Kolping Nachrichten

Entspannung und Bildung für den Alltag 

Erfolgreiche Senioren-Bildungswoche im Kolping-Hotel Chiemgau

 

Bevor das Coronavirus den öffentlichen Bereich lahmlegte, konnte das Kolping-Bildungswerk noch seine Bildungstage „55plus – und eine Woche für mich“ im Kolpinghotel Chiemgau in Teisendorf unter der Leitung des Ehepaars Rosi und Peter Asenkerschbaumer (Neuötting) durchführen. Die wunderbare Lage des Hauses im Rupertiwinkel war eine gute Grundlage für entspannte und interessante Bildungstage.

 

Neben der täglichen Morgenandacht und dem Abendimpuls standen regelmäßig seniorengerechte Muskel-Entspannungsübungen auf dem Programm. Die Yoga-Übungen boten den Teilnehmern gute Ansätze, um auch daheim diese sportlichen Betätigungen in ihren Alltag einzubauen. Ebenso beschäftigte sich die Gruppe mit der Frage „Was ist mir in meiner Situation und in meinem Alltag wichtig“. In der weiteren Gesprächsrunde zeigte Seminarleiter Peter Asenkerschbaumer unter der Rubrik „Lebenslinien“ auf, wie man auf sein eigenes Leben Rückschau halten und positive Erkenntnisse daraus gewinnen kann.

 

Unter dem Thema „Kirche baut Zukunft“ referierte Stadtpfarrer Erwin Jaindl (Burghausen) über drängende Fragen für die Kirche von heute und feierte mit den Teilnehmern Eucharistie in der Hauskapelle. Viel Spaß bereitete den Teilnehmern das von Eva-Maria Saller (Neuötting) gestaltete Gedächtnistraining für Senioren. Sie zeigte Möglichkeiten auf, wie man auch im Alter sein Gedächtnis auffrischen kann und gab lebenspraktische Tipps, wie man sein Gedächtnis im Alltag trainieren kann.

 

Beim Gang um den Höglwörther See, an dem in der österlichen Bußzeit ein sehr schöner Kreuzweg aufgestellt ist, wurde an den Kreuzwegstationen gebetet. Auch das kulturelle Leben kam nicht zu kurz. Die Zugfahrt in die nahe gelegene Stadt Salzburg war ein besonderes Erlebnis. Neben dem Stadtrundgang zu markanten Sehenswürdigkeiten wie der neu restaurierten Kirche St. Peter, mit dem Grab des heiligen Rupert, war die Führung durch das Dom-Quartier ein Highlight. Hier wird ein einzigartiges Zusammenspiel von 1300 Jahren Salzburger Herrschaftsgeschichte, Kunst, Musik und Architektur vermittelt.

 

Interessante Erkenntnisse gewannen die Teilnehmer im Markt Anger beim Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Silvester Enzinger, der ihnen die Entwicklung der Marktgemeine näherbrachte. Die Tradition des weithin berühmten Heiligen Grabes in der Klosterkirche des ehemaligen Augustiner-Chorstifts Höglwörth wurde präsentiert. Höglwörth liegt in der Gemeinde Anger und das Herrengrab wird nur alle drei Jahre mit großem Aufwand mit vielen bunten Wasserkugeln und Öllampen aufgebaut.

 

Als kreatives Element wurden liebevoll Osterkerzen unter der Anleitung von Rosi Asenkerschbaumer verziert. Der letzte Abend im Haus Chiemgau wurde mit vielen Liedern zum Mitsingen musikalischen von Reinhard Breu (Burgkirchen/Alz) sehr abwechslungsreich gestaltet und erleichterte den Abschied am nächsten Tag.

 

Ein besonderer Dank galt am Schluss dem Ehepaar Asenkerschbaumer und dem engagierten Team vom Haus Chiemgau mit ihrem Leiter Thomas Schnurer, das die Senioren liebevoll betreute und köstlich versorgte.

Verfasser: HB

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Altöttinger Kolpingfamilie pilgerte am 8. März 2020 nach München 

Eine Woche nach der Diözesanversammlung machte sich eine Abordnung der Kolpingfamilie Altötting am 8. März 2020 zur Pilgerfahrt nach München auf. Grund war die Teilnahme an der alljährlich stattfindenden Pfarrwallfahrt des Dekanates Altötting, die dieses Jahr die Landeshauptstadt zum Ziel hatte. Zehn Pilger repräsentierten die Kolpingfamilie mit Präses Diakon Thomas Zauner, stellvertretener Vorsitzender Anni Thalhammer und Bannerträger Helmut Prokscha an der Spitze. Die Entscheidung hatten sich die Verantwortlichen wegen der grassierenden Coronapandemie nicht leicht gemacht, doch das sonnige Wetter gab ihnen Recht.
Kardinal Marx begrüßte die Altöttinger herzlich und machte als Hauptzelebrant in seiner Predigt den Pilgern Mut: “Haltet fest am Glauben, so kann die Angst vor Krisen besiegt werden.“ Nach dem Mittagessen in der Traditionsgaststätte Hofbräuhaus standen nachmittags eine Stadtführung und eine Andacht in der Jesuitenkirche St. Michael auf dem Programm. Für Stadtpfarrer Prälat Günther Mandl war es nach 18 Jahren die letzte Pilgerfahrt vor seinem Eintritt in den Ruhestand im September. Abschließend kann man feststellen: Die Pfarrwallfahrt war für alle ein gesellschaftliches und spirituelles Erlebnis, das den Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.     

Verfasser: HP

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Kolping-Seiten im Passauer Bistumsblatt 

In der aktuellen Ausgabe des Passauer Bistumsblatts zum 29. März 2020 sind wieder vier Seiten integriert, die über das Leben von Kolping im Bistum Passau informieren.

