerfen. Mit Deutschland übernimmt eines der einflussreichsten Länder die Ratspräsidentschaft der EU. Dank ihrer Erfahrung und ihres Ansehens eröffnet sich für Bundeskanzlerin Angela Merkel eine historische Chance, in den kommenden Monaten nachhaltige Impulse für die Weiterentwicklung der Europäischen Union zu setzen. Diese Chance sollte nicht ungenutzt bleiben. In Zeiten einer Pandemie hat Europa viel zu verlieren. Es kann mit kluger Führung aber auch gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Dies könnte die Blaupause sein für einen Aufbruch in eine neue Zeit.


Der Bundesvorstand
Köln, den 28. Juni 2020

Verfasser: HB

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Katholische Verbände trauern um Msgr. Manfred Ertl 


Am Christi Himmelfahrts-Tag ist unerwartet im Alter von 68 Jahren Domkapitular Msgr. Manfred Ertl verstorben. Der engagierte Seelsorger war zuletzt als Abteilungsleiter "Räte, Verbände, Erwachsenenbildung" und als bischöflicher Beauftragter für Verbände auch für das Kolpingwerk innerhalb der Diözesanleitung zuständig. Bis zum Umzug der Kolping-Geschäftsstelle auf Domplatz 3 waren wir auch Büronachbarn von Msgr. Ertl als überzeugter Förderer der katholischen Verbände. Daher haben die katholischen Verbände auch einen Nachruf verfasst, den wir als Bilddatei veröffentlichen. Wir danken Msgr. Ertl für seine Fürsorge und sind mit ihm im Gebet verbunden.

Verfasser: HB

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Einkaufsaktion Kolpingjugend 


Die Kolpingjugend weitet ihr Angebot weiter aus.
„Bleibt zu Hause und gesund“
Landauer Kolpingjugend weitet ehrenamtlich ihre Einkaufsaktion aus
Landau. (red) Aufgrund der verlängerten Ausgangsbeschränkung, die
Ministerpräsident Markus Söder am Montag bekanntgegeben hatte, nimmt sich
die Landauer Kolpingjugend ein Beispiel an vielen ehrenamtlichen
Organisationen und bietet eine Einkaufshilfe für Risikogruppen und für alle
alleinerziehenden Mütter und Väter an. Ab sofort können Lebensmittel- und
Getränkeeinkäufe oder der Gang zu Apotheken für alle betroffenen Personen
aus dem Stadtgebiet übernommen werden. Wer Interesse hat, darf sich
telefonisch unter 0178/8954133 oder per E-Mail an jugend@kolping-landauisar.
de wenden. Wichtig ist es, immer Name, Adresse und Telefonnummer zu
hinterlassen. Die Aktion ist kostenlos. „Wir sind bemüht alle Aufträge zeitnah zu
erledigen. Bitte berücksichtigen Sie jedoch, dass die Aktion rein ehrenamtlich
durchgeführt wird“, so die Kolpingjugend. Es gibt zwei Zahlungsmöglichkeiten:
Die „Kunden“ werden, bevor die Einkäufe gebracht werden, telefonisch
benachrichtigt und können dann das Geld vorbereiten. Die Waren werden
abgestellt und es wird gewartet, bis der Kunde die Taschen zusammen mit dem
Geld wieder vor die Türe stellt, um Kontakt zu vermeiden. Die zweite
Möglichkeit ist die Ausfüllung eines Lastschriftmandats, welches der Kunde bei
der Lieferung bekommen hat und wiederum mit den Taschen zurückgibt. Somit
ist der Gang zur Bank auch abgenommen. „Wir hoffen, Ihnen somit eine Last in
dieser schwierigen Zeit abnehmen zu können und wünschen Ihnen allen
Gesundheit und ein gutes Durchhaltevermögen.“

Verfasser: Wenninger

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Entspannung und Bildung für den Alltag 

Erfolgreiche Senioren-Bildungswoche im Kolping-Hotel Chiemgau

 

Bevor das Coronavirus den öffentlichen Bereich lahmlegte, konnte das Kolping-Bildungswerk noch seine Bildungstage „55plus – und eine Woche für mich“ im Kolpinghotel Chiemgau in Teisendorf unter der Leitung des Ehepaars Rosi und Peter Asenkerschbaumer (Neuötting) durchführen. Die wunderbare Lage des Hauses im Rupertiwinkel war eine gute Grundlage für entspannte und interessante Bildungstage.

