Kolping Nachrichten

Katholische Verbände trauern um Msgr. Manfred Ertl 


Am Christi Himmelfahrts-Tag ist unerwartet im Alter von 68 Jahren Domkapitular Msgr. Manfred Ertl verstorben. Der engagierte Seelsorger war zuletzt als Abteilungsleiter "Räte, Verbände, Erwachsenenbildung" und als bischöflicher Beauftragter für Verbände auch für das Kolpingwerk innerhalb der Diözesanleitung zuständig. Bis zum Umzug der Kolping-Geschäftsstelle auf Domplatz 3 waren wir auch Büronachbarn von Msgr. Ertl als überzeugter Förderer der katholischen Verbände. Daher haben die katholischen Verbände auch einen Nachruf verfasst, den wir als Bilddatei veröffentlichen. Wir danken Msgr. Ertl für seine Fürsorge und sind mit ihm im Gebet verbunden.

Verfasser: HB

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Einkaufsaktion Kolpingjugend 


Die Kolpingjugend weitet ihr Angebot weiter aus.
„Bleibt zu Hause und gesund“
Landauer Kolpingjugend weitet ehrenamtlich ihre Einkaufsaktion aus
Landau. (red) Aufgrund der verlängerten Ausgangsbeschränkung, die
Ministerpräsident Markus Söder am Montag bekanntgegeben hatte, nimmt sich
die Landauer Kolpingjugend ein Beispiel an vielen ehrenamtlichen
Organisationen und bietet eine Einkaufshilfe für Risikogruppen und für alle
alleinerziehenden Mütter und Väter an. Ab sofort können Lebensmittel- und
Getränkeeinkäufe oder der Gang zu Apotheken für alle betroffenen Personen
aus dem Stadtgebiet übernommen werden. Wer Interesse hat, darf sich
telefonisch unter 0178/8954133 oder per E-Mail an jugend@kolping-landauisar.
de wenden. Wichtig ist es, immer Name, Adresse und Telefonnummer zu
hinterlassen. Die Aktion ist kostenlos. „Wir sind bemüht alle Aufträge zeitnah zu
erledigen. Bitte berücksichtigen Sie jedoch, dass die Aktion rein ehrenamtlich
durchgeführt wird“, so die Kolpingjugend. Es gibt zwei Zahlungsmöglichkeiten:
Die „Kunden“ werden, bevor die Einkäufe gebracht werden, telefonisch
benachrichtigt und können dann das Geld vorbereiten. Die Waren werden
abgestellt und es wird gewartet, bis der Kunde die Taschen zusammen mit dem
Geld wieder vor die Türe stellt, um Kontakt zu vermeiden. Die zweite
Möglichkeit ist die Ausfüllung eines Lastschriftmandats, welches der Kunde bei
der Lieferung bekommen hat und wiederum mit den Taschen zurückgibt. Somit
ist der Gang zur Bank auch abgenommen. „Wir hoffen, Ihnen somit eine Last in
dieser schwierigen Zeit abnehmen zu können und wünschen Ihnen allen
Gesundheit und ein gutes Durchhaltevermögen.“

Verfasser: Wenninger

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Entspannung und Bildung für den Alltag 

Erfolgreiche Senioren-Bildungswoche im Kolping-Hotel Chiemgau

 

Bevor das Coronavirus den öffentlichen Bereich lahmlegte, konnte das Kolping-Bildungswerk noch seine Bildungstage „55plus – und eine Woche für mich“ im Kolpinghotel Chiemgau in Teisendorf unter der Leitung des Ehepaars Rosi und Peter Asenkerschbaumer (Neuötting) durchführen. Die wunderbare Lage des Hauses im Rupertiwinkel war eine gute Grundlage für entspannte und interessante Bildungstage.

