Kolping Nachrichten

Ehrung bei der Maiandacht der KF Altötting 

Am 15. Mai hielt die Kolpingfamilie Altötting ihre traditionelle Maiandacht ab. War man im Jahr davor in der Kirche „Zu unserer lieben Frau“ in Burghausen zu Gast, so ließen sich die Mitglieder in diesem Jahr von der im Jahr 1967 in neuzeitlicher Architektur erbauten Rupertikapelle der Pfarrei St. Josef im Süden von Altötting inspirieren.
Freundlicherweise hatte sich Diakon Dr. Johannes Schachtl bereit erklärt, für den erkrankten Präses Diakon Thomas Zauner die Maindacht zu halten. Der zwanzig Mitglieder umfassende Kolpingchor unter der Leitung von Vorsitzendem Franz Steiner gestaltete die Maiandacht mit Marienliedern, begleitet von Rupert Fraundorfner am Keyboard. Das Musikensemble mit Markus Hartsperger (Gitarre), Lena und Maria Breitenladner sowie Veronika Prokscha (alle Flöte) glänzte mit drei musikalischen Einlagen. Höhepunkt der Andacht war die Würdigung eines langjährigen Mitglieds: Stefan Jetz, MdL a.D., wurde für 25 Jahre Treue geehrt. Vorsitzender Steiner überreichte eine Urkunde samt Gutschein und zitierte Verbandsgründer Adolph Kolping: “Anfangen ist das Schwerste, treu bleiben das Beste“.
Am Ende der Maindacht dankte Steiner allen, die in irgendeiner Form bei der Vorbereitung und Durchführung der Maiandacht beteiligt waren. Sein besonderer Dank galt Diakon Dr. Johannes Schachtl als Zelebrant. Steiner wies darauf hin, dass dieser in den 80-iger Jahren schon einmal Präses der Kolpingfamilie Altötting gewesen war. Auch wünschte er dem erkrankten Präses Thomas Zauner baldige Genesung.
Zum gemütlichen Beisammensein traf man sich anschließend im Gasthof Weißbräustuben.   

Verfasser: HP

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Kegel-Ortsmeisterschaft,2019  

Kolping Marktl

 

Bei der diesjährigen Kegel-Ortsmeisterschaft,veranstaltet vom TSV Marktl

konnten wieder erfolgreiche Ergebnisse erzielt werden.

In den 11 Wertungen belegten unsere Kolping-Kegler den 1.Platz,

sowohl die Damen (687),Herren(725),die Mixed Mannschaft(765) und Linus 81 und Justus Babl

141 Holz in der Schüler B und Jugend - Einzel

Ortsmeisterin Seniorinen bei den Damen ging der Titel an Reserl Lehner mit 208 Holz.

 

Elke Pleiniger sicherte sich mit 178 Holz bei der Damenwertung und

Alois Vilsmaier bei den Senioren Herren mit 208 Holz,

Bosco Sebastian Schüler B 135 Holz

ebenso Pleiniger Fred/ Alois Vilmaier bei der Tandem -Wertung

mit  99 Holz den zweiten Rang.

 

Stadtmeisterschaft - Burghausen

Bei der Mannschaftswertung Herren konnten Kolping 2 Marktl 858 Holz

als Stadtmeister und Kolping Marktl 1 mit 850 Holz als Vizemeister sowie

Thomas Reitmayer mit 219 Holz als Vizemeister in der Herrenwertung

die Pokale in Empfang nehmen.

Verfasser: Kolping Marktl

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Europaforum in Regensburg 

„Es geht nicht um die Gurke, sondern um die Wurst!“

 

Anlässlich der bevorstehenden Europawahl lud der Landesverband zu einem Feierabendgespräch an die WählBar ins Kolpinghaus nach Regensburg ein

Prominenter Talkgast und Referent:

Bernd Posselt, Präsident der Paneuropa-Union

 

"Für das Kolpingwerk Deutschland ist und bleibt die Europäische Union Garant für Freiheit und Frieden, Stabilität und Wohlstand in Europa", zitierte die Landesvorsitzende Dorothea Schömig bei Ihrer Begrüßung aus der Erklärung des Bundesverbandes zur Europawahl "Europa braucht eine Stimme!"

 

Als langjährig erfahrener Europapolitiker zeichnete der Präsident der Paneuropa-Union Deutschland Bernd Posselt ein eindrucksvolles Bild der Herausforderungen in und für Europa. „Die Menschen interessieren sich mehr für Europa als bisher und die Leute spüren erstmals, dass es nicht um den Krümmungsradius der Gurke geht, sondern um die Wurst!“

Posselt der auch Vorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft ist sieht das europäische Lebensmodell gefährdet, wenn man sich nicht zu einem starken supranationalen Europa zusammenschließt. „Dieses europäische Lebensmodell gehe auf Menschen wie Adolph Kolping zurück.“

Bernd Posselt warnte vor allen Nationalismen, die den Kontinent vor allem im 20. Jahrhundert in die größten Katastrophen gestürzt haben.

 

Mit der Landesvorsitzenden des Kolpingwerkes Bayern Dorothea Schömig und dem Referenten für Gesellschaftspolitik auf Bundesebene Dr. Victor Feiler stand Bernd Posselt in der anschließenden Talkrunde auf Fragen zur aktuellen Europapolitik und zur Europawahl Rede und Antwort.

 

Anton Freiherr von Cetto überbrachte als stellv. Landesvorsitzender zu Beginn der Veranstaltung die Grüße der Europäischen Bewegung Bayern (EBB). Das Kolpingwerk ist seit Gründung des EBB Mitglied.

 

Als sogenannter Side-Kick kam mit Kathi Maier (Landesleiterin der Kolpingjugend), Barbara Breher (ehem. Vorsitzende von Kolping Europa) und Magdalena Loy (Landesjugendreferentin) Stimmung im Plenum durch das Begleitquiz des Kolpingwerkes auf. Wer Europafragen richtig beantworten konnte erhielt symbolisch ungeachtet der Fastenzeit einen Schoko-Euro. Hingewiesen wurde dabei auf die Handreichung des Kolpingwerkes Deutschland "Europa braucht eine Stimme" - das Quizspiel "Eutivity" ist darin mit allen Fragen enthalten (Download im Internet unter www.kolping.de).

 

Tamara Kieser brachte u.a. passend zur Thematik das Mottolied des Jugendevents der Kolpingjugend Deutschland "Sternenklar" eindrucksvoll mit Gitarre zu Gehör. Fehlen durfte am Ende der Veranstaltung auch das Kolpinglied "Wir sind Kolping" nicht.

 

Landespräses Msgr. Christoph Huber dankte am Ende der Veranstaltung Bernd Posselt und allen Talkgästen und dem "Personal" an der WählBar für die interessanten Beiträge und rief dazu auf, sich an der Europawahl am 26. Mai 2019 zu beteiligen und dafür einzutreten.

 

Das Veranstaltungsformat der "Kolping-WählBar" soll auch den Kolpingsfamilien und Gliederungen im Verband als Plattform für eigene Diskussions- und Gesprächsrunden vor Ort dienen.

 

Die "WählBar" wurde von der Katholischen Erwachsenenbildung in Bayern als "Best-Practice-Projekt" ausgezeichnet und kommt auch zur bevorstehenden Europawahl 2019 immer wieder zum Einsatz.

Verfasser: Willi Breher

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Ein Pionier der Berufsbildung geht von Bord 

Mit einer großen Feierstunde im Berufsbildungszentrum der Kolpingsfamilie Regen wurde der langjährige Leiter dieser Einrichtung, Norbert Loibl, verabschiedet. Vorsitzender Karl-Heinz Barth konnte eine große Anzahl von Ehrengästen begrüßen. Darunter auch Vertreter der Bundesagentur für Arbeit sowie aus der Kommunalpolitik. Vom Diözesanvorstand war Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder und Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder anwesend. Diözesanvorsitzender Alfranseder zeichnete Norbert Loibl für seine Verdienste auch mit der Ehrennadel in Silber aus. Ebenso wurde er von der Kolpingsfamilie Regen zum Ehrenmitglied ernannt, wo er auch noch als ehrenamtlicher Kassier tätig ist. Nachfolger von Norbert Loibl ist Gerald Mayr. Näheres kann dem beigefügten Zeitungsartikel im Anhang entnommen werden.

Verfasser: J. Fuchs (Bayerwald Bote - PNP)

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Emmauswanderung bei der Kolpingsfamilie ist sehr beliebt 

Emmauswanderung bei der Kolpingsfamilie ist sehr beliebt

Jakobus Kirchleien in Zeitlarn bei Wallerdorf war das Ziel – Viele Teilnehmer

Osterhofen/Wallerdorf (kök) Das Konzept der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen zum Emmausgang ist einfach und erfreut sich jährlich großer Beliebtheit. Es ist stets interessant nach einer „Osterwanderung“ in einer Kirche bei einer Statio eine Andacht abzuhalten. So wurden in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Kapellen oder Kirchen in der näheren Umgebung von Osterhofen erkundet. Mit zwei Bildbetrachtungen wurde die Emmausgeschichte im Detail heuer erläutert. Ganz wichtig ist auch immer wieder die Einkehr und im Gasthof Thalhauser in Wallerdorf war in diesem Jahr in der Nähe von Zeitlarn ein guter Platz um das Erlebte nochmals zu besprechen und Brotzeit zu machen. Das gemeinsame Mahl ist stets ein wichtiger Faktor und erinnert an das Brotbrechen Jesu.

Immer dienstags nach Ostern startet die KF vom Kolpinghaus. Mit dabei sind nicht nur Kolpingmitglieder, sondern alle, die Interesse haben, können sich hier beteiligen. Der Fußmarsch führte von Wallerdorf nach Zeitlarn und wieder zurück. In der renovierten Kirche des Heiligen Jakobus gab es allerhand zu bestaunen. Zunächst jedoch gab es die Andacht zum Thema „Unterwegs nach Emmaus – Ein Weg auch für uns!“. Auf dem Weg nach Emmaus ist den beiden Jüngern der Auferstandene erschienen und geht mit ihnen. Passend dazu gab es ein Bild, wo Jesus schemenhaft in Umrissen zu erkennen ist und die beiden Jünger begleitet. „Er lässt sie nicht allein, in ihren Fragen, in ihren Zweifeln und in ihrer Hoffnungslosigkeit“. „Er gesellt sich zu ihnen, redet freundlich mit ihnen, Er bekundet Mitgefühl, öffnet ihnen die Augen und am Brotbrechen erkennen sie IHN. Er lässt sie somit zu Verkündern des Glaubens werden.“  Dann sang die Gruppe die Lieder „Wo zwei oder drei“, „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und „Jesus lebt“. In der zweiten Bildbetrachtung ging es um ein Gemälde von Sieger Köder, der einen Emmaus-Flügelaltar gemalt hat. Dieses Bild zeigt eine junge Familie heute, auch auf dem Weg nach Emmaus. Der Vater hat statt einer Landkarte die Heilige Schrift in der Hand mit dem Text: „Zu einem Dorf namens Emmaus.“ Jeder aus der Familie auf dem Bild trägt ein Zeichen der Hoffnung: das kleine Mädchen die Osterkerze, der Bub einen blühenden Mandelzweig als Erinnerung an die erste Blüte in Israel und die Mutter hält das schönste Hoffnungszeichen in ihren Armen: ihr drittes Kind. Sicher ist auch die Zärtlichkeit der Eltern ein wunderbares Zeichen der Hoffnung: denn die Botschaft von Ostern lautet: Die Liebe ist stärker als der Tod. Sie hört niemals auf. Nach dieser kurzen Andacht gab der Kirchenpfleger Herr Bauer einen kleinen Rückblick über die Sanierungsmaßnahmen des kleinen Kirchleins, das sogar mit einer Orgel ausgestattet ist. Die Kirche wurde im spätromanischen Stil im elften oder zwölften Jahrhundert erbaut. Kirchenpfleger Bauer erklärte die einzelnen Bilder der Wallfahrtskirche. Die Figur des Hl. Sebastian wird mit einem Pfeil in der Brust dargestellt. Sebastian gilt als Patron gegen die Pest. Ein Bildnis des Heiligen Sebastian zeigt, wie er von der Heiligen Irene gepflegt wird. Das Gemälde ist eingerahmt von den Figuren der Heiligen Dienstmagd Notburga und dem Heiligen Isidor, Patron der Totengräber. Der Heilige Leonhard wird als Patron des Viehs dargestellt.  Weil er sich für die versklavten Christen einsetzte ist Leonhard auch mit einer Kette in der Hand zu sehen. Ursprünglich wurde Leonhard in der Zeitlarner Kirche verehrt, aber später durch den Heiligen Jakobus abgelöst. Dies hängte mit den Wallfahrern zusammen, die auf dem Jakobsweg pilgerten. Das Gemälde am Hauptaltar wurde vom bekannten Maler Franz Anton Rauscher gemalt. Eigentlich war geplant die Heiligen drei Madln, Katharina, Barbara und Margit dort abzubilden. Letztere fehlt jedoch, so der Kirchenpfleger.  Im anschließenden Gespräch erfuhren die Osterhofener „Pilger“, dass der Ortsname Zeitlarn von „Zeiteln“ abgeleitet ist, das bedeutet Honig sammeln. Die Wallfahrtskirche in Zeitlarn ist ein wahres Kleinod, das letztes Jahr renoviert wurde und heuer stehen aber noch Restarbeiten an. Die Orts- und Pfarrgemeinde hat hierzu enorme Eigenleistungen zu Wege gebracht. Mit einem Dank an die kleine Kirchenführung verabschiedeten sich die „Emmausjünger“ und machten sich auf den Weg in die Gastwirtschaft nach Wallerdorf.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Ehemaliges Diözesanvorstandsmitglied Franz Lehner verstorben 

Viele Jahre war Franz Lehner ein markantes Gesicht im Diözesanvorstand. Von 1975 bis 2008 gehörte er dem Diözesanvorstand an und war bei den Kolpingmitgliedern insbesondere als Leiter zahlreicher Kulturfahrten ein angesehener Wegbegleiter. Viele Jahre prägte er als Verantwortlicher die Kegelmeisterschaften im Bistum. Näheres dazu kann dem beigefügten Nachruf entnommen werden.

