Kolping Nachrichten

Altkleider- und Altpapiersammlung 

Dank guter Zusammenarbeit ein voller Erfolg

Kolpingsfamilie sammelte Altkleider und Altpapier

Nachdem im Herbst kurz vor dem Termin die Sammlung aufgrund der Coronasituation abgesagt werden musste, bangte die Kolpingsfamilie nun auch um die Durchführbarkeit der Aktion im Frühjahr.

Doch dank der guten Zusammenarbeit mit der Nachbarkolpingsfamilie Dingolfing, die sich um die Organisation im Vorfeld der Sammlung auch für die Kolpingsfamilien Landau und Wallersdorf kümmerte, erhielt man nach Vorlage eines strengen Hygienekonzepts vom Landratsamt eine Ausnahmegenehmigung.

Und so lachten am Samstag die Sammelteams mit der Sonne um Wette und freuten sich, dass sie dieses Mal wieder in Aktion treten konnten, wenn auch in reduzierter, aber dem Hygienekonzept entsprechender Mannschaftsstärke. Auch die Bevölkerung hatte scheinbar schon sehnsüchtig darauf gewartet, dass die Sammlung durchgeführt wird; zumindest erweckten die sehr zahlreich bereitgestellten Kleidersäcke und Papierbündel diesen Eindruck. Mit den von der Stadt Landau und den Firmen Froschauer, Klein, Leeb und Prebeck zur Verfügung gestellten Sammelfahrzeugen wurde Straße um Straße abgefahren, das Sammelgut aufgelesen und zur Verladung in die Container hinter der Dreifachturnhalle gebracht.

Schnell stellte sich jedoch heraus, dass die von der Recyclingfirma Wittmann bereitgestellten Container nicht ausreichen werden. Doch auch hier bewährte sich die über Jahrzehnte andauernde Kooperation. Nach einem kurzen Telefonat mit der Firma, wurden dort alle Hebel in Bewegung gesetzt, um einen weiteren Container an der Sammelstelle hinter der Dreifachturnhalle bereitstellen zu können, wofür die Sammelmannschaften sehr dankbar waren.

So waren am Ende der Sammlung, als auch die Kolpingsfamilie Wallersdorf noch ihre gesammelten Materialien verladen hatte, drei große Container bis oben hin gefüllt.

Dank der großartigen Zusammenarbeit unter den Kolpingsfamilien sowie mit der Recyclingfirma und dem Landratsamt wurde die Sammlung ein voller Erfolg.

Den Erlös aus der Sammlung verwendet die Kolpingsfamilie Landau zur Unterstützung von Kolping- Entwicklungshilfeprojekten bzw. für die eigene Vereinsarbeit.

Verfasser: Wenninger

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Zwei verdiente Kolpingmitglieder verstorben 

Heinz Schemken und Karl Schiewerling werden fehlen

 

Mit großer Bestürzung und Trauer hat das Kolpingwerk Deutschland auf den Tod von zwei verdienten Kolpingmitgliedern reagiert. Im Alter von 85 Jahren ist der langjährige Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes gestorben. Heinz Schemken stand von 1986 bis 2004 dem Kolpingwerk Deutschland vor und wurde anschließend Ehrenvorsitzender. Bis zuletzt hat er sich auf Bundesebene noch als Vorsitzender des Kuratoriums unserer Gemeinschaftsstiftung verdient gemacht. Mit Heinz Schemken verbindet auch der Diözesanverband eine langjährige Beziehung. Er war auch des öfteren Gast in unserem Diözesanverband.

 

Im Alter von 69 Jahren ist Karl Schiewerling von Gott heimgerufen worden. Nach seiner Tätigkeit als Bundessekretär des BDKJ im Jugendhaus Düsseldorf war er zwei Jahrzehnte als Diözesansekretär des mitgliedergrößten Diözesanverbandes Münster ein Kollege von Harald Binder. Von 2002 bis 2017 war er außerdem ehrenamtlicher Landesvorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfahlen. Beide Verstorbenen setzten die Kolping-Anliegen auch konkret in der politischen Arbeit um. Heinz Schemken gehörte dem Deutschen Bundestag von 1983 bis 2002 und Karl Schiewerling von 2005 bis 2017 an. Die Verstorbenen waren aktive Debattenredner im Deutschen Bundestag und nahmen aufgrund ihrer franktionsinternen Funktion zu arbeits- und sozialpolitischen Themen Stellung. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag war Karl Schiewerling noch als Vorsitzender der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission tätig.

 

Näheres zu beiden aktiven Kolpingmitgliedern ist dem Anhang zu entnehmen.

 

Das Kolpingwerk im Bistum Passau trauert mit den Familien um zwei äußerst engagierte Kolping-Söhne.

Verfasser: HB

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Kolpingjugend gestaltete Wort-Gottes-Feier statt religiöser Frühschicht 

„Gemeinsam eintreten für Veränderung“

Eine lange Tradition haben bei der Kolpingsfamilie in der Fastenzeit die religiösen Frühschichten. Auch im Jahresprogramm 2021 wurden wieder zwei Termine für diese Andachten eingeplant, doch leider konnte aufgrund der derzeitigen Situation schon die erste, deren Gestaltung die Kolpingjugend übernommen hätte, nicht in ihrer ursprünglichen Form durchgeführt werden.

Die Kolpingjugend entschied sich jedoch zusammen mit Kaplan Peter Kunz anstelle der Frühschicht am Samstagfrüh die Wort-Gottes-Feier in der Pfarrkirche St. Johannes am Abend mitzugestalten. Den Gottesdienst stellten sie unter das Motto „Gemeinsam eintreten für Veränderung – hier, in Bolivien und in der ganzen Welt“.

In den einführenden Worten ging Kaplan Kunz auf das Buch „Wir wollen eine andere Welt“ ein, in dem der Autor Fred Grimm zur Jugend in Deutschland von 1900 bis 2010 schreibt und dabei die jungen Menschen selbst zu Wort kommen lässt.

Die Kolpingjugend verlas im Bußakt sodann Texte wie sie von jungen Menschen zu diesem Thema möglicherweise im Jahr 2020 geschrieben sein könnten.

„Zu jeder Zeit und allen Orten gab und gibt es Menschen, die Not und Ungerechtigkeiten erkennen und sich für Veränderung stark machen,“ so der Kaplan weiter. „Das bischöfliche Hilfswerk für Entwicklungsarbeit, Misereor, stellt sich mit seinen Partnern in den jeweiligen Ländern ebenfalls an die Seite derer, die Unterstützung brauchen und lenkt den Blick bei der alljährlichen Fastenaktion auf die Situation von Menschen, die nicht bei uns in Deutschland leben“.

Im Mittelpunkt der Aktion 2021 stehen hierbei die Menschen im Amazonasgebiet Boliviens. Dabei geht es besonders um nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz und die Stärkung kleinbäuerlicher Gemeinden und indigener Völker.

Am Beispiel des Jungen Yony und seiner Familie wurde mit Bildern und einem abgespielten Interview mit Yony zu den Fragen „Was verstehst du unter einem guten Leben?“ bzw. „Welche Veränderung würdest du gerne in dieser Welt sehen?“ nachgespürt, wie sich dank der Unterstützung von Misereor das Leben der Familie positiv verändert hat.

Sodann waren auch die Gottesdienstbesucher aufgerufen in einer Zeit der Stille, selbst über diese Fragen nachzudenken.

In den Fürbitten, die die Kolping-Jugendlichen vortrugen, betete man für Menschen, die zu leiden haben, aber auch für diejenigen, die sich für Veränderungen einsetzen. Auch diese Texte wurden mit Bildprojektionen hinterlegt.

Mit dem gemeinsamen Gebet der Vereinten Nationen und dem Segen durch Kaplan Peter Kurz endete die Wort-Gottes-Feier.

Er wünschte den Gottesdienstbesuchern, dass sie etwas vom Gottesdienst mitnehmen konnten und zeigte sich schon gespannt, was die Kolpingsfamilie als „Ersatzveranstaltung“ für die zweite religiöse Frühschicht plant.

Verfasser: Wenninger

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Kolpingjugend gestaltete Wort-Gottes-Feier statt religiöser Frühschicht  

Kolpingjugend Landau gestaltete Wort-Gottes-Feier statt religiöser Frühschicht  - 

„Gemeinsam eintreten für Veränderung“

 

Eine lange Tradition haben bei der Kolpingsfamilie in der Fastenzeit die religiösen Frühschichten. Auch im Jahresprogramm 2021 wurden wieder zwei Termine für diese Andachten eingeplant, doch leider konnte aufgrund der derzeitigen Situation schon die erste, deren Gestaltung die Kolpingjugend übernommen hätte, nicht in ihrer ursprünglichen Form durchgeführt werden.

Die Kolpingjugend entschied sich jedoch zusammen mit Kaplan Peter Kunz anstelle der Frühschicht am Samstagfrüh die Wort-Gottes-Feier in der Pfarrkirche St. Johannes am Abend mitzugestalten. Den Gottesdienst stellten sie unter das Motto „Gemeinsam eintreten für Veränderung – hier, in Bolivien und in der ganzen Welt“.