 

Zum einen stellt sich der neue Diözesanvorsitzende, Stephan Kroneder, vor und zum anderen wird über die rentenpolitischen Initiativen des Kolpingwerkes Deutschland informiert. Auf der nächsten Seite geht es um die Aktivitäten und Arbeit der Kolpingjugend sowie stellt sich die neue Diözesanleitung vor. Auf Seite drei wird über beispielhafte Aktionen von Kolpingsfamilien berichtet. Auf der letzten Seite sind derzeitig aktuelle Angebote auf Diözesanebene aufgeführt, die hoffentlich trotz des zur Zeit grassierenden Coronavirus noch druchgeführt werden können.

 

Die kompletten Seiten im Passauer Bistumsblatt können auf unserer Homepage unter dem Link https://kolping-dv-passau.de/contentanlagen/contentdatei1888.pdf heruntergeladen werden.

Verfasser: HB

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Kolpingsfamilie Gern bietet Hilfe in der Corona-Krise 

Die Kolpingsfamilie Gern bietet zusammen mit dem SSV Eggenfelden alten oder hilfsbedürftigen Menschen Hilfen an, wenn diese aufgrund der Coronalage nicht selbst einkaufen können oder sonst Unterstützung benötigen. In ihrem Aufruf schreiben sie: " Wir unterstützen ältere und nicht mobile Menschen bei ihren alltäglichen Besorgungen, wenn Sie wegen der Ansteckungsgefahr nicht aus dem Haus gehen wollen. Wer Hilfe benötigt kann sich an KF-Vorsitzenden Thomas Wimmer, der seit kurzem auch Mitglied des Diözesanvorstandes ist, unter der Telefonnummer 0151/18029905 täglich von 8 bis 18 Uhr wenden. Eine echte Hilfe zur Selbsthilfe!

Verfasser: HB

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Ein Kolping-Pionier wird 70 

Pfarrer Kaiser prägte die Kolping-Gemeinschaft

 

Am heutigen 17. März feiert der langjährige Seelsorger und jetzt im Ruhestand befindliche Pfarrer Josef Kaiser sein 70. Lebensjahr. In diesem Jahr werden es 45 Jahre, dass der beliebte Priester in verschiedenen Pfarrgemeinden erfolgreich gewirkt hat. Genauso lang ist aber auch sein Kolping-Engagement. Bei seiner ersten Kaplan-Stelle in Freyung lernte er die begeisterte Kolping-Arbeit als Präses kennen und seitdem hat ihn der Kolping-Geist immer wieder bestärkt, sich für diese Gemeinschaft einzusetzen.

 

Besonders prägend war seine Zeit von 1981 bis 1990 als Diözesanpräses des Kolpingwerkes im Bistum Passau. Er schärfte das Profil des Verbandes und war wesentlich mitverantwortlich für eine gelingende Arbeit der Kolpingjugend und für die Neuausrichtung des Verbandes als Familienorganisation. Kolpingsfamilien wie Sandbach oder Rotthalmünster wurden von ihm neu gegründet. Deutlich ablesbar ist sein Wirken auch in den Mitgliederzahlen. In den Jahren seiner Zeit als Diözesanpräses wuchs die Kolpinggemeinschaft in der Diözese Passau per Saldo um 1.000 Mitglieder.

 

Zuletzt war Pfarrer Kaiser Präses der mitgliedsstarken Kolpingsfamilie Marktl/Inn. Im Ruhestand ist er weiterhin als Präses der Kolpingsfamilie Simbach/Inn tätig. Das außergewöhnliche Engagement von Pfarrer Josef Kaiser wurde bereits im Jahr 2000 vom Bundesverband mit dem Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland gewürdigt.

 

Diözesanpräses Peter Meister gratulierte seinem Vor-Vorgänger im Namen des Diözesanvorstandes und betonte, dass er sein Tun immer aus dem Glauben heraus als Engagement und Dienst am Menschen verstand. Durch sein Engagement, so der Diözesanpräses, wirkt der Jubilar der Hoffnungslosigkeit entgegen und vermittelt durch sein Tun Wertebewusstsein und praktische Lebenshilfe.

Verfasser: HB

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Kolpingjugend möchte junge Menschen begeistern 

Diözesankonferenz wählte neue Diözesanleitung

 

Natürlich sind in der Kolpingjugend junge Leute wie viele andere auch, aber was Besonderes sind sie trotzdem. Sie sind geprägt vom christlichen Glauben und nehmen sich ihren Verbandsgründer, den Priester und Sozialreformer Adolph Kolping, zum Vorbild. Dieses Statement zog Diözesanpräses Peter Meister bei der Frühjahrs-Diözesankonferenz der Kolpingjugend im Bistum Passau. Als Diözesanleiter wurde Sebastian Hartl (Kolpingsfamilie Heiligkreuz/Stadt Trostberg) wiedergewählt. Neu in der Diözesanleitung ist Justus Babl von der Kolpingsfamilie Marktl. Unterstützt werden die beiden in der erweiterten Leitung durch Viktoria Asen von der Kolpingsfamilie Vilshofen und von Fabian Leis von der Kolpingsfamilie Landau.

 

Im Rechenschaftsbericht wurde das vielfältige Wirken der Kolpingjugend auf Ortsebene sichtbar und die Diözesanleitung unterstützt diese Bemühungen durch entsprechendes Bildungs- und Schulungsangebot. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der Kolpingjugend im nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen und dem Einsatz für einen klimagerechten Umweltschutz. Besonders stolz ist die Kolpingjugend auf ihre internationale Arbeit. Mit ihren Jugendbegegnungen mit der Kolpingjugend Uruguay trägt sie wesentlich zur Völkerverständigung und zur Partnerschaftsarbeit bei. Auch für 2021 ist wieder eine Jugendbegegnung von Jugendlichen der Kolpingjugend, dieses Mal in Uruguay, vorgesehen. Erfreulich sind auch die Mitgliederzahlen der Kolpingjugend, wie Jugendreferent Klaus Herrndobler herausstellte. Mit 919 Mitgliedern ist die Kolpingjugend ein wesentlicher Faktor in der katholischen Jugendverbandsarbeit. Dies wurde auch von Diözesan-Jugendpfarrer und BDKJ-Diözesanpräses Wolfgang de Jong unterstrichen. Er informierte die Diözesankonferenz über aktuelle Themen aus dem Bischöflichen Jugendamt und warb insbesondere für die Ende April anstehende Fußwallfahrt nach Altötting.

