Kolping Nachrichten

Kolpinghaus St. Gunther ist Geschichte 

Mitgliederversammlung löst den Trägerverein auf

 

Zum 31. August 2017 hat das Kolpinghaus St. Gunther in Zwiesel bereits seine Pforten geschlossen und das Jugendwohnheim mit der Aufgabe die Blockberufsschüler des Staatl. Berufsbildungszentrums für Glas unterzubringen, ist auf die Arbeiterwohlfahrt übergegangen. Jetzt hat der Trägerverein des Kolpinghauses Zwiesel in einer Mitgliederversammlung den Schlussstrich unter die 33-jährige Geschichte des Jugendwohnheimes gezogen und den Verein offiziell aufgelöst.

 

Bei der Mitgliederversammlung zog der Vorstandsvorsitzende Josef Preuschl nochmals Bilanz und erläuterte die segensreiche Tätigkeit des Kolpinghauses. Er erinnerte an die Gründung des Trägervereins am 02. März 1984 auf Initiative des damaligen Kolping-Landespräses Msgr. Hans Stadler und des ehemaligen Regener Landrats Helmut Feuchtinger. Der Landkreis Regen hat das frühere Schülerwohnheim des Augustinerkonvents erworben und generalsaniert und mit dem Kolpinghaus Zwiesel zunächst einen Betreibervertrag auf 25 Jahre geschlossen. Der Trägerverein wurde von der Kolpingsfamilie Zwiesel und dem Kolping-Bildungswerk getragen, das von Anfang an die Geschäftsführung innehatte. Neben der Hauptaufgabe der Beschulung der Blockberufsschüler einschließlich der Fach- und Meisterschüler aus dem Berufsbildungszentrum wurden zwölf Jahre unter der verdienten Leitung von Georg Kasparbauer jugendliche Aussiedler pädagogisch betreut und zum Hauptschulabschluss geführt. Daneben betrieb der Verein von 1994 bis 2006 eine heilpädagogische Innenwohngruppe für minderjährige deutsche Jugendliche.

 

Vorsitzender Preuschl nannte auch einige Kennzahlen. Insgesamt waren in den 33 Jahren 101 Mitarbeiter im Haus beschäftigt, davon 56 Mitarbeiter im pädagogischen Bereich. Als Einrichtungsleiter fungierte die ersten zehn Jahre Diplom-Pädagoge Karl-Peter Schwarz. Anschließend übernahm Diplom-Pädagoge Leopold Friedl die Leitung. Acht Mitarbeiter hatten eine Betriebszugehörigkeit von über 20 Jahren aufzuweisen. Am längsten im Kolpinghaus tätig war der langjährige Küchenleiter Johann Buchinger. Laut Preuschl verzeichnete die Einrichtung 26.557 Bewohner mit über 624.000 Übernachtungen. Über 16,5 Mio. € wurden umgesetzt, wobei zwei Drittel des Aufwandes die Personalkosten betraf. Einen besonderen Dank richtete Josef Preuschl an den Landkreis Regen, mit dem in all den Jahren sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet wurde. Diesem Dank schloss sich auch der Vorstandssprecher der Kolpingsfamilie Zwiesel, Helmut Baumann, an, der froh ist, dass der Landkreis das Kolpinghaus-Gelände weiterhin für die jährliche Stadtranderholung zur Verfügung stellt.

 

Einen ausdrücklichen Dank an die Verantwortlichen im Vorstand, die über viele Jahre die Geschicke des Kolpinghauses gelenkt hatten, richtete 1. Bürgermeister Franz Xaver Steininger im Namen der Stadt und Dekan Martin Prellinger für die Pfarrei an Josef Preuschl mit seinem Vorstandsteam. Das Kolpinghaus, so der 1. Bürgermeister, kann als eine Erfolgsstory bezeichnet werden. Kolping habe mit dieser Aufgabe nicht nur Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch die heimische Wirtschaft unterstützt. Dekan Prellinger wies besonders darauf hin, dass die auf Zeit in Zwiesel wohnenden Jugendlichen im Kolpinghaus eine echte Heimat gefunden haben.

 

Mit dem Auflösungsbeschluss der Mitgliederversammlung ist der Verein „Kolpinghaus St. Gunther – Zwiesel e. V.“ als Träger des Kolpinghauses Geschichte und zur Abwicklung wurde Geschäftsführer Harald Binder als Liquidator bestellt.

Verfasser: HB

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Kolpingsfamilien starten Zukunftsdialog 

Vorsitzenden- und Präsidestagung im Bildungshaus spectrumKirche

 

60 Leitungskräfte aus den Kolpingsfamilien fanden sich zu ihrer diesjährigen ganztägigen Vorsitzenden- und Präsidestagung im Passauer Bildungshaus spectrumKirche ein, um gemeinsam mit Sven-Marco Meng vom Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland den Zukunftsdialog weiterzuführen.

 

Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder, der die Tagung leitete, begrüßte neben dem Kölner Gast insbesondere eine stattliche Anzahl von Präsides. Stellvertretend dafür Dekan Msgr. Kajetan Steinbeißer. Der Diözesanvorsitzende machte deutlich, dass der Präses in der Kolpingsfamilie aufgrund der Gründerpersönlichkeit Adolph Kolpings eine besondere Rolle, auch in der Leitungsverantwortung der Kolpingsfamilie einnehme. Deshalb dankte er den Präsides, dass sie trotz ihrer zahlreichen seelsorglichen und pastoralen Verpflichtungen ihren Dienst in der Kolping-Gemeinschaft so nachhaltig wahrnehmen.

 

Im Mittelpunkt der Konferenz stand der seit 2017 laufende Zukunftsprozess unter dem Motto „Kolping-Upgrade“. Sven-Marco Meng zeigte die bisherigen Prozessschritte auf und dankte auch den Passauer Kolpingsfamilien, dass sie bei den regionalen Foren im Jahr 2018 und heuer beim großen Zukunftskongress in Fulda aktiv mitgewirkt hatten. Die Ergebnisse der verschiedenen Prozessstufen sollen jetzt nochmals in Zukunftsdialogen mit den Diözesanverbänden geklärt werden und bei der Bundesversammlung 2020 wird eine Leitbildkommission eingesetzt, die bis zum Jahr 2022 ein neues Leitbild formulieren soll. Mit einem bundesweiten Kolpingtag 2022 in Köln wird dann der Zukunftsprozess beendet.

 

Anschließend wurden dann die Grundlagen für die heutige Kolping-Arbeit diskutiert und wie ein größeres Verbandsbewusstsein geschaffen werden kann. Ein heißes Thema in diesem Dialog ist die Mitgliedergewinnung. Welche Ansprüche als katholischer Sozialverband haben wir an Mitglieder und wie offen sind wir als Kolpingsfamilie für nicht-katholische Menschen? Eine besondere Fragestellung ist dabei, wie gewinnen wir Leitungskräfte und welche Anforderungen stellen wir an sie? In der Diskussion wurde deutlich, dass bei Kolping „der Mensch im Mittelpunkt steht“. Wenn er die Ideale Adolph Kolpings bejaht, sollte er sich in der Kolpingsfamilie angenommen fühlen. Dies versteht sich auch aus unserer Verpflichtung als internationaler Verband in über 60 Ländern der Erde.

 

Im weiteren Verlauf wurde noch über Beteiligungsmöglichkeiten diskutiert und welche Formen der Zusammenarbeit es in der heutigen Zeit außerhalb einer Kolpingsfamilie geben kann. Zuletzt tauschte man sich noch das Verhältnis zwischen Verband und verbandlichen Einrichtungen wie Bildungsunternehmen, Hotels und Jugendwohnheime aus.

 

Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder dankte dem Referenten für seine Ausführungen und insbesondere, dass er uns auch Sichtweisen aus anderen Diözesanverbänden nahe gebracht habe. Die Passauer Kolpingsfamilien werden sich weiterhin in den Zukunftsprozess einbringen.

 

Auf der Tagesordnung standen dann noch Themen, wie die internationale Partnerschaftsarbeit mit Uruguay und Malawi, ein erstes Konzept für den diözesanen Kolpingtag am 25./26. Juli 2020 im Haus der Jugend in Passau sowie Überlegungen für eine neue Beitragsordnung auf Bundesebene. Zuletzt wurde die Jahresplanung 2020 mit verschiedenen Highlights präsentiert, bevor Diözesanpräses Peter Meister mit einem Gebet zum synodalen Weg die Tagung beendete.

Verfasser: HB

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Aufnahmefeier Kolping Heiligkreuz  

Zum Adolph-Kolping Gedenktag werden in die Kolpingsfamilie Heiligkreuz im Gottesdienst  traditionell neue Mitglieder aufgenommen und im Anschluss gemeinsam eine Adventsfeier abgehalten.
In diesem Jahr waren es Bärbel und Gerhard Kleinschwärzer, Lydia Winkler, Anne Mattern und Pfarrer Sudhakar Battula, die nun der Gemeinschaft mit „Kolping treu“ ihren Willen bekundet haben, der Gemeinschaft anzugehören.

 

Obwohl Adolph Kolping schon lange verstorben ist, wird seine Intention eine große Familie zu sein, nicht nur bei den Handwerkern, weiter getragen und immer wieder den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Ziel des Zukunftsprozesses des Kolpingwerkes  Deutschlands ist es von vielen Menschen sofort als Kolpingsmitglied erkannt zu werden. Dazu trage die Überarbeitung des Corporate Designs bei. Vor Ort werden die Ideen des Gründervaters bestens umgesetzt. Die Kolpingsfamilie kooperiert gerne mit anderen Gruppierungen wie mit der KAB Hart oder den Partnerfamilien in Trostberg für Veranstaltungen wie die Schuhaktion oder dem Ehejubiläumstages. Der Ortsverband, einem von 2350 in Deutschland, wurde vor 34 Jahren gegründet und bietet viele Aktionen im religiös-spirituellen und weltlichen Bereich. Das gesellige Beisammensein ist ebenfalls ein fester und wichtiger Bestandteil. Zwei Patenschaften, zum einen zur Partnerfamilie in Marktl und die zum Partnerverband in Uruguay, begleiten die Heiligkreuzer. Der christliche Glaube ist ein wesentlicher Bestandteil in der Gruppe und dem Verband. Hier wird Kraft geschöpft um Dinge anzupacken, wie 2015 etwa das Café International als Möglichkeit der Zusammenkunft für Geflüchtete und Einheimische.

 

Die nächste Aktion ist die Schuhaktion „Mein Schuh tut gut“ am 7. Dezember, die Waldweihnacht am Freitag, 27. Dezember und die Mitgliederehrung am Samstag, 11. Januar.

Verfasser: Tine Limmer

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Kolping-Akademie stellt Spitzenzeugnis aus 

Erfolgreiche Praktische Betriebswirte – Auszeichnung für Diana Königseder

 

Mehrfachen Grund zur Freude hat es bei der Zeugnisverleihung an die Absolventen des Lehrgangs zum Praktischen Betriebswirt (KA) des Kolping-Bildungswerk Diözesanverbandes Passau gegeben. Erstmals präsent war nach dem 18-monatigen berufsbegleitenden Kurs die Traumnote 1,1, erreicht von Sabine Schleicher aus Tiefenbach. Außerdem wurde der Leiterin der Kolping-Akademie, Diana Königseder, für ihr 25-jähriges Wirken im Verband die seltene Auszeichnung mit der Ehrennadel in Silber des Diözesanverbandes zuteil. „Sie ist das Aushängeschild unseres Kolpingwerks in Passau“, betonte Gerhard Alfranseder.