In den einführenden Worten ging Kaplan Kunz auf das Buch „Wir wollen eine andere Welt“ ein, in dem der Autor Fred Grimm zur Jugend in Deutschland von 1900 bis 2010 schreibt und dabei die jungen Menschen selbst zu Wort kommen lässt.

Die Kolpingjugend verlas im Bußakt sodann Texte wie sie von jungen Menschen zu diesem Thema möglicherweise im Jahr 2020 geschrieben sein könnten.

„Zu jeder Zeit und allen Orten gab und gibt es Menschen, die Not und Ungerechtigkeiten erkennen und sich für Veränderung stark machen,“ so der Kaplan weiter. „Das bischöfliche Hilfswerk für Entwicklungsarbeit, Misereor, stellt sich mit seinen Partnern in den jeweiligen Ländern ebenfalls an die Seite derer, die Unterstützung brauchen und lenkt den Blick bei der alljährlichen Fastenaktion auf die Situation von Menschen, die nicht bei uns in Deutschland leben“.

Im Mittelpunkt der Aktion 2021 stehen hierbei die Menschen im Amazonasgebiet Boliviens. Dabei geht es besonders um nachhaltige Landwirtschaft und den Schutz und die Stärkung kleinbäuerlicher Gemeinden und indigener Völker.

Am Beispiel des Jungen Yony und seiner Familie wurde mit Bildern und einem abgespielten Interview mit Yony zu den Fragen „Was verstehst du unter einem guten Leben?“ bzw. „Welche Veränderung würdest du gerne in dieser Welt sehen?“ nachgespürt, wie sich dank der Unterstützung von Misereor das Leben der Familie positiv verändert hat.

Sodann waren auch die Gottesdienstbesucher aufgerufen in einer Zeit der Stille, selbst über diese Fragen nachzudenken.

In den Fürbitten, die die Kolping-Jugendlichen vortrugen, betete man für Menschen, die zu leiden haben, aber auch für diejenigen, die sich für Veränderungen einsetzen. Auch diese Texte wurden mit Bildprojektionen hinterlegt.

Mit dem gemeinsamen Gebet der Vereinten Nationen und dem Segen durch Kaplan Peter Kurz endete die Wort-Gottes-Feier.

Er wünschte den Gottesdienstbesuchern, dass sie etwas vom Gottesdienst mitnehmen konnten und zeigte sich schon gespannt, was die Kolpingsfamilie als „Ersatzveranstaltung“ für die zweite religiöse Frühschicht plant.

Verfasser: M. Wenninger

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Kolpingjugend geht mit Schwung und guten Ideen ins Neue Jahr 

Diözesankonferenz der Kolpingjugend blickt nach vorne

 

Nach Begrüßung durch Diözesanleiter Sebastian Hartl (Heiligkreuz) gestaltete Pfarrer Peter Meister (Marktl) als scheidender Diözesanpräses ein geistliches Wort mit dem Kerngedanken #lichtinsfenster, der aktuellen Aktion des Bundespräsidenten, und stellte Pfr. Sebastian Wild (Aldersbach) als seinen Nachfolger vor.

 

Im Corona-Jahr 2020 konnte die Kolpingjugend im Bistum Passau ihre zwei Diözesankonferenzen durchführen und mit einem neuen Gruppenleiterkurs unter Leitung von Jugendreferent Klaus Herrndobler beginnen. Alles Übrige, auch die traditionelle Pfingstfreizeit, musste digital stattfinden oder ganz ausfallen, wie Diözesanleiter Justus Babl (Marktl) berichtete. Die Planungen für 2021 stehen, werden aber natürlich auch wieder von der Corona-Lage abhängen. Was deshalb entfallen muss, soll dann nach Möglichkeit in digitaler Form (auf Instagram und facebook) angeboten werden, so Fabian Leis (Landau) vom Diözesanarbeitskreis. Neu im Programm 2021 sind zweitägige Angebote für Gruppenleiter sowie eintägige Ferien-Angebote für Kinder und Jugendliche in Burghausen und Passau.

 

Katharina Maier, Landesleiterin der Kolpingjugend Bayern, informierte über bevorstehende Neuwahlen zur Landesleitung sowie ein bayernweites Zeltlager im Jahr 2023. Die Kolpingjugend-Bundesleiterin Michaela Brönner berichtete über das neu geschaffene Logo für die Kolpingjugend und lud ein zum virtuellen Treffen der Kolpingjugend mit der Bundes-Bildungsministerin Anja Karliczek. Für den Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Passau informierte Jugendpfarrer Wolfgang de Jong über die traditionelle Fußwallfahrt nach Altötting. Diese wird 2021 keine Großveranstaltung sein. Stattdessen sind von Palmsonntag (März) bis zum Christkönigssonntag (November) unter dem Motto „Getrennt unterwegs – aber vereint in Maria“ auf allen Wallfahrtswegen zu den Marienwallfahrtsorten innerhalb des Bistums kleine persönliche und örtliche Wallfahrten möglich. Nähere Informationen, Wallfahrtshefte und Wallfahrtskreuze gibt es im Bischöflichen Jugendamt Passau. Die Kolpingjugend im Bistum Passau plant eine rege Beteiligung an allen vorgestellten Aktivitäten.

 

Diözesanvorsitzender Stephan Kroneder (Vilshofen) dankte den Kolpingjugend-Aktiven auf Orts- und Diözesanebene für ihr wertvolles Engagement. Er lud herzlich ein zur Mitarbeit an der Umsetzung des von ihm forcierten Mehr-Engagements im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung.

 

In drei Kleingruppen erarbeiteten die Delegierten Ideen für Gruppenstunden und Projekte „nicht nur in Corona-Zeiten“ und stellten ganz praktische Überlegungen für die Stärkung der internen Kommunikation zwischen Ortsgruppen und Diözesanverband an.

 

Ein von der Videotechnik schaurig-schön verzerrtes „Viel Glück und viel Segen“ drückte am Konferenzende den Dank für Peter Meister und das Willkommen für Sebastian Wild aus. „Nicht so schön wie in Präsenz, aber doch ganz gut“, stellten die Teilnehmer am Ende der Diözesankonferenz übereinstimmend fest.

Verfasser: Klaus Herrndobler

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Pfarrer Sebastian Wild neuer Kolping-Diözesanpräses 

Virtuelle Diözesanversammlung – Abschied nach 13 Jahren von Pfarrer Meister

 

Am ersten Fastensamstag im Jahr treffen sich traditionsgemäß die rund 90 Delegierten der Kolpingsfamilien im Bistum Passau zu ihrer jährlichen Diözesanversammlung. Im letzten Jahr konnte die Versammlung noch kurz vor dem ersten Lockdown in Präsenz über die Bühne gehen. In diesem Jahr musste die Versammlung erstmals als Videokonferenz durchgeführt werden.

 

Höhepunkt der Versammlung war die Bekanntgabe des Briefwahlergebnisses für die Neuwahl des Diözesanpräses durch Diözesanvorsitzenden Stephan Kroneder. In einem zuvor schriftlich durchgeführten Wahlverfahren wurde der 36-jährige Aldersbacher Pfarrer Sebastian Wild einstimmig zum neuen Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Passau gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Pfarrer Peter Meister (Marktl) an, der nach 13 Jahren im Amt nicht mehr kandidierte.

 

Sebastian Wild kam bereits in seiner Heimatstadt Pfarrkirchen mit Kolping in Berührung. Später an seiner ersten Kaplanstelle in Grafenau war er ebenfalls in die Jugendarbeit von Kolping involviert. 2012 wurde er Kaplan in Vilshofen und engagierte sich dort als Präses in der Kolpingsfamilie. 2014 wurde er Pfarrer im Pfarrverband Aldersbach. Er blieb aber der Kolpingsfamilie Vilshofen treu und engagierte sich weiter als einfaches Mitglied.

 

Seinen Schwerpunkt sieht der neue Diözesanpräses in der Verantwortung für die Kolpingjugend. Als ehrenamtlicher BDKJ-Seelsorger im Dekanat Vilshofen weiß er um die Bedeutung der Jugend für die kirchliche Arbeit. Dabei betonte Diözesanpräses Wild: „Die Wurzeln des Kolpingwerkes und ich glaube auch seine Zukunft, liegen in der Begleitung von Jugendlichen in allen Lebenslagen und Arbeitssituationen“. Als einen weiteren Schwerpunkt sieht Pfarrer Wild die Familienarbeit. „Sich gegenseitig Familie im Glauben zu sein ist heute vielleicht noch viel wichtiger als zur Zeit Adolph Kolpings und kennt ausdrücklich keine Altersgrenzen“, führte der neue Präses aus.

 

Einen besonderen Dank richtete Diözesanvorsitzender Stephan Kroneder an den scheidenden Diözesanpräses Peter Meister, der 13 Jahre mit unwahrscheinlichem Herzblut und Engagement die Kolping-Arbeit im Bistum begleitet habe. Er habe mit seinem Tun vielen Kolpingmitgliedern Orientierung und Halt geboten.