 

Intensiv diskutierte die Kolpingjugend über die Öffentlichkeitsarbeit. Die Diözesanleitung wurde beauftragt ein Medien-Konzept zu erstellen, um insbesondere auch in den sozialen Medien stärker präsent zu sein. Mit großem Dank wurde der bisherige Diözesanvorsitzende Gerhard Alfranseder verabschiedet. Er habe in seinen zwölf Jahren als Diözesanvorsitzender stets ein offenes Ohr für die Belange der Kolpingjugend gehabt und die Kolpingjugend immer in ihrem Auftrag unterstützt.

Verfasser: HB

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Stephan Kroneder neuer Kolping-Chef 

Kolping-Diözesanversammlung im Bistum Passau tagte

 

Die 100 Delegierten der Kolpingsfamilien aus dem Bistum Passau wählten bei ihrer diesjährigen Diözesanversammlung im Passauer Bildungshaus spectrumKirche den 39-jährigen Vilshofener Stephan Kroneder zum neuen Diözesanvorsitzenden. Er tritt damit die Nachfolge von Gerhard Alfranseder (Marktl/Inn) an, der dieses Amt über 12 Jahre ausgeübt hatte. Stephan Kroneder ist ein eingefleischter Kolpingsohn und wurde schon in seiner Familie mit dem „Kolping-Virus“ infiziert. Über seine Eltern kam er schon frühzeitig bei Familienangeboten mit Kolping in Berührung und war später in der Kolpingjugend aktiv. Stephan Kroneder ist verheiratet und seine Frau Julia ist selbst Kassierin der örtlichen Kolpingsfamilie Vilshofen und auch seine drei Kinder sind bei Kolping dabei. Stephan Kroneder war über viele Jahre Geschäftsführer eines ambulanten Pflegedienstes, der bayernweit agierte. Aktuell ist er Geschäftsführer einer Bauträgergesellschaft und ehrenamtlich als Präsident des Intensivpflegeverbandes Deutschland tätig.

 

Gerhard Alfranseder betonte in seinem letzten Rechenschaftsbericht die Wichtigkeit der generationsumgreifenden Kolping-Gemeinschaft. „Hier kann jeder sein Talent einbringen. So entsteht unwahrscheinlich viel Gutes auf Ortsebene“, lobte er die Arbeit der Kolpingsfamilien, die der Diözesanverband unterstützt. Gerhard Alfranseder wird sich nicht ganz zurückziehen, sondern gehört weiter dem Diözesanvorstand als Beauftragter für internationale Partnerschaften an und will dabei insbesondere die neue Partnerschaft mit dem afrikanischen Land Malawi ausbauen.

 

Mit dem Adolph-Kolping-Preis 2019 wurde das „Leih-Großeltern“-Projekt der Kolpingsfamilie Regen ausgezeichnet. Die Projektverantwortliche, Rita Koller, zeigte den Delegierten die Vielschichtigkeit dieser sozialen Arbeit auf. Diözesanpräses Peter Meister würdigte bei der Überreichung der Ehrenurkunde den generationsumfassenden Einsatz dieser Aktion, die eine nachhaltige Idee der Ziele Adolph Kolpings in der heutigen Zeit sei. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 500 € verbunden.

 

Die verlässliche Mitarbeit von Kolping als katholischer Sozialverband betonten auch die Ehrengäste. Stv. Bundesvorsitzender Manuel Hörmeyer aus Köln hob ebenso wie der stv. Landesvorsitzende Erwin Fath die hohe Verlässlichkeit des Diözesanverbandes bei der Mitarbeit auf Bundes- und Landesebene hervor. Diözesanratsvorsitzender Markus Biber lobte das aktive Engagement von Kolping in der kirchlichen Arbeit und der stv. Landrat von Passau, Klaus Jeggle, stellte heraus, dass die Kolping-Arbeit einer der Leuchttürme in der Diözese sei. Dem schloss sich auch der Ehren-Diözesanvorsitzende, Staatssekretär a.D. Dr. Klaus Rose an, der heuer auf 60 Jahre aktive Kolpingarbeit zurückblicken kann.

 

Außerdem wählte die Diözesanversammlung Karl-Heinz Barth (Regen) als stv. Diözesanvorsitzenden und Manfred Kronschabl (Regen) als Schatzmeister. Diözesanpräses bleibt Peter Meister (Marktl/Inn) bleibt im Amt und als weitere Mitglieder gehören dem Diözesanvorstand an: Hildegard Forster (Arnstorf), Kathrin Zellner (Röhrnbach), Albert Huber (Marktl), Roland Kronawitter (Ruderting) und Thomas Wimmer (Gern). Als Rechnungsprüfer wurden Sebastian Schlutz (Freyung) und Elmar Wibmer (Altötting) bestimmt.

Verfasser: HB

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Frankenfasching Deluxe live miterlebt 

Prunksitzung der „Schwarzen Elf“ der Kolpingsfamilie Schweinfurt begeisterte

 

Im Rahmen einer Kulturfahrt des Kolping-Bildungswerkes nach Schweinfurt konnten sich die Teilnehmer ein eigenes Bild von der Begeisterung über den Frankenfasching machen.

 

Schweinfurt kann man getrost, so Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder, der die Fahrt leitete, als Kolping-Stadt bezeichnen. Neben dem Kolping-Hotel, dem Berufsausbildungszentrum und einem Jugendwohnheim betreibt das Kolping-Bildungswerk dort auch eine eigene Adolph-Kolping-Schule und ist auch in der Schuldner- und Insolvenzberatung tätig. Letztes Projekt war 2018 die Übernahme der Schweinfurter Stadthalle, die nach der Insolvenz des früheren Betreibers nun von der Stadt Schweinfurt an Kolping in Betriebsträgerschaft übergeben wurde.