 

Neben der täglichen Morgenandacht und dem Abendimpuls standen regelmäßig seniorengerechte Muskel-Entspannungsübungen auf dem Programm. Die Yoga-Übungen boten den Teilnehmern gute Ansätze, um auch daheim diese sportlichen Betätigungen in ihren Alltag einzubauen. Ebenso beschäftigte sich die Gruppe mit der Frage „Was ist mir in meiner Situation und in meinem Alltag wichtig“. In der weiteren Gesprächsrunde zeigte Seminarleiter Peter Asenkerschbaumer unter der Rubrik „Lebenslinien“ auf, wie man auf sein eigenes Leben Rückschau halten und positive Erkenntnisse daraus gewinnen kann.

 

Unter dem Thema „Kirche baut Zukunft“ referierte Stadtpfarrer Erwin Jaindl (Burghausen) über drängende Fragen für die Kirche von heute und feierte mit den Teilnehmern Eucharistie in der Hauskapelle. Viel Spaß bereitete den Teilnehmern das von Eva-Maria Saller (Neuötting) gestaltete Gedächtnistraining für Senioren. Sie zeigte Möglichkeiten auf, wie man auch im Alter sein Gedächtnis auffrischen kann und gab lebenspraktische Tipps, wie man sein Gedächtnis im Alltag trainieren kann.

 

Beim Gang um den Höglwörther See, an dem in der österlichen Bußzeit ein sehr schöner Kreuzweg aufgestellt ist, wurde an den Kreuzwegstationen gebetet. Auch das kulturelle Leben kam nicht zu kurz. Die Zugfahrt in die nahe gelegene Stadt Salzburg war ein besonderes Erlebnis. Neben dem Stadtrundgang zu markanten Sehenswürdigkeiten wie der neu restaurierten Kirche St. Peter, mit dem Grab des heiligen Rupert, war die Führung durch das Dom-Quartier ein Highlight. Hier wird ein einzigartiges Zusammenspiel von 1300 Jahren Salzburger Herrschaftsgeschichte, Kunst, Musik und Architektur vermittelt.

 

Interessante Erkenntnisse gewannen die Teilnehmer im Markt Anger beim Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Silvester Enzinger, der ihnen die Entwicklung der Marktgemeine näherbrachte. Die Tradition des weithin berühmten Heiligen Grabes in der Klosterkirche des ehemaligen Augustiner-Chorstifts Höglwörth wurde präsentiert. Höglwörth liegt in der Gemeinde Anger und das Herrengrab wird nur alle drei Jahre mit großem Aufwand mit vielen bunten Wasserkugeln und Öllampen aufgebaut.

 

Als kreatives Element wurden liebevoll Osterkerzen unter der Anleitung von Rosi Asenkerschbaumer verziert. Der letzte Abend im Haus Chiemgau wurde mit vielen Liedern zum Mitsingen musikalischen von Reinhard Breu (Burgkirchen/Alz) sehr abwechslungsreich gestaltet und erleichterte den Abschied am nächsten Tag.

 

Ein besonderer Dank galt am Schluss dem Ehepaar Asenkerschbaumer und dem engagierten Team vom Haus Chiemgau mit ihrem Leiter Thomas Schnurer, das die Senioren liebevoll betreute und köstlich versorgte.

Verfasser: HB

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Altöttinger Kolpingfamilie pilgerte am 8. März 2020 nach München 