 

Der Diözesanvorsitzende würdigte bei der Feier im Restaurant „Das Oberhaus“ zusammen mit Harald Binder, Vorstand des Kolping-Bildungswerkes, und Diözesanpräses Pfarrer Peter Meister, den unermüdlichen Einsatz von Lehrgangsleiterin Königseder. Aber auch den weiteren Dozentinnen und Dozenten dankte Alfranseder für ihr Engagement in guter Zusammenarbeit mit den zwölf Absolventen des jüngsten Kurses. „Ein steiniger Weg liegt hinter Ihnen“, wandte sich der Verbandssprecher an die frischgebackenen Praktischen Betriebswirte und freute sich mit ihnen über das erfolgreiche Ende. „Bei Kolping steht der Mensch im Mittelpunkt“, unterstrich Alfranseder und gab sich fest davon überzeugt, dass die Absolventen dies auch gespürt hätten. Damit verbunden war die Anerkennung für die Wahl dieses kirchlichen Bildungsträgers.

 

Großartiges geleistet zu haben, das bestätigte die stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa den Lehrgangsteilnehmern aus den Landkreisen Passau und Freyung-Grafenau, aber auch aus Olching bei München. Sie ermutigte die bestens qualifizierten Absolventen dazu, auch den Schritt in die berufliche Selbständigkeit zu wagen und so den Mittelstand zu stärken.

 

Auf ironische Weise setzte sich Lehrgangssprecher Stefan Seiderer aus Neuburg am Inn bei dem von E-Pianistin Eva Jungwirth musikalisch umrahmten Festakt  mit dem erworbenen Wissen auseinander – beispielsweise mit der Frage, was eine Kernkompetenz oder eine Break-Even-Analyse sei. Aus dem Steuerrecht adaptierte er den Begriff „Außergewöhnliche Belastung“ und philosophierte auf dessen Basis über die Anstrengungen während der berufsbegleitenden Ausbildung, gerade auch im Bezug auf die gewählten Facharbeitsthemen. Umso herzlicher dankte Seiderer den Dozenten und der Kursleiterin für deren Unterstützung.

 

Diana Königseder zog in ihrem Rückblick zahlreiche Parallelen zwischen der Zeit der Qualifikation zum Praktischen Betriebswirt und der Fantasy-Geschichte rund um den Romanhelden Harry Potter. Einige Absolventinnen und Absolventen hätten sich wahrscheinlich das Fach „Wahrsagerei“ gewünscht, doch am Ende sei das „Angstmonster Prüfung“ doch besiegt worden. Buchstäblich plauderte die Akademie-Leiterin aus der Schule. „Wir haben zwar keine Studierenden versteinert, aber wir konnten versteinerte Blicke wahrnehmen, als Ihnen zu Beginn des zweiten Moduls die nächsten, durchaus sehr umfangreichen Skripte ausgeteilt wurden“, erzählte sie.

 

Das Fazit Diana Königseders mit Blick zu den Lehrgangsteilnehmern: „Die Zaubergaben sind nicht vom Himmel gefallen, sondern Sie haben die guten Noten als Lohn von Ihren Lehrherren bekommen.“ Das Diplom in Form des Wirtschaftszeugnisses habe wenig mit Zauberei zu tun, andererseits fliege den Absolventen damit nun das Glück vielleicht gleichsam zu. „Es liegt an Ihnen selbst, was Sie aus dem erworbenen Wirtschaftszeugnis zaubern“, rief die Akademieleiterin den Hauptpersonen der Feier zu – verbunden mit dem Hinweis auf die Unerlässlichkeit lebenslangen Lernens und dem Wunsch, nach dem Erwerb des Rüstzeugs für Führungsverantwortung und Leitungsfunktionen die nötige Balance zwischen Strebsamkeit, Achtsamkeit und Menschlichkeit zu finden, um im Arbeitsleben erfolgreich zu sein. Ihre Abschiedsworte schloss Diana Königseder mit einer Passage aus dem Selbstverständnis des Kolpingwerkes Deutschland: „Wer Mut zeigt, macht Mut.“

 

Dass Verantwortung im Führungshandeln seines Erachtens im Christsein angelegt ist, gab Dr. Achim Dilling, Kanzler der Universität Passau, den Absolventinnen und Absolventen, die sich ja vielleicht auch bewusst für einen kirchlichen Bildungsträger entschieden hätten, mit auf den weiteren beruflichen Werdegang. Er bezeichnete es als fatale Logik im Denken von Managern, dass „gut ist, was gutes Geld bringt – ohne Rücksicht auf Verluste.“ Gegen dieses fachwissenschaftliche Ausbildungsdefizit nicht geringen Ausmaßes gelte es anzugehen, mahnte Dilling.

 

Eine wesentliche These formulierte der Festredner wie folgt: „Intuitives Handeln ist der Schlüssel zur Beherrschung von Komplexität und Schnelllebigkeit unserer modernen Arbeitswelt.“ Die Fähigkeit dazu sei das Ergebnis eines jahrelangen Lern- oder Trainingsprozesses zum Aufbau von Methodenkompetenz. Den Zeugnisempfängern legte Dilling ans Herz, bei der Planung der Karriere nichts zu überstürzen. „Vor Ihnen liegen große Aufgaben, die Sie in eine ebenso große Verantwortung stellen“, sagte der Vertreter der Uni Passau. Sein Wunsch an die Absolventen zielte darauf ab, in der kritischen Auseinandersetzung mit ihrem Handeln unterscheiden zu können zwischen guter und schlechter Führung, und „gute Führung zu leben.“

Verfasser: Bernhard Brunner

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Parlamentarischer Abend 2019 - KOLPING diskutiert über das Fachkräfteeinwanderun 

Der Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland e.V. hat in Kooperation mit dem Kolpingwerk Deutschland und dem der Verband der Kolpinghäuser am 24. Oktober 2019 zum Parlamentarischen Abend eingeladen. Die Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Ursula Groden-Kranich MdB, und der Vorsitzende des Verbands der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland e. V., Werner Sondermann konnten in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft e. V. 23 Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie weitere zahlreiche hochrangige Gäste aus Gesellschaft, Wirtschaft und Verantwortliche der einladenden Organisationen begrüßen.

Der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und Schirmherr der Veranstaltung, Uwe Schummer MdB, betonte in seinem Grußwort und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels die Notwendigkeit der bedarfsgerechten Bereitstellung von geeigneten Instrumenten der Berufsorientierung, um die Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeiten von jungen Menschen mit schwierigen Ausgangsbedingungen in Deutschland zu unterstützen. Hier könne man besonders auf die jahrelange Erfahrung und Expertise von verschiedenen Kolping-Einrichtungen in den Themenfeldern zurückgreifen, die von geeigneten Maßnahmen wie Jugendlichen-Instrumente bis hin zum Kolping-Jugendwohnen reichen.

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, erläuterte in seinem Vortrag die gesellschaftliche Bedeutung und die Notwendigkeit einer ausbalancierten inländischen Fachkräftemobilisierung und Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten. Er erinnerte daran, dass das Handwerk zahlreiche Dienstleistungen – aufgrund des Fachkräftemangels – erst nach langen Wartezeiten durchführen könne. Bedingt durch den demographischen Wandel und die vielen unbesetzten Ausgangstellen herrscht im Handwerk ein massiver Fachkräftemangel, der nur durch eine ausbalancierte Strategie behoben werden könne. In diesem Zusammenhang verwies Hans Peter Wollseifer bereits auf das starke und mit Herzblut ausgeführte Engagements des Handwerks in der Ausbildung von Geflüchteten, was zu einem tiefen Wissens- und Erfahrungsschatz im Themenfeld der Integration geführt hat. Allerdings wies er auch daraufhin, dass in der Ausbildung der kulturelle Hintergrund von Geflüchteten das Handwerk vor große Herausforderungen stelle, die aber durch die couragierten Leistungen der Ausbilder zu bewältigen sind. Bezugnehmend auf das Fachkräfteeinwanderungsgesetz hielt der Präsident der Spitzenorganisation der Wirtschaft fest, dass diese notwendig sei, um den Fachkräftebedarf zu decken. Gleichzeitig müsse aber ein besonderes Augenmerk auf Integration gelegt werden. Er warnte davor, eine Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten ohne ethische Verantwortung und Nachhaltigkeit zu generieren, womit er mit den konstitutiven Leitlinien von Kolping übereinstimmt.

Prof. Dr. Wiemeyer, Inhaber des Lehrstuhls für Christliche Gesellschaftslehre an der Ruhr – Universität - Bochum, ordnete das Fachkräfteeinwanderungsgesetz und seine Indiktionen theologisch ein. In seinen allgemeinen Vorbemerkungen plädierte Prof. Dr. Wiemeyer für die Einführung von qualifizierten Studiengängen und beruflichen Ausbildungen in Schwellenländern durch die Bundesrepublik Deutschland, womit man die Wirtschaft in den Drittstaaten selbst stärken könne. Hier müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass ein Teil der ausgebildeten Fachkräfte nach Deutschland einreisen kann. Hinsichtlich des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes erinnerte er daran, dass nicht Fachkräfte, sondern Menschen die Möglichkeit einer Einreise zu Erwerbszwecken erhalten haben und dass man auch offen über Familiennachzug und die Bereitstellung von geeigneten Integrationsangeboten für diese Familien nachdenken muss. Hier verwies er auf die Bedeutung von Kolpingsfamilien in diesem Bereich, auf das Kolping-Jugendwohnen, in dem junge Menschen mehr als ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum Schlafen haben sowie auf die individuell vielfältigen Angebote der Kolping-Bildungsunternehmen.

In der anschließenden lebhaften Debatte stand vor allem die Fragen nach dem KBU-Vorschlag zur Gründung von Fachkräfte-Zentren in Drittstaaten im Mittelpunkt der Diskussion. Ebenfalls wurde über verschiedene Integrationsmöglichkeiten in Betrieben und Gesellschaft sowie die Rolle des Jugendwohnens bei der Unterbringung von ausländischen Auszubildenden diskutiert.

Verfasser: Matthias Metzen, Kolping-Bildungsunternehmen Dt.

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Altkleider- und Altpapiersammlung 

Kolpingsfamilie führte Altkleider- und Altpapiersammlung durch

Bei etwas unangenehmem Wetter machten sich am Samstagmorgen rund 30 Kolpingmitglieder, darunter viele Mitglieder der Kolpingjugend,  auf, um die von der Bevölkerung zahlreich bereit gestellten Papierbündel und Altkleidersäcke einzusammeln. Mit sieben Sammelfahrzeugen, welche dankenswerter Weise von der Stadt Landau und den Firmen Froschauer, Klein, Kühbeck, Leeb und Prebeck zur Verfügung gestellt wurden, fuhren die Sammelmannschaften Straße um Straße im Stadtgebiet Landau, Thalham, Möding, Fichtheim und Wolfsdorf ab und brachten das Sammelgut zur Verladestelle an der Dreifachturnhalle. Hier warteten schon weitere Vereinsmitglieder um die Altmaterialien in den Lastwagen bzw. Container der Recyclingfirma Wittmann umzuladen.

Auch die Zusammenarbeit mit der Nachbarkolpingsfamilie aus Wallersdorf, die ebenfalls ihr Sammelgut nach Landau brachte, klappte bestens.

Verfasser: Wenninger

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Kolpingfamilie Altötting veredelt Banner zum 100-jährigen Jubiläum 

Am 8. Dezember, dem Geburtstag des seligen Adolph Kolping (1813-1865), feiert die örtliche Kolpingfamilie ihr 100-jähriges Jubiläum. Zu diesem besonderen Anlass beschloss der Vorstand, die Kolpingfahne mit der Altöttinger Madonna zu veredeln. Die Fahnenstickerei Jaeschke in Engelsberg setzte das Vorhaben um. Die Vorstandschaft der Kolpingfamilie Altötting dankt der VR-meine Raiffeisenbank Altötting für ihr großzügiges Sponsoring.