 

Dies war auch sehr wichtig für den Fortbestand der Faschingsgesellschaft „Schwarze Elf“ innerhalb der Kolpingsfamilie Schweinfurt, die fast 600 Mitglieder zählt. Seit 66 Jahren ist sie im fränkischen Fasching aktiv und ihre 10 Prunksitzungen sind jeweils mit 500 Personen restlos ausverkauft.

 

Sitzungspräsident Ludwig Paul, im Hauptberuf Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Unterfranken, erläuterte den Passauer Teilnehmern die Geschichte der „Schwarzen Elf“ und welcher personeller Aufwand nötig ist, um eine solche fünfstündige Prunksitzung mit Leben zu füllen. Rund 200 ehrenamtliche Mitarbeiter wirken zum Gelingen einer solchen Faschingsveranstaltung mit. Anschließend stellte er ihnen das inhaltliche Programm der diesjährigen Faschingssession unter dem Motto „Witzich, Spritzich, Sechsundsechzich“ vor. Er erwähnte dabei auch stolz, dass die Aktiven der „Schwarzen Elf“ immer auch bei Produktionen des Bayerischen Rundfunks aktiv dabei sind. Während Peter Kuhn ein nicht mehr wegzudenkender Aktiver im Promi-Fasching in Veitshöchheim ist, war seine Frau Doris dieses Mal bei der „Närrischen Weinprobe“ zu erleben und bei der Jugendsendung ist dieses Mal Marco Breitenbach aktiv.

 

Überzeugen konnten sich die 40 Leitungskräfte aus dem Diözesanverband Passau anschließend als sie an der vorletzten Prunksitzung in diesem Jahr teilnahmen. Peter Kuhn brillierte dabei schon als der „letzte Gentleman“ und die Passauer Teilnehmer gewannen damit schon einen Vorgeschmack auf den Veitshöchheimer Fasching. Neben den verschiedenen Büttenreden waren auch die Auftritte der Garden und Turnergruppen mit ihrer meisterhaften Akrobatik, den eingebundenen Hebefiguren und der fantastischen Körperbeherrschung ein weiteres Highlight. Das Resümee der Passauer war übereinstimmend: „Sensationell, phänomenal, fantastisch und sehr viel Niveau“. Ergänzt wurde der Aufenthalt mit kulturellen Highlights in Schweinfurt und abgeschlossen mit einem schönen Gottesdienst in der Heilig Geist Kirche.

Verfasser: HB

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Diözesanvorsitzender mit fränkischem Faschingsorden ausgezeichnet 

Gerhard Alfranseder bei der Prunksitzung der "Schwarzen Elf"

Anlässlich einer Kulturfahrt des Kolping-Bildungswerkes mit 40 Verantwortlichen aus den Kolpingsfamilien im Bistum Passau wurde Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder im Verlauf der fünfstündigen Prunksitzung mit dem diesjährigen Faschingsorden von Sitzungspräsident Ludwig Paul ausgezeichnet. Gerhard Alfranseder bedankte sich für die hohe Ehre und begeisterte die 500 Zuhörer in der Schweinfurter Stadthalle mit einem eigenen Trinkspruch.

Verfasser: HB

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Plädoyer für ein schlagkräftiges Europa 

Kolping-Vertreter beim Handwerks-Neujahrsempfang

Beim Neujahrsempfang der Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für Unternehmensführung im Handwerk im Rittersaal des Straubinger Herzogsschlosses sprach sich der EVP-Fraktionsvorsitzende im Europäischen Parlament, Manfred Weber, für ein schlagkräftiges Europa aus. In seiner sehr eindrucksvollen Rede streifte Weber sehr vielfältige Politik-Bereiche und betonte zur aktuellen Iran-Krise: "Die EU muss an der Seite der USA das terroristische Mullah-Regime im Iran in seine Grenzen weisen". Ebenso setzte er sich für eine dem Menschen dienende Klimapolitik ein und machte deutlich, dass wir technische Antworten zur CO2-Reduzierung geben müssen. Gleichfalls sprach sich Weber für einen freien Handel aus und verwies darauf, dass gerade eine Export-Region wie Niederbayern mit 56 % Export-Quote enorm von einem freien Warenverkehr profitiert. Rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik folgten den Ausführungen des Europapolitikers Weber. Darunter waren als Kolping-Vertreter auch die Kammer-Vizepräsidentin Kathrin Zellner, Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder und Diözesan-Geschäftsführer Harald Binder.

Verfasser: HB

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Kolping Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen 

Martin Wenninger führt weiterhin die Geschicke des Vereins

 

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei der Kolpingsfamilie abgehalten

 

Landau. (leo) Viele Mitglieder folgten am Samstagabend der Einladung der Kolpingsfamilie zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen. Als Überraschungsgast konnte Wenninger Diözesanpräses Peter Meister willkommen heißen. Die Mitglieder begrüßten ihren ehemaligen Kaplan und Präses mit spontanem Applaus. Den geistlichen Impuls übernahm Meister in Vertretung von Kolpingpräses Pater Nelson, der sich noch auf Fahrt mit den Ministranten befand und später dazukam.

 

Eingangs dankte der Vorsitzende, Martin Wenninger, seinen Mitstreitern in der Vorstandschaft für ihr Engagement in der Vergangenheit und die Bereitschaft sich wieder zur Wahl zu stellen.