 

Die Beerdigung von Franz Lehner findet am Mittwoch, 17. April 2019 um 14:30 Uhr in der Friedhofskirche St. Severin Passau-Innstadt statt.

 

Wer daran teilnehmen möchte, ist gerne eingeladen.

 

Die Kondolenz-Adresse lautet:

 

Frau Maria Lehner - Krummauer Str. 12 - 94036 Passau

 

Wir werden Franz Lehner im Gebet gedenken.

Verfasser: HB

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Josef Rainer führt erneut die Geschicke der Kolpingsfamilie Osterhofen  

Osterhofen (kök) 40 Kolpingmitglieder kamen zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen in das Kolpinghaus Osterhofen. Es gab nur eine kleine Änderung in der Besetzung der Kassenprüfer. Für Ludwig Einhell wurde Walter Mayer zum Prüfer gewählt. Alle übrigen Mitglieder der Vorstandschaft stellten sich wieder zur Wahl und alle wurden einstimmig wiedergewählt, so dass die kontinuierlich gute Arbeit der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen mit verlässlichen und erfahrenen Kräften weitergehen kann. In den Tätigkeitsberichten der einzelnen Abteilungsleiter kam die hohe Intensität und dichte die Veranstaltungen auf dem Bildungssektor und in der Familien- und Jugendarbeit zum Vorschein. Es wurde gute „Arbeit geleistet“ und der Blick geht zuversichtlich in die Zukunft.

Josef Rainer, der 1. Vorstand, begrüßte eingangs den Präses der KF, Stadtpfarrer Christian Altmannsperger, die 1. Bürgermeisterin der Stadt, Liane Sedlmeier, den stellvertretenden Diözesanvorsitzenden des Kolpingwerkes im Bistum Passau Karl-Heinz Barth aus Regen und Bruni Irber von der Osterhofener Tafel, die einen Scheck in Höhe von 250 Euro entgegen nehmen durfte. Der Wohlfahrtsverband unterstützt damit Bedürftige in Osterhofen, die mit Würde behandelt werden. Darüber hinaus spendete die KF Osterhofen 1.000 Euro an den noch jungen Kolpingverband in Malawi (Afrika). Der Erlös wurde aus diversen Veranstaltungen erwirtschaftet und aus den Kleiderspenden. Im Zeichen weltweiter Nächstenliebe wird somit vielen Menschen Hoffnung geschenkt, Perspektiven mit einer Kleinbäuerlichen Wirtschaft ermöglicht und dies alles im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Ökologie. Im Schriftwort erörterte der Präses das Gleichnis mit den Talenten und forderte dazu auf, die eigenen Talente nicht zu vergraben, sondern seine Talente einzusetzen. Ganz so wie Adolph Kolping dies einforderte: „Die Zeit an sich betrachtet ist völlig wertlos, sie erhält den Wert für uns erst durch unsere Tätigkeit in ihr“ und „Was man im Großen nicht kann, soll man im Kleinen nicht unversucht lassen“. Er dankte vorab allen, die Verantwortung tragen in der KF, für das vielfältige Engagement in allen Lebensbereichen und er gratulierte mit großer Wertschätzung für die Durchführung so vieler gelungener Veranstaltungen, die neben den Mitgliedern auch der Gesamtbevölkerung zugute kommt. Die 1. Bürgermeisterin Liane Sedlmeier sagte in ihrem Grußwort: „Wenn wir euch nicht hätten, wäre unser Stadt um vieles ärmer. Viele von euch sind auch mehrfach engagiert in anderen Vereinen und leisten dort auch viel Gutes. Euer Ehrenamt ist unbezahlbar, dennoch erkenne ich allgemein einen Umbruch. Die Werte bröckeln und sind nicht mehr so viel Wert wie früher, deshalb ist es enorm wichtig, dass wir für die nächste Generation positive Werte vorleben und haltet weiterhin zusammen, dazu möchte ich euch ermutigen“. Warum der katholische Sozialverband als KF sich auch Bildungs- und Aktionsgemeinschaft versteht wurde ganz deutlich im Jahresrückblick, der mit vielen Bildern des vergangenen Vereinsjahres aufgefrischt wurde. Höhepunkte waren dabei die vielen Bildungsveranstaltungen zu Themen wie Kräuterwanderung, Weidenflechtkurse, Natur an der freifließenden Donau, Christliches Pilgern, Testament und Erbrecht oder über den Klimawandel. Erwähnt wurde auch die Sammlung gebrauchter Handys für mehr Gerechtigkeit und Umweltschutz sowie das Konzert mit den Konradis, die Bergmesse auf dem Haidstein und die Gottesdienste zum Advent, zur Josefifeier und die Maiandacht. Fünf aktive Familienkreise berichteten anschließend über ihre Aktivitäten. Da waren Fackel- und Bergwanderungen mit dabei, Pizzabacken, Städtebesichtigungen, Lehrbienenstand, Besuch im Zoo oder im Alpakahof und eine Kanutour sowie Familienwochenenden und Mutter-Kind-Tage. Julia Plankl berichtete von der Kolpingjugend, die im letzten Jahr auf dem Bundestreffen „Sternenklar – du baust die Zukunft“ in Frankfurt mit dabei war.  Ein besonderes Jubiläum feierten die Frauengruppe von Margit Geiger beim 40-jährigen Gruppenjubiläum und der Familienkreis „Junge Familie“ mit der 25-Jahrfeier. Einen Überblick über den Hausbauverein „Kolpinghaus Osterhofen e. V.“ gab Ade Erndl und das Kolping-Musikstudio sowie die Aktivitäten des Spielmannszuges der KF wurde von Kurt Köhlnberger mit Bildern erläutert.  Ewald Rohrmoser gab einen positiven Kassenbericht ab und blickt ohne Sorgen in die Zukunft, auch wenn noch Gemma-Gebühren für ein Konzert fällig werden. Mit einem finanziellen Polster kann das vereinseigene Kolpinghaus außerdem abgesichert werden, so Rohrmoser. Peter Weigl und Walter Mayer bescheinigten eine vorbildliche und ordnungsgemäße Kassenführung. Es wurde Entlastung erteilt und die Neuwahlen wurden ohne größere Änderungen dann zügig durchgeführt. So war es eine harmonische und sehr positive Jahresversammlung die mit viel Lob von allen Seiten ablief. Der Pate Karl-Heinz Barth drückte dies abschließend so aus: „Von der KF Osterhofen kann ich als Vorstand der KF Regen noch viel lernen“. Dem entgegnete der Osterhofener Vorstand: „ Auch wir können noch viel von Regen lernen, wir haben 261 Mitglieder und Regen hat die 400 Mitgliedermarke in diesen Tagen überschritten und ist somit an Platz 1 der Mitgliederstatistik im Kolpingwerk Diözesanverband Passau“.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolping fit für die Zukunft 

21 Leitungskräfte beim Zukunftsforum in Fulda

 

Wie sieht die Welt von morgen und übermorgen aus? Werden wir eines Tages von einem Roboter im Altenheim oder Zuhause gepflegt? Bekommen wir Nahrung aus einer „Stadtfarm mit künstlichem Essen“ und machen uns die Großkonzerne kaputt? Welche Auswirkungen haben Digitalisierung, die 4. industrielle Revolution (künstliche Intelligenz), die Zunahme der Weltbevölkerung und die Veränderung der Werte? Für das Kolpingwerk ist eines klar, der Mensch muss im Mittelpunkt stehen und er kann und soll seine Zukunft selbst in die Hand nehmen. Ein Appell eines Zukunftsforschers im Vortrag lautete deshalb: „Werden Sie alle Zukunftsmacher“.

 

Aus dem Kolpingwerk im Diözesanverband Passau reisten am letzten März-Wochenende 21 Führungskräfte zum Zukunftsforum „Kolping Upgrade – Unser Weg in die Zukunft“ nach Fulda um sich ein Bild zu machen, wie die zukünftige Kolpingsfamilie aussehen könnte, was Kolping eigentlich ausmacht und was weitere 700 Delegierte im Kolpingwerk Deutschland so denken. Schon der Gründervater Adolph Kolping sagte einst: „Die Nöte der Zeit werden euch zeigen, was zu tun ist“.  Welche Schritte und Maßnahmen sind nötig, damit eine Kolpingsfamilie (KF) zukunftsfähig bleibt oder wird? Die Veränderungen in der Gesellschaft und die rasanten Entwicklungen der Technik, sowie die Klimakrise waren ebenfalls Thema auf der Bundestagung des deutschen Kolpingwerkes. Nachhaltigkeit und die Ausformulierung der Grundlagen wurden diskutiert.

 

Was Kolping heute ausmacht ist das Engagement für die Verbesserung der Lebenssituationen von Menschen, das Engagement für junge Menschen, die generationsübergreifende Zusammenarbeit und das internationale Engagement (Verantwortung für die eine Welt). Die Grundlagen dafür sind: verwurzelt in Gott und mitten im Leben, Handeln im Sinne Adolph Kolpings und der Mensch im Mittelpunkt. Welche Bedeutung haben diese Grundlagen für mich und mein Handeln bei Kolping wurde gefragt und per Abstimmung auf dem Handy in eine Skala eingefügt. 

 

Der Unternehmer, Zukunftsforscher und Berater Jörg Heynkes berichtet über die herausragenden technologischen Entwicklungen, die in den kommenden Jahren unsere Gesellschaft nachhaltig verändern werden. Es ist ein Blick in die Welt von übermorgen, in der humanoide Roboter, Drohnen, Schwarmmobile, virtuelle Welten und viele andere neue Technologien unseren Alltag prägen werden. „Egal an welcher Stelle sie wirken, sie sind alle gleich davon betroffen“, so Henykes in Fulda. Die Frage sei nur, wie sich unsere Welt von übermorgen darstellen wird. Die Bedeutung Deutschland und Europas auf dem Weltmarkt im Vergleich zu Amerika und Asien schrumpfe. Die Auseinandersetzung mit dem digitalen Fortschritt, der unweigerlich kommen werde, ist laut Heynkes in Deutschland mangelhaft. Wir müssten begreifen, dass wir das Privileg haben, diesen Prozess aktiv mitzugestalten. Er vergleicht die digitale Transformation mit dem Tsunami von Dezember 2004, dessen Wucht keiner hatte kommen sehen. Künstliche Intelligenz sei das Zentrum der vierten industriellen Revolution. Die Entwicklung von Robotern sei ein wichtiger Teil der Entwicklung, die er in der Bedeutung mit der Erfindung des Rades vergleicht.