Verfasser: HP

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Kolpingvorstand Josef Rainer feierte seinen 50. Geburtstag im Kolpinghaus 

„Tausendsassa“ Josef Rainer feierte mit der Pfarrfamilie seinen runden Geburtstag

Kolping- und Pfarrgemeinderatsvorstand im 50. Lebensjahr einer der größten Aktivposten

Osterhofen (kök) Was dieser Mann so alles kann ist einfach bemerkenswert. Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit als 1. Vorstand der Kolpingsfamilie Osterhofen mit über 260 Mitgliedern kümmert er sich um die Belange der Pfarrgemeinde Hl. Kreuz Osterhofen ebenfalls als Vorsitzender um die katholischen Angelegenheiten der Rätegemeinschaft und außerdem spielt er auf der Trompete bei den St. Antonie Bläsern Kirchen- und Festmusik. Das ist aber noch nicht alles, denn im Theaterverein hatte er schon des Öfteren tolle Charakterrollen und glänzt hier ebenfalls als Multitalent. Im Kreise der Familie, Nachbarn, Vereine und Freunde feierte der frisch gebackene „50-er“ am Samstag im Kolpinghaus.

Nach dem Sektempfang gab es bereits am Nachmittag Kaffee und Kuchen für die Gäste zur Geburtstagsfeier. Begonnen hatte der Jubeltag aber schon sehr früh um 7 Uhr morgens mit einem musikalischen Ständchen der Antonie Bläser vor der Haustür in der Mühlhamer Straße, was auch die Nachbarn sehr begeisterte. „Schee hams spuít“, sagte der Sepp über seine Musikerkollegen, die von Herbert Strobl dirigiert wurden. Leider konnten die Theaterfreunde nicht zur Geburtstagsfeier kommen, da ja am selben Abend noch die letzte Aufführung in der Stadthalle stattfand. Die Pfarrfamilie beteiligte sich aber sehr zahlreich und sang dem Jubilar einige selbstgedichtete Strophen mit bekannten Melodien für „ihren Alleskönner“. Als Multitalent hat er natürlich eine starke Frau hinter sich. Carmen und die beiden Söhne sind seine größte Familienfreude und ansonsten geht er auch seit gerne in die Berge. Da er ein begeisterter Teilnehmer der Kolpingbergtour „Von Hütte zu Hütte“ geworden ist, erhielt er als Geschenk vom Stadtpfarrer Christian Altmannsperger und vom Pfarrgemeinderat einen neuen Rucksack samt „Stärkungsmittel“ überreicht. Nach dem Abendessen mit Nachspeise verbrachten die Gäste zusammen mit „ihrem Sepp, dem Tausendsassa“ mit seinen vielen Begabungen noch fröhliche Stunden bis spät abends.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolpingfamilie Altötting feiert am 8.Dezember 100-jähriges Jubiläum  

Festakt am 8. Dezember im Begegnungszentrum - Festredner Ex-MdB Dr. Klaus Rose
Am 17. Oktober jährte sich das 100-jährige Bestehen der Kolpingfamilie Altötting. Ein Jahr nach dem Ende des ersten Weltkrieges war in Altötting die Sehnsucht nach Gemeinschaft groß. Anton Lutz, ein engagierter Bürger der Stadt, sowie der damalige Stadtpfarrer Prälat Konrad luden zur Gründungsversammlung in den damaligen Gasthof Lechner ein. In der „Freien Volksstimme“, der damaligen lokalen Zeitung, ist am 13. Oktober die Ankündigung wie folgt dokumentiert: Auch in Altötting wird sich in dieser Woche ein kath. Gesellenverein gründen. Alle katholischen Handwerksgesellen und Fabrikgehilfen, sowie alle Jungmänner von Altötting sind herzlich eingeladen. Auch die katholischen Handwerksmeister, die auch als Schutz- und Ehrenmitglieder dem Gesellenverein ein festes Rückgrat geben sollen, sind willkommen.
Anton Lutz, so wird berichtet, hielt in der Gründungsversammlung ein „von hohem idealen Schwung und Begeisterung getragenes Referat“, dass es auch in unserer Stadt notwendig sei, einen katholischen Gesellenverein zu gründen. Die tragenden Säulen des Gesellenvereins sind: Religion und Tugend, Arbeitsamkeit und Fleiß, Eintracht und Liebe, Frohsinn und Scherz. Diese Tugenden seien auch in diesen Tagen noch durchaus modern und zeitgemäß, um durch die Verwirklichung dieser Ideale den Hauptübeln unserer Zeit wirksam zu begegnen.“ In dem Bericht heißt es weiter: „Seine von gereifter Lebensauffassung und Begeisterungsfähigkeit geprägten Ausführungen schloss der Redner mit dem Appell an die Versammlung, dem kath. Gesellenverein bei seiner Geburt Pate zu stehen und ihn durch Beitritt als aktives Mitglied lebensfähig zu machen. Anschließend sprach Prälat Konrad kluge, aus einer reichen Lebenserfahrung geschöpfte Worte, so heißt es weiter in der Freien Volksstimme. Er berichtete aus seiner Kaplanszeit in Neuötting, wo bereits seit 1860 ein Gesellenverein bestand, in der er das Amt des Präses innehatte. In warmen Worten begrüßte Prälat Konrad den Zusammenschluss und empfahl die Gründung und den Beitritt zum Gesellenverein. Schlussendlich wandte sich Innungsmeister Straßer an die Versammelten und sprach von der Bedeutung des Gesellenvereins als Bindeglied zwischen Meister und Gesellen.                
Den drei tragenden Säulen Glaube, Bildung und Geselligkeit ist der katholische Sozialverband seit der Gründung immer treu geblieben, sagt Vorsitzender Steiner. Dieser Mischung ist es zu verdanken, dass es im Bistum Passau heute über 3.400 Mitglieder in 27 Kolpingfamilien gibt. Man findet zwei Hinweise auf Adolf Kolping in der Wallfahrtsstadt. Zum einen gibt es einen Hinweis im Bruder-Konrad-Kloster, in dem Adolph Kolping erwähnt ist. Grund ist, dass Kolping in der gleichen Epoche lebte wie der Stadtheilige Bruder Konrad (1818-1894). Vergleicht man den Hl. Bruder Konrad und den seligen Adolph Kolping, lässt sich eine Gemeinsamkeit feststellen: “Bei beiden stand der Mensch im Mittelpunkt ihres Wirkens“, erklärt Präses Diakon Thomas Zauner. Der zweite Hinweis ist das Votivbild am Eingang der Gnadenkapelle, welches anlässlich der Kolping-Landeswallfahrt am 3. Oktober 2014 entstand. Große Freude herrscht bei der örtlichen Kolpingfamilie auch über die Veredelung der Kolpingfahne mit der Altöttinger Madonna. Steiner: „Altötting ist in der einmaligen Lage, ein besonderes Logo zu haben: Das Bild der Gottesmutter. Die Madonna ist ein einmalig schönes Erkennungszeichen und trägt zu einem markanten Erscheinungsbild bei.“ Der besondere Dank gilt der Fahnenstickerei Jaeschke in Engelsberg sowie dem Vorstand der VR-meine Raiffeisenbank Altötting für das großzügige Sponsoring.          
Gefeiert wird das Jubiläum am 8. Dezember, dem Geburtstag des seligen Adolph Kolping (1813-1865). Zu Beginn des Jubiläums wird um 8.30 Uhr ein feierliches Rorateamt in der Stiftspfarrkirche gefeiert. Hauptzelebrant wird Stadtpfarrer Günther Mandl sein, die Festpredigt wird der örtliche Präses Diakon Zauner halten. Nach dem Festzug mit Bannern der geladenen Kolpingsfamilien zum Begegnungszentrum in der Holzhauser Straße und einem gemeinsamen Frühstück folgen Grußworte sowie als Höhepunkt der Festakt mit Festredner Dr. Klaus Rose, Ex MdB und Ehrenmitglied des Kolping Diözesanverbandes Passau. Gemäß dem Leitwort des Kolpingwerkes „Verantwortlich leben – solidarisch handeln“ wird um eine freiwillige Spende für Malawi in Afrika, das Partnerland des Kolping Diözesanverbandes Passau, gebeten. Ein gemeinsames Mittagessen beschließt die Feier.    

Verfasser: HP

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Peru - Heimat der Inkas, Vortrag vom Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfranseder 

Peru als schönes und abwechslungsreiches Land  ist die Heimat der Inkas

Vortrag im Kolpinghaus war gut besucht – Von Lima bis zum Titicacasee und nach Machu Picchu

Osterhofen (kök) „Peru – die Heimat der Inkas mit Schneebedeckten Feuerbergen in den Anden“, so lautete der Vortrag von Gerhard Alfranseder aus Marktl am Inn am vergangenen Dienstag im Kolpinghaus. Wer mehr über Land und Leute in Peru wissen wollte, war genau richtig beim Bildervortrag, denn vieles wurde vom Referenten hinterfragt und auf eine spezielle Art präsentiert. Peru ist leider von Korruption nicht verschont und so kommt vieles bei der Bevölkerung nicht an, so die Einschätzung des Referenten.

Auf Einladung der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen und der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf wurde dieser Vortrag vereinbart und Alfranseder schaffte es, seine Zuhörer in seinen Bann zu ziehen.  Als Delegierter des Deutschen Kolpingwerkes nahm Alfranseder an einem Internationalen Kolpingtreffen in Peru  teil. So war in seiner Vorrede auch der Anlass der Reise erklärt, denn das Kolpingwerk ist mittlerweile in 65 Ländern der Erde vertreten. Die Zahlen auf internationaler Ebene sind beeindruckend, denn in vielen ärmeren Ländern ist der Zuwachs an KF und Mitgliedern enorm. Weiter wurde auch berichtet, dass besonders auf dem afrikanischen Kontinent durch Bildungsmaßnahmen, Kleintierzucht und landwirtschaftliche Projekte sehr viel Positives passiert. Malawi wird deshalb als zweites Partnerland, neben Uruguay, nun vom Kolpingwerk Diözesanverband Passau unterstütz. Nach den Tagungen hatte Alfranseder Gelegenheit die Hauptstadt Lima und viele Sehenswürdigkeiten in Peru zu besichtigen. Er nannte Peru auch das Land der Lamas, Alpakas und Kondore, sowie das Land der Inkas, der Feuerberge und der indigenen Bevölkerung. Viele Bilder waren von der Natur und Kultur zu sehen.   Von den Städten Lima und Arequipa mit ihren Gebäuden im Kolonialstil ging die Reise zum tiefen Colca-Tal mit seinen kleinen Dörfern, vorbei an landwirtschaftlich genutzten Terrassen.  Der Colca-Canyon ist die zweittiefste Schlucht der Welt. Dort sind die Kondore zuhause, die mit einer Spannweite von 3,20 Meter über die Köpfe der Touristen hinwegschweben. El Condor Pasa, das weltberühmte Lied auf Panflöte ist ein Klassiker nicht nur für Musikfreunde. Am hochgelegenen Titicacasee konnte die indigene Bevölkerung der Urus und Quechua und ihre Kultur näher kennengelernt werden. Die ehemalige Inka-Hauptstadt Cusco mit den alten Steinruinen, das Heilige Tal mit seinen beeindruckenden Terrassen, schöne Dörfer mit farbenfrohen Märkten und die berühmte Ruinenstadt Machu Picchu waren weitere Höhepunkte der Reise. Sitten und Gebräuche der Bevölkerung wurden erläutert. Was essen die Peruaner und wie leben sie, auch dazu gab es Aussagen. Reiches armes Land nannte Alfranseder Peru, denn trotz vieler Rohstoffe gebe es viele Slums in Peru. Kritisch sah Alfranseder die Ausbeutung der Rohstoffe, die noch dazu sehr umweltbelastend durchgeführt wird. Der heilige See der Inkas verkommt zur Müllkippe sagte er. Der tiefblaue Titicacasee hoch in den Anden ist ein Touristenmagnet. Doch die Naturidylle trügt, der See wird durch Abwässer und Schwermetalle verseucht.  Der Titicacasee, zwischen schneebedeckten Berggipfeln gelegen, wurde einst von den Inkas verehrt, sein tiefblaues Wasser als Geburtsstätte der Sonne gefeiert. Heute sind die Ufer des größten Sees Südamerikas ( 15,5-mal so groß wie der Bodensee) mit toten Fröschen, weggeworfenen leeren Farbtöpfen und Plastiktüten mit allem möglichen Müll übersät. Weniger sichtbare Gefahren lauern im Wasser selber: Blei und Quecksilber in giftigen Konzentrationen. „Hier würde ich nicht baden wollen“, so Alfranseder. Der Titicacasee See liegt in den südöstlichen Anden auf dem Altiplano in einer Höhe von über 3800 Metern, genau zwischen Peru und Bolivien – und ist damit das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Welt. Die indigenen Einwohner stellten die Handwerkskunst am Titicacasee vor. Aus dem getrockneten Totora-Schilf werden nicht nur Boote und Hütten sondern auch schwimmende Inseln gebaut. Die Kleidung ist sehr farbenfroh und stammt hauptsächlich aus der Alpakawolle. In einer abschließenden Diskussion ergaben sich einige Fragen  und Anmerkungen von den Zuhörern, die entweder eine Peru-Reise planen oder selbst schon einmal dort gewesen sind. Josef Rainer von der KF bedankte sich beim Referenten für die tollen Bilder und den informativen Blick auf Peru.  Alexander Umpiérrez Präsident des uruguayischen Nationalverbandes war mit Gerhard Alfranseder ebenfalls in Peru  auf der Kolpingtagung und verfolgte als Gast auch den Vortrag. Anschließend wurde noch ein Gruppenfoto mit den Kolpingpartnern gemacht, denn aus Partnern wurden Freunde.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Große Pläne bei der Kolpingjugend für 2020 