In seinem Bericht ging Wenninger detailliert auf die Zahlen und die Entwicklung des Vereins ein. „Bei einem Altersdurchschnitt von 44 Jahren zählt die Kolpingsfamilie derzeit 150 Mitglieder. Der zweite Vorsitzende, Günter Gsödl, konnte in seinem Tätigkeitsbericht aus den ausführlichen Aufzeichnungen von Schriftführer Reinhard Koppenwallner auf ein reges Vereinsleben zurückblicken und erinnerte unter anderem an die Kinderwarenbasare, die Altkleider- und Altpapiersammlungen, die Nikolausaktion, den Ausflug nach Eichstätt und die Feier des Kolpinggedenktages aber auch an Veranstaltungen auf Diözesanebene. Viele Aktionen der Kolpingsfamilie, der Kolpingjugendgruppe, der Kolpingsenioren und der offenen Kindergruppe sowie des Kolpingchores zeugen vom familienfreundlichen Charakter des Vereins. Anschließend verlas Kassierin Maria Wenninger den Kassenbericht. Das soziale Engangment spiegelte sich in den Zahlen der Spenden wider. So unterstützte Kolping im vergangenen Jahr die Pfarrkirchenstiftung, die Partnerschule der Realschule in Tansania, die Offene Behindertenarbeit, die Aktion „Freude durch Helfen“ der Landauer Zeitung, den Kinderschutzbund, das Patenschaftsprogramm Nkandla „Hilfe macht Mut“, die Projektarbeit in Simbabwe, Kolping Uruguay und den Verein Donum Vitae. Insgesamt verteilte die Kolpingsfamilie so 3.900 Euro an soziale Projekte. Turnusgemäß wurde die Vorstandschaft auf die Dauer von drei Jahren wieder neu gewählt. Dabei ergaben sich kaum personellen Veränderungen, nur ein Jugendvertreter wurde abgelöst. Die Vorstandswahlen unter der Leitung von Peter Meister brachten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Martin Wenninger, 2. Vorsitzender Günter Gsödl, Kassier Maria Wenninger jun., Schriftführer Reinhard Koppenwallner sowie weitere Mitglieder des Vorstands Maria Gsödl, Anton Wenninger, Max Freihuber, Claudia Liebmann, Susanne Ney, Angela Obermeier, Gudrun Weber und Hans Lerchenberger, Kassenprüfer Brigitte Freihuber und Susanne Kick-Weinzierl sowie Jugendvertreter Stefan Wenninger und Silvia Lerchenberger. Die beiden Letzteren wurden von der Kolpingjugend gewählt.

Martin Wenninger beglückwünschte die Gewählten und bedankte sich für die erneute Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung innerhalb der Kolpingsfamilie. Der Vorsitzende ließ in einer Bilderschau die Höhepunkte des vergangenen Kolpingjahres Revue passieren.

Verfasser: Leonhart

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Mitgliederehrung und Spendenübergabe Kolpingsfamilie Heiligkreuz 

Fast jedes Monat bietet die Kolpingsfamilie Heiligkreuz eine Teestube im Jugendheim Heiligkreuz an. Dabei steht die Gemeinschaft, das Miteinander, die Gespräche bei Kaffee, Tee und Kuchen immer im Mittelpunkt. Bei der letzten Teestube wurden zudem langjährige Mitglieder der Kolpingsfamilie geehrt, darunter fünf Gründungsmitglieder der Kolpingsfamilie. Sie erhielten ein Rose und ein kleines Präsent.

Weiterhin konnte Ernst Hartl, zweiter Vorsitzender der Kolpingsfamilie bekannt geben, dass aus der Veranstaltung des Adventsfensters 300 Euro an das neue Partnerland Malawi des Diözesanverbandes Passau gespendet werden. Um das Land als Partnerprojekt aufnehmen zu können, musste zuerst eine Kolpingsfamilie gegründet worden. Dies war Ende 2017 der  Fall.

Seitdem wurden 24 Kolpingsfamilien mit inzwischen über 900 Mitgliedern gegründet. Das Projekt richtet sich vor allem an die Landwirtschaft. Mit 40 Euro kann eine Ziege, mit 30 Euro sechs  Hühner und mit 20 Euro ein Ferkel angeschafft werden. Der Anfangsbestand von einem Tierpärchen übernimmt Kolping international.  Der Tierdung und vorhandene Pflanzenreste werden als Dünger genutzt, mit dem die Ernte verdoppelt werden kann. Mit der Tierhaltung kommt der Fortschritt in Form von Milch, Fleisch und weiteren Tieren. Die Bauern in einem der ärmsten Länder der Welt  müssen aus der Zucht jedes zweite geborene Tier an weitere Bauern zur Unterstützung abgeben, erklärt Hartl.

Verfasser: Tine Limmer

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Ehrendiplom zum 100-jährigen Jubiläum der Kolpingfamilie Altötting 