Eine Woche nach der Diözesanversammlung machte sich eine Abordnung der Kolpingfamilie Altötting am 8. März 2020 zur Pilgerfahrt nach München auf. Grund war die Teilnahme an der alljährlich stattfindenden Pfarrwallfahrt des Dekanates Altötting, die dieses Jahr die Landeshauptstadt zum Ziel hatte. Zehn Pilger repräsentierten die Kolpingfamilie mit Präses Diakon Thomas Zauner, stellvertretener Vorsitzender Anni Thalhammer und Bannerträger Helmut Prokscha an der Spitze. Die Entscheidung hatten sich die Verantwortlichen wegen der grassierenden Coronapandemie nicht leicht gemacht, doch das sonnige Wetter gab ihnen Recht.
Kardinal Marx begrüßte die Altöttinger herzlich und machte als Hauptzelebrant in seiner Predigt den Pilgern Mut: “Haltet fest am Glauben, so kann die Angst vor Krisen besiegt werden.“ Nach dem Mittagessen in der Traditionsgaststätte Hofbräuhaus standen nachmittags eine Stadtführung und eine Andacht in der Jesuitenkirche St. Michael auf dem Programm. Für Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl war es nach 18 Jahren die letzte Pilgerfahrt vor seinem Eintritt in den Ruhestand im September. Abschließend kann man feststellen: Die Pfarrwallfahrt war für alle ein gesellschaftliches und spirituelles Erlebnis, das den Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.     

Verfasser: HP

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Kolping-Seiten im Passauer Bistumsblatt 

In der aktuellen Ausgabe des Passauer Bistumsblatts zum 29. März 2020 sind wieder vier Seiten integriert, die über das Leben von Kolping im Bistum Passau informieren.

 

Zum einen stellt sich der neue Diözesanvorsitzende, Stephan Kroneder, vor und zum anderen wird über die rentenpolitischen Initiativen des Kolpingwerkes Deutschland informiert. Auf der nächsten Seite geht es um die Aktivitäten und Arbeit der Kolpingjugend sowie stellt sich die neue Diözesanleitung vor. Auf Seite drei wird über beispielhafte Aktionen von Kolpingsfamilien berichtet. Auf der letzten Seite sind derzeitig aktuelle Angebote auf Diözesanebene aufgeführt, die hoffentlich trotz des zur Zeit grassierenden Coronavirus noch druchgeführt werden können.

 

Die kompletten Seiten im Passauer Bistumsblatt können auf unserer Homepage unter dem Link https://kolping-dv-passau.de/contentanlagen/contentdatei1888.pdf heruntergeladen werden.

Verfasser: HB

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Kolpingsfamilie Gern bietet Hilfe in der Corona-Krise 

Die Kolpingsfamilie Gern bietet zusammen mit dem SSV Eggenfelden alten oder hilfsbedürftigen Menschen Hilfen an, wenn diese aufgrund der Coronalage nicht selbst einkaufen können oder sonst Unterstützung benötigen. In ihrem Aufruf schreiben sie: " Wir unterstützen ältere und nicht mobile Menschen bei ihren alltäglichen Besorgungen, wenn Sie wegen der Ansteckungsgefahr nicht aus dem Haus gehen wollen. Wer Hilfe benötigt kann sich an KF-Vorsitzenden Thomas Wimmer, der seit kurzem auch Mitglied des Diözesanvorstandes ist, unter der Telefonnummer 0151/18029905 täglich von 8 bis 18 Uhr wenden. Eine echte Hilfe zur Selbsthilfe!

Verfasser: HB

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Ein Kolping-Pionier wird 70 

Pfarrer Kaiser prägte die Kolping-Gemeinschaft

 

Am heutigen 17. März feiert der langjährige Seelsorger und jetzt im Ruhestand befindliche Pfarrer Josef Kaiser sein 70. Lebensjahr. In diesem Jahr werden es 45 Jahre, dass der beliebte Priester in verschiedenen Pfarrgemeinden erfolgreich gewirkt hat. Genauso lang ist aber auch sein Kolping-Engagement. Bei seiner ersten Kaplan-Stelle in Freyung lernte er die begeisterte Kolping-Arbeit als Präses kennen und seitdem hat ihn der Kolping-Geist immer wieder bestärkt, sich für diese Gemeinschaft einzusetzen.