Passau. Delegierte der Kolpingjugend aus dem ganzen Diözesangebiet beschlossen am Samstag in die Burghauser Jugendherberge die wichtigsten Punkte für das Jahresprogramm 2020. Neben einem Gruppenleiterkurs in den Osterferien und der traditionellen Pfingstfreizeit in den Pfingstferien soll es nächstes Jahr deutlich mehr Angebote für Jugendliche ab 14 und für Junge Erwachsene geben. Die Spanne geht dabei von B wie Berg-Wochenende bis W wie Wasserski-Wochenende und diverse Angebote mehr, wie Diözesanleiter Sebastian Hartl (Heiligkreuz) erläuterte. Der ebenfalls anwesende Gerhard Alfranseder (Kolping-Diözesanvorsitzender) skizzierte in Grundzügen die aktuellen Planungen für einen diözesanen Kolpingtag am letzten Juli-Wochenende in Passauer Haus der Jugend; alle Interessierten der Kolpingjugend können dabei schon am Freitagabend mit eigenen Programmpunkten beginnen.

Zum Ende der Diözesankonferenz stimmte Jugendreferent Klaus Herrndobler für die kürzlich neugegründete Kolpingjugend in Burgkirchen ein "Viel Glück und viel Segen" an, an dem sich alle Anwesenden kräftig beteiligten.

Verfasser: Klaus Herrndobler

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Aus Partnerschaft wurde Freundschaft 

Uruguayischer Kolping-Präsident zu Besuch in Passau

 

Seit 2017 ist der 29-jährige Einzelhandelskaufmann im Kommunikationsbereich, Alexander Umpiérrez, ehrenamtlicher Präsident des Kolpingwerkes in Uruguay. Anlässlich einer Tagung von Kolping International in Köln, bei der Delegierte aus 60 Nationen vertreten waren, nahm Alexander Umpiérrez die Gelegenheit wahr, dem Bistum Passau erstmals einen Besuch abzustatten. Gemeinsam mit Diözesanvorsitzendem Gerhard Alfranseder und den Vertretern der Kolpingjugend Manuel Sprüderer (Marktl) und Viktoria Asen (Vilshofen), die gleichzeitig auch als Dolmetscher fungieren, standen in Passau Gespräche und ein kleines Kulturprogramm an.

 

Zusammen mit der Referentin für Mission und Weltkirche im Ordinariat, Christine Krammer, wurde vor allem die wirtschaftliche und soziale Lage in Uruguay erläutert. Uruguay ist als Einwanderungsland entstanden und setzt sich zu fast 90 % aus Nachkommen europäischer Einwanderer zusammen. Uruguay zählt mit rund 3,3 Mio. Einwohner als zweitkleinster Staat Südamerikas und ist von der Fläche halb so groß wie Deutschland. Seine unmittelbaren Nachbarn sind Brasilien und Argentinien. Wirtschaftlich und sozial gehört Uruguay zu den Vorzeigestaaten in Lateinamerika. Allerdings ist Uruguay als kleines Land aufgrund bestehender Wirtschaftsbeziehungen bei Rezessionen in den Nachbarländern sehr anfällig. Gerade die Wirtschaftskrise in Argentinien mit derzeit 40 % Inflation kann sich auch auf die Wirtschaftssituation in Uruguay auswirken. Ebenso kämpft Uruguay mit Flüchtlingsbewegungen aus den angrenzenden Ländern. Rund 40 % der Einwohner wohnen in der Hauptstadt Montevideo und trotzdem stützt sich die uruguayische Wirtschaft maßgeblich auf die Agrarwirtschaft.

 

Bei einem Gespräch mit Vertretern des Diözesanvorstandes und der Kolpingsfamilie Passau wurde vor allem die Situation der Kolping-Arbeit erörtert. In Uruguay bestehen 28 Kolpingsfamilien vor allem in den ländlichen Regionen mit 1.000 aktiven Mitgliedern, die verschiedene Projekte durchführen, um insbesondere auch die Landflucht zu stoppen. Es geht nach Aussage von Präsident Umpiérrez vor allem darum, Strukturen in den ländlichen Regionen aufzubauen, um den Menschen eine dauerhafte Existenz zu sichern. Dazu gehören soziale Treffpunkte und Möglichkeiten der Bildung und Ausbildung, damit der Lebensunterhalt gesichert werden kann.

 

Präsident Umpiérrez dankte den Kolpingsfamilien im Bistum Passau für ihre langjährige Partnerschaft und vor allem für die reichhaltige finanzielle Unterstützung. Er betonte, aus der Partnerschaft sei in den vielen Jahren eine echte Freundschaft geworden und neben den offiziellen Kanälen gibt es viele persönliche Kontakte, gerade im Bereich der Kolpingjugend, zwischen Passau und Uruguay. Dies unterstrich auch Diözesanvorsitzender Alfranseder, der anmerkte, dass aus den sieben Jugendbegegnungen seit 2005 nicht nur Freundschaften, sondern auch schon Ehen hervorgingen. Gleichfalls ergänzt der Diözesanvorsitzende, dass auch wir bei Begegnungen in Uruguay viel lernen und mitnehmen und dabei spüren, dass Kolping International eine große Weltfamilie ist.

 

Im Rahmen seines Aufenthalts in Passau besuchte der uruguayische Präsident natürlich auch den Passauer Stephansdom, das Domschatzmuseum und lernte bei einer Dreiflüssefahrt die vielfältigen Sehenswürdigkeiten der Stadt Passau kennen. Weitere Aufenthalte sind in Regen, Osterhofen und zum Abschluss in München vorgesehen.

Verfasser: HB

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Präsident in Passau eingetroffen 

Der Präsident des Kolpingwerkes Uruguay, Alexander Umpiérrez, ist zusammen mit Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfranseder nach der Teilnahme an einer internationalen Tagung in Köln in der Dreiflüssestadt Passau eingetroffen.

 

Begleitet von Vertretern der Kolpingjugend, Manuel Sprüderer und Viktoria Asen, die beide auch als Dolmetscher fungieren, konnte Alexander Umpiérrez einen ersten Einblick von der Arbeit des Kolpingwerkes im Bistum Passau gewinnen. Ein sehr anregendes Gespräch fand mit der Referentin Mission und Weltkirche, Christine Krammer, im Adolph-Kolping-Saal in Passau statt. Die Missionsreferentin gewann einen umfassenden Eindruck was Kolping in dem Land Uruguay leistet und gleichzeitig tauschten sich beide über die teilweise besorgniserregende wirtschaftliche Entwicklung in Lateinamerika aus. Anschließend konnte der Gast aus Uruguay den Passauer Stephansdom bewundern und gewann bei einer Dreiflüsserundfahrt einen Eindruck von den Sehenswürdigkeiten der Stadt Passau. Am Abend steht noch ein Gespräch mit dem Diözesanvorstand und der AG Eine Welt, sowie Vertretern der Kolpingsfamilie Passau an.

Verfasser: HB

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Partnerschaft mit Kolping Uruguay stärken 

Antrittsbesuch des neuen uruguayischen Präsidenten

 

Seit 34 Jahren unterhält das Kolpingwerk im Bistum Passau eine Partnerschaft mit dem damals neu gegründeten Kolpingwerk in Uruguay. Seither wurden viele Entwicklungshilfeprojekte in dem Land gefördert. Eines der größten Projekte war der Bau eines Ausbildungshotels in Montevideo. Rund 600.000 € haben Kolpingsfamilien in diesen Jahren für Projekte in Uruguay aufgewendet. Eine große Bereicherung hat die Partnerschaft mit Uruguay durch sieben internationale Jugendbegegnungen erfahren. Begonnen hatte dieses Programm 2005 als erstmals 12 Jugendliche aus Uruguay anlässlich des Weltjugendtages in das Bistum Passau kamen.

 

Seit letztem Jahr ist Alexander Umpiérrez Präsident des uruguayischen Nationalverbandes. In dieser Eigenschaft nimmt er an der Tagung des Generalrates von Kolping International in Köln teil und wird anschließend dem Bistum Passau einen dreitägigen Besuch abstatten. Begleitet von Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfranseder wird er sich am 14. Oktober in Passau einfinden, um dort die Entwicklungen der gemeinsamen Partnerschaftsarbeit abzusprechen. Dabei wird er auch die Dreiflüssestadt kennenlernen und sich mit der Referentin für Weltkirche im Ordinariat, Christine Krammer, treffen. Am Abend ist dann ein Gespräch mit dem Diözesanvorstand und Vertretern der Arbeitsgruppe Eine Welt vorgesehen.

 

Am nächsten Tag stehen Begegnungen in Regen und Osterhofen auf dem Programm. Zunächst wird sich der Gast im Berufsbildungszentrum der Kolpingsfamilie Regen wertvolle Anregungen für die berufliche Ausbildung von Vorsitzendem Karl-Heinz Barth und Einrichtungsleiter Gerald Mayr geben lassen. Am Nachmittag zeigt ihm stv. Vorsitzender Otto Gabauer die Schönheit des bayerischen Waldes zeigen. Anlässlich eines Vortrages im Kolpinghaus Osterhofen über die Entwicklungsarbeit in Peru wird der uruguayische Kolping-Präsident mit Mitgliedern der Kolpingsfamilie Osterhofen ins Gespräch kommen.

 

Am Mittwoch fliegt Alexander Umpiérrez dann wieder nach Montevideo zurück.

Verfasser: HB

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Kolping Weinfest 

„Wie ein vorgezogenes Erntedankfest“

Vereinsinternes Weinfest der Kolpingsfamilie gut besucht

Über guten Besuch, von der Kolpingjugend bis zu den Senioren, konnte sich 2. Vorsitzender Günter Gsödl bei seiner Begrüßung beim vereinsinternen Weinfest der Kolpingsfamilie freuen.

Mit Blick auf das tolle Buffet, das entstanden war, weil jeder von zu Hause eine Köstlichkeit mitgebracht hatte, meinte Gsödl:  „Unser Weinfest ist wie ein vorgezogenes Erntedankfest. Die verschiedenen Speisen am Buffet sind ein Zeichen der Vielfalt der Gaben, mit denen uns Gott beschenkt.“

Sein besonderer Dank ging an die Kolpingmitglieder Brigitte und Franziska Freihuber sowie Renate Koppenwallner, die mit herrlicher Tischdeko für ein herbstliches Ambiente gesorgt hatten, sowie Reinhard Koppenwallner, der sich um die Weinauswahl gekümmert hatte. Sodann hieß es  „das Buffet ist eröffnet“ und dieser Aufforderung kam natürlich jeder gerne nach.