Am 8. Dezember, dem Geburtstag unseres seligen Verbandsgründers Adolph Kolping (1813-1865), beging die Kolpingfamilie Altötting ihr 100-jähriges Jubiläum.
Den Rorate-Festgottesdienst feierte Hauptzelebrant Stadtpfarrer Günther Mandl zusammen mit sechs Zelebranten, welche alle frühere Präsides waren, in der Stiftspfarrkirche. Die musikalische Gestaltung übernahmen eine dreiköpfige Stubenmusik sowie ein Kolping-Dreigesang unter der Leitung von Vorsitzendem Franz Steiner. Am Beginn seiner Festpredigt stellte Ortspräses Diakon Thomas Zauner fest: “Adolph Kolping war der Einzige, der in der Zeit der beginnenden Industriealisierung erkannte, was die entwurzelte Jugend brauchte: eine Familie. Mit den Kolpinghäusern in den Städten gab er ihnen Geborgenheit, Schutz und Würde. Für Adolph Kolping stand der Mensch im Mittelpunkt seines Wirkens. Die Kolpingfamilien heute sind kein Auslaufmodell, sondern mit ihrer christlichen Verwurzelung und ihrem sozialen Engagement ein wichtiges Element in unserer Gesellschaft. Sein Vermächtnis ist ein Auftrag für die Kolpingfamilien, im digitalen Zeitalter den Menschen vor Ort Heimat zu geben und Vorbild für andere zu sein.“
Nach dem Festzug mit Bannern der geladenen Kolpingfamilien und örtlichen Vereine zum Begegnungszentrum in der Holzhauser Straße begrüßte Vorsitzender Franz Steiner die über 150 geladenen Gäste. Er skizzierte kurz die Historie der am 18. Oktober 1919 gegründeten Altöttinger Kolpingfamilie, damals noch Gesellenverein. „Alle damaligen Mitglieder haben einen Anteil daran, das wir heute das 100-jährige Bestehen feiern können“, so Steiner mit stolzer Stimme. Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder lobte die Kolpingfamilie als eine Vorzeige-Kolpingfamilie im Diözesanverband und überreichte unter Applaus der Anwesenden das Ehrendiplom des Kolpingwerkes Deutschland. Anschließend würdigte Bürgermeister Herbert Hofauer in einem Grußwort den Einsatz der Kolpingfamilie für Schwächere und erhob hervor, dass die Kolpingfamilie ein wichtiges Bindeglied zwischen Kirche und Gesellschaft sei. Stadtpfarrer Günther Mandl lobte die Atmosphäre in der Gemeinschaft: “In dem christlichen Miteinander spüren alle: Kolping in Altötting ist eine Familie“. Kolping-Landesgeschäftsführer Wilhelm Breher brachte nochmals die Landeswallfahrt 2014 in Erinnerung. „Der reibungslose Ablauf der Wallfahrt mit über viertausend Pilgern war aller Ehren wert“, so Breher. Zugleich lud er zur Kolping-Landeswallfahrt am 3. Oktober 2020 nach Bamberg ein, dessen Leitwort lauten wird: Spuren hinterlassen. Im Festvortrag appellierte Dr. Klaus Rose, MdB a.D. und Ehrenvor-sitzender des Kolping-Diözesanverbandes Passau, Mut zu zeigen, sich mit der katholischen Soziallehre in die Politik einzumischen. „Jeder ist verpflichtet, gemäß unserem Vorbild Adolph Kolping den Schwachen zu helfen.“  
Entsprechend dem Leitwort des Kolpingwerkes „Verantwortlich leben – solidarisch handeln“ wurden freiwillige Spenden für Malawi in Afrika, dem neuen Partnerland des Kolping-Diözesanverbandes Passau, gesammelt. Es wurden 700 Euro gespendet. An Stellwänden präsentierte die Kolpingfamilie ihr vielfältiges soziales und gesellschaftliches Engagement.
Das gemeinsam gesungene Kolpinglied setzte den emotionalen Schlusspunkt der Feier.
 

Verfasser: HP

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Weihnachtsquiz 24Türchen sorgte für fröhliche Stimmung bei der Kolpingsfamilie 

 

Kolpinggedenkgottesdienst zum Thema „Gegen den Strom“ – Adventfeier mit drei Neuaufnahmen bei der KF Osterhofen

Osterhofen (kök) Zum Gedenken an den seligen Adolph Kolping  hielt Stadtpfarrer und Präses Christian Altmannsperger eine Predigt im Samstagsabendgottesdienst in der Stadtpfarrkirche Osterhofen in der es um Umkehr und das Himmelreich ging, so wie Kolping dies immer wieder forderte. Nach der Messfeier versammelten sich die Mitglieder der Kolpingsfamilie (KF)  im Kolpinghaus zur Adventfeier. Dabei gab es einen lustigen Bildungsabend mit Fragen und Geschicklichkeitsspielen rund um das Thema Adventsbräuche und Weihnachten.

„Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Dazu werden wir am 2. Advent aufgefordert. Johannes der Täufer ergreift stimmgewaltig das Wort und mahnt seine Mitmenschen und somit auch uns zur Umkehr. Dabei nimmt er drastische Worte in den Mund, die so gar nicht in das idyllische Bild von Advent und Weihnachten passen. Diese Worte wirken eher wie ein Blitzschlag als ein zarter Kerzenschein. Vielleicht muss das so sein, um zu verstehen, was alles auf dem Spiel steht. Oder positiv formuliert, um zu erkennen, dass es um das Himmelreich geht“, sagte der Präses der KF Stadtpfarrer Christian Altmannsperger bei der Einführung zum Gottesdienst, der unter dem Thema „Gegen den Strom“ von KF Mitgliedern mit Texten gestaltet wurde. Mutig und stimmgewaltig ergriff auch Adolph Kolping, dessen Gedenktag wir feiern, immer wieder das Wort, um zur Umkehr zu mahnen und vom Himmelreich zu erzählen“, so der Geistliche. Er ist mutig gegen den Strom geschwommen indem er soziale Missstände anprangerte, Reformen in Kirche und Gesellschaft einforderte, tatkräftig mit anpackte, im Gebet Mut schöpfte und einem Gott vertraute, der den Menschen in den dunkelsten Stunden ganz nahe ist. So konnte er segensreich wirken und den Schwächsten und Ärmsten wieder neue Hoffnung und Zuversicht schenken. So brachte er Gott und die Menschen - entgegen aller Strömungen - wieder zusammen. Zu nichts anderes fordert uns auch Johannes der Täufer - der Rufer in der Wüste - auf, wenn er lautstark verkündet: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ Zu nichts anderes fordert uns Adolph Kolping - der Rufer in der Straße - auf, wenn er lautstark verkündet: „Ist Gottes Sohn denn bloß vom Himmel gekommen und Mensch geworden, um uns allein und einzig vom Himmel, dem jenseitigen Leben zu erzählen oder nicht auch darum, die menschliche Gesellschaft auf Erden auf bessere und glücklichere Bahnen zu leiten?“ Advent bedeutet: Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen, so der Stadtpfarrer. „Die Quelle unseres Lebens ist Gott selber. Und genau dahin soll der Weg unserer Umkehr führen. Deswegen werden wir besonders in der Adventszeit dazu aufgerufen, sich jetzt wieder auf den Weg zu machen. Sich nicht auszuruhen, sich nicht Tagträumen hinzugeben, nicht die Schuld auf andere zu schieben, sondern selbst mit anzupacken, um sich auf den Weg zur Quelle - zur Menschwerdung Gottes - zu machen“. Hier nannte der Stadtpfarrer einige Beispiele: Gegen den Strom schwimmen und den Weg der Versöhnung gehen. Gegen den Strom schwimmen und den Weg der Toleranz und der tätigen Nächstenliebe gehen. Gegen den Strom schwimmen und den Weg der Achtsamkeit und Nachhaltigkeit und den Weg des Respekts gehen. Nach dem Gottesdienst stärkten sich die KF-Mitglieder mit einer Brotzeit im Kolpingsaal. Kurt Köhlnberger, der Bildungsbeauftragte der KF, erläuterte dann ein besonderes Weihnachtsquiz mit 24 Türchen mit Fragen und Spielen vom 1. bis 24. Dezember. Hierbei gab es ein Bilderrätsel von der Herbergssuche, Weihnachtsmontagsmaler und Dalli-Klick, eine „Schneeballschlacht“ mit Hüte herunterwerfen, ein Weihnachtswunschzettel musste zusammengesetzt werden und Fragen zur Hl. Barbara, dem Nikolaus und der Hl. Luzia waren mit dabei. Adventlieder wurden „gegurgelt“ und sollten erraten werden. Außerdem war eine kleine Flötengruppe des Spielmannszuges unter der Leitung von Sabine Hilkinger mit dabei, die verschiedene Adventlieder anspielte, die ebenfalls zu erraten waren. Weitere moderne besinnliche Lieder der Spielmannszuggruppe ertönten nach der Siegerehrung vom Quiz, das vom Team der Familienkreise gewonnen wurde.  In der anschließenden Ansprache des Präses ging es dann noch um die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit und um den wertvollen Dienst in der Pfarrei, die auch von vielen KF-Mitgliedern geleistet werde. So gesehen ist die Stadtpfarrei Hl. Kreuz „reich“ und ist gut aufgestellt, damit auch zukünftig die Arbeiten gut bewältigt werden können. Als neue Kolpingmitglieder wurden feierlich aufgenommen: Marianne Steinberger, Irene Bohle und Gerhard Schadenfroh. Die Neumitglieder erhielten eine Kolpinganstecknadel und sie wurden herzlich in die Kolpinggemeinschaft aufgenommen mit einem „Treu Kolping“.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Innehalten, hören und aufbrechen mit Vertrauen 