 

Neben der täglichen Morgenandacht und dem Abendimpuls standen regelmäßig seniorengerechte Muskel-Entspannungsübungen auf dem Programm. Die Yoga-Übungen boten den Teilnehmern gute Ansätze, um auch daheim diese sportlichen Betätigungen in ihren Alltag einzubauen. Ebenso beschäftigte sich die Gruppe mit der Frage „Was ist mir in meiner Situation und in meinem Alltag wichtig“. In der weiteren Gesprächsrunde zeigte Seminarleiter Peter Asenkerschbaumer unter der Rubrik „Lebenslinien“ auf, wie man auf sein eigenes Leben Rückschau halten und positive Erkenntnisse daraus gewinnen kann.

 

Unter dem Thema „Kirche baut Zukunft“ referierte Stadtpfarrer Erwin Jaindl (Burghausen) über drängende Fragen für die Kirche von heute und feierte mit den Teilnehmern Eucharistie in der Hauskapelle. Viel Spaß bereitete den Teilnehmern das von Eva-Maria Saller (Neuötting) gestaltete Gedächtnistraining für Senioren. Sie zeigte Möglichkeiten auf, wie man auch im Alter sein Gedächtnis auffrischen kann und gab lebenspraktische Tipps, wie man sein Gedächtnis im Alltag trainieren kann.

 

Beim Gang um den Höglwörther See, an dem in der österlichen Bußzeit ein sehr schöner Kreuzweg aufgestellt ist, wurde an den Kreuzwegstationen gebetet. Auch das kulturelle Leben kam nicht zu kurz. Die Zugfahrt in die nahe gelegene Stadt Salzburg war ein besonderes Erlebnis. Neben dem Stadtrundgang zu markanten Sehenswürdigkeiten wie der neu restaurierten Kirche St. Peter, mit dem Grab des heiligen Rupert, war die Führung durch das Dom-Quartier ein Highlight. Hier wird ein einzigartiges Zusammenspiel von 1300 Jahren Salzburger Herrschaftsgeschichte, Kunst, Musik und Architektur vermittelt.

 

Interessante Erkenntnisse gewannen die Teilnehmer im Markt Anger beim Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Silvester Enzinger, der ihnen die Entwicklung der Marktgemeine näherbrachte. Die Tradition des weithin berühmten Heiligen Grabes in der Klosterkirche des ehemaligen Augustiner-Chorstifts Höglwörth wurde präsentiert. Höglwörth liegt in der Gemeinde Anger und das Herrengrab wird nur alle drei Jahre mit großem Aufwand mit vielen bunten Wasserkugeln und Öllampen aufgebaut.

 

Als kreatives Element wurden liebevoll Osterkerzen unter der Anleitung von Rosi Asenkerschbaumer verziert. Der letzte Abend im Haus Chiemgau wurde mit vielen Liedern zum Mitsingen musikalischen von Reinhard Breu (Burgkirchen/Alz) sehr abwechslungsreich gestaltet und erleichterte den Abschied am nächsten Tag.

 

Ein besonderer Dank galt am Schluss dem Ehepaar Asenkerschbaumer und dem engagierten Team vom Haus Chiemgau mit ihrem Leiter Thomas Schnurer, das die Senioren liebevoll betreute und köstlich versorgte.

Verfasser: HB

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Altöttinger Kolpingfamilie pilgerte am 8. März 2020 nach München 

Eine Woche nach der Diözesanversammlung machte sich eine Abordnung der Kolpingfamilie Altötting am 8. März 2020 zur Pilgerfahrt nach München auf. Grund war die Teilnahme an der alljährlich stattfindenden Pfarrwallfahrt des Dekanates Altötting, die dieses Jahr die Landeshauptstadt zum Ziel hatte. Zehn Pilger repräsentierten die Kolpingfamilie mit Präses Diakon Thomas Zauner, stellvertretener Vorsitzender Anni Thalhammer und Bannerträger Helmut Prokscha an der Spitze. Die Entscheidung hatten sich die Verantwortlichen wegen der grassierenden Coronapandemie nicht leicht gemacht, doch das sonnige Wetter gab ihnen Recht.
Kardinal Marx begrüßte die Altöttinger herzlich und machte als Hauptzelebrant in seiner Predigt den Pilgern Mut: “Haltet fest am Glauben, so kann die Angst vor Krisen besiegt werden.“ Nach dem Mittagessen in der Traditionsgaststätte Hofbräuhaus standen nachmittags eine Stadtführung und eine Andacht in der Jesuitenkirche St. Michael auf dem Programm. Für Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl war es nach 18 Jahren die letzte Pilgerfahrt vor seinem Eintritt in den Ruhestand im September. Abschließend kann man feststellen: Die Pfarrwallfahrt war für alle ein gesellschaftliches und spirituelles Erlebnis, das den Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.     