 

Besonders prägend war seine Zeit von 1981 bis 1990 als Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Passau. Er schärfte das Profil des Verbandes und war wesentlich mitverantwortlich für eine gelingende Arbeit der Kolpingjugend und für die Neuausrichtung des Verbandes als Familienorganisation. Kolpingsfamilien wie Sandbach oder Rotthalmünster wurden von ihm neu gegründet. Deutlich ablesbar ist sein Wirken auch in den Mitgliederzahlen. In den Jahren seiner Zeit als Diözesanpräses wuchs die Kolpinggemeinschaft in der Diözese Passau per Saldo um 1.000 Mitglieder.

 

Zuletzt war Pfarrer Kaiser Präses der mitgliedsstarken Kolpingsfamilie Marktl/Inn. Im Ruhestand ist er weiterhin als Präses der Kolpingsfamilie Simbach/Inn tätig. Das außergewöhnliche Engagement von Pfarrer Josef Kaiser wurde bereits im Jahr 2000 vom Bundesverband mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland gewürdigt.

 

Diözesanpräses Peter Meister gratulierte seinem Vor-Vorgänger im Namen des Diözesanvorstandes und betonte, dass er sein Tun immer aus dem Glauben heraus als Engagement und Dienst am Menschen verstand. Durch sein Engagement, so der Diözesanpräses, wirkt der Jubilar der Hoffnungslosigkeit entgegen und vermittelt durch sein Tun Wertebewusstsein und praktische Lebenshilfe.

Verfasser: HB

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Kolpingjugend möchte junge Menschen begeistern 

Diözesankonferenz wählte neue Diözesanleitung

 

Natürlich sind in der Kolpingjugend junge Leute wie viele andere auch, aber was Besonderes sind sie trotzdem. Sie sind geprägt vom christlichen Glauben und nehmen sich ihren Verbandsgründer, den Priester und Sozialreformer Adolph Kolping, zum Vorbild. Dieses Statement zog Diözesanpräses Peter Meister bei der Frühjahrs-Diözesankonferenz der Kolpingjugend im Bistum Passau. Als Diözesanleiter wurde Sebastian Hartl (Kolpingsfamilie Heiligkreuz/Stadt Trostberg) wiedergewählt. Neu in der Diözesanleitung ist Justus Babl von der Kolpingsfamilie Marktl. Unterstützt werden die beiden in der erweiterten Leitung durch Viktoria Asen von der Kolpingsfamilie Vilshofen und von Fabian Leis von der Kolpingsfamilie Landau.

 

Im Rechenschaftsbericht wurde das vielfältige Wirken der Kolpingjugend auf Ortsebene sichtbar und die Diözesanleitung unterstützt diese Bemühungen durch entsprechendes Bildungs- und Schulungsangebot. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der Kolpingjugend im nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen und dem Einsatz für einen klimagerechten Umweltschutz. Besonders stolz ist die Kolpingjugend auf ihre internationale Arbeit. Mit ihren Jugendbegegnungen mit der Kolpingjugend Uruguay trägt sie wesentlich zur Völkerverständigung und zur Partnerschaftsarbeit bei. Auch für 2021 ist wieder eine Jugendbegegnung von Jugendlichen der Kolpingjugend, dieses Mal in Uruguay, vorgesehen. Erfreulich sind auch die Mitgliederzahlen der Kolpingjugend, wie Jugendreferent Klaus Herrndobler herausstellte. Mit 919 Mitgliedern ist die Kolpingjugend ein wesentlicher Faktor in der katholischen Jugendverbandsarbeit. Dies wurde auch von Diözesan-Jugendpfarrer und BDKJ-Diözesanpräses Wolfgang de Jong unterstrichen. Er informierte die Diözesankonferenz über aktuelle Themen aus dem Bischöflichen Jugendamt und warb insbesondere für die Ende April anstehende Fußwallfahrt nach Altötting.

 

Intensiv diskutierte die Kolpingjugend über die Öffentlichkeitsarbeit. Die Diözesanleitung wurde beauftragt ein Medien-Konzept zu erstellen, um insbesondere auch in den sozialen Medien stärker präsent zu sein. Mit großem Dank wurde der bisherige Diözesanvorsitzende Gerhard Alfranseder verabschiedet. Er habe in seinen zwölf Jahren als Diözesanvorsitzender stets ein offenes Ohr für die Belange der Kolpingjugend gehabt und die Kolpingjugend immer in ihrem Auftrag unterstützt.