Abraham als Orientierung beim Kolping-Männerwochenende

 

Zu einem religiösen Männerwochenende unter der Leitung von Martin Rasch (Burgkirchen/Alz) lud das Kolping-Bildungswerk in die Geistliche Zelle des Benediktinerinnen Klosters Neustift bei Ortenburg ein. Im Mittelpunkt des Wochenendes stand die biblische Figur des Abraham als eine klassische Verkörperung für „Aufbruch“.

 

Abraham verlässt seine gewohnte und vertraute Umgebung und lässt sich auf ein Abenteuer mit Gott ein: Ohne Sicherheit, ohne genau zu wissen, was auf ihn zukommt. Allein auf sein Wort hin vertraut er und wagt er den Aufbruch. So berichten es die biblischen Erzählungen.

 

In unserem Leben gibt es immer wieder Zeiten des Aufbruchs und Umbruchs. Manche sind geplant und planbar, andere treffen uns unvorbereitet. Dazu gehören Veränderungen im Berufsleben, Ende des Berufslebens, Wandel im Familienleben.

 

In der Wohlfühlatmosphäre des Klosters Neustift setzten sich die Teilnehmer mit Abraham und der eigenen Lebenssituation auseinander. Mit einem Film haben sich die Teilnehmer mit dem historischen und religiösen Hintergrund der Abraham-Erzählungen vertraut gemacht. Eigene Aufbrüche und Veränderungen wurden im Rückblick reflektiert, und dabei wurde sichtbar, was hilfreich und unterstützend war.

 

Das Thema Vertrauen war zentral und ganz präsent: Wie entwickelt sich Vertrauen, was fördert Vertrauen. Direkt erfahrbar wurde das mit der Übung „Blindes Vertrauen“. Mit den Abraham-Erzählungen wurde im weiteren Verlauf auch deutlich, dass es im Leben Umwege und Holzwege geben kann, die Zusage Gottes aber bleibt und er alle Wege mit uns mitgeht.

 

Das Wochenende tat den Teilnehmern sehr gut und war geprägt von großer Offenheit, Gemeinschaft und einem sehr wertschätzenden Umgang miteinander. Mit einem dankbaren Gefühl gestärkt und ermutigt durch die Person Abrahams haben sich die Teilnehmer am Sonntag wieder auf ihren eigenen Weg in den Alltag gemacht.

Verfasser: HB

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Kolpinghaus St. Gunther ist Geschichte 

Mitgliederversammlung löst den Trägerverein auf

 

Zum 31. August 2017 hat das Kolpinghaus St. Gunther in Zwiesel bereits seine Pforten geschlossen und das Jugendwohnheim mit der Aufgabe die Blockberufsschüler des Staatl. Berufsbildungszentrums für Glas unterzubringen, ist auf die Arbeiterwohlfahrt übergegangen. Jetzt hat der Trägerverein des Kolpinghauses Zwiesel in einer Mitgliederversammlung den Schlussstrich unter die 33-jährige Geschichte des Jugendwohnheimes gezogen und den Verein offiziell aufgelöst.

 

Bei der Mitgliederversammlung zog der Vorstandsvorsitzende Josef Preuschl nochmals Bilanz und erläuterte die segensreiche Tätigkeit des Kolpinghauses. Er erinnerte an die Gründung des Trägervereins am 02. März 1984 auf Initiative des damaligen Kolping-Landespräses Msgr. Hans Stadler und des ehemaligen Regener Landrats Helmut Feuchtinger. Der Landkreis Regen hat das frühere Schülerwohnheim des Augustinerkonvents erworben und generalsaniert und mit dem Kolpinghaus Zwiesel zunächst einen Betreibervertrag auf 25 Jahre geschlossen. Der Trägerverein wurde von der Kolpingsfamilie Zwiesel und dem Kolping-Bildungswerk getragen, das von Anfang an die Geschäftsführung innehatte. Neben der Hauptaufgabe der Beschulung der Blockberufsschüler einschließlich der Fach- und Meisterschüler aus dem Berufsbildungszentrum wurden zwölf Jahre unter der verdienten Leitung von Georg Kasparbauer jugendliche Aussiedler pädagogisch betreut und zum Hauptschulabschluss geführt. Daneben betrieb der Verein von 1994 bis 2006 eine heilpädagogische Innenwohngruppe für minderjährige deutsche Jugendliche.