Verfasser: HP

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Kolping-Seiten im Passauer Bistumsblatt 

In der aktuellen Ausgabe des Passauer Bistumsblatts zum 29. März 2020 sind wieder vier Seiten integriert, die über das Leben von Kolping im Bistum Passau informieren.

 

Zum einen stellt sich der neue Diözesanvorsitzende, Stephan Kroneder, vor und zum anderen wird über die rentenpolitischen Initiativen des Kolpingwerkes Deutschland informiert. Auf der nächsten Seite geht es um die Aktivitäten und Arbeit der Kolpingjugend sowie stellt sich die neue Diözesanleitung vor. Auf Seite drei wird über beispielhafte Aktionen von Kolpingsfamilien berichtet. Auf der letzten Seite sind derzeitig aktuelle Angebote auf Diözesanebene aufgeführt, die hoffentlich trotz des zur Zeit grassierenden Coronavirus noch druchgeführt werden können.

 

Die kompletten Seiten im Passauer Bistumsblatt können auf unserer Homepage unter dem Link https://kolping-dv-passau.de/contentanlagen/contentdatei1888.pdf heruntergeladen werden.

Verfasser: HB

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Kolpingsfamilie Gern bietet Hilfe in der Corona-Krise 

Die Kolpingsfamilie Gern bietet zusammen mit dem SSV Eggenfelden alten oder hilfsbedürftigen Menschen Hilfen an, wenn diese aufgrund der Coronalage nicht selbst einkaufen können oder sonst Unterstützung benötigen. In ihrem Aufruf schreiben sie: " Wir unterstützen ältere und nicht mobile Menschen bei ihren alltäglichen Besorgungen, wenn Sie wegen der Ansteckungsgefahr nicht aus dem Haus gehen wollen. Wer Hilfe benötigt kann sich an KF-Vorsitzenden Thomas Wimmer, der seit kurzem auch Mitglied des Diözesanvorstandes ist, unter der Telefonnummer 0151/18029905 täglich von 8 bis 18 Uhr wenden. Eine echte Hilfe zur Selbsthilfe!

Verfasser: HB

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Ein Kolping-Pionier wird 70 

Pfarrer Kaiser prägte die Kolping-Gemeinschaft

 

Am heutigen 17. März feiert der langjährige Seelsorger und jetzt im Ruhestand befindliche Pfarrer Josef Kaiser sein 70. Lebensjahr. In diesem Jahr werden es 45 Jahre, dass der beliebte Priester in verschiedenen Pfarrgemeinden erfolgreich gewirkt hat. Genauso lang ist aber auch sein Kolping-Engagement. Bei seiner ersten Kaplan-Stelle in Freyung lernte er die begeisterte Kolping-Arbeit als Präses kennen und seitdem hat ihn der Kolping-Geist immer wieder bestärkt, sich für diese Gemeinschaft einzusetzen.

 

Besonders prägend war seine Zeit von 1981 bis 1990 als Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Passau. Er schärfte das Profil des Verbandes und war wesentlich mitverantwortlich für eine gelingende Arbeit der Kolpingjugend und für die Neuausrichtung des Verbandes als Familienorganisation. Kolpingsfamilien wie Sandbach oder Rotthalmünster wurden von ihm neu gegründet. Deutlich ablesbar ist sein Wirken auch in den Mitgliederzahlen. In den Jahren seiner Zeit als Diözesanpräses wuchs die Kolpinggemeinschaft in der Diözese Passau per Saldo um 1.000 Mitglieder.

 

Zuletzt war Pfarrer Kaiser Präses der mitgliedsstarken Kolpingsfamilie Marktl/Inn. Im Ruhestand ist er weiterhin als Präses der Kolpingsfamilie Simbach/Inn tätig. Das außergewöhnliche Engagement von Pfarrer Josef Kaiser wurde bereits im Jahr 2000 vom Bundesverband mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland gewürdigt.