 

In seinem Rechenschaftsbericht ging der Kroneder auf die schwierige Arbeit im Corona-Jahr 2020 ein. Er hatte sich sein erstes Jahr als Diözesanvorsitzender auch anders gewünscht, weil einfach viele Kontakte und Begegnungen nicht möglich gewesen sind. Trotzdem habe der Diözesanvorstand in sieben Sitzungen, die teilweise in Präsenz oder virtuell stattfanden, die Arbeit auf Diözesanebene koordiniert und den Kolpingsfamilien Hilfe und Unterstützung angeboten. Eine Überraschung hatte der Diözesanvorsitzende in einer weiteren Personalie parat. Zusammen mit dem Ordinariat wurde eine neue Diözesan-Geschäftsführerin ausgewählt, die zum 01. April ihren Dienst antritt. Es ist die 30-jährige Anna Kasberger aus Passau. Die Master-Absolventin in Sozialer Arbeit habe zuletzt auch noch das Betriebswirte-Studium der Kolping-Akademie als Lehrgangsbeste absolviert. Sie bietet jetzt als Pädagogin und Betriebswirtschaftlerin die besten Voraussetzungen die Arbeit des Verbandes weiterzuentwickeln.

 

Im weiteren Verlauf der Versammlung konnte der scheidende Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder seinen letzten Finanzbericht vor der Versammlung geben. Trotz Corona konnte ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden. Sein besonderer Dank galt der Diözese, die mit der Personalgestellung wesentlich zur Finanzierung der Arbeit beiträgt. Positiv konnte der Geschäftsführer auch über die Spendenbereitschaft der Kolpingsfamilien informieren. Insgesamt haben die Kolpingsfamilien an Spenden für die Partnerländer in Uruguay und Malawi, sowie für sonstige soziale und caritative Aktionen fast 43.000 € gespendet. Der Betrag ist etwas geringer als in den Vorjahren, weil viele Aktionen Corona-bedingt nicht stattfinden konnten (Fastenessen). Nicht berücksichtigt bei diesem Ergebnis sind die Direktspenden an Kolping International, die noch nicht für die Diözesanverbände ausgewertet sind, aber mit knapp 5 Mio. € konnte auf internationaler Ebene wieder ein besonders hohes Spendenergebnis erzielt werden. Die Rechnungsprüfer Sebastian Schlutz (Freyung) und Elmar Wibmer (Altötting) bescheinigten eine einwandfreie Rechnungslegung und so wurde der Diözesanvorstand einstimmig entlastet.

 

Auch der Adolph-Kolping-Preis 2020 wurde wieder verliehen. Diözesanvorstandsmitglied Hildegard Forster (Arnstorf) gab bekannt, dass die Auszeichnung dieses Mal an die Kolpingsfamilie Landau/Isar geht. Damit wurde ihr langjähriges, umfassendes, generationsübergreifendes Engagement gewürdigt – insbesondere auch ihre Einkaufs-Aktion der Kolpingjugend in Corona-Zeiten.

 

Als Gäste an der Diözesanversammlung nahmen Landespräses Msgr. Christoph Huber, stv. Diözesanratsvorsitzende Dr. Hanna Seidl und Alt-Landrat Franz Meyer teil. In ihren Grußworten dankten sie dem Kolpingwerk für ihre Arbeit und Alt-Landrat Franz Meyer hob in seiner Eigenschaft als Botschafter für kommunale Entwicklungspolitik das hohe Engagement des Diözesanverbandes für eine nachhaltige Eine-Welt-Arbeit hervor. Insbesondere dankte er dem Diözesanvorstand, dass dieser in der Initiative des Landkreises unter dem Motto „Region Passau global“ mitarbeitet.

 

Mit einem besonderen Dank an Handwerks-Vizepräsidentin Kathrin Zellner (Röhrnbach) für die souveräne Moderation der Videokonferenz beendete Diözesanvorsitzender Kroneder die erste virtuelle Diözesanversammlung und betonte, dass die offizielle Einführung und Verabschiedung der beiden Priester in einer außerordentlichen Diözesanversammlung in Präsenzform geschieht, sobald dies Corona zulässt.

Verfasser: HB

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Er hat sein letztes Kapitel aufgeschlagen 

Nachruf der KF Osterhofen für Kurt Köhlnberger

 

Wie ein Lauffeuer hat sich am Freitagvormittag die Nachricht in der Kolpingsfamilie Osterhofen und der Pfarrei Hl. Kreuzauffindung verbreitet, dass Kurt Köhlnberger seine letzte Reise angetreten, seinen letzten Berggipfel bestiegen hat. Er war, tief verwurzelt im Glauben, bestens auf diesen letzten Weg vorbereitet. Trotz seiner schweren Krankheit hat er nie verzweifelt und stets mit positivem Denken versucht, dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen.

 

Mit ihm verlieren wir einen sehr engagierten, ideenreichen und scheinbar niemals rastenden Kolpingbruder. Sein Engagement in der örtlichen Kolpingsfamilie und Pfarrei war enorm:

 

1986 – 1998 Mitglied des Pfarrgemeinderates

1990 – 1994 1. Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

1994 – 1998 1. stellvertretender Vorsitzender des Pfarrgemeinderates

1980 – 1983 Leiter der Altersgruppe Jungkolping der Kolpingsfamilie Osterhofen

1983 – 1992 Stellvertretender Vorsitzender der Kolpingsfamilie und Verantwortlicher für die Jugendarbeit

1985 – 2020 Schatzmeister des Vereins „Kolpinghaus Osterhofen e. V.“

1995 – 1998 Schriftführer der Kolpingsfamilie Osterhofen

seit 1998 Vorstandsmitglied als Beauftragter für die religiöse Arbeit und für die Familienarbeit

 

Er ist der Gründungsvater unserer Familienkreise, gründete immer wieder neue Kolping Jugendgruppen, kümmerte sich jedes Jahr um das Osterfeuer, organisierte die Gestaltung des Fronleichnamsaltars der Kolpingsfamilie, die Bergmesse, den Kolpinggedenkgottesdienst mit anschließender Adventfeier, zahlreiche Bildungsveranstaltungen, Spieleabende, schrieb das Kolpingprogrammheft, bereitete Ausschusssitzungen vor, war als Lektor tätig, um nur einige Beispiele zu nennen. Als Schatzmeister des Kolping-Hausbauvereins war er stets bemüht, die Finanzen zum Unterhalt des Kolpinghauses aufzubringen, regte u. a. den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kolpinghauses an, um später mit den Erlösen das Haus finanzieren zu können und war wesentlicher Initiator für den Jugendanbau an das Kolpinghaus im Jahr 2006.

 

Auch beim Kolping-Spielmannszug war Kurt sehr aktiv und erlernte die Kunst des Trompete- und Fanfaren-Spielens um mit seinen Kindern auftreten zu können. Half auch hier stets mit, um die nötigen Finanzmittel aufzutreiben und neue Mitglieder, also Musikanten, zu gewinnen.

 

Für sein Engagement erhielt er folgende Ehrungen:

1990: Diözesane Ehrennadel in Silber des Kolpingwerkes im Bistum Passau (war der 3. Träger dieser seit 1989 bestehenden Ehrung)

2002: Diözesane Ehrennadel in Gold des Kolpingwerkes im Bistum Passau (er war der 2. Träger dieser Auszeichnung)

2008: Ehrenamtsnadel der Stadt Osterhofen

2009: Stephanus-Plakette des Bischofs von Passau

2011: Ehrenamtsnachweis Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familien und Frauen

 

Die Schöpfung war ihm stets ein großes Anliegen, dies wurde unter anderem bei der Themenauswahl für Vorträge deutlich, hier legte Kurt großen Wert auf Umweltschutz, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung. Er gestaltete seinen Garten naturnah, richtete z. B. Nistkästen, Bienen- und Hummelhotels ein. Er ging gerne wandern, die Berge gaben ihm Kraft. Kurt Köhlnberger war ein begeisterter Fußballer, kickte in der AH und wurde zum Ehrenmitglied der Spvgg Osterhofen-Altenmarkt ernannt. Sein Einsatz für andere war beispielhaft: so wünschte er sich beispielsweise zu seinem 50. Geburtstag statt Geschenke, Spenden für Kolping Uruguay oder zu seinem Begräbnis statt Blumen und Kränze Spenden für Kolping Malawi. 

 

Er war bis zuletzt ein ebenso tiefgründiger wie humorvoller Gesprächspartner, tief im Glauben verwurzelt. Er hinterlässt in der eigenen Familie, der Kolpingsfamilie, im Spielmannszug, der Pfarrei, der Spvgg, wo immer er tätig war und bei jedem/jeder einzelnen, der/die ihn kennenlernen durfte, eine große Lücke.

 

Kurt, ein herzliches vergelts Gott, dass es dich gegeben hat und wir dich kennenlernen durften. Du hast uns vieles gegeben, vieles in und mit uns angeregt und auf den Weg gebracht. Die Nachricht über deine letzte Reise drang über die sozialen Netzwerke bis nach Südtirol und von überall kam herzliche Anteilnahme zurück. Wir werden dich stets in bester Erinnerung behalten und dein beachtliches Lebenswerk in Ehren. Du weilst nun bei unserem himmlischen Vater und schaust, zumindest hin und wieder, zu uns runter.