Verfasser: HB

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Stephan Kroneder neuer Kolping-Chef 

Kolping-Diözesanversammlung im Bistum Passau tagte

 

Die 100 Delegierten der Kolpingsfamilien aus dem Bistum Passau wählten bei ihrer diesjährigen Diözesanversammlung im Passauer Bildungshaus spectrumKirche den 39-jährigen Vilshofener Stephan Kroneder zum neuen Diözesanvorsitzenden. Er tritt damit die Nachfolge von Gerhard Alfranseder (Marktl/Inn) an, der dieses Amt über 12 Jahre ausgeübt hatte. Stephan Kroneder ist ein eingefleischter Kolpingsohn und wurde schon in seiner Familie mit dem „Kolping-Virus“ infiziert. Über seine Eltern kam er schon frühzeitig bei Familienangeboten mit Kolping in Berührung und war später in der Kolpingjugend aktiv. Stephan Kroneder ist verheiratet und seine Frau Julia ist selbst Kassierin der örtlichen Kolpingsfamilie Vilshofen und auch seine drei Kinder sind bei Kolping dabei. Stephan Kroneder war über viele Jahre Geschäftsführer eines ambulanten Pflegedienstes, der bayernweit agierte. Aktuell ist er Geschäftsführer einer Bauträgergesellschaft und ehrenamtlich als Präsident des Intensivpflegeverbandes Deutschland tätig.

 

Gerhard Alfranseder betonte in seinem letzten Rechenschaftsbericht die Wichtigkeit der generationsumgreifenden Kolping-Gemeinschaft. „Hier kann jeder sein Talent einbringen. So entsteht unwahrscheinlich viel Gutes auf Ortsebene“, lobte er die Arbeit der Kolpingsfamilien, die der Diözesanverband unterstützt. Gerhard Alfranseder wird sich nicht ganz zurückziehen, sondern gehört weiter dem Diözesanvorstand als Beauftragter für internationale Partnerschaften an und will dabei insbesondere die neue Partnerschaft mit dem afrikanischen Land Malawi ausbauen.

 

Mit dem Adolph-Kolping-Preis 2019 wurde das „Leih-Großeltern“-Projekt der Kolpingsfamilie Regen ausgezeichnet. Die Projektverantwortliche, Rita Koller, zeigte den Delegierten die Vielschichtigkeit dieser sozialen Arbeit auf. Diözesanpräses Peter Meister würdigte bei der Überreichung der Ehrenurkunde den generationsumfassenden Einsatz dieser Aktion, die eine nachhaltige Idee der Ziele Adolph Kolpings in der heutigen Zeit sei. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 500 € verbunden.

 

Die verlässliche Mitarbeit von Kolping als katholischer Sozialverband betonten auch die Ehrengäste. Stv. Bundesvorsitzender Manuel Hörmeyer aus Köln hob ebenso wie der stv. Landesvorsitzende Erwin Fath die hohe Verlässlichkeit des Diözesanverbandes bei der Mitarbeit auf Bundes- und Landesebene hervor. Diözesanratsvorsitzender Markus Biber lobte das aktive Engagement von Kolping in der kirchlichen Arbeit und der stv. Landrat von Passau, Klaus Jeggle, stellte heraus, dass die Kolping-Arbeit einer der Leuchttürme in der Diözese sei. Dem schloss sich auch der Ehren-Diözesanvorsitzende, Staatssekretär a.D. Dr. Klaus Rose an, der heuer auf 60 Jahre aktive Kolpingarbeit zurückblicken kann.