Nach dem Abendgottesdienst in Kammern stattete auch Pfarrer August Lindmeier der Kolpingsfamilie einen Besuch ab; quasi als Vertretung von Kolpingpräses Pater Nelson, der leider aus terminlichen Gründen nicht dabei sein konnte.  Gemeinsam genossen alle die familiäre Atmosphäre und verbrachten so einige weinselige Stunden.

Verfasser: Wenninger

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Arbeitnehmervertreter im Handwerk bereiten sich auf neue Amtsperiode vor 

Zu ihrer diesjährigen Arbeitnehmertagung trafen sich die Gesellenvertreter mit ihren Stellvertretern in Bad Gögging. Erstmals fand die Tagung unter der Leitung des neuen „Vizepräsidentenpaares“ Kathrin Zellner (Kolping) und Christian Läpple (DGB) statt. Eingangs hatte der Präsident der Handwerkskammer, Dr. Georg Haber, die Arbeitnehmervertreter im Handwerk für ihre verlässliche und kompetente Mitarbeit gewürdigt. Da auch viele neue Mitglieder den Organen der Handwerkskammer in der neuen Amtsperiode angehören, stellte Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger die Arbeit der Kammer und ihre Organe vor.

 

Im Mittelpunkt der Beratungen stand das Thema „Gesundheitsmanagement“. Drei Referentinnen der Krankenkasse „IKK classic“, die vornehmlich im Handwerksbereich tätig ist, erläuterten anschaulich, was im betrieblichen Gesundheitsmanagement zu beachten und zu verbessern ist. Dazu wurden auch praktische Übungen durchgeführt. Offiziell aus dem Kreis der Arbeitnehmervertreter wurden die ausgeschiedenen Mitglieder der letzten Amtsperiode verabschiedet. Insbesondere galt der Dank dem neuen Ehren-Vizepräsidenten, Konrad Treitinger, der über 20 Jahre als Vizepräsident wirkte und wie Kathrin Zellner in ihrer Laudatio betonte, hervorragend die Arbeitnehmerinteressen in den Organen der Handwerkskammer vertreten hat. Damit er weiter frisch und munter bleibt erhielt er aus dem Kollegenkreis einen Zuschuss zur Anschaffung eines neuen E-Mountainbikes.

 

Ein besonderes Dankeschön ging an den Hauptabteilungsleiter der Kammer, Andreas Keller, der wie Vizepräsidentin Zellner betonte, die Tagung mustergültig vorbereitet und organisiert hatte. Auch DGB-Chef Christian Dietl (Regensburg) und Kolping-Geschäftsführer Harald Binder, die beide für die Handwerksarbeit in den Verbänden verantwortlich sind, zeigten sich sehr erfreut über das große Engagement der Gesellenvertreter.

Verfasser: HB

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Kaffee- und Kuchenverkauf beim Verkaufsoffenen Sonntag beim Autohaus Vollmann 

Die Qual der Wahl

Große Auswahl an Kuchen und Torten beim „Kolping-Cafe“

Wie bereits auch in den letzten Jahren, hatte die Kolpingsfamilie am vergangenen verkaufsoffenen Sonntag  wieder ihr „Kolping-Cafe“ im Hof des Autohauses Vollmann aufgebaut.

Die Kolpingmitglieder hatten fleißig gebacken und so hatte bei einer Auswahl von über 30 Kuchen und Torten manch einer die Qual der Wahl. Dass die süßen Köstlichkeiten bestens ankamen, zeigte sich an dem Besucherandrang, der besonders zur Kaffeezeit am Stand herrschte.

Ob zum sofortigen Verzehr mit einer Tasse Kaffee dazu, oder zum Mitnachhausenehmen - die Leckereien fanden reißend Absatz und so musste das Standteam zum großen Bedauern bereits früh verkünden „leider ausverkauft“.

„Das tolle Wetter und die vielen Attraktionen, die Landau an diesem Sonntag zu bieten hatte, haben sicher dazu beigetragen, dass viele Leute unterwegs waren und daher auch bei uns bereits früh das letzte Stück Torte verkauft war“, so der Vorsitzende der Kolpingsfamilie.

Verfasser: Wenninger

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Kolpingsfamilie Burgkirchen/Alz erkundet Wallfahrtsstadt 

Fünfzehn gut gelaunte Mitglieder der Kolpingfamilie Burgkirchen/Alz machten sich am 20. September unter der Leitung ihres Vorsitzenden Erich Birke auf den Weg zum nachbarschaftlichen Besuch der Kolpingfamilie nach Altötting, um die Wallfahrtsstadt bei einer Stadtführung zu erkunden. Highlight der Führung war neben den vielen Sehenswürdigkeiten der Wallfahrtsstadt für die Kolpingfamilie aus dem Nachbarort der Hinweis auf den seligen Adolph Kolping (1813-1865), der einst im Kloster St. Konrad übernachtet und in der gleichen Epoche wie der Stadtheilige Bruder Konrad (1818-1894) gelebt hatte. Dazu passend zeigte Helmut Prokscha die Votivtafel direkt neben dem Haupteingang der Gnadenkapelle, die anlässlich der großen Kolping-Landeswallfahrt 2014 mit dem Porträt Adolph Kolpings angefertigt wurde. Erich Birke bedankte sich am Ende der Stadtführung in seinem Statement mit einer Zusage: “Es war ein geschichtsträchtiger Nachmittag. Trotz der Nähe zu Altötting waren uns längst nicht alle Details der Geschichte Altöttings und der Wallfahrt bekannt. Zum 100-jährigen Jubiläum der Kolpingfamilie Altötting am 8. Dezember wird die Kolpingfamilie Burgkirchen/Alz mit einer Fahnenabordnung vertreten sein“.

Verfasser: HP

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Tagesausflug nach Eichstätt 

Stadtführung und Greifvogelflugshow

Kolpingsfamilie unternahm Ausflug nach Eichstätt und Riedenburg

 

Nach längerer Pause stand im Programm der Kolpingsfamilie dieses Mal wieder ein Vereinsausflug. Bei noch etwas kühlen morgendlichen Temperaturen steuerte die generationenübergreifende Gruppe als Erstes die Universitätsstadt Eichstätt an.

 Aufgeteilt auf zwei Gruppen machten sich die Ausflügler mit jeweils einer Stadtführerin zu Fuß auf um die historische Altstadt zu erkunden. Besonders imponierend waren dabei die barocken Häuser am Marktplatz, aber auch zwei noch aus dem Mittelalter stammende Fachwerkhäuser, welche sämtliche Kriegswirren überdauerten und original renoviert von dieser Zeit zeugen, beeindruckten die Landauer.

Um 740, so erfuhrendie Ausflügler, begann die eigentliche Entwicklung der Stadt. Bonifatius errichtete an dieser Stelle ein Kloster und setzte den Angelsachsen Willibald zum ersten Bischof ein.  Ein Bild von diesem späteren Heiligen, konnten sich die Landauer im Dom machen. Die monumentale Sitzfigur erinnert  an diesen ersten Bischof, dessen Gebeine an der Rückseite der Figur in einer Marmorurne in einem Barockaltar ruhen.  Ein weiteres Kunstwerk gab es im Dom zu bestaunen, der sog. Pappenheimer Altar, welcher aus Dankbarkeit für seine glückliche Rückkehr von einer Pilgerfahrt von Marschall von Pappenheim gestiftet wurde. Die kunstvollen Reliefs in dem über 10 Meter hohen, aus Kalkstein bestehenden Altarbild zeigen u.a. den gekreuzigten Heiland zwischen den Schächern und darunter Menschenmassen.

Die beiden Stadtführerinnen verstanden es bestens ihren Gästen die Stadtgeschichte in kurzweiliger Art näher zu bringen, so dass die 1,5 Stunden im Nu vergingen. Im Anschluss war noch Gelegenheit  für eigene Unternehmungen, bevor man sich auf den Weg nach Riedenburg machte.

Hier hatte man als Ziel die Rosenburg ausgewählt, auf der sich der Falkenhof befindet. Die dort stattfindene Flugvorführung begeisterte Jung und Alt.  Nicht nur die phänomenalen Flugkünste der Greifvögel fesselten die Ausflügler, sondern auch  die interessanten Informationen über die Falknerei und die charakteristischen Merkmale und Fähigkeiten der verschiedenen Greifvolgelarten beeindruckten.  Bei strahlendem Sonnenschein genoss man die Zeit in der malerischen Kulisse der Burganlage, bevor man den Tag beim gemeinsamen Abendessen in der Fasslwirtschaft ausklingen ließ.

Verfasser: Wenninger

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Senioren-Treffen in Burgkirchen 

Die Senioren der Kolpingsfamilie Burgkirchen trafen sich bei 32° im Schatten zu einem gemeinsamen Austausch in der Ranch der Burgkirchner Kleingärtner.

Besonders erfreut war man über die Teilnahme des ehemaligen Präses, Pfarrer i. R. Josef Mühlbauer, über den ehemaligen Vorsitzenden Beppo Obermayer bis zum ehemaligen Ortsheimatpfleger Rudi Zeiler. Man saß bei einer gemütlichen Brotzeit etliche Stunden zusammen und konnte Erinnerungen über vergangene Zeiten austauschen und sich über Gott und die Welt unterhalten.

Diözesanvorstandsmitglied Rudi Krause berichtete auch über die Arbeit des Diözesanverbandes und lud zur nächsten Wanderung der Kolpingsfamilie am 05. Oktober von Burghausen nach Tiefenau ein.

Verfasser: Rudi Krause

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Kinderwaren Basar der Kolpingsfamilie im Herbst 

Schnäppchenjäger kamen auch beim Jubiläumsbasar auf ihre Kosten

 

Kolpingsfamilie verkaufte zum 50. Mal Gebrauchtes rund ums Kind

 

 

Landau. (leo) Zum 50. Mal veranstaltete die Kolpingsfamilie am vergangenen Samstag in der Stadthalle ihren Kinderwarenbasar und erreichte mit ihrem Angebot wieder viele Schnäppchenjäger, die sich über einen günstigen Einkauf freuten. Bevor um 9 Uhr die Tore geöffnet wurden, bildete sich bereits eine Schlange kaufwilliger Eltern und Großeltern vor der Stadthalle, um sich einkaufstechnisch für die kommende Herbst-/Wintersaison zu rüsten.

 

Maria Wenninger, seit nunmehr zwei Jahrzehnten Hauptorganisatorin des Kinderwarenbasars und Helferin von Anbeginn des Basargeschehens vor 25 Jahren, freute sich über die ungebrochene Nachfrage nach Gebrauchtem rund ums Kind. Vor allem machte sie klar, dass die Veranstaltung erst durch die vielen Helfer möglich sei. „Es scheint, dass in Zeiten der gelebten Nachhaltigkeit der Second-Hand-Kauf voll im Trend liegt, und dass dabei der Geldbeutel gerade von Familien - wo ohnehin viele Ausgaben anstehen - geschont wird, macht den Einkauf doppelt lohnenswert. Und wir als gemeinnütziger Verein sind freudig erstaunt, dass wir neben den vielen Online-Plattformen für Gebrauchtes nach 25 Jahren, wo es anfänglich ja noch keinen „Kleiderkreisel.de“ und dergleichen gab, immer noch unseren festen Platz haben. Das ist für uns Ansporn weiterzumachen, auch zukünftig unsere sozialen Anliegen mit den Basar-Einnahmen zu unterstützen, unseren Käufern und Anbietern eine reale Plattform für ihren Second-Hand-Handel zu bieten und nicht zuletzt unseren Beitrag für die Umwelt zu leisten.“

 

Angefangen von Erstlings-Ausstattung, Spielwaren, Kinderbüchern, Schuhen, Kleidung bis hin zu Hochstühlen, Buggys und Autositzen wurde nach dem Second-Hand-Prinzip vieles zum günstigen Preis angeboten. Die 10.000 Artikel umfassende Angebotspalette ließ sicherlich keine Wünsche offen. Halbjährlich und somit saisonberücksichtigt bereitet die Kolpingsfamilie den Weg zum günstigen Einkauf gebrauchter, gut erhaltener Waren für Kinder.