 

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner geliebte Ehefrau Gabi, mit der er seit 1986 verheiratet war, und den erwachsenen, ebenso geliebten Kinder Barbara und Stephanus mit Familien. Ende Februar hätte er seinen 60. Geburtstag feiern dürfen.

 

Treu Kolping! – Kolping treu!

Verfasser: Josef Rainer, KF Osterhofen

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Ein großer Kolping-Pionier ist von uns gegangen 

Ehrenamtlicher Bildungsreferent Kurt Köhlnberger zu Grabe getragen

 

Große Bestürzung machte sich in Kolping-Kreisen breit, als bekannt wurde, dass unser ehrenamtlicher Bildungs- und Familienreferent Kurt Köhlnberger (Osterhofen) im Alter von 59 Jahren von seinem heimtückischen Krebsleiden besiegt wurde. Kurt Köhlnberger hatte bis zuletzt gehofft, Optimismus und Hoffnung verbreitet, sowie Mut gezeigt, mit der Krankheit leben zu können. Wohl vorbereitet ist er auf der Palliativ-Station des Klinikums Deggendorf am Freitagmorgen, 22. Januar verstorben.

 

In einer sehr bewegenden Trauerfeier in der Stadtpfarrkirche Osterhofen, die Corona-bedingt nur im engsten Familienkreis stattfinden konnte, zeichnete Pfarrer Werner Eckstein, ein persönlicher Freund der Familie, der zusammen mit Diözesanpräses Peter Meister den Gottesdienst zelebrierte, ein umfassendes Bild von dem gläubigen Christen Kurt Köhlnberger, der in seiner Kolping-Bestimmung aufging. Für ihn, so der Zelebrant, war die Familie das höchste Gut. Neben seiner eigenen Familie schätzte er die Gemeinschaft in der Kolpingsfamilie Osterhofen, wo er sich über 40 Jahre lang große Verdienste als Jugendleiter, als Vorstandsmitglied für pastorale Aufgaben, als Familienkreisleiter und als Schatzmeister des Kolpinghauses erwarb. Auch im Kolping-Spielmannszug war er zu Hause und erlernte in späten Jahren noch das Trompete spielen.

 

Auch Diözesanpräses Peter Meister würdigte im Trauer-Gottesdienst die vielfachen Verdienste, die sich Kurt Köhlnberger auf Diözesanebene erworben hatte. Sein Engagement auf Diözesanebene hatte mit der Teilnahme an der Jugendfreizeit der Kolpingjugend im Kolpinghaus Weißenbach in Tirol 1980 begonnen. Von da an war Kurt Köhlnberger in der Arbeit des Diözesanverbandes nicht mehr weg zu denken. Zunächst engagierte er sich bei der Kolpingjugend und übte auch das Amt des Diözesanleiters aus. Ein Höhepunkt dabei war der von ihm wesentlich initiierte Kolping-Jugendtag 1986 in Osterhofen. In der Folgezeit war er als ehrenamtlicher Bildungs- und Familienreferent auf Diözesanebene ein unentbehrlicher Initiator und Impulsgeber, der unzählige Wochenenden und andere Veranstaltungen durch sein Herzblut, seine ideenreichen Methoden und seinen wertvollen Informationen gestaltete und somit viele Menschen auf unkonventionelle Weise in der Erwachsenenbildung erreichte. Sein Hauptschwerpunkt dabei war die Familienarbeit und insbesondere die Gründung von Familienkreisen in den Kolpingsfamilien. Vielen Kolpingsfamilien half er dabei neue Akzente zu setzen. Seine Ideen fanden auch auf Landes- und Bundesebene Gehör und seine Modellprojekte wurden veröffentlicht oder bei Veranstaltungen präsentiert.

 

Ein Herzensanliegen von ihm war es, den Austausch unter den Leitungskräften in den Kolpingsfamilien zu fördern. Deshalb waren ihm Kolpingtage ein besonderes Anliegen, um dadurch die Gemeinschaft zu fördern. Sowohl bei diözesanen Kolpingtagen, wie auch auf Events auf Landes- und Bundesebene war er mit seinen Ideen und Anregungen vertreten.

 

Noch auf der Palliativ-Station machte er sich Gedanken, wie seine für 2021 geplanten Veranstaltungen auf Diözesanebene fortgeführt werden. Wir werden sie als Vermächtnis für Kurt Köhlnberger durchführen.

 

Mit Kurt Köhlnberger verliert nicht nur die Kolpingsfamilie Osterhofen, sondern auch der Diözesanverband einen stets engagierten und aufrichtigen Kolpingsohn, der die Ideen und das Gedankentum Adolph Kolpings in die heutige Zeit umgesetzt und dazu beigetragen hat, dass viele sich von der Begeisterung Kolpings anstecken ließen. Für seine zahlreichen Verdienste wurde er mit der Stephanusplakette des Bischofs von Passau und mit der diözesanen Ehrennadel in Silber und Gold des Kolpingwerkes ausgezeichnet.

 

Lieber Kurt, wir vermissen dich jetzt schon und danken dir für dein aufopferungsvolles Wirken.

Verfasser: HB

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Mein Schuh tut gut 

Zum Kolping-Gedenktag im Jahr 2020 rief die Kolpingsfamilie die Bevölkerung von Landau und Umgebung zur fünften bundesweiten Schuhsammelaktion zugunsten der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung auf.

Bis 6. Januar 2021 konnten gebrauchte, nicht beschädigte, aber noch tragbare Schuhe beim Vorsitzenden Martin Wenninger abgegeben werden. Die Resonanz auf diesen Aufruf war gigantisch, wofür sich die Kolpingsfamilie herzlich bedankt.

Etwas mehr als 900 Paar Schuhe wurden von Martin und Maria Wenninger paarweise in Kartons verpackt und an die Kolping Recycling GmbH versandt. Dort werden alle Schuhe in dem Sortierwerk nach Qualität und Nutzungsmöglichkeiten sortiert und überwiegend nach Afrika, Nahost oder Osteuropa vermarket. Der Erlös daraus kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung zugute, deren Ziel z. B. die Förderung von Berufsbildungszentren, von Jugendaustausch und internationalen Begegnungen, Sozialprojekten und religiöser Bildung ist.

Somit wird mit den gesammelten Schuhen mehrfach Gutes getan. Zum einen werden die gebrauchten Schuhe wiederverwendet und zusätzlich mit dem Vermarktungserlös sinnvolle Projekte gefördert.

Verfasser: M. Wenninger

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Kolpinggedenkgottesdienst mit Einführung des neuen Präses 

 

„Steht auf und gebt der Welt ein Lebenszeichen, in jedem von euch brennt dasselbe Licht. Noch ist es dunkel, doch die Nacht wird weichen. Schenkt der Welt ein menschliches Gesicht“ - mit diesen Zeilen eines Liedes aus dem Musical „Kolpings-Traum“ und dem Wunsch, dass bei dem Gottesdienst ein Funke Hoffnung und Zuversicht auf alle überspringt, führte Diözesanpräses Peter Meister am Sonntag in den Kolpinggedenkgottesdienst ein.

Auch in seiner Predigt griff er diesen Liedtext noch einmal auf. „Adolph Kolping hat es durch sein Wirken als „Handwerker Gottes“ geschafft, der Sehnsucht der Menschen ein Zuhause zu geben. In ihm brannte das Licht Jesu Christi. Kolping gab dieses Licht auf vielfältige Art und Weise weiter und schenkte so der Welt wieder ein menschliches Gesicht.“

Auch die Kolpingsfamilie konnte mit der Wahl von Kaplan Peter Kunz zum Präses ein neues Gesicht in ihren Reihen begrüßen. Peter Meister meinte, dass er sich sehr freue am Ende seiner Amtszeit als Diözesanpräses nun den siebten Präses der Kolpingsfamilie Landau in sein Amt einführen zu dürfen.

Er bedankte sich beim neuen Präses für die Übernahme dieses Amtes, verlas das offizielle Ernennungsschreiben und überreichte ihm die Ernennungsurkunde sowie ein Buch über Adolph Kolping.

Mit den Worten „Ich finde es super, dass du das machst“, wünschte er Kaplan Peter Kunz für seine neue Aufgabe viel Kraft und vor allem viel Freude bei der Ausführung seines Amtes, - „so wie ich es auch in Landau von 2004 – 2007 erleben durfte.“

Martin Wenninger, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie gratulierte dem Kaplan ebenfalls und überreichte ihm die Mitgliedsnadel. Weiter hatte er die angenehme Aufgabe die Namen langjähriger Mitglieder zu verlesen. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt Inge Ittlinger, Renate Koppenwallner, Christa Marchl, Zenta Schaffer, Helga Sommersperger und Maria Wenninger. Die Geehrten erhielten nach dem Gottesdienst eine Urkunde sowie ein Präsent überreicht. Für Theresa Gsödl hat der Vorsitzende ebenfalls ein Geschenk dabei für ihr Engagement in der Vorstandschaft bis zum Ausscheiden bei Vorstandswahl im Frühjahr.