 

Diözesanpräses Peter Meister gratulierte seinem Vor-Vorgänger im Namen des Diözesanvorstandes und betonte, dass er sein Tun immer aus dem Glauben heraus als Engagement und Dienst am Menschen verstand. Durch sein Engagement, so der Diözesanpräses, wirkt der Jubilar der Hoffnungslosigkeit entgegen und vermittelt durch sein Tun Wertebewusstsein und praktische Lebenshilfe.

Verfasser: HB

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Kolpingjugend möchte junge Menschen begeistern 

Diözesankonferenz wählte neue Diözesanleitung

 

Natürlich sind in der Kolpingjugend junge Leute wie viele andere auch, aber was Besonderes sind sie trotzdem. Sie sind geprägt vom christlichen Glauben und nehmen sich ihren Verbandsgründer, den Priester und Sozialreformer Adolph Kolping, zum Vorbild. Dieses Statement zog Diözesanpräses Peter Meister bei der Frühjahrs-Diözesankonferenz der Kolpingjugend im Bistum Passau. Als Diözesanleiter wurde Sebastian Hartl (Kolpingsfamilie Heiligkreuz/Stadt Trostberg) wiedergewählt. Neu in der Diözesanleitung ist Justus Babl von der Kolpingsfamilie Marktl. Unterstützt werden die beiden in der erweiterten Leitung durch Viktoria Asen von der Kolpingsfamilie Vilshofen und von Fabian Leis von der Kolpingsfamilie Landau.

 

Im Rechenschaftsbericht wurde das vielfältige Wirken der Kolpingjugend auf Ortsebene sichtbar und die Diözesanleitung unterstützt diese Bemühungen durch entsprechendes Bildungs- und Schulungsangebot. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der Kolpingjugend im nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen und dem Einsatz für einen klimagerechten Umweltschutz. Besonders stolz ist die Kolpingjugend auf ihre internationale Arbeit. Mit ihren Jugendbegegnungen mit der Kolpingjugend Uruguay trägt sie wesentlich zur Völkerverständigung und zur Partnerschaftsarbeit bei. Auch für 2021 ist wieder eine Jugendbegegnung von Jugendlichen der Kolpingjugend, dieses Mal in Uruguay, vorgesehen. Erfreulich sind auch die Mitgliederzahlen der Kolpingjugend, wie Jugendreferent Klaus Herrndobler herausstellte. Mit 919 Mitgliedern ist die Kolpingjugend ein wesentlicher Faktor in der katholischen Jugendverbandsarbeit. Dies wurde auch von Diözesan-Jugendpfarrer und BDKJ-Diözesanpräses Wolfgang de Jong unterstrichen. Er informierte die Diözesankonferenz über aktuelle Themen aus dem Bischöflichen Jugendamt und warb insbesondere für die Ende April anstehende Fußwallfahrt nach Altötting.

 

Intensiv diskutierte die Kolpingjugend über die Öffentlichkeitsarbeit. Die Diözesanleitung wurde beauftragt ein Medien-Konzept zu erstellen, um insbesondere auch in den sozialen Medien stärker präsent zu sein. Mit großem Dank wurde der bisherige Diözesanvorsitzende Gerhard Alfranseder verabschiedet. Er habe in seinen zwölf Jahren als Diözesanvorsitzender stets ein offenes Ohr für die Belange der Kolpingjugend gehabt und die Kolpingjugend immer in ihrem Auftrag unterstützt.

Verfasser: HB

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Stephan Kroneder neuer Kolping-Chef 

Kolping-Diözesanversammlung im Bistum Passau tagte

 

Die 100 Delegierten der Kolpingsfamilien aus dem Bistum Passau wählten bei ihrer diesjährigen Diözesanversammlung im Passauer Bildungshaus spectrumKirche den 39-jährigen Vilshofener Stephan Kroneder zum neuen Diözesanvorsitzenden. Er tritt damit die Nachfolge von Gerhard Alfranseder (Marktl/Inn) an, der dieses Amt über 12 Jahre ausgeübt hatte. Stephan Kroneder ist ein eingefleischter Kolpingsohn und wurde schon in seiner Familie mit dem „Kolping-Virus“ infiziert. Über seine Eltern kam er schon frühzeitig bei Familienangeboten mit Kolping in Berührung und war später in der Kolpingjugend aktiv. Stephan Kroneder ist verheiratet und seine Frau Julia ist selbst Kassierin der örtlichen Kolpingsfamilie Vilshofen und auch seine drei Kinder sind bei Kolping dabei. Stephan Kroneder war über viele Jahre Geschäftsführer eines ambulanten Pflegedienstes, der bayernweit agierte. Aktuell ist er Geschäftsführer einer Bauträgergesellschaft und ehrenamtlich als Präsident des Intensivpflegeverbandes Deutschland tätig.