 

Nach diesem Ausblick des Zukunftsforschers gab es am Nachmittag Abstimmungen zum Thema der Mitgliedschaft bei Kolping, die Verknüpfung der Verbandseinrichtungen und den Ausblick auf die weiteren Upgrade Veranstaltungen in den nächsten Jahren. Abends wurde es lustig mit einem Spontantheater und dem „Ohrwurmsingen“ bekannter Lieder. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Blasius ist in Fulda das bundesweite Zukunftsforum am Sonntag zu Ende gegangen. Der Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche bildete den Abschlusspunkt des bundesweiten Zukunftsforums. Es geht um Entscheidungen, die – an Adolph Kolping orientiert – gute Wege aufzeigen. Es geht um Identität und Entwicklung.“ Die Orientierung an unserem Gesellvater schafft Vertrauen: Er hat die Menschen angesprochen, sie ermutigt und in ihren persönlichen Lebenssituationen begleitet. „Ohne Ideale verkümmert die Gesellschaft, ohne Glauben liefert sich der Mensch dem Menschen aus. Im Kolpingwerk gehen wir Wege, die ermutigen“, schließt der Kolping-Bundespräses Josef Holtkotte. „Dazu wünsche ich viel Kraft, Freude, Gottvertrauen und Mut. Es ist der Mut in unserem Zukunftsprozess, mit Respekt vor der Vergangenheit in der Betrachtung der Gegenwart an einer tragfähigen Zukunft zu bauen.“ Mit Hoffnung und Mut im Gepäck reisen die Engagierten wieder aus Fulda ab und werden das Gehörte, so Vorsitzender Gerhard Alfranseder, in die diözesane Arbeit einfließen lassen und die Kolpingsfamilien vor Ort ermuntern ihr Arbeitsweise zu überprüfen.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Welchen Sinn hat pilgern und welche Anziehungskraft steckt hinter dem Jakobsweg? 

Pater Ambrosius Obermeier referierte im Kolpinghaus – Zahlreiche Zuhörer waren begeistert

Osterhofen (kök) Pilgern und Jakobsweg ist wieder aktuell, so Pater Ambrosius von der Abtei Niederalteich. Er war auf Einladung der Kolpingsfamilie Osterhofen und der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf nach Osterhofen gekommen um einen Überblick über das Thema „Christliches Pilgern  - Der Jakobsweg“ zu geben. Sein Vortrag am Dienstagabend im Kolpingsaal gliederte sich in zwei Hauptteile mit einem geschichtlichen Hintergrund und dem christlichen Sinn der dahintersteckt. Eine interessante Diskussionsrunde schloss sich an, denn weitere drei Besucher waren bereits mehrmals auf dem Jakobsweg bzw. auf Teilstrecken unterwegs. 31 Zuhörer lauschten den Ausführungen des kompetenten Redners, der selbst mehrere Monate als Pilgerbetreuer in Spanien arbeitete. Er sagt über diese Zeit: „das war für mich die beste Seelsorgsausbildung“.

Die Geschichte des Jakobsweges ist mit dem Apostelgrab des hl. Jakobus verknüpft. Der Name Jakobusweg bezieht sich auf den Apostel Jakobus den Älteren. Er war zusammen mit seinem Bruder Johannes einer der zwölf Apostel. Nach der Legende war er in Spanien als Missionar unterwegs. Nach seinem gewaltsamen Tod in Jerusalem, wurden seine Gebeine nach der Legende über das Mittelmeer nach Galicien gefahren. Im Hochmittelalter (ab dem 9 Jhd.) war eine Zeit der Reliquienverehrung und die Menschen glaubten damals, dass von diesen eine Heilwirkung ausginge. Da es keine medizinischen Hilfen gab, erhofften sie sich über Hausmittel und einem göttlichen Beistand Linderung oder Genesung zu erlangen. Mit Santiago de Compostela, wo sich das Apostelgrab befindet, wurde der drittgrößte Wallfahrtsort (nach Jerusalem und Rom) bedeutsam. Zwei Krisen gab es in der Wallfahrergeschichte, denn Luther kritisierte die Heiligenverehrung und nahm Kritik an der Reliquienverehrung. Durch die Reformation und später durch den 30-jährigen Krieg ist die Wallfahrermenge stark zurückgegangen. Erst Anfang des 20. Jhd. und seit der 80-er Jahre hat das Pilgern wieder Fahrt aufgenommen. Wo ist eigentlich der Jakobsweg, wo beginnt er, wie viele gibt es? Dazu betrachtete der Pater seine Füße. Der Jakobsweg beginnt dort von wo ich weggehe. Geschichtlich gesehen ist der Jakobsweg auch ein Weg wo Handel getrieben wurde. Waren und Ideen wurden ausgetauscht (Kulturtransfer). Gründe den Weg zu gehen war damals: Sehnsucht nach dem Göttlichen, nach Hilfe suchend, wegen einer Krankheit oder zur Sühne. Der Weg war teilweise sehr gefährlich. Verschiedene Arten von Pilgern hatte der Referent in Spanien kennengelernt. Da waren die „Normalpilger“ (100 km) und die „Ganz harten“, einer war über 70 und ging 1.300 km in Sandalen. Kritische Töne gab es bei „Kaffeefahrten“, also mit dem Bus von Station zu Station, oder Bikerfahrten, die durch die schönsten Naturlandschaften rasen. Sportler, Hochreligiöse und andere Extreme waren da zu beobachten. Bei den „gescheiterten Führungskräften“ oder der „Geschiedenen Hausfrau“ waren ähnliche Schnittpunkte wie im Mittelalter: Not, Schuld, Sühne oder Lebenskrisen in verschiedenen Formen. Es ist der innere Antrieb „ich muss raus“. Beim Wandern kommt man zum Wandeln und ein berühmtes Buch lautet auch: „Ich bin dann mal weg“. Der zweite Hauptteil mit dem christlichen Sinn ging mehr auf die innere Reise ein, die sehr viel Sinn macht. Es geht um die Sinnfrage, natürlich auch bei vielen um die Heilsfrage, nach meinem Seelenheil. Geistlich gesehen ist das so was wie Exerzitien. Wer sich mit dem Weg und sich selber auseinandersetzt erfährt einen echten inneren Wandel. „Nur wenn ich spüre, dass ich nicht so wichtig bin auf dieser Erde, dass ich nicht der Mittelpunkt der Welt bin, sondern dass ich getragen bin von Gott, dann kann ich mich zu einem wahren geistlichen Menschen hinbewegen. Die riesengroße Solidarität und Hilfsbereitschaft die unter den Pilgern zu beobachten ist, ist ein Geheimnis des Erfolges des Jakobsweges. „Gott schenkt mir alles was ich brauche, eine Ehrfurcht und Bescheidenheit tritt ein“. Ein Pilgerweg soll als Dank- und Bittweg verstanden sein. Sein Herz zu reinigen, zu beten und zu wissen Gott geht mit mir, das ist eine wahre Wohltat. Eine Teilnehmerin drückte das so aus: „Der Jakobsweg hat mir ein einzigartiges Gefühl von innerer Ruhe, Frieden und Freiheit gegeben. Man hat das Gefühl, es ist immer einer da, der mit mir geht, auch wenn du alleine unterwegs bist“.  Eine intensive Diskussions- und Fragerunde stellte sich ein. Der kompetente Referent stellte sich allen Fragen. Josef Rainer der 1. Vorstand der KF bedankte sich beim Referenten und wünschte einen guten Nachhauseweg.

 

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolpingfamilie Altötting hat das 100-jährige Jubiläum im Blick 

Der wichtigste Satz kam zum Schluss: Am 17. Oktober 1919 wurde der „katholische Gesellenverein“ in Altötting gegründet. Somit kann die örtliche Kolpingfamilie dieses Jahr auf ihr 100-jähriges Bestehen zurück blicken. Das ist ein Grund, dieses Jubiläum im Dezember mit Gästen aus der Politik und befreundeten Kolpingfamilien der Region zu feiern, verkündete Vorsitzender Franz Steiner am Dienstag dieser Woche anlässlich der Jahreshauptversammlung der örtlichen Kolpingfamilie im Gasthof „Zwölf Apostel“.
Als Termin ist der 8. Dezember, der Geburtstag des seligen Adolph Kolping (1813-1865) geplant. Vorgesehen ist nach dem Gottesdienst in der Stiftspfarrkirche ein Festzug mit allen Ehrengästen und eingeladenen Abordnungen der benachbarten Kolpingfamilien zum Begegnungszentrum. Dort folgen ein Festakt und ein gemeinsames Mittagessen. Als Überraschung kündigte Steiner zu diesem besonderen Anlass an, die Kolpingfahne mit der Altöttinger Madonna zu veredeln.

„Altötting als bedeutender Marienwallfahrtsort ist in der einmaligen Lage, ein besonderes Logo zu haben: Das Bild der Gottesmutter. Die Madonna ist ein einmalig schönes Erkennungszeichen und trägt zu einem markanten Erscheinungsbild bei“, so Franz Steiner. Ein Angebot habe man bereits bei der Fahnenstickerei Jaeschke in Engelsberg eingeholt. Des Weiteren liefen die Vorbereitungen für das Erstellen einer Festschrift, in der auszugsweise das segensreiche Wirken der örtlichen Kolpingfamilie dokumentiert werden solle. 
„Die Kolpingfamilie ist eine überaus lebendige Gemeinschaft, das bezeugen die über 20 Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr, was zwei Veranstaltungen pro Monat entspricht“ formulierte Vorsitzender Steiner am Beginn seines detaillierten Rechenschaftsberichts. Die breite Palette der Angebote werde mit 30-40 Teilnehmern pro Veranstaltung sehr gut angenommen, stellte er zufrieden fest. Als ein Aushängeschild des Verbandes bezeichnete Steiner den 20 Mitglieder umfassenden Kolpingchor, der den Veranstaltungen eine festliche Note verleiht. Bemerkenswert hoch war die Spendenfreudigkeit. So kam beim Benefiz-Kegelturnier für die Renovierung der Bruder-Konrad-Kirche eine Summe von 1.500 Euro zusammen. Steiner dankte der „VR – meine Raiffeisenbank“ für die finanzielle Unterstützung und zollte insbesondere Turnierleiter Franz Hager  Anerkennung für die Organisation. Schließlich kamen bei der Kolping-Weihnachtsaktion für Malawi in Afrika 500 Euro zusammen. „Dieses Land ist gegenwärtig von einer Naturkatastrophe betroffen, da kommt unsere finanzielle Hilfe gerade recht“, so Steiner. Mit der Mitgliederentwicklung ist man nicht unzufrieden. Die Zahl der Mitglieder hat sich auf einem guten Niveau von 130 stabilisiert.
Bei der deutschlandweiten Schuhsammelaktion des Kolpingwerkes unter dem Leitwort „Mein Schuh tut gut“ im Dezember vergangenen Jahres kamen fast 200.000 Paar Schuhe zusammen, was einen Erlös von 56.000 Euro erbrachte, die ausschließlich in die Berufsausbildung junger Menschen in Afrika und Lateinamerika fließen. Dass die örtliche Kolpingfamilie gerne bereit sei, Gutes für die Bedürftigen unserer Gesellschaft zu tun, sehe man daran, dass hier 2018 insgesamt 177 Paar Schuhe gesammelt wurden. Die Sammelbilanz seit Beginn der Aktion vor drei Jahren mit 362 Paar Schuhen könne sich sehen lassen, so Vorsitzender Steiner zufrieden. Diese Initiative gehe auf den Verbandsgründer Adolph Kolping zurück, der, bevor er die Berufung, Priester zu werden, in die Tat umsetzte, den Beruf des Schumachers erlernt hatte. Lobende Worte fand Steiner auch für die Briefmarkenaktion des Kolpingwerkes. So wurden von Anni Thalhammer vergangenes Jahr 12 Kilogramm gebrauchte Briefmarken für die Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes gesammelt. Und es gebe noch eine dritte Aktion: Auch könne man jetzt bei jeder Veranstaltung nicht mehr genutzte Handys sowie IPhones abgeben. Zum Schluss dankte der Vorsitzende allen Mitgliedern sowie der Vorstandschaft für die großartige Hilfsbereitschaft bei allen Aktionen. Steiner: „Damit setzen wir das Leitwort des Kolpingwerkes Deutschland „Verantwortlich leben – solidarisch handeln“ in die Tat um. Im Hinblick auf das anstehende Jubiläum richtete er einen Appell an die Mitglieder: „Engagiert Euch weiter so tatkräftig, dann wird die Feier ein schönes gesellschaftliches Ereignis werden!“
Nach dem Rechenschaftsbericht kündigte Steiner noch einen wichtigen Termin an und bat um baldige Anmeldung: Den Jahresausflug am 6. Juli nach Regensburg und ein Wiedersehen mit dem früheren Präses Christoph Leuchtner.
Kassier Heinz Wibmer trug den Kassenbericht vor, in dem ein kleines Plus ausgewiesen werden konnte. Die Kassenprüfer Emmy Rau und Christian Wieser attestierten eine einwandfreie Kassenführung. Im Anschluss an den Kassenbericht erteilte die Versammlung der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung.
Ein klares Bekenntnis zum Verbandsgründer Adolph Kolping gab auch Präses Diakon Thomas Zauner in einem kurzen Statement ab: „Die Kolpingfamilien haben wie zu Zeiten des Verbandsgründers eine wichtige Funktion. In einer sich immer schneller verändernden Welt ist es wichtig, den Menschen vor Ort eine Heimat zu geben. Im Sinne unseres Gründers wollen wir für alle zugänglich sein, die Familien stärken und so unseren Beitrag für die Gesellschaft leisten.“
Lob gab es auch in einem Grußwort vom Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfranseder: “Die Aktivitäten der Kolpingfamilie Altötting sind von hohem Engagement und von Verlässlichkeit geprägt. Sie ist somit eine bedeutende Säule im Diözesanverband. Vereinfacht ausgedrückt: Kolping macht das Leben ein wenig heller“.   
Für 25-jährige Mitgliedschaft im Kolpingwerk wurden Angelika und Herbert Hofauer geehrt. Franz Steiner dankte ihnen für ihre Treue und überreichte ihnen Urkunden. Großen Respekt verdiene auch Georg Schlederer, der in Abwesenheit geehrt wurde.
Der Jahreshauptversammlung war ein Gottesdienst in der Stiftspfarrkirche vorausgegangen, zelebriert von Kaplan Michael Osterholzer und assistiert von Kolpingpräses Diakon Zauner sowie musikalisch umrahmt vom Kolpingchor unter der Leitung von Franz Steiner und Rupert Fraundorfner am Keyboard.