Josef Mandl, der die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes übernommen hatte, stimmte im Anschluss daran, zur Freude der Kolpingmitglieder, das Kolpinglied an.

In den Fürbitten, in denen zum Licht bringen aufgerufen wurde, gedachte man besonders auch dem in diesem Kalenderjahr verstorbenen Mitglied Gerda Zitzmann.

Verfasser: M. Wenninger

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Kolpingfamilie Altötting zieht positive Jahresbilanz 

Der Kolpinggedenkktag mit Adventsfeier und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft hat jedes Jahr seinen festen Platz im Programm der örtlichen Kolpingfamilie. Da dies wegen der Corona-Beschränkungen dieses Jahr nicht möglich ist, lud Präses Thomas Zauner zu einer besinnlichen Adventsandacht am Dienstag dieser Woche in die St. Konradkirche ein. Zauner erläuterte die Bedeutung der Adventslieder und des Lichts in der dunklen Jahreszeit: „Adventslieder weisen auf die Jesu Geburt an Weihnachten hin und sind gut für das Gemüt.  Die Lichter der Kerzen verbreiten Hoffnung in der dunklen Jahreszeit und machen das Leben ein wenig heller“.  
Vorsitzender Franz Steiner wies nach der Andacht darauf hin, dass der Verbandsgründer, der selige Adolph Kolping (1813-1865), an diesem Tag geboren wurde. Bei einem kurzen Jahresrückblick zog trotz er vieler ausgefallener Termine eine positive Jahresbilanz. So konnte zwar auch die im April geplante Jahreshauptversammlung nicht stattfinden und auch die meisten Veranstaltungen fielen Corona-bedingt aus. So musste der am 10.Novemver geplante Filmabend über das 100-jährige Bestehen der Kolpingfamilie Altötting im Begegnungszentrum entfallen. Das Jubiläum im Dezember 2019 mit Festgottesdienst und Festakt war zweifellos der Höhepunkt des letzten Jahres. „Ich möchte den vielen Helfern, die zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben, nochmals meinen aufrichtigen Dank aussprechen“, so Steiner.  
Beim jährlichen Steckerlfischessen im Sommer hatte die Kolpingfamilie auf Initiative von Anni Thalhammer eine Spendenaktion für die drei Polikliniken von Pater Josef Schmidpeter in Peru durchgeführt.Kamen 2016 zweitausend Euro an Spenden zusammen, so konnte dieses Jahr die stolze Summe von Dreitausenzweihundert Euro überwiesen werden.Anni Thalhammer zeigte sich erfreut über die  hohe Spendenbereitschaft der Kolpingmitglieder. In dem von der Corona-Pandemie geplagten Land kommt die Spende für die Kliniken gerade recht“, so Thalhammer. „In den Kliniken werden auch Arme, die sich keine Krankenversicherung leisten können, kostenlos behandelt“. Thalhammer hatte sich 2010 persönlich mit dem früheren Kolping-Landespräses Hans Stadler vor Ort ein Bild vom segensreichen Wirken von Pater Schmidpeter gemacht. In Würdigung seiner Verdienste wurde Padre Jose, wie er in Peru genannt wird, 2016 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Weiterhin konnte die stellvertretende Vorsitzende Anni Thalhammer verkünden, dass im Rahmen der deutschlandweiten Kolping-Schuhsammelaktion unter dem Leitwort „Mein Schuh tut gut“ 320 Paar gut erhaltene Schuhe gespendet wurden. Im fünften Jahr seit Beginn der Aktion ist das nach 180 Paar im letzten Jahr und 105 Paar in 2018 ein Rekord. Der Erlös kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung, die weltweit Sozialprojekte fördert, zugute. „Damit zeigt sich Kolping solidarisch mit den Armen in unserer Gesellschaft“, so stellte Vorsitzender Steiner zufrieden fest. Auch unterstützt das Kolpingwerk als Kooperationspartner die Handyspendenaktion von Missio München. Vierzig gebrauchte Handys wurden abgegeben die nun einem fachgerechten Recyclingprozess zugeführt werden. Steiner: “Dies ein Beitrag, wertvolle Rohstoffe wieder zu verwerten und Ressourcen zu schonen“.
Mit Bedauern habe man zur Kenntnis genommen, dass die geplante Rom-Wallfahrt des Internationalen Kolpingwerkes vom 25. bis 27.Oktober 2021 zur 30-jährigen Seligsprechung - organIsiert zusammen mit den Diözesanverbänden – abgesagt wurde. Man zeige aber Verständnis, da es wegen der Corona-Pandemie hinsichtlich Hygienekonzept bei Gottesdiensten und eventuell anfallender Stornokosten bei Hotelbuchungen keine Planungssicherheit gebe. Aus diesem Grund hat Kolping-International entschieden, die Romwallfahrt um ein Jahr auf Oktober 2022 zu verschieben.
Im Ausblick konnte Vorsitzender Franz Steiner für 2021 schon drei fixe Veranstaltungen ankündigen, sobald die Corona-Beschränkungen aufgehoben werden: Die im Frühjahr ausgefallene Jahreshauptversammlung, eine Wanderung in der Haiminger Au unter der Führung von Felix von Ow und die traditionelle Maiandacht in der Kirche in Hohenwart. Sobald die Corona Regulierungen es wieder zulassen, wird wieder ein attraktives Programm ausgearbeitet, versprach Steiner. Abschließend lud er die Mitglieder noch zum Rorate am 20. Dezember in die Stiftspfarrkirche ein.

Verfasser: HP

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Nikolausaktion brachte mehrfach Freude 

Der Kolpingsfamilie Landau war es ein großes Anliegen trotz der momentanen Situation die Nikolausaktion nicht ausfallen zu lassen und so machten sich insgesamt sechs Nikoläuse am vergangenen Samstag bzw. Sonntag auf zu den angemeldeten Familien. Unter Einhaltung der geltenden Gesetzesvorgaben bzw. Hygiene- und Abstandsregeln besuchten die Männer dabei 58 Familien bzw. 86 Kinder.

Als kleines Dankeschön für ihren Besuch erhielten die Nikoläuse Spenden in Höhe von fast 1000 Euro, die an die Congregatio Jesu für ein Aids-Waisenprojekt in Simbabwe, die Mallersdorfer Schwestern für das Nkandala-Projekt, den Kinderschutzbund, an Donum Vitae und die Aktion „Freude durch Helfen“ weitergegeben wurden.

So brachte die Nikolausaktion mehrfach Freude – zum einen bei den Kindern, die besucht wurden und zum anderen den Menschen, die durch die Spenden unterstützt werden.

Verfasser: M. Wenninger

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Corona-Situation lähmt Verbandsarbeit 

Kolping-Vorsitzende tagten erstmals digital

Auch die traditionelle Vorsitzenden- und Präsidestagung jeweils im November fiel den derzeitigen Pandemie-Bestimmungen zum Opfer. Deshalb trafen sich 43 Leitungskräfte aus dem Verband über die diözesane Webex-Meeting-Plattform unter Leitung von Diözesanvorsitzenden Stephan Kroneder zu einer Videokonferenz.

Im Mittelpunkt des Austausches stand die Arbeit der Kolpingsfamilien vor Ort. Vieles, was an Programmpunkten geplant war, konnte nicht durchgeführt werden. Auch mussten vielfach Mitgliederversammlungen in das nächste Jahr verschoben werden. Die Kolpingsfamilie Landau berichtete, dass sie aus rechtlichen Gründen die Präseswahl von Kaplan Peter Kunz per Briefwahl durchgeführt habe. Einige religiöse Angebote wurden von den Kolpingsfamilien im Rahmen von Gottesdienstfeiern durchgeführt. Auch wurden technische Kommunikationsmittel genutzt, um mit den Mitgliedern in Kontakt zu bleiben. Große Sorge bereitet den Vorsitzenden die in vielen Kolpingsfamilien stattfindenden Nikolaus-Aktionen. Klar ist, dass diese nicht wie üblich stattfinden können. Die Kolpingsfamilien arbeiten an verschiedenen Ideen, wie trotzdem der Nikolausbesuch gewährleistet werden kann. Die Kolpingsfamilie Freyung wird ihre Nikolaus-Aktion digital per Videokonferenz durchführen.

Einen großen Raum in der diözesanen Berichterstattung nahm die Arbeit in der Einen Welt ein. Der Beauftragte für internationale Partnerschaften, Gerhard Alfranseder, berichtete über die Situation in den Partnerschaftsländern Uruguay und Malawi und hob insbesondere die schwierige Situation in dem afrikanischen Land hervor. Deshalb wollen wir, so Alfranseder, die Weihnachtsaktion des Diözesanverbandes ganz bewusst auf das Land Malawi lenken, weil dort mit sehr bescheidenen Mitteln eine nachhaltige Hilfe möglich ist. Ebenso informierte das Diözesanvorstandsmitglied über das Lieferkettengesetz und machte deutlich, dass wir uns für ein solches Gesetz einsetzen sollten, um gerechte Löhne und menschliche Arbeitsbedingungen zu erreichen. Wir als Verbraucher haben hier eine besondere Verantwortung, so Alfranseder.