Verfasser: Wenninger

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Grandiose Bergtour vom Sanften zum Wilden Kaiser und Kolpingzitate im Rucksack 

Wanderung „Von Hütte zu Hütte“ war sehr anspruchsvoll

Osterhofen (kök)  Das Kolping-Bildungswerk Passau veranstaltete vom 5.bis 7. August eine Dreitagestour im Naturschutzgebiet „Kaisergebirge“ in Österreich. Kurt Köhlnberger (Osterhofen), als ehrenamtlicher Bildungsreferent im Kolpingwerk Diözesanverband Passau, führte 27 Teilnehmer aus Garham, Kirchberg im Wald, Wegscheid, Landau/Isar, Regen, Neuötting, Deggendorf, Marktl/Inn, Arnstorf, Bozen und Osterhofen auf die „Naunspitze“, auf die „Pyramidenspitze“ und auf das „Stripsenjoch“. Höhepunkte waren neben der gemeinsamen Wanderung in der herrlichen Landschaft in Österreich die Hüttenabende, die Beobachtung von Gämsen und der Abstieg zur Griesneralm wo am Wegesrand verschiedene künstlerische Holzdarstellungen zu bewundern waren. An ausgesuchten markanten Punkten nahm der „Leiter“ Kurt Köhlnberger nachdenkliche, lustige und interessante Lebensgeschichten und Kolpingzitate unter die Lupe. Eine zweite Gruppe wurde von Peter Weigl (ebenfalls) Osterhofen betreut.

Treffpunkt und Ausgangspunkt der Wanderung war die Ortschaft Ebbs in Tirol. Kurt Köhlnberger hatte zur Begrüßung einen lustigen Text über das Wort „Ebbs“ mitgebracht. Zur Einführung erläuterte er das Konzept der Wanderung, die im Sinne Adolph Kolpings mit Texten zu „Lebensernst und Lebensfreude“ gestaltet wurden. Das Kolpingzeichen hat mit den Farben Schwarz und orange genau diese Bedeutung. Außerdem so Köhlnberger, sei es eine gute Gelegenheit Kolpingtexte und Zitate in den Pausen näher zu betrachten. Ähnlich wie bei der Aktion „Mit der Bibel im Rucksack“ ist dies eine Art des christlichen Pilgerns welches aktuell hohen Zuspruch erfährt. Köhlnberger erinnert sich an die erste Tour vor vielen Jahren mit anfänglich fünf Teilnehmern. Von Jahr zu Jahr steigerte sich die Akzeptanz und Teilnehmerzahl, so dass in diesem Jahr erstmals zwei Gruppen gebildet wurden. Die etwas schnellere (sportlichere) Gruppe leitete dabei Peter Weigl. Der Aufstieg zur Vorderkaiserfeldenhütte führte über den Musikantensteig. Es war ein sehr anstrengender Aufstieg bei schwülwarmen Temperaturen. Nach einer kleinen Kaffeepause ging es dann ohne Rucksack zur Nauspitze, wo der Ausblick auf das Inntal hervorragend war. Hier ging es bei den Texten um das Thema „Gipfelkreuz“ mit der Legende von der „Kreuzschau“. Nach jedem ernsten Text folgten ein Zitat Kolpings und danach ein kurzer Witz. Der Abend auf der Sonnenterasse der Hütte war einmalig schön und so konnte der Sonnenuntergang im Gebirge beobachtet werden. Am nächsten Tag ging es auf die Pyramidenspitze (1.998 m). Anfangs regnete es leicht und später kam auch starker Wind hinzu. Gegen Mittag aber scheinte wieder die Sonne und das Wetter blieb bis zum Schluss sehr schön. Der Weg zur Stripsenjochhütte vom sanften zum Wilden Kaiser war eine ganze Tagestour (über 10 Stunden!), die nicht gefährlich war, aber enorm viel Kondition und Konzentration verlangte. Über rutschige Baumwurzeln, Steine und Geröll wurde gewandert. Es ging an schroffen Felswänden vorbei und durch viele Latschen hindurch. Die herrliche Landschaft bot ein imposantes Naturparadies. Immer wieder konnten Gämsen beobachtet werden. Im Stundentakt gab es eine Trinkpause und kurze Texte zu den Themen „„Ich habe mich verlaufen“ – Der Unterschied zwischen Labyrinth/Irrgarten sowie „Einblicke in das Leben von Adolph Kolping“. Kurzgeschichten wie „Der Wandermöch“, „Verwurzelt sein“ und das Kolpingzitat: „Die Wurzel der Menschheit ist die Familie“ und „Die drei Söhne“ rundeten die Stationen am Vormittag ab. Weiter ging es an der Wassertankstelle „Hochalm“ mit dem Text: „Wasser ist Leben“. Im Stripsenjochhaus gab es eine deftige Knödelsuppe. Nach dem Bergsteigerfrühstück mit Speck und Rührei ging es am nächsten Morgen auf das Spripsjoch, auf dessen höchsten Punkt ein Holzpavilion aufgebaut ist. Bei der tollen Rundumsicht zeigten Bilder und Beschriftungen die jeweiligen Gipfelnamen und Talstationen an. Die erste Pause am Abstieg war bei einem kleinen Steinbruch, wo man sich die „Bergpredigt“ gut vorstellen könnte. Peter Weigl las hier die Texte: „Das weiße Band am Apfelbaum“ (eine Versöhnungsgeschichte) und das Zitat Kolpings: „ Wo der Zweifel anfängt, hört die Liebe auf“. Die zweite und letzte Rast des Tages war an der Kapelle der Bergtoten im Kaisergebirge. Das Thema lautete: „Zum Tode eines Freundes“ – „Ruhe – Stille“. In einer Geschichte ging es um ein kleines Mädchen, das einem Nachbarn beim „weinen geholfen hat“. Auf der Griesneralm gab es „GEHdanken über das Brot: „Altes Brot ist nicht hart, kein Brot das ist hart!“. Auf einem Forstweg ging es noch eine gute Stunde ins Tal hinunter zum Parkplatz. Bei der Verabschiedung waren sich alle einig: „Die Wanderung war sehr, sehr anstrengend, aber unglaublich schön“. Die Dreitagestour mit den Texten hat den Teilnehmern sehr gut gefallen und auch nächstes Jahr wird es wieder eine Dreitagestour „Von Hütte zu Hütte“ geben, voraussichtlich in den Schladminger Tauern, so Köhlnberger, der Organisator. Dann soll es für alle wieder eine gemütlichere Tour geben mit sehr einfachen urigen Hütten, wilden Gebirgsbächen und einigen Wasserfällen am Wegesrand.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Predigt am Predigtstuhl mit Brillen, einem Fernglas und einer Indianerfigur 

Bergmesse der Kolpingsfamilie war sehr beeindruckend – Der Berg ist der beste Optiker

Osterhofen (kök)  Die Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen begann vor 15 Jahren mit der Feier von Berggottesdiensten und gestaltet seitdem unter freiem Himmel zur Ehre Gottes  und zum Gedanken an Adolph Kolping die jeweiligen Texte. Das Thema der diesjährigen Feier lautete: „Damit die Seele nachkommen kann“. So begrüßte Kolpingpräses und Stadtpfarrer Christian Altmannsperger alle Mitgereisten KF-Mitglieder und Gäste aus nah und fern auf dem Predigtstuhl bei Bad Reichenhall in 1.614 Meter Höhe . Nachmittags wurde das Stadtfest in Tittmoning besucht. Dort wurde die Saftbar ausprobiert und der Flammkuchen der KF Tittmoning verspeist.

48 Personen machten sich von Osterhofen mit einem Reisebus am Samstagmorgen auf den Weg zur Predigtstuhlbahn.  Wenn die Türen der Gondel zumachten und das Signal zur Abfahrt erklang, wurden die Gondelfahrer für neun Minuten in eine andere Zeit versetzt. Ein traumhafter Ausblick war gegeben. Sie ist die älteste im Original erhaltene, ganzjährig verkehrende Großkabinenseilbahn der Welt (seit 1928). Nach dieser Nostalgiefahrt ging es zu Fuß zum Gipfelkreuz wo der Gottesdienst bei idealen Temperaturen stattfand. In der Predigt sagte der Osterhofener Stadtpfarrer: „Die Geschwindigkeit unseres Lebens ist oft um Vieles höher als die Geschwindigkeit der Seele und des Herzens. Ich glaube, der Berg ist ein Ort, wo wir die Langsamkeit wieder entdecken dürfen: die Geschwindigkeit der Seele, die Geschwindigkeit des Vertrauens. Mit Seele meine ich auch Dinge wie Liebe und Vertrauen. Diese Erfahrungen können wir nicht im Schnellzugtempo machen, sie brauchen Zeit – Zeit für Gespräche, Zeit für Begegnung, Zeit für Stille. Der Berg ist ein Ort, wo die Seele nachkommen kann“. Dann zeigte Altmannsperger eine kleine Indianerfigur, denn die Naturvölker hätten diesen Gedanken im Ursprung  verinnerlicht. „Zweitens ist der Berg ein Ort, wo sich Himmel und Erde berühren. Viele fragen heute provokant: Wo ist denn eigentlich Gott? Dabei hilft uns auch ein Fernglas nicht weiter, um Gott zu finden. Wo ist Gott, wenn ich an die Opfer von Gewalt und Terror denke. Wo ist Gott, wenn ich an Naturkatastrophen denke, wenn ich an meinen Freund denke, der Krebs hat?“, sagte der Kolpingpräses. Und weiter meinte er: „Gott ist nicht da draußen – und er zeigte gegen den Himmel – sondern Gott ist mitten drin. Das ist das Entscheidende, was wir Menschen begreifen müssen: Gott ist nicht irgendwo weit weg, sondern er ist mitten drin. Er ist mitten drin, wenn Menschen traurig sind und mit dem Tod konfrontiert werden. Er ist mitten drin dort, wo Menschen gemeinsam die Zukunft gestalten wollen und ein Fest der Liebe feiern. Er ist mitten drin, wo Jugendliche nach ihrem Glauben suchen. Er ist mitten drin, wo Leben entsteht und wächst. Das Entscheidende ist, dass wir in jedem Augenblick unseres Lebens die vielen Gesichter Gottes sehen lernen, dass wir die Spuren Gottes entdecken lernen“. Der dritte Gedanke war der Blick vom Berg nach unten, der uns wieder eine neue Ansicht der Dinge geben kann. So zeigte der Geistliche zwei Brillen und meinte dazu: „Der Berg ist der beste Optiker und ein Wechsel der Brille ist manchmal sehr wertvoll“. Der Berg ist also ein Ort, der den Blick auf das Leben verändert und jedem einen neuen Blick schenkt. Mit dem Wunsch, dass es gelingen möge mehr Langsamkeit zu wagen, Gott überall zu spüren und den Blickwinkel manchmal zu verändern wurde in die Fürbitten eingeleitet. Dazu hatten die KF-Mitglieder symbolisch einige Gegenstände mitgebracht: Eine Wanderkarte, damit wir auf der Lebensreise die Orientierung nicht verlieren, einen Krückstock damit wir auch in schwierigen Zeiten festen Halt bekommen, ein Sicherungsseil damit wir keine Angst verspüren, einen schweren Stein der uns aufmerksam macht weiterzumachen auch wenn die Hindernisse groß sind und schließlich noch ein Erste-Hilfe-Päckchen als Zeichen dass viele Menschen der Hilfe bedürfen und unsere soziale Verantwortung über den eigenen persönlichen Kreis ausstrahlen sollte. Nach dem wunderbaren Gottesdienst wurde bei einer Almhütte das Mittagessen eingenommen bevor die Heimfahrt angetreten wurde. Auf dem Rückweg gab es allerhand zu sehen beim Stadtfest in Tittmoning wo eine Kaffeepause eingelegt wurde. Ein Resümee des Tages lautete: „Die Fahrt war gut geplant, das Wetter hervorragend, der Gottesdienst Super und nächstes Jahr sind wir wieder dabei wenn es heißt: Einladung zur Bergmesse bei der KF Osterhofen“.  