 

Gerhard Alfranseder betonte in seinem letzten Rechenschaftsbericht die Wichtigkeit der generationsumgreifenden Kolping-Gemeinschaft. „Hier kann jeder sein Talent einbringen. So entsteht unwahrscheinlich viel Gutes auf Ortsebene“, lobte er die Arbeit der Kolpingsfamilien, die der Diözesanverband unterstützt. Gerhard Alfranseder wird sich nicht ganz zurückziehen, sondern gehört weiter dem Diözesanvorstand als Beauftragter für internationale Partnerschaften an und will dabei insbesondere die neue Partnerschaft mit dem afrikanischen Land Malawi ausbauen.

 

Mit dem Adolph-Kolping-Preis 2019 wurde das „Leih-Großeltern“-Projekt der Kolpingsfamilie Regen ausgezeichnet. Die Projektverantwortliche, Rita Koller, zeigte den Delegierten die Vielschichtigkeit dieser sozialen Arbeit auf. Diözesanpräses Peter Meister würdigte bei der Überreichung der Ehrenurkunde den generationsumfassenden Einsatz dieser Aktion, die eine nachhaltige Idee der Ziele Adolph Kolpings in der heutigen Zeit sei. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 500 € verbunden.

 

Die verlässliche Mitarbeit von Kolping als katholischer Sozialverband betonten auch die Ehrengäste. Stv. Bundesvorsitzender Manuel Hörmeyer aus Köln hob ebenso wie der stv. Landesvorsitzende Erwin Fath die hohe Verlässlichkeit des Diözesanverbandes bei der Mitarbeit auf Bundes- und Landesebene hervor. Diözesanratsvorsitzender Markus Biber lobte das aktive Engagement von Kolping in der kirchlichen Arbeit und der stv. Landrat von Passau, Klaus Jeggle, stellte heraus, dass die Kolping-Arbeit einer der Leuchttürme in der Diözese sei. Dem schloss sich auch der Ehren-Diözesanvorsitzende, Staatssekretär a.D. Dr. Klaus Rose an, der heuer auf 60 Jahre aktive Kolpingarbeit zurückblicken kann.

 

Außerdem wählte die Diözesanversammlung Karl-Heinz Barth (Regen) als stv. Diözesanvorsitzenden und Manfred Kronschabl (Regen) als Schatzmeister. Diözesanpräses bleibt Peter Meister (Marktl/Inn) bleibt im Amt und als weitere Mitglieder gehören dem Diözesanvorstand an: Hildegard Forster (Arnstorf), Kathrin Zellner (Röhrnbach), Albert Huber (Marktl), Roland Kronawitter (Ruderting) und Thomas Wimmer (Gern). Als Rechnungsprüfer wurden Sebastian Schlutz (Freyung) und Elmar Wibmer (Altötting) bestimmt.

Verfasser: HB

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Frankenfasching Deluxe live miterlebt 

Prunksitzung der „Schwarzen Elf“ der Kolpingsfamilie Schweinfurt begeisterte

 

Im Rahmen einer Kulturfahrt des Kolping-Bildungswerkes nach Schweinfurt konnten sich die Teilnehmer ein eigenes Bild von der Begeisterung über den Frankenfasching machen.

 

Schweinfurt kann man getrost, so Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder, der die Fahrt leitete, als Kolping-Stadt bezeichnen. Neben dem Kolping-Hotel, dem Berufsausbildungszentrum und einem Jugendwohnheim betreibt das Kolping-Bildungswerk dort auch eine eigene Adolph-Kolping-Schule und ist auch in der Schuldner- und Insolvenzberatung tätig. Letztes Projekt war 2018 die Übernahme der Schweinfurter Stadthalle, die nach der Insolvenz des früheren Betreibers nun von der Stadt Schweinfurt an Kolping in Betriebsträgerschaft übergeben wurde.