Des Weiteren wurde die Jahresplanung für 2021 vorgestellt und über die Vorbereitung für die Ende Februar anstehende Diözesanversammlung berichtet. Dort soll auch der Wechsel im Amt des Diözesanpräses stattfinden. Diözesanpräses Peter Meister möchte nach 13-jährigem Wirken sein Amt in jüngere Hände legen. Diözesanvorsitzender Kroneder ergänzte dazu, dass man hier in fruchtbaren Gesprächen mit der Diözesanleitung sei.

Ebenso stellte der neue Diözesanvorsitzende seine bisherigen Schwerpunkte vor, die leider durch Corona nur sehr eingeschränkt möglich waren. Gleichzeitig präzisierte er seine Vorhaben zur Umgestaltung des Kolping-Bildungswerkes, das sich künftig noch mehr in der beruflichen Bildung engagieren soll.

Verfasser: HB

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Kolpingsfamilie Landau hat wieder einen Präses 

Kaplan Peter Kunz bei Briefwahl einstimmig ins Amt gewählt

 

Nach dem Weggang von Pfarrvikar, Pater Nelson Parakkadath, war das Amt des Präses der Kolpingsfamilie seit September vakant. Erfreulicherweise erklärte sich der neue Kaplan, Peter Kunz, bereit sich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen.

Die Vorgabe in der Vereinssatzung, dass dazu eine Wahl im Rahmen einer Mitgliederversammlung stattzufinden hat, stellte die Vorstandschaft in der momentanen Corona-Situation vor eine große Herausforderung. Nach mehreren Telefonaten mit dem Kolpingdiözesanbüro und unter den Vorstandsmitgliedern, beschloss die Vorstandschaft einstimmig, diese Wahl im Zuge einer Briefwahl durchzuführen.

Am vergangenen Samstag, nach Ablauf des Wahlzeitraumes, traf sich der Wahlausschuss um die Stimmenauszählung vorzunehmen. Bei einer Wahlbeteiligung von 73,2 % wählten die Kolping-mitglieder einstimmig Kaplan Peter Kunz zum neuen Präses der Kolpingsfamilie Landau/Isar e.V.  

Kaplan Kunz, der sich ebenfalls zur Stimmenauszählung einfand, nahm erfreut die Wahl an. Kolpingvorsitzender Martin Wenninger gratulierte ihm im gebührenden Abstand und überreichte ihm für den kommenden Winter einen Kolpingschal und ein Buch über das Leben und Wirken von Adolph Kolping und seiner Nachfolger.

Verfasser: Kolpingsfamilie Landau

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Präses per Briefwahl gewählt 

Nach dem Weggang von Pfarrvikar, Pater Nelson Parakkadath, war das Amt des Präses der Kolpingsfamilie seit September vakant. Erfreulicherweise erklärte sich der neue Kaplan, Peter Kunz, bereit sich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen.

Die Vorgabe in der Vereinssatzung, dass dazu eine Wahl im Rahmen einer Mitgliederversammlung stattzufinden hat, stellte die Vorstandschaft in der momentanen Corona-Situation vor eine große Herausforderung. Nach mehreren Telefonaten mit dem Kolpingdiözesanbüro und unter den Vorstandsmitgliedern, beschloss die Vorstandschaft einstimmig, diese Wahl im Zuge einer Briefwahl durchzuführen.

Am Samstag, 31. Oktober, nach Ablauf des Wahlzeitraumes, traf sich der Wahlausschuss um die Stimmenauszählung vorzunehmen. Bei einer Wahlbeteiligung von 73,2 % wählten die Kolping-mitglieder einstimmig Kaplan Peter Kunz zum neuen Präses der Kolpingsfamilie Landau/Isar e.V.  

Kaplan Kunz, der sich ebenfalls zur Stimmenauszählung einfand, nahm erfreut die Wahl an. Kolpingvorsitzender Martin Wenninger gratulierte ihm im gebührenden Abstand und überreichte ihm für den kommenden Winter einen Kolpingschal und ein Buch über das Leben und Wirken von Adolph Kolping und seiner Nachfolger.

Verfasser: M. Wenninger

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Kolping im Gespräch mit dem neuen Generalvikar 

Verspäteter Antrittsbesuch von Diözesanvorsitzenden Stephan Kroneder

 

Erst jetzt konnte sich der Diözesanvorsitzende Stephan Kroneder (Vilshofen) beim neuen Generalvikar des Bistums, Josef Ederer, vorstellen und ihm die vielfältigen Initiativen und Aufgaben von Kolping und seinen Einrichtungen darlegen. Der Diözesanvorsitzende betonte, dass die Arbeit von Kolping auf drei Säulen fußt. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist der Bereich „Familie und Heimat“. Der Bereich Bildung war schon immer im Verband umfassend präsent und soll nach Vorstellungen Kroneders auch ausgebaut werden. Unsere ganze Arbeit steht auf dem Fundament des christlichen Glaubens, wie es unser Verbandsgründer Adolph Kolping auch vorgelebt hat, betonte Kroneder abschließend.

 

Generalvikar Ederer wünschte dem neuen Diözesanvorsitzenden für seine ehrenamtliche Aufgabe viel Erfolg und Gottes Segen. Er betonte, dass er als ehemaliger langjähriger Präses der Kolpingsfamilie Regen die Vielfältigkeit der Verbandsaufgaben und insbesondere um die hohe Kompetenz in der beruflichen Ausbildung, wie es im Berufsbildungszentrum der Kolpingsfamilie Regen praktiziert wird, weiß.

 

An dem Gespräch nahmen auch Diözesanpräses Peter Meister (Marktl), stv. Diözesanvorsitzender Karl-Heinz Barth (Regen) und Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder teil. Im weiteren Verlauf des Gesprächs wurden auch personelle Fragen erörtert nachdem Diözesanpräses Meister nach 13-jähriger Tätigkeit zur Diözesanversammlung 2021 aufhören möchte und ebenfalls Geschäftsführer Binder Mitte 2021 seinen Dienst beendet.

Verfasser: HB

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Ernst Hartl neuer Kolping-Chef in Heiligkreuz 

Ingrid Tatz mit diözesaner Ehrennadel geehrt

 

Nach 24 Jahren an der Spitze der Kolpingsfamilie Heiligkreuz war es Zeit für einen Wechsel, so die langjährige Vorsitzende Ingrid Tatz bei der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Heiligkreuz, die Corona-gemäß im großen Gruppenraum der Feuerwehr stattfand.

Als ihr Nachfolger wurde der bisherige Stellvertreter, Ernst Hartl, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ingrid Tatz tritt etwas kürzer und wird als stellvertretende Vorsitzende weiterhin aktiv mitmischen.

Diözesanpräses Peter Meister dankte der Kolpingsfamilie Heiligkreuz für ihre umfassende Aktivität und insbesondere auch für ihre Mitarbeit im Diözesanverband, insbesondere durch Diözesanleiter Sebastian Hartl. Eine besondere Überraschung hatte der Diözesanpräses für die scheidende Vorsitzende im Gepäck. Er überreichte ihr im Namen des Diözesanvorstandes die diözesane Ehrennadel in Gold des Kolpingwerkes im Bistum Passau. Er würdigte das umfangreiche Schaffen von Ingrid Tatz für die Kolpingsfamilie und betonte, dass sie es geschafft habe aus einer ehemals gegründeten Kolpingjugend eine richtige Kolpingsfamilie zu machen. Sie ist damit die 22. Trägerin dieser seltenen Auszeichnung in der Diözese Passau. Besonders lobte der Diözesanpräses auch die hervorragende Jugendarbeit, die in der Kolpingsfamilie Heiligkreuz aufgebaut und intensiv ausgebaut wurde. Er dankte dem neuen Vorsitzenden, Ernst Hartl, dass er diese Verantwortung übernommen habe und wünschte der Kolpingsfamilie gutes Gelingen bei all ihrem Tun.

Verfasser: HB

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Petition: Kolping ist mir heilig! 

Das Kolpingwerk Deutschland startet am Dienstag, den 27. Oktober 2020 eine Petition zur
Heiligsprechung Adolph Kolpings. Die gesammelten Unterschriften sollen anlässlich des 30.
Jubiläums der Seligsprechung des Verbandsgründers im kommenden Jahr an Papst Franziskus
übergeben werden. Neben Kolpingschwestern und -brüdern sind weltweit auch alle Menschen, die
sich mit den Ideen und Werten Adolph Kolpings identifizieren können, dazu eingeladen, die Petition
mit einer Unterschrift zu unterstützen.

 

Am 27. Oktober des kommenden Jahres feiert Kolping weltweit das 30. Jubiläum der Seligsprechung
Adolph Kolpings. Dies ist ein großartiges Ereignis und Grund für viele Kolpingschwestern und -brüder
weltweit, für die Heiligsprechung ihres Verbandsgründers zu beten. Das Kolpingwerk Deutschland ist
überzeugt: Das Leben und Wirken Adolph Kolpings hat Strahlkraft – bis in unsere heutige Zeit!