Verfasser: HP

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Kolpingfamilie Altötting bei der Pfarrwallfahrt nach Straubing vertreten 

Gut zwei Wochen nach der Diözesanversammlung machte sich die Kolpingfamilie Altötting auf dem Weg nach Straubing. Grund war die Teilnahme an der alljährlich stattfindenden Pfarrwallfahrt des Dekanates Altötting, die dieses Jahr in die Gäubodenstadt und am Nachmittag in die Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg führte. Zehn Pilger repräsentierten die Kolpingsfamilie mit stellvertretener Vorsitzendern Anni Thalhammer und Bannerträger Helmut Prokscha an der Spitze. Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Günther Mandl  zelebrierte im Beisein von Präses Diakon Zauner und dem Straubinger Stadtpfarrer Jakob Hofmann den feierlichen Gottedienst der Basilika St.Jakob. Es gibt zwei Referenzen zu Altötting in der gotischen Hallenkirche St.Jakob:Zum einen ziert die Altöttinger Madonna in einen wertvollen Schnitzwerk die kunstvoll verzierten Kanzel, zum zweiten ist eine Kopie der Altöttinger Madonna in einem Seitenaltar dargestellt.Abschließend kann man feststellen: Die Pfarrwallfahrt war für alle ein spirituelles Erlebnis, das die Kolpingfamilie noch lange in guter Erinnerung behalten wird.

Verfasser: HP

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Josef, der gute Familienvater ein großes Thema bei der Kolpingsfamilie Osterhofe 

Josefifeier mit Gottesdienst und Mitgliederehrungen – Patron des Kolpingwerkes gefeiert

Osterhofen (kök) Als Adolph Kolping 1849 den Kölner Gesellenverein gründete, stellte er von Anfang an seine Gemeinschaft unter den besonderen Schutz des heiligen Josef. Der heilige Josef ist und bleibt der Schutzpatron des katholischen Gesellenvereins und heute des weltweiten Internationalen Kolpingwerkes. Adolph Kolping war ein begeisterter Anhänger des Hl. Josef. Er widmete ihm Predigten, veröffentlichte Gedichte, nahm sein Abbild in den Titelkopf jeder Ausgabe der von ihm gegründeten Rheinischen Volksblätter auf.  Joseph – das Haupt der Heiligen Familie stand am Sonntag im Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche Osterhofen im Mittelpunkt. Insbesondere wurde mit einer Bildbetrachtung  die Rolle des Hl. Josef beleuchtet. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Klaus Heller und Kurt Köhlnberger anschließend im Vereinslokal Josef Gerstl geehrt, für 25 Jahre Ingrid Auer, Maria Rohrmoser und Karl-Heinz Sattler.

Beim Josefi-Gottesdienst gab es gleich zu Beginn einen Schreckmoment, der so eingeplant war. Fünf übereinander gestapelte Pappkartons mit Beschriften von „falschen Werten“  wie „Hass, Neid, Lüge, Egoismus, Luxus, Sucht und Gewalt“ sind wie ein maroder Turm umgefallen auf den Kirchenboden. Dazu sagte der Stadtpfarrer und Kolpingpräses Christian Altmannsperger: „Gott unser Vater, wir wissen um die Verführungen und um die Finsternis in unserem Herzen, wenn wir uns mit falschen Werten belasten. Wie wir sehen konnten bauen wir uns selbst eine Falle und der Turm der Verlockungen fällt früher oder später in sich zusammen. Deshalb bitten wir, öffne unser Herz für die wahren Werte in unserem Leben und gib uns Kraft zu tun, was hilfreich ist, damit wir ein festes Fundament aufbauen können.  So soll durch uns und unsere Familien mehr Licht, Liebe und Freude in die Welt kommen“. Weiter sagte der Geistliche in der Predigt: „Der Mensch ist ein Beziehungswesen. Bevor jeder von uns geboren wurde, mussten sich die Mutter und der Vater mit dem werdenden Leben auseinandersetzen, damit in Beziehung treten. Auf die Welt gekommen, geboren, verdankt jeder sein Dasein und sein Sein, so wie er ist, Tausenden von Dingen der Zuwendung in der Nahrungsgabe und Ansprache. Heute wollen wir einmal ganz bewusst den Hl. Josef, als Nährvater der Hl. Familie etwas näher betrachten“. Die Ministranten hatten ein Bild an die Gottesdienstbesucher verteilt, auf dem Josef in der Krippe zu sehen ist, wie er einen Brei für Jesus kocht. Der Hl. Josef war bei der göttlichen Geburt dabei und hat in Geduld und Liebe das Gotteskind zusammen mit Maria großgezogen. Seine größte Bewunderung erhält er dadurch  sicherlich als Erzieher von Jesus. Er hatte ein großes Gottvertrauen und war sehr weise. Er fand den Weg nach Bethlehem und flüchtete mit der Hl. Familie nach Ägypten als Gefahr drohte. Zugleich ist er der Hüter des „ewigen Lichts Jesu“. Als Zimmermann konnte er im Beruf sehr geschickt arbeiten. Ein ehrbarer Beruf, von dem auch Adolph Kolping sagt: „Gott segne das ehrbare Handwerk“. Mit Schweiß und Hingabe hat er das tägliche Brot verdient. Und dieses Brot von einem armen Handwerker ernährte Gottes Sohn. Er hat sich nicht mit falschen Werten belastet, sondern aus Liebe gehandelt, nicht selbstsüchtig, sondern im Dienst der Familie. Bei jeder Fürbitte brachten Kolpingmitglieder einen Buchstaben auf einem großen Karton nach vorne zum Ambo und zum Schluss entstand das Wort „Josef“. Als werthaltiger stabiler Turm stand er dann eindrucksvoll da. In der „Josefs Stube“ im Gasthaus Gerstl fand danach die „Sepperlfeier“ mit Mitgliederehrungen statt. Dazu gab es einen ausführlichen Lichtbilderrückblick auf dem die Geehrten zu sehen waren. Auf den Bildern waren die Legendären Veranstaltungen wie „Handwerksausstellung Anno dazumal“, „Maiwandertage“, „Weinabende“ und „Familienwochenenden“ zu sehen. Die geehrten waren auch auf den Bildern der Bergmessen, vom Emmausgang und bei Diözesanveranstaltungen mit dabei. Josef Rainer, der 1. Vorstand und Franz Stern (2. Vorstand) bedankten sich mit Urkunden des Kolpingwerkes Deutschland bei den treuen und fleißigen Mitgliedern. Nach dem Mittagstisch gab es noch viele Gespräche über die vielen tollen Bilder und das Engagement der aktiven Kolpingleute auf so breitgefächerte Aktionen die den Menschen und das Familienleben im Mittelpunkt sehen.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Sebastian Hartl neuer Diözesanleiter 

Diözesankonferenz der Kolpingjugend in Pfarrkirchen

 

Im gut gefüllten Gruppenraum des Pfarrkirchner Kolpinghauses begrüßte Diözesanpräses Peter Meister die Delegierten zur Diözesankonferenz der Kolpingjugend sowie Diözesan-Jugendpfarrer Wolfgang de Jong und Landesleiterin Katharina Maier als Gäste.

 

Nach kurzem Rechenschaftsbericht standen ein mit Spannung erwarteter Tagesordnungspunkt an: Sebastian Hartl, Gruppenleiter in der Kolpingsfamilie Heiligkreuz, wurde einstimmig zum neuen Diözesanleiter der Kolpingjugend gewählt – eine einjährige Vakanz in diesem Amt ging damit zu Ende. Für Vertretungsaufgaben werden ihm Tobias Meindl (Landau), Viktoria Asen (Vilshofen), Julia Plankl (Osterhofen) und Garibald Asen (Vilshofen) zur Seite stehen. Als Planungstermin für 2020 beschlossen die Delegierten ein zusätzliches Treffen mit Delegierten aus allen Kolpingjugenden des Bistums im Sommer.

 

Nach den aktuellen Berichten der Gäste wurden die Delegierten besonders über die anstehenden und für die Allgemeinheit angebotenen Veranstaltungen in 2019 informiert und dazu eingeladen: Ausbildung für künftige Gruppenleitungen vom 23.-27. April (Osterferien, ab 15 Jahre) in Altötting, Pfingstfreizeit vom 17.-23. Juni (Pfingstferien, 9-13 Jahre) im Jugendzeltdorf am Rannasee, günstige Wunsch-Wochenenden für interessierte Gruppen und Kolpingsfamilien nach Absprache. Ebenso ruft die Kolpingjugend dazu auf, sich an der Fußwallfahrt der Jugend nach Altötting (3./4. Mai) sowie bei der 72-Stunden-Aktion (23.-26. Mai) als Aktivitäten der Katholischen Jugend im Bistum zu beteiligen.

 

Der interne Informationsfluss sowie die Öffentlichkeitsarbeit der Kolpingjugend waren weitere Beratungsthemen. In Sachen „Prävention“ sammelte Jugendreferent Klaus Herrndobler die Namen, wer aus den Gruppen der Kolpingjugend noch ein erweitertes Polizeiliches Führungszeugnis beantragen sollte, um in der aktuellen und wichtigen Missbrauchsfrage „alle Hausaufgaben gemacht“ zu haben.

Verfasser: HB

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Mit Herz und Verstand Kolpingarbeit gestalten 

Diözesanversammlung im Kolpinghaus Pfarrkirchen

 

Erstmals tagte die Diözesanversammlung des Kolpingwerkes im Bistum Passau nicht in der Bistumsstadt, sondern im Kolpinghaus Pfarrkirchen. Über 100 Delegierte konnte Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder im dortigen Bildungszentrum, das im letzten Jahr sein 25-jähriges Bestehen feierte, begrüßen.

 

Im Mittelpunkt der Beratungen stand der Zukunftsprozess „Kolping-Upgrade“. In einem mitreißenden Referat unterstrich Landespräses Msgr. Christoph Huber die Wichtigkeit der örtlichen Arbeit. Er rief die Verantwortlichen auf, sich zu vergewissern, was wir wollen und was wir den Menschen anbieten. Dabei müsse immer die Frage im Vordergrund stehen: „Wie gehen wir mit den Menschen um?“ Kolping habe sein Herz geöffnet und erkannt, dass die Gesellen ihn gerade jetzt bräuchten. Not sehen und Hilfe leisten sei eine klassische Aufgabe der Kolpingsfamilien, betonte der Münchner Domvikar abschließend. In sechs Arbeitskreisen wurden Zukunftsfragen des Diözesanverbandes diskutiert.

 

Im Rechenschaftsbericht konnte Diözesanvorsitzender Alfranseder auf eine stabile Arbeit mit vielen erfolgreichen Initiativen verweisen und dank der hervorragenden Arbeit vor Ort sind wir einer der wenigen Diözesanverbände in Deutschland mit einer positiven Mitgliederentwicklung.