 

Außerdem wählte die Diözesanversammlung Karl-Heinz Barth (Regen) als stv. Diözesanvorsitzenden und Manfred Kronschabl (Regen) als Schatzmeister. Diözesanpräses bleibt Peter Meister (Marktl/Inn) bleibt im Amt und als weitere Mitglieder gehören dem Diözesanvorstand an: Hildegard Forster (Arnstorf), Kathrin Zellner (Röhrnbach), Albert Huber (Marktl), Roland Kronawitter (Ruderting) und Thomas Wimmer (Gern). Als Rechnungsprüfer wurden Sebastian Schlutz (Freyung) und Elmar Wibmer (Altötting) bestimmt.

Verfasser: HB

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Frankenfasching Deluxe live miterlebt 

Prunksitzung der „Schwarzen Elf“ der Kolpingsfamilie Schweinfurt begeisterte

 

Im Rahmen einer Kulturfahrt des Kolping-Bildungswerkes nach Schweinfurt konnten sich die Teilnehmer ein eigenes Bild von der Begeisterung über den Frankenfasching machen.

 

Schweinfurt kann man getrost, so Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder, der die Fahrt leitete, als Kolping-Stadt bezeichnen. Neben dem Kolping-Hotel, dem Berufsausbildungszentrum und einem Jugendwohnheim betreibt das Kolping-Bildungswerk dort auch eine eigene Adolph-Kolping-Schule und ist auch in der Schuldner- und Insolvenzberatung tätig. Letztes Projekt war 2018 die Übernahme der Schweinfurter Stadthalle, die nach der Insolvenz des früheren Betreibers nun von der Stadt Schweinfurt an Kolping in Betriebsträgerschaft übergeben wurde.

 

Dies war auch sehr wichtig für den Fortbestand der Faschingsgesellschaft „Schwarze Elf“ innerhalb der Kolpingsfamilie Schweinfurt, die fast 600 Mitglieder zählt. Seit 66 Jahren ist sie im fränkischen Fasching aktiv und ihre 10 Prunksitzungen sind jeweils mit 500 Personen restlos ausverkauft.

 

Sitzungspräsident Ludwig Paul, im Hauptberuf Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Unterfranken, erläuterte den Passauer Teilnehmern die Geschichte der „Schwarzen Elf“ und welcher personeller Aufwand nötig ist, um eine solche fünfstündige Prunksitzung mit Leben zu füllen. Rund 200 ehrenamtliche Mitarbeiter wirken zum Gelingen einer solchen Faschingsveranstaltung mit. Anschließend stellte er ihnen das inhaltliche Programm der diesjährigen Faschingssession unter dem Motto „Witzich, Spritzich, Sechsundsechzich“ vor. Er erwähnte dabei auch stolz, dass die Aktiven der „Schwarzen Elf“ immer auch bei Produktionen des Bayerischen Rundfunks aktiv dabei sind. Während Peter Kuhn ein nicht mehr wegzudenkender Aktiver im Promi-Fasching in Veitshöchheim ist, war seine Frau Doris dieses Mal bei der „Närrischen Weinprobe“ zu erleben und bei der Jugendsendung ist dieses Mal Marco Breitenbach aktiv.

 

Überzeugen konnten sich die 40 Leitungskräfte aus dem Diözesanverband Passau anschließend als sie an der vorletzten Prunksitzung in diesem Jahr teilnahmen. Peter Kuhn brillierte dabei schon als der „letzte Gentleman“ und die Passauer Teilnehmer gewannen damit schon einen Vorgeschmack auf den Veitshöchheimer Fasching. Neben den verschiedenen Büttenreden waren auch die Auftritte der Garden und Turnergruppen mit ihrer meisterhaften Akrobatik, den eingebundenen Hebefiguren und der fantastischen Körperbeherrschung ein weiteres Highlight. Das Resümee der Passauer war übereinstimmend: „Sensationell, phänomenal, fantastisch und sehr viel Niveau“. Ergänzt wurde der Aufenthalt mit kulturellen Highlights in Schweinfurt und abgeschlossen mit einem schönen Gottesdienst in der Heilig Geist Kirche.