 

Als eine weltweite Gemeinschaft von mehr als 400.000 Mitgliedern in über 60 Ländern will Kolping
deshalb ein Zeichen setzen: Kolping ist mir heilig! Um dies nach außen zu tragen, startet das
Kolpingwerk Deutschland zum diesjährigen Kolping-Weltgebetstag eine Petition zur Heiligsprechung
des Verbandsgründers. Jede Unterschrift, die ab dem 27. Oktober unter www.petition-kolping.com
getätigt werden kann, steht dabei für ein Leben, das Adolph Kolping bereits positiv berührt hat.

 

Die gesammelten Unterschriften aus aller Welt sollen im Rahmen einer Romwallfahrt zum Jubiläum
der Seligsprechung am 27. Oktober 2021 an Papst Franziskus übergeben werden. Die Petition wird
somit ein Jahr lang laufen. In dieser Zeit gilt es, möglichst viele Unterschriften – nicht nur unter
Kolpingschwestern und -brüdern, sondern auch darüber hinaus – zu sammeln.


Das Generalpräsidium des Internationalen Kolpingwerkes befindet sich in einem regelmäßigen Austausch
mit der zuständigen Kongregation im Vatikan, um das Interesse des Verbandes an der
Kanonisierung zu unterstreichen. Für einen positiven Abschluss des Verfahrens bedarf es gemäß der
aktuellen Ordnung für die Heiligsprechung jedoch eines weiteren medizinischen Wunders, das auf die
Fürsprache des seligen Adolph Kolping zurückgeht. Papst Franziskus hatte im Heiligsprechungsverfahren
für Papst Johannes XXXIII. eine Dispens erteilt – damit wurde die Heiligsprechung auch ohne
ein anerkanntes Wunder möglich. Um dies auch bei Adolph Kolping möglich zu machen, müsste
ebenfalls eine entsprechende Dispens vorliegen. Die Petition versteht sich deshalb als eine Bitte an
Papst Franziskus, das segensreiche Wirken des Kolpingwerkes auf der ganzen Welt selbst als
wundersames Zeichen der Heiligkeit Adolph Kolpings zu sehen.

Verfasser: Pressestelle Kolpingwerk Deutschland

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Einkehrtage im Apostolatshaus der Pallotiner in Hofstetten 

Zum Thema "Kraftquellen" fanden sich zehn Mitglieder der Kolpingsfamilie und Kaplan Peter Kurz zu Einkehrtagen im Apostolatshaus der Pallotiner zusammen.

In Bibeltexten, Meditationen und bei Spaziergängen rund um das Haus ging man den eigenen Kraftquellen auf die Spur. Ein gemeinsamer Gottesdienst rundete das Wochenende ab.

Verfasser: M. Wenninger

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Kolping feiert 170. Geburtstag 

Das Kolpingwerk Deutschland wird am 20. Oktober 170 Jahre alt. Groß gefeiert wird der Tag angesichts der Corona-Pandemie allerdings nicht. Vielmehr nimmt der Verband bereits das nächste große Jubiläum in den Blick.

 

Am 20. Oktober 1850 schlossen sich auf Anregung Adolph Kolpings die drei Gesellenvereine Elberfeld, Köln und Düsseldorf zum „Rheinischen Gesellenbund“ zusammen – es war die Gründung des Verbandes, der 1935 in „Kolpingwerk“ umbenannt wurde und zugleich der Grundstein für dessen überörtliches Wirken als katholischer Sozialverband in Gesellschaft und Kirche. „In diesen 170 Jahren war es immer eine Stärke unseres Verbandes, auf gesellschaftliche und kirchliche Umbrüche zu reagieren. Programmatisch, strukturell und organisatorisch“, betont Ursula Groden-Kranich, die Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, in einem Video, das am Dienstag auf dem YouTube-Kanal des Kolpingwerkes veröffentlicht wird.

 

Darin verweist sie zugleich auf ein Jubiläum, das im kommenden Jahr gefeiert wird: der 30. Jahrestag der Seligsprechung Adolph Kolpings am 27. Oktober 2021. Unter dem Motto „Auf dem Weg zur Heiligkeit“ lädt KOLPING INTERNATIONAL zu einer Wallfahrt nach Rom ein. „Gemeinsam werden wir dort um die baldige Heiligsprechung Adolph Kolpings beten“, so die Bundesvorsitzende.

 

Bis dahin wird die weltweite Tatkraft und das heutige Wirken des Verbandes in kleineren Beiträgen – auf seinen Social-Media-Kanälen und Homepages anschaulich dargestellt. Es soll deutlich werden, „dass Adolph Kolping auch heute wirkt, durch das Werk, das er geschaffen hat sowie durch das Engagement, das generationsübergreifend und weltweit Tag für Tag erbracht wird“, so Groden-Kranich.

Verfasser: Pressestelle Kolpingwerk Deutschland

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Als es mutig war, bei Kolping zu sein 

Kolpingwerk würdigt historische Leistung

Mehr als 150 Kolpingsfamilien in Ostdeutschland haben leidvoll in den Zeiten von Nationalsozialismus und der darauffolgenden sozialistischen Diktatur gravierende Einschränkungen in ihrer Arbeit und in ihrem Aktionsradius erfahren müssen. Es gehörte Mut dazu, sich in der DDR aktiv zu Kolping zu bekennen. Mit großer Freude und Dankbarkeit schaut das Kolpingwerk Deutschland deshalb auf die historische Leistung der Wiedervereinigung vor 30 Jahren zurück. Mit dem Erinnern an eine Sternstunde deutscher Geschichte geht der Appell des Bundesvorstandes einher, dass Demokratie, Freiheit und Freizügigkeit nicht als selbstverständlich und für immer gegeben angesehen werden dürfen.
Den 30. Jahrestag der Wiedervereinigung nimmt das Kolpingwerk zum Anlass, die Ereignisse von damals in Erinnerung zu rufen, gerade im Kontext aktueller Radikalisierungstendenzen in Gesellschaft und Politik.
Gerade in einer Demokratie muss das Wissen um die Geschichte lebendig gehalten werden. Aus der Geschichte sind entsprechende Schlüsse zu ziehen. Die DDR-Geschichte zu kennen, ist Voraussetzung für die Sicherung der Demokratie, die mittlerweile von verschiedenen Kräften wieder zum Feindbild erklärt wird.
So groß der Mut und die Kraft der damaligen Oppositionellen und der Bürgerbewegung gegen das SED-Unrechtsregime waren, so überzeugt und aktiv muss heute die Demokratie gegenüber ihren Gegnern gestärkt werden. Der Erfolg der Bürgerbewegung gegen die DDR-Diktatur mahnt uns, sensibel zu bleiben gegen jede Form von Populismus, Radikalisierungstendenzen, Verschwörungsfanatikern und politischen Extremisten – gleich ob von rechts und links. Eine nachlässige Einstellung gegenüber den Gefährdern der Demokratie wäre eine Verhöhnung der Bürgerinnen und Bürger, die im Herbst 1989 in einem beispiellosen und mutigen kollektiven Willensakt das menschenverachtende SED-System beendet haben.

Verfasser: Pressestelle Kolpingwerk Deutschland

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Zeit, die gut tut 

Familienurlaub bei Kolping

 

Die Familie steht im Mittelpunkt des Programms des Kolpingwerkes. Deshalb unterhält es bundesweit sieben anerkannte und gemeinnützige Familien-Ferienstätten, die von ihrer Konzeption auf die Bedürfnisse von Familien ausgelegt sind. Die familien- und kindergerechte Atmosphäre wird insbesondere durch die Zimmerausstattung in Form von Apartments, sowie dem großzügigen Außengelände mit vielseitigen Spiel- und Sportmöglichkeiten deutlich. Zu Ferienzeiten gibt es auch eine kostenlose Kinder- und Jugendanimation. Wer sich für einen Urlaub bei Kolping interessiert, kann jetzt den neuen Urlaubs-Katalog 2021 bei Kolping im Bistum Passau, Domplatz 3, 94032 Passau, Telefon: (0851) 393-7361 oder Mail: kolping@bistum-passau.de anfordern oder sich unter www.kolping-familienurlaub.de informieren.

Verfasser: HB

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Internationale Verantwortung wahrnehmen 

Kolpingwerk fordert wirksames Lieferkettengesetz

 

Das Kolpingwerk Deutschland ist Teil der „Initiative Lieferkettengesetz“, eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses von zahlreichen Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen, Gewerkschaften und kirchlichen Akteuren. Das Bündnis fordert von der Bundesregierung ein wirksames Lieferkettengesetz. Bisher setzte die Bundesregierung mit dem Nationalen Aktionsplan für Menschenrechte auf freiwillige Selbstverpflichtung der Unternehmen hinsichtlich menschenrechtlicher und ökologischer Standards in ihren globalen Lieferketten. Die Überprüfung zeigte jedoch deutlich, dass Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend freiwillig nachkommen.