 

Mit dem Adolph-Kolping-Preis 2018 und einem Preisgeld von 500 € wurde die Kolpingsfamilie Vilshofen ausgezeichnet. Damit würdigte der Diözesanvorstand das seit sechs Jahren bestehende Theater-Projekt, in dem jährlich ein gesellschaftskritisches Thema in einem Theaterstück aufgegriffen werde. Damit habe die Kolpingsfamilie wieder eine langjährige Theatertradition aufgenommen. Urkundlich ist das erste Theaterstück 1869 in Vilshofen aufgeführt worden. Für ihre hervorragende kontinuierliche Zusammenarbeit in der Kath. Erwachsenenbildung zeichneten die Bildungswerk-Vorstände Harald Binder und Hildegard Forster die Kolpingsfamilie Marktl aus und überreichten einen 250 Euro-Scheck. Seit vielen Jahren, so Binder, veranstaltet die Kolpingsfamilie regelmäßig mit der Kath. Erwachsenenbildung interessante und zeitgerechte Bildungsabende. Mit diesem Angebot trage die Kolpingsfamilie Marktl zum positiven Bildungsverständnis in der Kirche bei.

 

Geehrt wurde das Diözesanvorstandsmitglied Rudi Krause (Burgkirchen/Alz) mit der diözesanen Ehrennadel in Gold. Seit annähernd 40 Jahren, so der Diözesanvorsitzende, zeichnet sich Rudi Krause durch eine unwahrscheinlich engagierte und nachhaltige Kolping-Arbeit aus. Seit 10 Jahren ist er nun Mitglied des Diözesanvorstandes und vor allem die Seniorenarbeit trägt seine Handschrift.

 

Lobend erwähnte Bundesvorstandsmitglied Reinhard Ockel die nachhaltige Arbeit im Diözesanverband Passau, dem sich Dompropst Msgr. Dr. Michael Bär für die Kirche von Passau anschloss. Weitere Grußworte sprachen die stellvertretende Diözesanratsvorsitzende Birgit Geier, Ehrenvorsitzender Dr. Klaus Rose sowie Bürgermeister Wolfgang Beißmann und Bundestagsabgeordneter Max Straubinger.

 

Begonnen hatte die Diözesanversammlung mit einem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Gartlberg. In seiner Predigt rief Diözesanpräses Peter Meister dazu auf, mutig die Zukunft zu gestalten und mit Tatkraft im Geiste Kolpings zu wirken.

Verfasser: HB

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Klimafrage ist nicht nur eine Gerechtigkeitsfrage sondern eine Exitenzfrage 

Schafft sich die Menschheit selbst ab? – Vortrag im Kolpinghaus über „Freiwillig Klimaneutral“

Osterhofen (kök) Auf Einladung der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen und der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf sprach am Dienstagabend der Umweltreferent des Bistums Passau, Josef Holzbauer aus Waldkirchen, über das schwierige Thema Klimawandel. Dabei stellte er 12 Thesen auf, die zur Weltrettung beitragen könnten. „Ich strenge mich nur an, wenn du das machst, ist eine fatale Aussage und gerade in der Fastenzeit wäre es sinnvoll den eigenen Lebensstil und nicht den des Nachbarn in Frage zu stellen“, so der Referent. Eine Enkeltaugliche Umweltpolitik ist in weiter Ferne deshalb sei es enorm wichtig im persönlichen Bereich mit der Energieeinsparung zu beginnen und den Konsumrausch zu reduzieren.

Kurt Köhlnberger begrüßte im Namen der KF die Zuhörer und den Referenten. Er stellte die Anstrengungen der KF auf dem Umweltsektor der letzten Jahrzehnte kurz vor. Da stehen nicht nur Positionspapiere und Bildungswochenenden zum schonenden Umgang der Umwelt auf der Tagesordnung, sondern mit Altkleider-, Altpapier- und Alusammlungen sowie neuerdings auch Sammlungen gebrauchter Handys ganz praktische Dinge auf dem Plan. Anfang der 90-er Jahre wurden in Osterhofen 4.000 Infoblätter mit Umwelttipps von der KF versandt. Ein Sonntagsfahrverbot (1 x im Jahr) zur Sensibilisierung wäre wieder eine tolle Sache, so Köhlnberger. Es wurden vor 25 Jahren verbindliche Regeln im Landkreis DEG eingeführt, allerdings war im letzten Jahr wieder zu beobachten, dass bei einigen großen Festen beim Weißwurstfrühstück Plastikwegwerfbesteck in Plastikfolie ausgegeben wurden. Zum Vortrag startete Josef Holzbauer mit einer kurzen Vorstellung seiner Person und welche Aufgabengebiete er im Bistum bei einer 25 Stundenwoche ausfüllt. Große Erfolge gebe es bereits im Bereich der Forstwirtschaft, die in kirchlichem Besitz sind sowie in der Beschaffung von Büromaterial. Für die verpachteten Kirchengrundstücke ist es noch ein steiler Weg um hier auch für die Natur Verbesserungen zu erzielen. Anschaulich ging er auf die Unterstützer der Klimawende ein. Natürlich wurde des öfteren aus der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus zitiert. Aber auch Felix Finkbeiner (* 8. Oktober 1997), der Gründer der Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet trägt zur Unterstützung der CO2 Reduzierung bei. Mehrere Milliarden Bäume sollen gepflanzt werden, um CO2 zu binden, damit wir auch Zeit gewinnen, bessere und effektivere Möglichkeiten zu entwickeln den Temperaturanstieg auf unserem Planeten zu verhindern. Dieser Zeitjoker hat außerdem den Nebeneffekt, dass in Wüstengebieten die Ausbreitung dieser Gegend entgegen gewirkt wird. 10,4 to CO2 pro Jahr produziert jeder Deutsche im Jahr, aber nur 1/3 wäre vertretbar, so der Umweltexperte. Dazu zeigte er verschiedene große Kartons, die einzelne Bereiche aufschlüsselten. Somit wurde ganz deutlich wo wir am meisten CO2 einsparen können. Reduzieren und vermeiden muss an oberster Stelle stehen, denn die Klimafrage ist zur Existenzfrage geworden. Das Pariser Klimaabkommen (rechtlich unverbindliche Zusagen) hatte einige Lücken, die im Kattowitzer Abkommen von der UN Ende 2018 mit verbindlichen Zielen abgeändert wurde.  Der Redner mahnte aber ein Handeln jetzt und hier für den Privatsektor an. Jeder einzelne trägt mit seinem Verhalten dazu bei und der Rhythmus des Konsums und der Verschwendung muss entgegen gewirkt werden, so die Ausführungen des Referenten. Das Erdöl reicht nur noch 45 Jahre, das darf uns nicht gleichgültig sein! Hinzu kommen der immense Landverbrauch, das größte Artensterben seit der Dinosaurier und das Bevölkerungs-wachstum. Wie ein Klimatag und ein sparsamer Tag aussehen könnte, dazu gab Holzbauer einige Vorschläge. Flugbenzin sollte versteuert werden, ebenso Finanztransaktionen auf dem Weltmarkt und wir hätten viele Möglichkeiten umweltgerechtes Verhalten steuerlich zu belohnen. Es geht schließlich um unsere Mutter Erde und die Schönheit der Schöpfung darf nicht zur Erschöpfung kommen. Abschließend riet der Referent: „Mit bewusstem Konsum kann man auch steuern“. Es schloss sich eine intensive Diskussion an. Der nächste Vortragsabend der KF ist am 26. März um 19.30 Uhr ebenfalls im Kolpinghaus. Das Thema lautet dann: „Christliches Pilgern  - der Jakobsweg“. Referent ist Pater Ambrosius Obermeier (OSB) von der Abtei Niederalteich.

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Erfolgreiche Diözesanversammlung im Kolpinghaus Pfarrkirchen 

Landespräses Msgr. Huber spricht den Kolpingsfamilien Mut zu

 

Über 100 Delegierte lauschten den Ausführungen von Landespräses Huber, der die Kolpingsfamilien aufrief, den Zukunftsprozeß des Verbandes für eine Neubelebung der Kolpingarbeit zu nutzen. Mit dem Adolph-Kolping-Preis 2018 zeichnete Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder die Kolpingsfamilie Vilshofen aus und würdigte dabei ihre vorbildliche Kulturarbeit mit ihrem Theaterprojekt. Der Preis ist mit einer Zuwendung von 500 € verbunden. Ein ganz besondere Ehrung erfuhr Diözesanvorstandsmitglied Rudi Krause (Burgkirchen/Alz), der mit der diözesanen Ehrennadel in Gold geehrt wurde. Für eine vorbildliche Zusammenarbeit mit der Kath. Erwachsenenbildung wurde die Kolpingsfamilie Marktl/Inn mit einer Dankurkunde und einem Preisgeld von 250 € belohnt. Begonnen hatte die Diözesanversammlung mit einem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Gartlberg, den Diözesanpräses Peter Meister zelebrierte.

Verfasser: HB

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Kolpingpräses beweist Humor im Faschingsball 

Stadtpfarrer und Kolpingpräses Christian Altmammsnperger begeisterte als Superman und in weiteren lustigen Rollen

Osterhofen (kök) Zu einer internen Faschingsfeier trafen sich die Kolpingmitglieder am vergangenen Samstag im Kolpingsaal.

Dabei glänzte der Stadtpfarrer Christian Altmannsperger im Kostüm als „Superman“, sowie als Solist beim Sketch „Das Weihnachtsstarkbier“.

Die Zuhörer staunten über diese großartige schauspielerische Leistung des Ortspräses, als dieser in Schlangenlinie gehend als „Besoffener“

Weihnachtsbaumaufsteller so seine Probleme schilderte. „Liebe Leut, trinkst bitte kein Starkbier“. Beim Aufstellen fiel der Christbaum wieder um

und dann sang der Betrunkene dazu „Oh Tannenbaum“ und als die Christbaumkugeln zerbrachen: „Süßer die Glocken nie klingen“. Die Entwicklung

im Sketch nahm einen weiteren humorvollen Verlauf und immer wieder wurden diese Ereignisse mit bekannten Weihnachtsliedern untermauert.  Außerdem

lieferte er einen weiteren Sketch zusammen mit Diakon Magnus Pöschl. Dieses Mal war er als Autofahrer unterwegs, um in der Waschanlage am Freitagnachmittag

eine Autowäsche zu machen. Allerdings gab es da ein zeitliches Handicap, als fünf Autos vor ihm dran waren. Ausgerechnet der Mesner Helmut Kainz war vor ihm.

Im Zwiegespräch mit dem Diakon gingen dem Geistlichen die markigen Worte nicht aus. „Was muss denn der Pfarrsekretär ausgerechnet am Freitagnachmittags sein Auto waschen?

Hat der denn nicht an einem anderen Tag Zeit dafür. Auch Hans Klaus Müller bekam seine Kritik zu spüren: „Der ehemalige Realschulrektor braucht als Beamter bestimmt nichts

zu bezahlen für die Autowäsche, also könnte er ruhig ein anderes Mal in die Waschanlage fahren“. Christian Altmannsperger steigerte sich so in Rage, dass er sogar die

Autofahrer hinter ihm kritisierte. Unter anderem war auch der 2. Vorstand der KF mit dabei: „Na du kannst lang warten lieber Franz, denn ich mache dann bei meinem Auto eine Vollwäsche mit

Unterbodenschutzreinigung und diversen Pflegeanwendungen“, sagte er . In gemütlicher Faschingslaune feierten die Kolpingmitglieder noch lange an diesem Abend.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Konradis kommen am 22. Februar nach Osterhofen 

Burghauser Sänger „Die Konradis“ kommen am 22. Februar nach Osterhofen

 

Freche A-capella-Lieder im Programm: "Altersteilzeit"

 

Osterhofen (kök) Der Kartenvorverkauf für das Konzert der Konradis ist bereits seit zwei Wochen angelaufen und dauert noch bis Freitag 22. Februar 12 Uhr an. Restkarten sind dann auch noch an der Abendkasse in der Stadthalle Osterhofen erhältlich. Vor dem Einlass um 18.30 Uhr gibt es im Eingangsbereich einen kleinen Stehempfang mit Sekt oder anderen kühlen Getränken. Für den kleinen Hunger können sich die Gäste auch gerne eine Breze aussuchen oder Salzstangerl und Flips an den Stehtischen geniessen. Ab 19 Uhr werden die Saaltüren geöffnet und die Gäste können sich die Plätze frei wählen.