Verfasser: HB

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Diözesanvorsitzender mit fränkischem Faschingsorden ausgezeichnet 

Gerhard Alfranseder bei der Prunksitzung der "Schwarzen Elf"

Anlässlich einer Kulturfahrt des Kolping-Bildungswerkes mit 40 Verantwortlichen aus den Kolpingsfamilien im Bistum Passau wurde Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder im Verlauf der fünfstündigen Prunksitzung mit dem diesjährigen Faschingsorden von Sitzungspräsident Ludwig Paul ausgezeichnet. Gerhard Alfranseder bedankte sich für die hohe Ehre und begeisterte die 500 Zuhörer in der Schweinfurter Stadthalle mit einem eigenen Trinkspruch.

Verfasser: HB

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Plädoyer für ein schlagkräftiges Europa 

Kolping-Vertreter beim Handwerks-Neujahrsempfang

Beim Neujahrsempfang der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Unternehmensführung im Handwerk im Rittersaal des Straubinger Herzogsschlosses sprach sich der EVP-Fraktionsvorsitzende im Europäischen Parlament, Manfred Weber, für ein schlagkräftiges Europa aus. In seiner sehr eindrucksvollen Rede streifte Weber sehr vielfältige Politik-Bereiche und betonte zur aktuellen Iran-Krise: "Die EU muss an der Seite der USA das terroristische Mullah-Regime im Iran in seine Grenzen weisen". Ebenso setzte er sich für eine dem Menschen dienende Klimapolitik ein und machte deutlich, dass wir technische Antworten zur CO2-Reduzierung geben müssen. Gleichfalls sprach sich Weber für einen freien Handel aus und verwies darauf, dass gerade eine Export-Region wie Niederbayern mit 56 % Export-Quote enorm von einem freien Warenverkehr profitiert. Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik folgten den Ausführungen des Europapolitikers Weber. Darunter waren als Kolping-Vertreter auch die Kammer-Vizepräsidentin Kathrin Zellner, Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder und Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder.

Verfasser: HB

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Kolping Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen 

Martin Wenninger führt weiterhin die Geschicke des Vereins

 

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei der Kolpingsfamilie abgehalten

 

Landau. (leo) Viele Mitglieder folgten am Samstagabend der Einladung der Kolpingsfamilie zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Als Überraschungsgast konnte Wenninger Diözesanpräses Peter Meister willkommen heißen. Die Mitglieder begrüßten ihren ehemaligen Kaplan und Präses mit spontanem Applaus. Den geistlichen Impuls übernahm Meister in Vertretung von Kolpingpräses Pater Nelson, der sich noch auf Fahrt mit den Ministranten befand und später dazukam.

 

Eingangs dankte der Vorsitzende, Martin Wenninger, seinen Mitstreitern in der Vorstandschaft für ihr Engagement in der Vergangenheit und die Bereitschaft sich wieder zur Wahl zu stellen.