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Arbeitnehmer gut im Handwerk vernetzt 

Kolpingwerk Passau in der neuen Vollversammlung wieder vertreten

 

Die Vollversammlung der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz hat sich für die neue fünfjährige Amtsperiode neu konstituiert. Insgesamt 48 Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter aus dem Handwerk gehören dem obersten beschlussfassenden Gremium der Handwerkskammer in Ostbayern an. Ein Drittel davon sind gemäß Gesetz Arbeitnehmervertreter. Traditionell arbeiten hier das aus dem Gesellenverein hervorgegangene Kolpingwerk und der DGB, wie der für Kolping verantwortliche Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder (Passau) betont, zusammen. Auch für die neue Wahlperiode hatten Kolping und DGB wieder eine gemeinsame Liste für die 16 Vertreter und ebenso viele Stellvertreter eingereicht.

 

Zusammen mit DGB-Regionsgeschäftsführer Helmut Dietl (Regensburg), der für den DGB die Federführung innehat, betonen beide Arbeitnehmerorganisationen die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit in den Organen der Handwerkskammer zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer „Das Handwerk ist eine wichtige Wirtschaftskraft für unsere ostbayerische Heimat“ betont die wiedergewählte Vizepräsidentin Kathrin Zellner aus Röhrnbach (Lkr. Freyung-Grafenau). Die Friseurmeisterin gehört dem sechsköpfigen Präsidium der Kammer an, das zusammen mit der Hauptgeschäftsführung die Geschicke der Kammer leitet und damit 38.000 Handwerksbetriebe in der Region vertritt. Gemeinsam mit dem neugewählten Arbeitnehmervizepräsident Christian Läpple vom DGB wird sich Kathrin Zellner mit ihren Kollegen mit ganzer Kraft für die Belange des Handwerks einsetzen. Ein besonderes Anliegen ist der engagierten Kolpinger eine Gleichwertigkeit von beruflicher Ausbildung und akademischer Bildung sowie eine Weiterentwicklung des Prüfungs- und Ausbildungssystems.

 

Neben Vizepräsidentin Zellner sind aus dem Bistum Passau auf Kolpingseite noch Schreiner Gotthard Ambros aus Hengersberg, der auch in den zwölfköpfigen Kammervorstand gewählt wurde und Kaminkehrer Stefan Treitlinger (Jandelsbrunn), der zusätzlich dem Berufsbildungsausschuss der Kammer angehört, vertreten.

 

In einem anschließenden Festakt in Anwesenheit von Hans-Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) wurden verschiedene Ehrungen ausgesprochen. Vom ZDH-Präsidenten erhielt der wiedergewählte Präsident der Handwerkskammer, Dr. Georg Haber, das Handwerkszeichen in Gold. Ebenso wurden die ausscheidenden Vizepräsidenten zu Ehren-Vizepräsidenten ernannt. Damit dürfen sich die beiden Arbeitnehmervertreter Konrad Treitinger (DGB) und Franz Greipl (Kolping) künftig mit dem Titel „Ehren-Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz“ schmücken. Ebenso wurde Vizepräsidentin Kathrin Zellner für ihre 15-jährige Tätigkeit in der Vollversammlung, davon 10 Jahre Vorstand und 2 Jahre Vizepräsidentin, mit der silbernen Verdienstmedaille der Handwerkskammer ausgezeichnet. Vorstandsmitglied Gotthard Ambros erhielt für 20 Jahre Vollversammlung und 1 Jahr Vorstand die Auszeichnung „kleiner goldener Passauer Wolf“.

Verfasser: HB

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Kolpingsfamilie Osterhofen sammelte bisher über 400 gebrauchte Handys 

Gezieltes Recycling und dabei noch Gutes tun – Sammlung geht weiter

Osterhofen (kök) Der Zuspruch war überwältigend was auch an einem neuen Umweltbewusstsein liegen könnte. Seit ca. 10 Monaten sammelte die Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen gebrauchte Handys, um diese der Verwertung von wertvollen Rohstoffen zuzuführen. Es ist dies ein wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Natur- sowie Klimaschutz, so Franz Stern, der Initiator der Sammlung in Osterhofen. Die KF bedankt sich bei allen Spendern und bei den Geschäften bzw. bei der Stadt und der Mittelschule, dass sie diese Aktion mit der Erlaubnis zur Aufstellung von Sammelboxen unterstützt haben. Das Vorhaben war zunächst auf ein Jahr begrenzt und wurde mittlerweile auch vom Deutschen Kolpingwerk und Missio verlängert. Im Kolpinghaus stehen also weitere Behältnisse zur Verfügung, wenn noch weitere Handyspender ihr Handy abgeben möchten. Über 400 Handys wurden inzwischen zu missio, die sich um die Verwertung kümmert verschickt.

Als Kooperationspartner unterstützt das Kolpingwerk Deutschland, die Handy-Spendenaktion von missio und erhält einen kleinen Beitrag als finanzielle Unterstützung für Projekte des Kolpingwerkes zurück. Mit wenig Aufwand kann mit Recycling viel Gutes getan werden und außerdem kann jeder einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen leisten. Warum ist das so? Zwar sind vordergründig betrachtet Kriege und Konflikte, Hungersnöte und Menschenrechtsverletzungen, sowie die Folgen des Klimawandels unmittelbare Gründe, dass Menschen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Aber die tatsächlichen Fluchtursachen liegen tiefer und haben durchaus auch etwas mit dem Konsumverhalten der Menschen in den Industrieländern zu tun. Eine Einsparung von Recourcen ist wichtiger denn je. Nahezu jeder in Deutschland besitzt ein Handy, alle nutzen elektronische Geräte, ohne sich Gedanken über die Produktionsbedingungen zu machen. Dabei ist klar, dass die meisten der zur Herstellung dieser Geräte erforderlichen Rohstoffe nicht aus Europa kommen, sondern aus allen Teilen der Welt, insbesondere aus den ärmsten Ländern Afrikas. Neben dem Rohstoff Gold werden zur Herstellung von Handys Kobalt und das wenig bekannte Coltan benötigt. Seit mehr als 20 Jahren tobt im Osten der Demokratischen Republik Kongo, ein erbitterter Krieg zwischen verfeindeten Gruppen, deren Milizen und der Regierung mit tausenden von Toten. Befeuert werden diese Konflikte durch die Erträge aus den Verkäufen von Kobalt, Coltan und Gold, weil sie die Kriegsparteien in die Lage versetzen, sich immer wieder Waffen zu besorgen. Zum Abbau der Bodenschätze werden Menschen oft mit Waffengewalt gezwungen oder die selbstgeschürften Erträge werden geraubt. Die KF will mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit auf diese Missstände hinweisen, damit politische Entscheidungsträger zum Umdenken gelangen, damit sie sich mehr als bisher für kontrollierte Herkunft der Rohstoffe, faire und menschenwürdige Abbaubedingungen, Schutz der Zivilbevölkerung, Beschränkung des Waffenhandels oder auch für Lösungen der schwelenden Konflikte engagieren.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolping-Bildungswerk Bayern feiert 50-jähriges Jubiläum  

Erfolgreiche Bildungsarbeit in den sieben Diözesanverbänden

 

Die Menschen, die 1969 das Kolping-Bildungswerk Bayern unter Anton Jaumann gegründet haben, hätten sich damals nicht vorstellen können, wie groß die Einrichtung einmal werden würde, eröffnete der Vorsitzende des Kolping-Bildungswerks Bayern, Axel Möller, die Feierstunde in München. Rund 70 Gäste aus Verbänden, Parteien und Kolping-Einrichtungen waren Anfang Juli nach München in die Adolf-Kolping-Berufsschule gekommen, um das 50-jährige Bestehen des Kolping-Bildungswerks Bayern zu feiern – darunter auch die Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, Karl Freller und Thomas Gehring. Immerhin wurden im vergangenen Jahr rund 65.000 Menschen an über 90 Standorten Bildungsangebote vermittelt. Damit zählt das Kolping-Bildungswerk Bayern bundesweit zu den größten Kolping-Bildungswerken.

 

Auch deshalb bedankten sich Dr. Andrea Taubenböck, Geschäftsführender Vorstand im Wertebündnis Bayern, und Prälat Dr. Lorenz Wolf, Leiter des Katholischen Büros Bayern, für die geleistete Arbeit. Das Kolping-Bildungswerk und seine Unternehmen seien moderne Dienstleiter im Bildungssektor und damit Wegbegleiter in ein selbständiges Leben, waren sich beide Redner einig.

 

Zu verdanken sei das vor allem auch Dr. Thomas Goppel, lobte Landespräses Monsignore Christoph Huber. In den vergangenen 25 Jahren war Goppel Aufsichtsratsvorsitzender im Kolping-Bildungswerk Bayern und habe dabei den Vorstand immer unterstützt, aber nie beiseite gedrängt, so der Kolping-Landespräses. Für seine Verdienste wurde Thomas Goppel dann auch vom stellvertretendem Bundesvorsitzenden des Kolpingwerkes, Manuel Hörmeyer, und dem Bundessekretär des Kolpingwerkes Ulrich Vollmer das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland verliehen. Zum Nachfolger von Thomas Goppel wählte die Mitgliederversammlung vor der Jubiläumsveranstaltung Thomas Huber. Der 46-jährige Thomas Huber ist Mitglied der Kolpingsfamilie Grafing, führt die Familienkommission der CSU im Bayerischen Landtag und ist dort auch stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie.

 

Was die Arbeit der Kolping-Bildungswerke leisten kann, zeigte die Schulleiterin der Adolf-Kolping-Berufsschule, Andrea Garufo, eindrucksvoll an positiven Schüler-Beispielen: Einer der früheren Schüler ist mittlerweile selbst Lehrer an der Schule, ein anderer Malermeister und erfolgreicher Geschäftsmann. Ein dritter Schüler, der gerade in den Abschlussprüfungen steckt, war wie die anderen ehemaligen Schüler anwesend und lobte, dass es an der Adolf-Kolping-Berufsschule „die besten Lehrer überhaupt“ gebe.

 

Der langjährige Staatsminister und engagierte Christ, Dr. Thomas Goppel zeigte sich sehr gerührt von den vielen Ehrungen und betonte, wie wichtig es für das Kolpingwerk sei die Fähigkeiten eines jeden zu entdecken, herauszuarbeiten und Vielfalt zu fördern. Das Kolping-Bildungswerk im Bistum Passau wurde bei der Feier durch Vorstand Harald Binder und durch Ehren-Vorsitzenden Dr. Klaus Rose vertreten.

Verfasser: Simon Vornberger

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Weitere Partnerschaft mit Malawi besiegelt 

Generalpräses Dillenburg im Bistum Passau

 

Auf Einladung des Diözesanverbandes weilte Generalpräses Msgr. Ottmar Dillenburg zu einem dreitägigen Besuch im Bistum Passau. Ein reichhaltiges Begegnungs- und Gesprächsprogramm erwartete den Generalpräses. Ein Höhepunkt des Programms war das Gespräch mit dem Diözesanvorstand, wo eine weitere Partnerschaft neben Uruguay mit dem zur Zeit in der Gründung befindenden Kolpingwerk in Malawi beschlossen wurde. In Malawi gibt es 21 Kolpingsfamilien mit 900 Mitgliedern und dieses ärmste Land der Welt, wie Dillenburg betonte, ist dringend auf die Hilfe gerade in landwirtschaftlichen Kleinprojekten angewiesen. Mit 20 € für ein Dutzend Hühner könne in Malawi schon viel bewerkstelligt werden, stellte der Generalpräses heraus.

 

Deshalb habe der Diözesanvorstand beschlossen, so Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder, neben der seit 35 Jahren bestehenden Partnerschaft mit Uruguay, eine weitere Partnerschaft mit Malawi einzugehen. Er überreichte dem Generalpräses einen Scheck in Höhe von 20.000 €, der je zur Hälfte für die Abwicklung von Projekten in Uruguay, sowie als Startzuschuss für Malawi gedacht ist.