 

Mit frischen und frechen A-cappella-Liedern werden die Vokalisten die Vor- und Nachteile der Altersteilzeit erörtern und mit ihren Stimmbändern scharfsinnig kommentieren. Dabei wird sich sicherlich der eine oder andere Konradi auch outen müssen. Neben Klassikern aus dem Repertoire der Konradis sind auch bekannte Schlager der jüngeren Musikgeschichte passend zum Konzerttitel zu hören. Natürlich dürfen bei dieser besonderen Beratung die Ohrwürmer der deutschen und internationalen A-cappella-Szene nicht fehlen. Seit 2006 veranstalten „Die Konradis“ regelmäßig Benefizkonzerte. Über 100.000,- € konnte das Oktett für soziale und kirchlichen Einrichtungen mit ihren sieben Konzertreihen "Sax, Songs, and Rock’n Roll" (2006), "Burghauser Impressionen - A cappella am Abgrund" (2007), "Wählt Wa(h)re Männer!" (2008), "A cappella on Tour" (2008), "ungeduscht" (2010/11), "[bàssdscho]" (2012), "VOKALtherapie" (2015) sowie den drei Kirchenkonzertprogrammen "Sakralissimo" (2009), "Mehr als du glaubst!" (2013/14) und "… das, was trägt!" (2016/17) ersingen. 

Der Eintritt in Osterhofen kostet im Vorverkauf bei der Firma Franz Stern, Passauer Straße, oder bei der PNP, Osterhofener Zeitung (Stadtplatz) 14,- Euro und an der Abendkasse 16,- Euro. Nähere Auskünfte erteilt Kurt Köhlnberger: Telefon 09932 4776

 

Nach 2011 kommt das Burghauser Vokalensemble „Die Konradis“ zum zweiten Mal nach Osterhofen in die Stadthalle, um ihr neues Bühnenprogramm mit dem Titel „Altersteilzeit“ zu präsentieren. Dieses hatten sie bereits mit großem Erfolg im vergangenen Jahr fünfmal vor ausverkauftem Publikum in Burghausen ausgeführt. Dabei machten sich die 8 Sänger, die seit Jahren als die beliebteste "Boy Group" Burghausens gehandelt werden, öffentlich Gedanken über ihre bevorstehende Altersteilzeit. Die Besucher des Konzerts dürfen sich in der Herzogstadt Osterhofen ebenfalls auf ein tolles Bühnenprogramm freuen.

 

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolpingfamilie Altötting erkundet Erdgeschichte auf dem Astener Eiszeitweg  

Die Winterwanderung der Kolpingfamilie Altötting verlief dieses Jahr auf dem Eiszeitweg in Asten. Unter fachkundiger Leitung von Kolpingbruder Alois Remmelberger aus Burgkirchen/Alz wanderten dreißig gut gelaunte Kolpinger bei sonnigem Wetter auf den Spuren der Erdgeschichte unserer Heimat. Der gut fünf Kilometer lange Themenweg war im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ angelegt und im Frühjahr 2018 eröffnet worden. Zahlreiche Schautafeln am Weg geben einen Einblick in die verschiedenen Landschaftsarten wie beispielsweise das sechs Hektar große Naturschutzgebiet Astener Moos. Alle möglichen Gesteinsarten, angefangen von Granitblöcken, welche Gletscher in der Eiszeit aus den Alpen nach Asten transportiert hatten, bis zum Tuffstein, der in früheren Zeiten als Baumaterial verwendet wurde, sind im Geo-Park bei Laufing zu sehen. Auch das seltene Heck-Rind, eine Nachzüchtung des Auerochsen, mit seinen mächtigen Hörnern konnte man beim Weiden beobachten. Ein Relikt der Eiszeit sind auch die Feuchtgebiete und Naturweiher, sogenannte „Toteislöcher“, welche bedrohten    Amphibienarten wie Kamm-Molch und Gelbbauchunke einen Lebensraum bieten. Präses Diakon Thomas Zauner sponn den Gedanken weiter und unterstrich bei Brunn, wo eine unterirdische Quelle entspringt, die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für den Menschen. Ein von ihm vorgetragenes Gebet zur Bewahrung der Schöpfung und das gemeinsam gesungene „Ave Regina“ waren ein stimmungsvoller geistlicher Impuls am Ende der Exkursion.    
Vorstand Franz Steiner dankte zum Schluss Alois Remmelberger für seine mit viel Leidenschaft vorgetragenen Ausführungen, dem Präses Diakon Thomas Zauner für das Gebet und dem Kolping-Vorstandsmitglied Helmut Prokscha für die Grundorganisation, damit die Kolpingfamilie diesen beeindruckenden Weg begehen konnte. Für nächstes Jahr ist der Eiszeitweg im Norden von Asten in Planung. Im Anschluss an die Führung traf man sich zu einer gemeinsamen Jause in der Dorfwirtschaft Asten.
 

Verfasser: HP

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Diözesane Ehrennadel für Waltraud Huber 

Kolpingsfamilie Marktl freut sich über die Auszeichnung für ihr Vorstandsmitglied

 

Aufgrund ihrer zahlreichen Verdienste hat der Diözesanvorstand das verdiente Vorstandsmitglied Waltraud Huber von der Kolpingsfamilie Marktl mit der diözesanen Ehrennadel in Silber ausgezeichnet. Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder lobte in seiner Laudatio die Geehrte und hob sie als Seele, Rückhalt und guten Geist der Marktler Kolpingsfamilie hervor. Seit 1991, so Alfranseder, gehört sie der Kolpingsfamilie an und ist seit dem Jahr 2000 aktiv im Vorstand tätig. Zunächst war sie Beauftragte für die Familienarbeit und seit 2005 übt sie mit Leidenschaft das Amt der Schriftführerin aus. Zusammen mit ihrem Mann Albert Huber ist sie für das Layout des Programms der Kolpingsfamilie zuständig. "Waltraud bereichert das Verbandsleben mit Ideen und Initiativen vielfältiger Art und setzt diese dann auch tatkräftig um. Sie ist ein Impulsgeber und großes Organisationstalent", lobte der Diözesanvorsitzende und erwähnte viele Initiativen, die auf Waltraud Huber zurück gehen. Vorsitzender Manuel Sprüderer und Präses Pfarrer Josef Kaiser freuten sich mit Waltraud Huber über diese Auszeichnung und dankten ihr im Namen der Kolpingsfamilie für ihr reichhaltiges Wirken.

Verfasser: HB

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Neuaufnahme bei der KF Heiligkreuz 

Acht neue Mitglieder konnte die Kolpingjugend vor Kurzem beim Gottesdienst zum Adolph Kolping Gedenktag in ihren Reihen aufnehmen. Seit einiger Zeit besuchen die jungen Mädchen und Jungs regelmäßig die Gruppenstunden und erfahren dort über das Leben ihres Vorbildes, wobei auch Spiel und Spaß in der Gemeinschaft nicht zu kurz kommen. Als Gruppenleiterin wurde Sabine Oettl verabschiedet. Sechs Jahre lang hat sie alle zwei Wochen eine Gruppenstunde für Kinder organisiert und abgehalten. Hier sprach vor allem Ernst Hartl ein großes Lob für diese Leistung aus.

Statt einer Predigt zeigte die Jugendleitung der Kolpingfamilie auf, dass man mit Körperhaltung, Mimik und Gestik das Innere wiederspiegle und so viele Sachen zum Ausdruck bringe. Verdeutlicht haben sie dies mit einem großen Spiegel, in den jeder beim Betreten des Gotteshauses blicken sollte. Auch wenn manchmal kein Wort gesprochen werde, vermittle man eine Botschaft. Als Christ und als Mitglied einer Kolpingfamilie sei man berufen Botschafter des Glaubens zu sein, vor allem im Alltag.

Dabei soll man an den Gründervater denken, der als Alltags-Christ Menschen begeistern konnte, ihnen Mut machte und Hoffnung schenkte.


Begeisterung wurde auch beim anschließenden Würstlfrühstück im Jugendheim geweckt, bei dem viele Heiligkreuzer zu Gast waren und die Zeit nutzten um miteinander zu plaudern.

Verfasser: Tine Limmer

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KF Heiligkreuz beteiligt sich an der Aktion "Mein Schuh tut gut" 

Wie eine Familie wachsen auch die Kolpingsfamilien Trostberg und Heiligkreuz immer mehr zusammen. Nicht nur das Café International wird gemeinsam organisiert, sondern auch bei der Aktion „Mein Schuh tut gut“ geht man gemeinsame Wege.

Schon im Oktober hat die Trostberger Kolpingsfamilie St. Andreas einen Abgabetag für gebrauchte Schuhe angeboten. Bei den Heiligkreuzern war es am vergangenen Wochenende soweit. Zusammengekommen sind etwa 1400 Schuhe in 29 Kartons. Ein ums andere Mal kamen Bürger, die ihre Schuhe für die gute Sache spenden wollten. Gut erhaltene Bergschuhe fanden sich dabei ebenso wie Kinderschuhe, Stiefel, Sportschuhe und Flipflops.

Geordnet und sortiert verpackten die Mitglieder die Schuhe in großräumige Kartons und haben sie auf Paletten gestapelt, die nun von einer vom Kolpingwerk beauftragten Recyclingfirma abgeholt werden. Vor drei Jahren noch mussten alle Pakete über den Postweg Trostberg verlassen. Nun warten sie in der Lagerhalle von Kolpingmitglied Bernhard Paetzelt auf die Verladung in Richtung Hilpoltstein, wo sie weiter sortiert und gebündelt werden.

 Insgesamt ist die Aktion nicht nur regional ein großer Erfolg. Vor drei Jahren war vom Kolpingwerk das Ziel 25 000 Schuhe zusammenzubekommen. In den letzten beiden Jahren waren es dann über 200 000 Schuhe die eingegangen sind. Für dieses Jahr wird die Grenze von einer halben Million Paar Schuhe erwartet, so Otto Jacobs, Referent des Kolpingwerkes Deutschland. Im Sortierwerk entscheidet sich, welche der Schuhe wohin geliefert werden. 90 Prozent der Sammelware konnten noch weiter verwendet werden. Davon gehen etwa 3 Prozent in die Kolping-Secondhand Läden, 27 Prozent in den Export in Schwellenländern und 70 Prozent in Entwicklungsländer, berichtet er.

Dazu tragen die Trostberger und Heiligkreuzer gerne bei. Nachhaltigkeit und zu wissen, dass „mein Schuh gut tut“ ist für die Verantwortlichen Birgit Niedermeier (Kolping Trostberg) und Ernst Hartl (Kolping Heiligkreuz) ein gutes Argument die Aktion auch im nächsten Jahr wieder anzubieten. Immerhin werden in Deutschland pro Jahr an die 600 Millionen Paar Schuhe von ihren Besitzern aussortiert und nicht mehr getragen. Dieser Überfluß belastet vor allem die Umwelt und Müllhalden, während sie anderswo noch gebraucht werden können. „Hilfe kann so einfach sein.“ Sind sich beide einig.

Verfasser: Tine Limmer

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Kolpingsfamilie Reut übergibt Spenden aus Nikolausaktion 

Die Kolpingsfamilie Reut hat wie jedes Jahr einen Teil der Einnahmen der Nikolausaktion für wohltätige Zwecke gespendet. 150 Euro gingen diesesmal an die Arnstorfer Tafel. Walter Huber, der Ansprechpartner der Tafel, freute sich über den überraschenden Geldsegen. Weitere 150 Euro wurden bereits bei der Adventfeier der Kolpingsfamilie an Pater Roy Kurian übergeben, der damit die Opfer der Hochwasserkatastrophe in seiner indischen Heimat unterstützen wird.

Verfasser: Hans Sailer

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Kolping-Seminar zum Thema Sternstunden kam sehr gut an 

Dreikönigsfest in Niederalteich gefeiert - Bildungswochenende über die „Sterndeuter“

 

Osterhofen/Niederalteich (kök) Das Kolping-Bildungswerk Passau hatte unter der Leitung des ehrenamtlichen Bildungsreferenten Kurt Köhlnberger aus Osterhofen zum Thema „Sternstunden – die Sterndeuter – Gold, Weihrauch und Myrrhe“ vom 4. bis 6. Januar nach Niederalteich ins Bildungshaus St. Pirmin eingeladen. Mit dabei waren die Referenten Alfred Friedrich aus Frauenau, der über Heilsteine und Weihrauch redete sowie akademischer Direktor Dr. Hans Göttler mit „Echte Advents- und Weihnachtsgeschichten aus Altbayern“. Abgerundet wurde das Wochenende mit der Bedeutung der Krippenfiguren, Adventstänzen und mit dem Weihnachtsquiz „Sternenklar – 24 Türchen“. Höhepunkt war der Besuch der Byzantinischen Messe in der Nikolauskapelle am Sonntag.