 

Dies war auch sehr wichtig für den Fortbestand der Faschingsgesellschaft „Schwarze Elf“ innerhalb der Kolpingsfamilie Schweinfurt, die fast 600 Mitglieder zählt. Seit 66 Jahren ist sie im fränkischen Fasching aktiv und ihre 10 Prunksitzungen sind jeweils mit 500 Personen restlos ausverkauft.

 

Sitzungspräsident Ludwig Paul, im Hauptberuf Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Unterfranken, erläuterte den Passauer Teilnehmern die Geschichte der „Schwarzen Elf“ und welcher personeller Aufwand nötig ist, um eine solche fünfstündige Prunksitzung mit Leben zu füllen. Rund 200 ehrenamtliche Mitarbeiter wirken zum Gelingen einer solchen Faschingsveranstaltung mit. Anschließend stellte er ihnen das inhaltliche Programm der diesjährigen Faschingssession unter dem Motto „Witzich, Spritzich, Sechsundsechzich“ vor. Er erwähnte dabei auch stolz, dass die Aktiven der „Schwarzen Elf“ immer auch bei Produktionen des Bayerischen Rundfunks aktiv dabei sind. Während Peter Kuhn ein nicht mehr wegzudenkender Aktiver im Promi-Fasching in Veitshöchheim ist, war seine Frau Doris dieses Mal bei der „Närrischen Weinprobe“ zu erleben und bei der Jugendsendung ist dieses Mal Marco Breitenbach aktiv.

 

Überzeugen konnten sich die 40 Leitungskräfte aus dem Diözesanverband Passau anschließend als sie an der vorletzten Prunksitzung in diesem Jahr teilnahmen. Peter Kuhn brillierte dabei schon als der „letzte Gentleman“ und die Passauer Teilnehmer gewannen damit schon einen Vorgeschmack auf den Veitshöchheimer Fasching. Neben den verschiedenen Büttenreden waren auch die Auftritte der Garden und Turnergruppen mit ihrer meisterhaften Akrobatik, den eingebundenen Hebefiguren und der fantastischen Körperbeherrschung ein weiteres Highlight. Das Resümee der Passauer war übereinstimmend: „Sensationell, phänomenal, fantastisch und sehr viel Niveau“. Ergänzt wurde der Aufenthalt mit kulturellen Highlights in Schweinfurt und abgeschlossen mit einem schönen Gottesdienst in der Heilig Geist Kirche.

Verfasser: HB

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Diözesanvorsitzender mit fränkischem Faschingsorden ausgezeichnet 

Gerhard Alfranseder bei der Prunksitzung der "Schwarzen Elf"

Anlässlich einer Kulturfahrt des Kolping-Bildungswerkes mit 40 Verantwortlichen aus den Kolpingsfamilien im Bistum Passau wurde Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder im Verlauf der fünfstündigen Prunksitzung mit dem diesjährigen Faschingsorden von Sitzungspräsident Ludwig Paul ausgezeichnet. Gerhard Alfranseder bedankte sich für die hohe Ehre und begeisterte die 500 Zuhörer in der Schweinfurter Stadthalle mit einem eigenen Trinkspruch.

Verfasser: HB

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Plädoyer für ein schlagkräftiges Europa 

Kolping-Vertreter beim Handwerks-Neujahrsempfang

Beim Neujahrsempfang der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Unternehmensführung im Handwerk im Rittersaal des Straubinger Herzogsschlosses sprach sich der EVP-Fraktionsvorsitzende im Europäischen Parlament, Manfred Weber, für ein schlagkräftiges Europa aus. In seiner sehr eindrucksvollen Rede streifte Weber sehr vielfältige Politik-Bereiche und betonte zur aktuellen Iran-Krise: "Die EU muss an der Seite der USA das terroristische Mullah-Regime im Iran in seine Grenzen weisen". Ebenso setzte er sich für eine dem Menschen dienende Klimapolitik ein und machte deutlich, dass wir technische Antworten zur CO2-Reduzierung geben müssen. Gleichfalls sprach sich Weber für einen freien Handel aus und verwies darauf, dass gerade eine Export-Region wie Niederbayern mit 56 % Export-Quote enorm von einem freien Warenverkehr profitiert. Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik folgten den Ausführungen des Europapolitikers Weber. Darunter waren als Kolping-Vertreter auch die Kammer-Vizepräsidentin Kathrin Zellner, Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder und Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder.

Verfasser: HB

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