So begrüßt der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland die Ankündigung der Bundesminister Gerd Müller und Hubertus Heil, einen Entwurf für ein Lieferkettengesetz vorzulegen. Die im Juni 2020 bekannt gewordenen Eckpunkte für das Gesetz der beiden Bundesministerien bilden eine wichtige Grundlage für den anstehenden Gesetzgebungsprozess.

Damit ein Lieferkettengesetz wirkt, muss es eine zivilrechtliche Haftung ermöglichen, wenn ein Schaden eingetreten ist, und es muss Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen im Ausland die Möglichkeit geben, von Unternehmen vor deutschen Gerichten Schadenersatz einzuklagen, wenn sie keine angemessenen Sorgfaltsmaßnahmen ergriffen haben.

Insbesondere in der global agierenden Textilindustrie ist ein Lieferkettengesetz längst überfällig. In diesem Segment profitieren Unternehmen aus dem globalen Norden von der Ausbeutung der Arbeiterinnen und Arbeiter im globalen Süden. Verantwortung für die miserablen Arbeits- und Sicherheitsbedingungen wollen die Betriebe jedoch nicht übernehmen. Der Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland fordert ein Gesetz, das nicht nur für die großen Unternehmen gilt. Es muss mindestens für alle Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden gelten und in Sektoren mit großen Menschenrechtsrisiken noch kleinere Unternehmen ins Auge fassen – wie in der Textilbranche, der Auto- oder Chemieindustrie.

Das Kolpingwerk begrüßt auch die Initiative der Bundesregierung, sich im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft für einen EU-Aktionsplan zur Stärkung der Unternehmensverantwortung in globalen Lieferketten einzusetzen. Ein deutsches Lieferkettengesetz würde helfen, den Prozess auf europäischer Ebene voranzutreiben und aktiv mitzugestalten.

Arbeitsmaterialien und sonstige Impulse zum Lieferkettengesetz finden Sie auf unserer Homepage im "Download-Bereich".

Verfasser: Pressestelle Kolpingwerk Deutschland

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Längst überfällig - aber nur ein Anfang! 

Kolping zu den Werkverträgen in der Fleischindustrie

 

Durch die massenhafte Verbreitung des Corona-Virus in Betrieben der Fleischindustrie sind lange kritisierte Missstände in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die Ausbrüche in den betroffenen Schlachtbetrieben beruhten maßgeblich auf den prekären Anstellungs- und Unterbringungsbedingungen von Mitarbeitenden.

Mit dem geplanten Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft, das nach der Sommerpause im Bundestag zur Beratung kommt, wird nun gegen diesen längst fälligen Missstand vorgegangen. Denn zukünftig wird Inhabern von Fleischbetrieben die Einstellung von selbstständig Beschäftigten untersagt. Nicht nachvollziehbar ist allerdings eine gesetzlich vorgesehene Ausnahmeregelung, die Betriebe mit bis zu 49 Beschäftigten ausnimmt. Wünschenswert ist darüber hinaus eine kritische Prüfung weiterer Branchen, in denen Leiharbeit und Werkverträge Kernbestandteile von Produktion und Dienstleistung sind, wie zum Beispiel in der Saisonarbeit der Landwirtschaft.

Nach Überzeugung des Kolpingwerkes ist zudem eine flächendeckende tarifliche Regelung von Arbeitsbedingungen und Vergütung in der Fleischindustrie dringend notwendig. Dies muss Vorbildfunktion für die Ersetzung von Werkverträgen in anderen Bereichen haben. Hierzu erinnert das Kolpingwerk an einen Beschluss des Bundeshauptausschusses aus dem Jahr 2014 mit der Aufforderung an den Gesetzgeber, günstige Rahmenbedingungen zur Etablierung von Branchentarifverträgen zu schaffen. Diese sind und bleiben das beste Mittel gegen Dumpinglöhne und prekäre Beschäftigungsverhältnisse.

Im nun öffentlich gewordenen Fall der Missstände in der Fleischindustrie wird exemplarisch deutlich, dass der europäische Binnenmarkt eine Stärkung seiner sozialen Dimension benötigt. Dass insbesondere Mitarbeitende aus südosteuropäischen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union von diesen prekären Arbeitsbedingungen betroffen sind, offenbart einen negativen Aspekt des Binnenmarktes. Es bedarf einer europaweiten Regelung, auch um mögliche Ausweichreaktionen von Betrieben und Subunternehmen in andere Mitgliedsstaaten zu verhindern. Die Bundesregierung sollte hierzu ihre Möglichkeiten im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft nutzen und die dringend erforderlichen Impulse setzen.

Verfasser: Pressestelle Kolpingwerk Deutschland

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Ehrenvorsitzender im Gespräch mit Stephan Kroneder 

Seinen Antrittsbesuch machte Diözesanvorsitzender Stephan Kroneder bei Ehren-Diözesanvorsitzenden Dr. Klaus Rose in seinem Wohnhaus in Vilshofen. Dr. Rose wurde nach der Einführung des Vorsitzendenamtes 1970 als Diözesanvorsitzender gewählt und übte dieses Amt bis 1978 in einer schwierigen Phase des Diözesanverbandes aus. Danach gründete er das Kolping-Bildungswerk und leitete dieses über 40 Jahre als Vorsitzender.

 

In dem Gespräch erinnerte Dr. Rose an die unruhige Zeit im Diözesanverband, die durch oftmals personallose Zeit im Diözesanbüro gekennzeichnet war. Erst mit Geschäftsführer Josef Arweck gab es ab 1975 Kontinuität.

 

Aus diesem Grunde gab es sogar eine Diskussion auf Diözesanebene, ob wir nicht mit dem DV Regensburg fusionieren sollten. Eine schwierige Angelegenheit war auch der Verlust des Kolpinghauses in Passau, wo heute die IHK-Zentrale steht. Die Kolpingsfamilie als Eigentümer konnte den Haus-Betrieb nicht mehr stemmen und musste das Haus zur Weiterführung an die Diözese Passau übergeben, die es dann 1987 an die IHK verkaufte, weil zur damaligen Zeit kein Bedarf an Jugendwohnheimplätzen bestand. Trotzdem ist in den70ziger Jahren viel geschehen. Gerade in der politischen Bildung war Kolping ein Vorreiter und die Grundlagen für das 1978 gegründete eigene Kolping-Bildungswerk wurden gelegt.

 

Diözesanvorsitzender Kroneder seinerseits berichtete dem Ehren-Diözesanvorsitzenden über die ersten Initiativen, die er mit dem Diözesanvorstand gestartet habe. Die Bildungsarbeit, so Kroneder, sei ihm ein wertvolles Anliegen, das er gerne forcieren möchte. Dazu hofft er auch auf die Unterstützung von Dr. Rose.

Verfasser: HB

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Ein starkes Zeichen gesetzt 

Kolpingwerk begrüßt Aufnahme Geflüchteter aus Griechenland

Das Kolpingwerk Deutschland begrüßt, dass die Bundesregierung zusätzlich zu den bereits zugesagten 150 unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten die Aufnahme von weiteren 1.553 anerkannten Geflüchteten von den griechischen Inseln angekündigt hat. Für jeden dieser knapp 1.700 Menschen ist das eine positive Nachricht. Gleichwohl wird so erneut aufgezeigt, dass ein europäischer Ansatz in der Migrationspolitik dringend geboten ist. Für die vielen Menschen, die weiterhin auf Lesbos unter menschenunwürdigen Bedingungen ausharren, muss eine humanitäre Lösung gefunden werden. Mit der hohen Bereitschaft vieler Städte und Gemeinden, Geflüchtete aus Lesbos aufzunehmen, setzt Deutschland ein starkes Zeichen und geht mutig als Vorbild für andere EU-Staaten voran.
Darüber hinaus muss die Europäische Union endlich eine den europäischen und christlichen Grundwerten entsprechende Antwort in der Flüchtlingspolitik finden. Das Kolpingwerk Deutschland erwartet, dass Deutschland während seiner EU-Ratspräsidentschaft noch mehr Verantwortung übernimmt als ohnehin schon und die Reform des "Gemeinsamen Europäischen Asylsystems" maßgeblich vorantreibt. Der für den 23.09.2020 angekündigte Vorschlag der Europäischen Kommission sollte langfristige Lösungen für eine gemeinsame solidarische und menschenwürdige Flüchtlingspolitik beinhalten.

Verfasser: Pressestelle Kolpingwerk Deutschland

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Mutter-Kind-Tage in Lambach 

Das Kolping-Bildungswerk führt in den Allerheiligen-Ferien vom 02. bis 04. November für Mütter mit schulpflichtigen Kindern ab 6 Jahren wieder Mutter-Kind-Tage zum Thema „GRIMMinelle Tage“ unter der Leitung von Ursula Bauer und Sabine Greineder (beide Vilshofen) durch. Die Mutter-Kind-Tage im Kolping-Familienhaus Lambach am Fuße des Ossers sollen die Mütter mit ihren Kindern stärken. Information und Anmeldung: Kolping-Bildungswerk, Tel.: (0851) 393-7361, Mail: kolping@bistum-passau.de.

Verfasser: HB

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