 

Das Bildungswochenende mit Teilnehmern aus Passau, Neuötting, Marktl, Landau/Isar und Osterhofen begann mit einem Überblick zur Geschichte der Heilsteine. Alfred Friedrich aus Frauenau erforscht seit 35 Jahre die Welt der Steine, den Duft des Weihrauchs und die Wirkungsweise unter dem Gesichtspunkt der Naturheilkunde. „Steine sind keineswegs tote oder kalte Materie, nein in ihnen stecken Schwingungsmuster und diese könnten bei richtiger Platzwahl oder Anwendung positive Effekte erzeugen“, sagte eingangs der Referent. Heilsteine sind Mineralien denen nachgesagt wird, dass sie eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele haben. Bei vielen Steinen gibt es mittlerweile wissenschaftliche Beweise, dass sie eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Das hat auch die Hl. Hildegard von Bingen schon erkannt. Allerdings ist es auch so, dass die Bereitschaft vorhanden sein muss, etwas zu unternehmen, um bei Krankheiten Fortschritte erzielen zu können. Helfende Spurenelemente sind in den Trinksteinen vorhanden und das Wohnklima kann mit dem einen oder anderen Stein verbessert werden. Gute Umhängesteine sind nicht nur schön, sondern tragen ebenfalls zum Wohlbefinden bei. Der Samstagvormittag begann mit der Geschichte vom vierten König und mit dem Text „d´Maus im Krippenschachterl“. Die Bedeutung der einzelnen Krippenfiguren erläuterte Köhlnberger anhand einer Power-Point-Präsentation, ebenso die schönsten Weihnachtskrippen aus aller Welt und „Upcycling-Kalender“ selbst gemacht. Unter dem Motto „Stern begleite uns“ wurden Adventstänze eingeübt. Jeweils in Dreiergruppen wurden dann Sternstunden im persönlichen Bereich aufgeschrieben. Heilungsgeschichten, Sternstunden in der Geschichte sowie besondere Glücksmomente fanden ebenfalls Platz auf einem Plakat. Mitgebrachte Fotos, Postkarten und Bücher von der Kindheit stellten die Teilnehmer gegenseitig vor. „Weihnachten früher und heute“, über dieses Ereignis gab es rege Diskussionen. Außerdem wurde die Waldweihnacht im Familienkreis und „Advent im Schaufenster“ (eine Kolpingaktion) in Bildern vorgeführt. „Echte Advents- und Weihnachtsgeschichten aus Altbayern“ aus dem Buch: „Der Dori geht zum Herrn“, las Dr.Hans Göttler am Samstagnachmittag in Bayerischer Mundart vor. Geschichten vom „Ponzauner Wigg“ durften da auch nicht fehlen („Weihnachtl´n duads in Niederbayern“). Geschichten über die Mettensau („Der Weihnachter“) und das „Weihnachtsholzscheit“ rundeten die Lesung des Münchner Turmschreibers ab. Die gute alte Zeit war früher oft auch nicht einfach, aber bestimmte Regeln und Bräuche wurden doch eingehalten. Ein Lebkuchen oder Nikolaus (heute „Nikola“ oder „Weihnachtsmann“) wären früher undenkbar gewesen. Advent war in jener Zeit eine echte Vorbereitung auf Weihnachten gegeben. „Es liegt aber an uns, dass wir die christlichen Bräuche in Ehren halten und den Verlockungen der Konsumgesellschaft widerstehen“, so Köhlnberger. In zwei Mannschaften wurden Weihnachts-rätsel und Spiele beim „Bunten Abend“ gelöst. Lustig war es beim „Weihnachtsmontagsmaler“, „Der Weihnachtsbrief“, „Nuss Transport“ oder bei der „Schneeballschlacht“ und beim „Schneemann“. Bei jedem Tag im Dezember gab es bis zum 24. ein Spiel oder eine Quizfrage. „Weihnachtslieder gurgeln“, bekannte Weihnachtsfilme an der Melodie erkennen und ein „Weihnachts-Dalli-Klick“ rundeten den lustigen Abend ab. „Die vier Kerzen“ und „Ein Geschenk für den König“ läuteten den Sonntagvormittag ein. Abt Dr. Marianus Biber von der Abtei Niederalteich zelebrierte in der Nikolauskapelle den Gottesdienst. Das Dreikönigsfest wurde groß gefeiert. „Theophanie (Gott-Erscheinung) unseres Herrn, Gottes und Erlösers Jesus Christus“ ist auch als das „Dreifaltigkeitsfest“ bekannt. Nach diesem ergreifenden Hochfest und dem anschließenden Mittagessen verabschiedeten sich die Teilnehmer des Seminars.

Verfasser: HB

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Familienkreis Junge Familie feierte 25-jähriges Bestehen 

Kolpinggruppe „Junge Familie“ feierte 25-jähriges Bestehen

     Emotionaler Rückblick auf eine sehr erfolgreiche Zeit – Thema Familienleben steht im Mittelpunkt

Osterhofen (kök) Mit einem Brunch ging das Jubiläumsjahr 2018 beim ersten Familienkreis der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen, der Gruppe „Junge Familie“, am Sonntagvormittag zu Ende. In den vergangenen 25 Jahren wurden weitere 6 Familienkreise in der Herzogstadt gegründet und zeugen von einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte. Viele Aktionen und Treffen wurden das ganze Jahr hindurch veranstaltet. Begonnen wurde mit einem „Jubiläumstanz“ bei der Faschingsfeier der KF mit dem Titel „Glück“ im Januar des vergangenen Jahres. Danach folgten die monatlichen Treffen mit einem Buchstaben-Jubiläums Rätsel  bevor es im November bei dem Spielenachmittag „Schlag den Star“ gelöst wurde. Dass die Gruppe das Leben in der Familie als glücklich und als zentrale Aufgabe empfindet ist nicht nur dem Gründervater, dem „Familienapostel“ Adolph Kolping mit seinem Grundprogramm und Gedankengut, zu verdanken, sondern auch dem Geschäftsführer des Kolpingwerkes in der Diözese Passau, Harald Binder, der die Gruppe stets tatkräftig unterstütze. So wurden in den vergangen Jahren auch viele Familien-, Mutter-Kind- und Vater-Kind-Wochenenden umgesetzt.

Gegründet wurde der Osterhofener Familienkreis von Monika und Marinko Sisko mit der Idee, dass keine Überbeanspruchung sattfinden soll, indem die Treffen nicht zu oft stattfinden und eine Arbeitsaufteilung erfolgt. Zunächst gab es vor allem aber von den Männern eher eine Abneigung für so eine Gruppe: „Was soll ich denn noch alles machen“, „Ich habe keine Zeit“, „Andere Familien interessieren mich nicht“, „Ich mache ohnehin viel für die Familie“, „Wir haben eine große Verwandtschaft, da ist immer was los“ usw.  Schließlich ließen sich die Männer doch überreden, denn man braucht ja nicht bei jedem Treffen dabei zu sein und dann überzeugte das Konzept, wenn immer ein oder zwei Familien eine Zusammenkunft organisieren. Wichtig dabei war und ist es, dass man sich auf alle verlassen kann mit Zu- und Absage und noch eines ist erwähnenswert: „Jeder hat Ideen und Talent“. Es wurden immer wieder auch Erziehungs- und Bildungsthemen, Glaubensfragen und Gesellschaftliche Aktionen aufgegriffen und verschiedenes umgesetzt. Mal war es die Gestaltung eines Marionettentheaters „Der Hühnerhof“, ein anders Mal die Durchführung eines Märchentages für die Öffentlichkeit oder der große Kinderfasching in der Stadthalle. Zuvor jedoch fand im eigenen Kreis ein kindgerechter und altersgerechter Kinderfasching innerhalb der Gruppe statt. Hier gab es dann noch ganz andere Möglichkeiten mit Spielen, an denen die Eltern mitwirkten. Aus dem Erlös von Veranstaltungen wurden mehrere Spenden an soziale Projekte getätigt. Viele Ausflüge, eine Waldweihnacht, eine besondere Jesusgeschichte vor Ostern und diverse Bastelnachmittage rundeten die Jahresprogramme ab. Und wenn das Wetter bei einem Ausflugstermin nicht mitspielte, dann musste das Treffen nicht ausfallen, denn dann gab es eine Ersatzprogramm mit einem Hallenbadbesuch. „Wichtig ist, dass die Männer mit dabei sind“, sagt die Gründerin der Gruppe Monika Sisko. Wir wollten eben ein zusätzliches Angebot machen zu den bestehenden Mutter-Kind-Gruppen, die vormittags ohne Väter ein Treffen anbieten. „Wir haben unsere Treffen so organisiert, dass alle mitmachen können und da hat sich meistens der Sonntagnachmittag bewährt“. Die Männer waren dann nicht irgendwo beim Arbeiten, auf der Baustelle oder im Garten. Überredungskunst war freilich auch noch gefordert, denn Formel 1 oder Fußball schauen kann man doch öfter machen und dies muss nicht unbedingt dann sein, wenn der Familienkreis zusammenkommt. Die Kinder, die anfangs ungefähr im gleichen Alter waren, hatten ihren Mittagsschlaf hinter sich und alle konnten dann kommen. In einem umfangreichen Bilderrückblick erläuterte Kurt Köhlnberger mit einer Power-Point-Präsentation die Höhepunkte der zurückliegenden Zeit. Dabei sahen die Familienkreismitglieder schöne Fotos von diversen Zeltlagern an der Donau, am Höfererweiher und in Sattling bei Winzer. Advent- und Nikolausfeiern, Plätzchen backen mit den Kindern, Schlittenrennen, „Wolpertinger-, Sommer- und Winterolympiaden“, Palmbuchen binden und Heu Hasen basteln sowie der Besuch der Ostereierausstellung waren ebenso schöne Sachen. Ausflüge zu den Bavaria Filmstudios, den Tiergärten Straubing, München und Nürnberg und die Donaudampfschifffahrt in Passau wurden wieder in Erinnerung gerufen. Drachen und Indianertrommeln basteln, „Männer kochen für Frauen“,  mehrere Weinabende der KF und das erste Vater-Kind-Wochenende  waren weitere Höhepunkte der Truppe. Taschenlampen-  und Fackelwanderungen, Fußball-, Tischtennis- und Kegelturniere wurden durchgeführt und immer wieder gab es Wanderungen im Bayerischen Wald. Mittlerweile hat sich die Gruppe verändert und damit auch das Programm, da die Kinder fast gar nicht mehr dabei sind, da sie ihren eigenen Weg gehen und das ist auch richtig so. Man kann nun mehr auf andere Dinge eingehen und gemeinsame Unternehmungen ohne  Kinder organisieren. Das Programm hat sich immer mit dem Alter der Kinder verändert. Im Jubiläumsjahr und zum Brunch kamen jedoch sehr viele Kinder mit ihren Partner, Ehepartner und sogar mit einem Enkelkind. Mittlerweile gibt es bisher drei Enkelkinder in der Gruppe. Mit einem Jubiläumsgruppenfoto und dem durchschauen der Chroniken endete der Frühstücksbrunch im Kolpinghaus. Am Montag, den 7. Januar trifft sich die Truppe zum Elternabend jedoch schon wieder, um die Jahresplanung 2019 auszuarbeiten.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Diakon Thomas Zauner neuer Präses der Kolpingfamilie Altötting 