In seinem Bericht ging Wenninger detailliert auf die Zahlen und die Entwicklung des Vereins ein. „Bei einem Altersdurchschnitt von 44 Jahren zählt die Kolpingsfamilie derzeit 150 Mitglieder. Der zweite Vorsitzende, Günter Gsödl, konnte in seinem Tätigkeitsbericht aus den ausführlichen Aufzeichnungen von Schriftführer Reinhard Koppenwallner auf ein reges Vereinsleben zurückblicken und erinnerte unter anderem an die Kinderwarenbasare, die Altkleider- und Altpapiersammlungen, die Nikolausaktion, den Ausflug nach Eichstätt und die Feier des Kolpinggedenktages aber auch an Veranstaltungen auf Diözesanebene. Viele Aktionen der Kolpingsfamilie, der Kolpingjugendgruppe, der Kolpingsenioren und der offenen Kindergruppe sowie des Kolpingchores zeugen vom familienfreundlichen Charakter des Vereins. Anschließend verlas Kassierin Maria Wenninger den Kassenbericht. Das soziale Engangment spiegelte sich in den Zahlen der Spenden wider. So unterstützte Kolping im vergangenen Jahr die Pfarrkirchenstiftung, die Partnerschule der Realschule in Tansania, die Offene Behindertenarbeit, die Aktion „Freude durch Helfen“ der Landauer Zeitung, den Kinderschutzbund, das Patenschaftsprogramm Nkandla „Hilfe macht Mut“, die Projektarbeit in Simbabwe, Kolping Uruguay und den Verein Donum Vitae. Insgesamt verteilte die Kolpingsfamilie so 3.900 Euro an soziale Projekte. Turnusgemäß wurde die Vorstandschaft auf die Dauer von drei Jahren wieder neu gewählt. Dabei ergaben sich kaum personellen Veränderungen, nur ein Jugendvertreter wurde abgelöst. Die Vorstandswahlen unter der Leitung von Peter Meister brachten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Martin Wenninger, 2. Vorsitzender Günter Gsödl, Kassier Maria Wenninger jun., Schriftführer Reinhard Koppenwallner sowie weitere Mitglieder des Vorstands Maria Gsödl, Anton Wenninger, Max Freihuber, Claudia Liebmann, Susanne Ney, Angela Obermeier, Gudrun Weber und Hans Lerchenberger, Kassenprüfer Brigitte Freihuber und Susanne Kick-Weinzierl sowie Jugendvertreter Stefan Wenninger und Silvia Lerchenberger. Die beiden Letzteren wurden von der Kolpingjugend gewählt.

Martin Wenninger beglückwünschte die Gewählten und bedankte sich für die erneute Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung innerhalb der Kolpingsfamilie. Der Vorsitzende ließ in einer Bilderschau die Höhepunkte des vergangenen Kolpingjahres Revue passieren.

Verfasser: Leonhart

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Mitgliederehrung und Spendenübergabe Kolpingsfamilie Heiligkreuz 

Fast jedes Monat bietet die Kolpingsfamilie Heiligkreuz eine Teestube im Jugendheim Heiligkreuz an. Dabei steht die Gemeinschaft, das Miteinander, die Gespräche bei Kaffee, Tee und Kuchen immer im Mittelpunkt. Bei der letzten Teestube wurden zudem langjährige Mitglieder der Kolpingsfamilie geehrt, darunter fünf Gründungsmitglieder der Kolpingsfamilie. Sie erhielten ein Rose und ein kleines Präsent.

Weiterhin konnte Ernst Hartl, zweiter Vorsitzender der Kolpingsfamilie bekannt geben, dass aus der Veranstaltung des Adventsfensters 300 Euro an das neue Partnerland Malawi des Diözesanverbandes Passau gespendet werden. Um das Land als Partnerprojekt aufnehmen zu können, musste zuerst eine Kolpingsfamilie gegründet worden. Dies war Ende 2017 der  Fall.

Seitdem wurden 24 Kolpingsfamilien mit inzwischen über 900 Mitgliedern gegründet. Das Projekt richtet sich vor allem an die Landwirtschaft. Mit 40 Euro kann eine Ziege, mit 30 Euro sechs  Hühner und mit 20 Euro ein Ferkel angeschafft werden. Der Anfangsbestand von einem Tierpärchen übernimmt Kolping international.  Der Tierdung und vorhandene Pflanzenreste werden als Dünger genutzt, mit dem die Ernte verdoppelt werden kann. Mit der Tierhaltung kommt der Fortschritt in Form von Milch, Fleisch und weiteren Tieren. Die Bauern in einem der ärmsten Länder der Welt  müssen aus der Zucht jedes zweite geborene Tier an weitere Bauern zur Unterstützung abgeben, erklärt Hartl.

Verfasser: Tine Limmer

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