 

Zuvor wurde der Generalpräses vom Passauer Bischof Dr. Stefan Oster, SBD zu einem Gespräch zusammen mit Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär empfangen, wobei auch über die aktuelle Situation der Kirche gesprochen wurde. Ebenso hieß Landrat Franz Meyer den Gast in seinem Amtszimmer willkommen, bevor der diözesane Kunstreferent Alois Brunner ihm die bauliche Geschichte des Passauer Doms erläuterte.

 

In seinem weiteren Besuchsprogramm wurde er in Freyung von Bürgermeister Dr. Olaf Heinrich, der gleichzeitig auch Präsident des Bezirkstages von Niederbayern ist, zusammen mit Landrat Sebastian Gruber, Handwerkskammer-Vizepräsidentin Kathrin Zellner und Ehren-Diözesanvorsitzenden Dr. Klaus Rose empfangen. Ein nachhaltiges Erlebnis für den Generalpräses war die Besichtigung des Berufsbildungszentrums der Kolpingsfamilie Regen, wo 100 Jugendliche in 7 Ausbildungsbereichen qualifiziert werden. Stellv. Diözesanvorsitzender Karl-Heinz Barth, Einrichtungsleiter Gerald Mayr, sowie 1. Bürgermeisterin Ilse Oswald und Präses Prälat Ludwig Limbrunner zeigten dem Kolping-Repräsentanten die seit über 60 Jahren bestehende Einrichtung und bei einem festlichen Mittagessen konnte sich Msgr. Dillenburg von der großen Leistungsfähigkeit der Auszubildenden im Küchenbereich überzeugen.

 

Zu einer weiteren Begegnung kam es in Marktl mit der zweitgrößten Kolpingsfamilie im Bistum, wo Vorsitzender Manuel Sprüderer das generationsumgreifende Programm vorstellte und insbesondere auf die zahlreichen Initiativen für die Eine Welt und für die Partnerschaft in Uruguay hinwies. Eine besondere Ehre hatte der Generalpräses, als er im Papst-Geburtshaus von 1. Bürgermeister Gschwendtner empfangen wurde und sich zusammen mit Diözesanpräses Peter Meister in das Goldene Buch der Marktgemeinde Marktl eintragen durfte.

 

Abgeschlossen wurde seine Reise im Herzen Bayerns im Wallfahrtsort Altötting, wo er von Stiftspropst Prälat Günther Mandl und Vorsitzenden Franz Steiner begrüßt wurde. Beim Begegnungsabend mit den Kolpingsfamilien stellte er die internationale Arbeit von Kolping in 61 Ländern der Erde vor und hob die wohltuende Arbeit in Afrika hervor. Dem Kolpingwerk Passau dankte er, dass sie künftig in Malawi ihren Beitrag zur Völkerverständigung leisten werden.

 

Diözesanvorsitzender Alfranseder dankte dem Generalpräses für seine sehr lebendigen Eindrücke von der internationalen Kolpingarbeit von Kolping und versicherte Msgr. Dillenburg, dass wir im Bistum Passau uns auch künftig für den Gedanken der Einen Welt einsetzen werden.

Verfasser: HB

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Kolping-Generalpräses zu Gast bei Passaus Bischof Stefan Oster SDB 

Oberster Kolpingrepräsentant Msgr. Ottmar Dillenburg besucht noch bis Donnerstag die Diözese Passau

 

Der neunte Nachfolger von Adolph Kolping im Amt des Generalpräses von Kolping International, Msgr. Ottmar Dillenburg, ist seit heute im Bistum Passau zu Gast. Am Dienstagabend stand ein Gespräch mit Passaus Bischof Dr. Stefan Oster SDB auf dem Programm. Hierbei war unter anderem die weltweite Arbeit von Kolping International eines der Themen. Kolping International ist in 61 Ländern weltweit strukturell aktiv, der Kolping-Generalpräses informierte Bischof Stefan Oster über die einzelnen Aktivitäten in den Ländern. Aber auch Passau war natürlich Thema: „Passau ist eines der Aushängeschilder des Kolpingwerk Deutschlands, in Passau wächst die Zahl der Mitglieder noch. Deutschlandweit stagniert es, respektive wird es weniger, bedingt durch den demographischen Faktor. In Passau sieht das anders aus und Passau hat z.B. auch das niedrigste Durchschnittsalter der Mitglieder und auch den höchsten Frauenanteil. Neben den vielen inhaltlichen Dingen, die hier bei Kolping passieren, ist der Diözesanverband wirklich ein Aushängeschild“, lobte Msgr. Dillenburg die Arbeit vor Ort.

 

Noch bis Donnerstag wird der Kolping-Generalpräses im Bistum Passau ein vielfältiges Programm absolvieren. Weitere Stationen seines Aufenthalts sind Freyung, Regen, Marktl und Altötting. In Altötting findet dann auch ein Begegnungsabend mit Kolpingfamilien statt. Dabei wird eine neue Partnerschaft zwischen dem Diözesanverband Passau und dem Kolpingwerk im afrikanischen Malawi besiegelt. Msgr. Ottmar Dillenburg freut sich sehr über diese Partnerschaft: „Wir als Kolping, haben den Auftrag Gesellschaft mitzugestalten und das ist ein Auftrag der Christen insgesamt. Der Diözesanverband Passau möchte neben der bestehenden, intensiven Partnerschaft mit Uruguay auch nach Afrika, nach Malawi gehen. Hintergrund ist, dass Uruguay die rein finanzielle Unterstützung mittlerweile nicht mehr so sehr braucht. Und in Malawi ist derzeit ein Verband im Entstehen, der eine Partnerdiözese wie Passau sehr gut brauchen kann, deshalb freut uns dieser Entschluss der Verantwortlichen sehr.“

 

Der 58-jährige Priester Ottmar Dillenburg aus dem Bistum Trier wurde 1989 zum Priester geweiht und war unter anderem Diözesanjugendpfarrer und Schulpfarrer am Bischöflichen Gymnasium in Koblenz. 2008 führte ihn sein Weg als Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland nach Köln. Am 20. Jahrestag der Seligsprechung Adolph Kolpings erfolgte am 27.10.2011 seine Wahl zum Generalpräses von Kolping International. Als oberster Kolping-Repräsentant ist er für über 400.000 Kolping-Mitglieder in 61 Nationalverbänden und 7.200 Kolpingsfamilien auf allen Kontinenten dieser Welt zuständig.

Verfasser: Thomas König, Bischöfliche Pressestelle

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Kolping-Generalpräses im Bistum Passau 

Der neunte Nachfolger von Adolph Kolping im Amt des Generalpräses von Kolping International, Msgr. Ottmar Dillenburg, besucht von 25. bis 27.06. offiziell die Diözese Passau. Der 58-jährige Priester aus dem Bistum Trier wurde 1989 zum Priester geweiht und hatte in der Diözese Trier verschiedene pastorale Aufgaben wie Diözesanjugendpfarrer, Stadtpfarrer in Dillingen oder Schulpfarrer im Bischöflichen Gymnasium mit Koblenz, bevor er 2008 als Bundespräses des Kolpingwerkes Deutschland nach Köln ging. Am 20. Jahrestag der Seligsprechung Adolph Kolpings erfolgte am 27.10. seine Wahl zum Generalpräses von Kolping International. Als oberster Kolping-Repräsentant ist er für über 400.000 Kolping-Mitgliedern in 61 Nationalverbänden und 7.200 Kolpingsfamilien auf allen Kontinenten dieser Welt zuständig. Im Bistum Passau erwartet den Generalpräses ein reichhaltiges Programm. Er wird von Bischof Dr. Stefan Oster zu einem Gespräch empfangen und weitere Stationen seines Aufenthalts sind in Freyung, Regen, Marktl und Altötting. In Altötting gibt es dann auch einen Begegnungsabend mit den Kolpingsfamilien. Dabei wird die neue Partnerschaft zwischen dem Diözesanverband Passau und dem Kolpingwerk im afrikanischen Malawi besiegelt.

Verfasser: HB

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Kolpingfamilie Waging auf Pilgerfahrt in Altötting 

Sieben gut gelaunte Mitglieder der Kolpingfamilie Waging aus dem Diözesanverband München-Freising unter der Leitung von Karl Harant waren auf Besuch bei der „schwarzen Madonna“ in Altötting. Die Kolpingfamilie Waging hat eine lange Geschichte. Sie wurde 1865 gegründet und hat rund 140 Mitglieder. Das 150-jährige Jubiläum wurde 2015 festlich begangen. Mit Freude hieß Helmut Prokscha, Stadtführer und Vorstandsmitglied der örtlichen Kolpingfamilie die Gäste aus dem Nachbarlandkreis Traunstein willkommen. Im Laufe der Führung wurde festgestellt, dass es auch eine Verbindung zwischen Altötting und Tittmoning gibt. Sowohl der 248 Kilometer lange Papst- Benedikt-Radweg als auch der 274 Kilometer lange St.Rupertweg nach Salzburg führen durch Waging. Das Highlight der Führung war neben den vielen Sehenswürdigkeiten die Votivtafel direkt neben dem Haupteingang der Gnadenkapelle, die mit dem Porträt Adolph Kolpings anlässlich der großen Kolping-Landeswallfahrt 2014 angefertigt wurde. Karl Harant brachte in Erinnerung, dass auch die Kolpingfamilie Waging bei der Landeswallfahrt 2014 vertreten war. Zum Abschied bedankte er sich die Gruppe bei Helmut Prokscha mit der Gewissheit, die Bande zwischen beiden Kolpingfamilien vertieft zu haben.

Verfasser: HP

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Dank an verdiente Arbeitnehmervertreter in der Handwerksarbeit 

Kolping und DGB verabschieden sechs Organmitglieder

 

Bei einem festlichen Empfang im Schlosshotel Neufahrn (bei Ergolding) hat der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Diözesanverbände Passau und Regensburg des Kolpingwerkes sechs verdiente Arbeitnehmervertreter verabschiedet, die mit Ende der Wahlperiode im Juni aus den Organen der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz ausscheiden.

 

Handwerkskammer-Vizepräsidentin Kathrin Zellner, die auch gleichzeitig Handwerksbeauftragte des Kolpingwerkes Passau ist, konnte Georg Koller (Kastl), Josef Kraus (Berching) und ihren Vizepräsidenten-Kollegen Konrad Treitinger (Ergoldsbach), sowie Johann Hammer (Hochdorf), Richard Kerscher (Weiden) und Hans Person (Wald) mit ihren Ehepartnern begrüßen und hob hervor, dass alle heute zu verabschiedenden Arbeitnehmervertreter insgesamt 125 Jahre in der wirtschaftlichen Selbstverwaltung der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz tätig waren.

 

Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder verwies auf die langjährige Tradition des Kolping-Verbandes in der Handwerksarbeit und dankte den ausscheidenden Mitgliedern für ihr nachhaltiges Wirken. DGB-Regionsvorsitzender Christian Dietl hob die wichtige Funktion der Handwerkskammer mit ihren elf Bildungseinrichtungen zur Förderung des Handwerks hervor und würdigte insbesondere Vizepräsident Konrad Treitinger, der 30 Jahre in der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz tätig war und seit 1999 als Vizepräsident zu den Repräsentanten der Handwerkskammer gehört. Darüber hinaus ist er seit 2011 Sprecher der Arbeitnehmer-Vizepräsidenten in Bayern und gehört seit 2005 als Mitglied dem Deutschen Handwerkstag an. Für seine Verdienste um das Handwerk ist er bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Zusammen mit Vizepräsidentin Kathrin Zellner wurde dem scheidenden Vizepräsident ein Präsent überreicht.

 

Auch in der neuen Amtsperiode, die am 12. Juli mit der Vollversammlung der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz beginnt, werden die Arbeitnehmer wieder mit einer gemeinsamen Liste von Kolping und DGB in der wirtschaftlichen Selbstverwaltung vertreten sein.

Verfasser: HB

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