Nach dem versetzungsbedingten Weggang von Kaplan Christoph Leuchtner im Sommer    darf sich die Kolpingfamilie Altötting über einen neuen Präses freuen. Zu Beginn des gut besuchten morgendlichen Rorate-Gottesdienstes am dritten Adventssonntag (Gaudete) in der Stiftspfarrkirche entbot Kolping-Diözesanpräses und Pfarrer von Marktl Peter Meister den zahlreich anwesenden Kolpingmitgliedern und Gottesdienstbesuchern einen herzlichen Willkommensgruß. Eine große Freude sei es ihm, zum Fest „Gaudete“, was übersetzt „Freuet Euch“ heißt, persönlich die Amtseinführung von Diakon Thomas Zauner als neuen Präses der Kolpingfamilie vorzunehmen. Er dankte ihm für seine Bereitschaft, das Amt des Präses anzunehmen. In seiner Predigt erinnerte Hauptzelebrant Peter Meister daran, dass der selige Adolph Kolping (1813-1865) immer das Wohl der Menschen in den Mittelpunkt seines Wirkens gestellt habe. „Die damalige Zeit zu Beginn der Industriealisierung war nicht leichter als heute. Menschen wurden auf der Suche nach Arbeit entwurzelt, und die Kluft zwischen arm und reich wurde immer größer“, so der Diözesanpräses. Der „Gesellenvater“ erkannte die Nöte der Zeit und gab mit seinen Gesellenvereinen und -häusern der Jugend Heimat, Schutz und Bildung. In diesem Kontext war Adolph Kolping ein Wegbereiter der katholischen Soziallehre. Er ermunterte die anwesenden Mitglieder im Sinne Adolph Kolpings: “Bringt Euch weiter in Kirche und Gesellschaft ein!“ Dabei zitierte er den Gründer des katholischen Sozialverbandes: „Wer Menschen gewinnen will, muss sein Herz zum Pfande geben.“ Den Höhepunkt des Gottesdienstes bildete die Überreichung der Ernennungsurkunde zum Präses der Kolpingfamilie Altötting an Diakon Thomas Zauner, unterzeichnet von Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl sowie der Notarin der Bischöflichen Kurie, Monika Winter. Vorsitzender Franz Steiner reichte Neu-Präses Thomas Zauner neben dem Altar die Hand zum Willkommensgruß und wünschte ihm viel Tatkraft und Freude in seinem neuen Amt. „In der Vergangenheit hatten immer die Kapläne die Funktion des Präses wahrgenommen und sind damit nicht schlecht gefahren. Nun haben wir mit Diakon Zauner eine langfristige Lösung. Wir freuen uns auf viele schöne Begegnungen und auf ein harmonisches Miteinander“, so der Vorsitzende. Neu-Präses Thomas Zauner dankte allen für die freundliche Aufnahme. „Ich komme mit vielen Familien in Kontakt und kann mir gut vorstellen, dass sich die eine oder andere Familie der Kolpingfamilie anschließt“, so Zauner hoffnungsvoll. Auch versprach er als sichtbares Zeichen seiner Verbundenheit mit der Kolpingfamilie, sich eine Kolping Stola mit dem „Kolping-K“ zuzulegen.
Beim anschließenden Frühstück im Konradsaal wurden drei Mitglieder geehrt: Johann Salzinger für 25 Jahre, Sepp Breitenlohner für 60 Jahre sowie Rudolf Sextl für 65 Jahre Treue. Vorsitzender Steiner überreichte Urkunden und kleine Präsente. Dabei sagte er: „Jeder einzelne steht für einen guten Zusammenhalt und trägt zu einer lebendigen Gemeinschaft bei.“ Im Anschluss gab Vorsitzender Steiner bekannt, dass man sich auch dieses Jahr bei der bundesweiten Schuhsammelaktion des Kolpingwerkes unter dem Leitwort „Mein Schuh tut gut“ beteiligt habe. Im mittlerweile dritten Jahr dieser Aktion hat Anni Thalhammer 105 Paar gut erhaltene Schuhe gesammelt. Diese Initiative geht auf den Verbandsgründer Adolph Kolping zurück, der, bevor er die Berufung, Priester zu werden, in die Tat umsetzte, den Beruf des Schuhmachers erlernt hatte. „Damit zeigt ihr Euch solidarisch mit den Bedürftigen unserer Gesellschaft,“ erläuterte Steiner anerkennend. Bei der Feier wurde auch für die Kolping Weihnachtsaktion 2018, die dieses Jahr das Land Malawi in Afrika unterstützt gesammelt. Drei Viertel der Bevölkerung dort leben von kleinbäuerlicher Landwirtschaft. “Die Spende ist als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht“, so Vorsitzender Steiner. Es kam eine Summe von 500 Euro zusammen.
 

Verfasser: HP

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Eine Frau in der Führungsposition der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz 

Vizepräsidentin Kathrin Zellner berichtet aus ihrem Alltag

 

Seit einem Jahr ist die 33-jährige Friseurmeisterin Kathrin Zellner als Vizepräsidentin der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz tätig. Die fusionierte Handwerkskammer gehört zu den größeren Handwerkskammern in Deutschland. Deshalb werden immer zwei Arbeitnehmervizepräsidenten von der Vollversammlung gewählt. Damit können Kolping und der DGB je einen Vizepräsidenten stellen. Kathrin Zellner ist verheiratet, hat zwei Kinder und gehört seit 2004 der Vollversammlung der Handwerkskammer an. Seit 2009 ist sie im Kammer-Vorstand tätig.

 

Als Nachfolgerin von Franz Greipl, der auch ihr Mentor war und knapp 25 Jahre das Vizepräsidentenamt ausübte, hat sie sich inzwischen gut in das vielfältige Aufgabenfeld eingearbeitet. Neben den bisherigen Organ-Verpflichtungen (Vollversammlung und Vorstandssitzung) kommen jetzt vor allem die regelmäßigen Präsidiumssitzungen dazu. Das Präsidium, dem neben dem Präsidenten die fünf Vizepräsidenten angehören, werden alle wichtigen Aufgaben der Handwerkskammer vorbereitet und abgeklärt und Vertretungen abgesprochen. „So vertrat ich bisher die Kammer bei verschiedenen Empfängen, Betriebsbesichtigungen, nahm Mitarbeiterehrungen vor, war bei Betriebsjubiläen und Freisprechungsfeiern offizielle Vertreterin der Kammer. Wichtig ist mir auch den Kontakt über unsere Kammer hinaus zu halten. Die regelmäßigen Treffen der Arbeitnehmervizepräsidenten auf Landes- und Bundesebene bieten einen guten Erfahrungsaustausch und zudem kann ich dann meine Kenntnisse auch in der Kommission Handwerk des Bundesverbandes einbringen“, erklärt die engagierte Frau, die dieses Pensum nur mit Unterstützung ihrer Familie und ihrer Eltern leisten kann und sich dabei auch auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kammerverwaltung verlassen kann.

 

Als eine besondere Herausforderung sieht Kathrin Zellner die gemeinsame Arbeit zwischen Kolping und den DGB-Kollegen auf Arbeitnehmerseite. Deshalb finden vor allen Vollversammlungen der Handwerkskammer abendliche Vorbesprechungen statt, in der alle Tagesordnungspunkte erörtert und Positionen festgelegt werden. Damit ist die Arbeitnehmerseite, so Zellner, in der Regel besser auf die Organsitzungen vorbereitet, als die Arbeitgeber. Ein besonderes Anliegen dabei ist es, dass die Stellvertreter an diesen Vorbereitungssitzungen teilnehmen, damit diese stets in die Arbeit eingebunden sind. Darüber hinaus organisieren die beiden Vizepräsidenten jährlich eine zweitägige Klausurtagung, bei der aktuelle handwerkspolitische Themen auf der Tagesordnung stehen. Sowohl bei den Vorbereitungen, wie auch bei den Klausurtagungen sind die verbandlichen Vertreter von Kolping und DGB dabei, sodass der Verband über die aktuelle Arbeit in der Handwerkskammer informiert ist und gleichzeitig Kolping und DGB auch ihre Themen den Vertretern nahebringen können.

 

Positiv sieht die Kammervertreterin ihr Wirken im Passauer Diözesanvorstand, dem sie seit 2010 angehört. Damit fließen handwerkliche Belange auch in den Verband ein, bemerkt die Handwerksvertreterin und hebt auch ihre örtliche Verwurzelung in der Kolpingsfamilie Freyung hervor.

 

„Eines meiner persönlichen Ziele ist, das Handwerk als Fundament unserer Wirtschaft zu präsentieren und für die qualifizierte Ausbildung im Handwerk zu werben“ und verweist dabei auf einen kürzlich durchgeführten Aktionstag in einem Kindergarten. Dort wurde den Kindern das Friseur-Handwerk nahegebracht und die Kinder konnten sich an Übungsköpfen und an künstlichen Fingernägeln beweisen. Auch ein KFZ-Betrieb wurde für diese Aktion gewonnen.

 

Im Moment bereitet Kathrin Zellner die für Juni 2019 anstehende Handwerkskammerwahl vor, um gemeinsam mit dem DGB wieder eine starke Arbeitnehmerliste aufzustellen.

Verfasser: HB

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Adventskranzsegnung im Kolpinghaus 

Adventskranz ein Zeichen der Hoffnung

 

Die Kolpingsfamilie lud am Freitagabend zur Adventskranzsegnung ein Der zweite Vorsitzende, Günter Gsödl, begrüßte die Anwesenden, die sich im Kolpinghaus eingefunden hatten. Pater Nelson gestaltete sodann eine kleine Andacht. Er stellte dabei fest, dass der Adventskranz ein Zeichen der Hoffnung sei. „Es genügt nicht, sich selber Hoffnung zu machen, es braucht einen Grund. Der Grund ist Weihnachten und die Geburt Christi, auf die wir warten.“ Gemeinsam mit den Anwesenden wurden Adventslieder gesungen und Gebete gesprochen, sodann segnete der Geistliche die mitgebrachten Adventskränze.

Verfasser: Wenninger

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Erfolgreiche Weiterbildung zum Betriebswirt 

Kolping-Akademie verleiht Wirtschaftsdiplome

 

Mit dem „Fernlehrgang zum Praktischen Betriebswirt (KA)“ hat die Kolping-Akademie unter der Trägerschaft des Kolping-Bildungswerkes im Bistum Passau eine wertvolle Lücke im Weiterbildungs-Angebot geschlossen. Zum achten Mal in Folge verlieh die Kolping-Akademie in diesem Jahr an die erfolgreichen Absolventinnen das Wirtschaftsdiplom.

 

Bildungswerk-Vorstand Harald Binder konnte den Kursteilnehmern, die als Berufstätige die mutige Entscheidung getroffen haben, sich neben Beruf und Familie erfolgreich weiterzubilden. Mit der heutigen Aushändigung der Zeugnisse beginne ein neuer Lebensabschnitt und er hoffe sehr, dass sich die in die duale Weiterbildung investierte Zeit auch lohnend auf die weitere berufliche Entwicklung auswirke.

 

Die Leiterin der Kolping-Akademie, Diana Königseder, verwies auf anstrengende 18 Monate intensives Studium in den Bereichen Betriebswirtschaftslehrer, Rechnungswesen, Personalwesen, Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht sowie Steuerrecht. Ebenso stand auf dem Lehrplan das Fach Volkswirtschaftslehre, in dem alle Teilnehmer eine spezifische Facharbeit anfertigen mussten. In ihrem weiteren Kursrückblick stellte sie die einzelnen Teilnehmer vor und untermalte ihre Ausführungen mit Anekdoten aus dem Kursverlauf und wagte mit einem Business-Horoskop für jede Absolventin einen Blick in die Zukunft. Abschließend dankte die Akademie-Leiterin den Teilnehmerinnen für ihr Durchhaltevermögen und wünschte ihnen beim Karriereleiter-Aufstieg die nötige Balance zwischen Zielstrebigkeit und Menschlichkeit.

 

Als Lehrgangssprecherin hob Katrin Hastetter die Leistung hervor, sich trotz privater und beruflicher Verpflichtungen auf das Studium einzulassen, eineinhalb Jahre präsent zu sein und im Selbststudium zu lernen. Sie dankte dabei auch den Familien der Absolventinnen, die durch ihre Unterstützung den Erfolg erst möglich gemacht haben. Lehrgangsbeste wurden Katrin Hastetter aus Beutelsbach mit der Gesamtnote 1,5 (Arbeitgeber: Bischöfliches Ordinariat) sowie Natalie Fesl aus Hauzenberg mit der Note 1,7 (Arbeitgeber: Firma Eterna). Die beste Facharbeit in Volkswirtschaftslehre mit einer glatten 1,0 verfasste Elena Maria Kellinghaus aus Neufahrn in Niederbayern zum Thema „Technischer Fortschritt – Wirtschaftswachstum und Beschäftigung“.

 

Der Vorsitzende des Bildungsbeirates, Gerhard Alfranseder, würdigte die Leistungen der Absolventinnen und der Kolping-Akademie, die nicht nur fachliches Wissen, sondern auch Persönlichkeitsbildung vermittle. Ein besonderes Dankeschön richtete er an die Dozenten der Kolping-Akademie für ihren unermüdlichen Einsatz.

 

Positiv vermerkte in einem Grußwort Parl. Staatssekretär a. D. Dr. Klaus Rose, dass in diesem Lehrgang nur weibliche Teilnehmerinnen bis zum Abschluss durchhielten und zollte ihnen Respekt für die Disziplin, die sie neben Beruf und Familie aufbrachten, um diese Weiterbildung so erfolgreich abzuschließen. Musikalisch umrahmt wurde die Feierlichkeit von Michael Handwerker mit seiner Sologeige.

Verfasser: HB

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