 

Vorsitzender Preuschl nannte auch einige Kennzahlen. Insgesamt waren in den 33 Jahren 101 Mitarbeiter im Haus beschäftigt, davon 56 Mitarbeiter im pädagogischen Bereich. Als Einrichtungsleiter fungierte die ersten zehn Jahre Diplom-Pädagoge Karl-Peter Schwarz. Anschließend übernahm Diplom-Pädagoge Leopold Friedl die Leitung. Acht Mitarbeiter hatten eine Betriebszugehörigkeit von über 20 Jahren aufzuweisen. Am längsten im Kolpinghaus tätig war der langjährige Küchenleiter Johann Buchinger. Laut Preuschl verzeichnete die Einrichtung 26.557 Bewohner mit über 624.000 Übernachtungen. Über 16,5 Mio. € wurden umgesetzt, wobei zwei Drittel des Aufwandes die Personalkosten betraf. Einen besonderen Dank richtete Josef Preuschl an den Landkreis Regen, mit dem in all den Jahren sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet wurde. Diesem Dank schloss sich auch der Vorstandssprecher der Kolpingsfamilie Zwiesel, Helmut Baumann, an, der froh ist, dass der Landkreis das Kolpinghaus-Gelände weiterhin für die jährliche Stadtranderholung zur Verfügung stellt.

 

Einen ausdrücklichen Dank an die Verantwortlichen im Vorstand, die über viele Jahre die Geschicke des Kolpinghauses gelenkt hatten, richtete 1. Bürgermeister Franz Xaver Steininger im Namen der Stadt und Dekan Martin Prellinger für die Pfarrei an Josef Preuschl mit seinem Vorstandsteam. Das Kolpinghaus, so der 1. Bürgermeister, kann als eine Erfolgsstory bezeichnet werden. Kolping habe mit dieser Aufgabe nicht nur Arbeitsplätze geschaffen, sondern auch die heimische Wirtschaft unterstützt. Dekan Prellinger wies besonders darauf hin, dass die auf Zeit in Zwiesel wohnenden Jugendlichen im Kolpinghaus eine echte Heimat gefunden haben.

 

Mit dem Auflösungsbeschluss der Mitgliederversammlung ist der Verein „Kolpinghaus St. Gunther – Zwiesel e. V.“ als Träger des Kolpinghauses Geschichte und zur Abwicklung wurde Geschäftsführer Harald Binder als Liquidator bestellt.

Verfasser: HB

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Kolpingsfamilien starten Zukunftsdialog 

Vorsitzenden- und Präsidestagung im Bildungshaus spectrumKirche

 

60 Leitungskräfte aus den Kolpingsfamilien fanden sich zu ihrer diesjährigen ganztägigen Vorsitzenden- und Präsidestagung im Passauer Bildungshaus spectrumKirche ein, um gemeinsam mit Sven-Marco Meng vom Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland den Zukunftsdialog weiterzuführen.

 

Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder, der die Tagung leitete, begrüßte neben dem Kölner Gast insbesondere eine stattliche Anzahl von Präsides. Stellvertretend dafür Dekan Msgr. Kajetan Steinbeißer. Der Diözesanvorsitzende machte deutlich, dass der Präses in der Kolpingsfamilie aufgrund der Gründerpersönlichkeit Adolph Kolpings eine besondere Rolle, auch in der Leitungsverantwortung der Kolpingsfamilie einnehme. Deshalb dankte er den Präsides, dass sie trotz ihrer zahlreichen seelsorglichen und pastoralen Verpflichtungen ihren Dienst in der Kolping-Gemeinschaft so nachhaltig wahrnehmen.

 

Im Mittelpunkt der Konferenz stand der seit 2017 laufende Zukunftsprozess unter dem Motto „Kolping-Upgrade“. Sven-Marco Meng zeigte die bisherigen Prozessschritte auf und dankte auch den Passauer Kolpingsfamilien, dass sie bei den regionalen Foren im Jahr 2018 und heuer beim großen Zukunftskongress in Fulda aktiv mitgewirkt hatten. Die Ergebnisse der verschiedenen Prozessstufen sollen jetzt nochmals in Zukunftsdialogen mit den Diözesanverbänden geklärt werden und bei der Bundesversammlung 2020 wird eine Leitbildkommission eingesetzt, die bis zum Jahr 2022 ein neues Leitbild formulieren soll. Mit einem bundesweiten Kolpingtag 2022 in Köln wird dann der Zukunftsprozess beendet.

 

Anschließend wurden dann die Grundlagen für die heutige Kolping-Arbeit diskutiert und wie ein größeres Verbandsbewusstsein geschaffen werden kann. Ein heißes Thema in diesem Dialog ist die Mitgliedergewinnung. Welche Ansprüche als katholischer Sozialverband haben wir an Mitglieder und wie offen sind wir als Kolpingsfamilie für nicht-katholische Menschen? Eine besondere Fragestellung ist dabei, wie gewinnen wir Leitungskräfte und welche Anforderungen stellen wir an sie? In der Diskussion wurde deutlich, dass bei Kolping „der Mensch im Mittelpunkt steht“. Wenn er die Ideale Adolph Kolpings bejaht, sollte er sich in der Kolpingsfamilie angenommen fühlen. Dies versteht sich auch aus unserer Verpflichtung als internationaler Verband in über 60 Ländern der Erde.

 

Im weiteren Verlauf wurde noch über Beteiligungsmöglichkeiten diskutiert und welche Formen der Zusammenarbeit es in der heutigen Zeit außerhalb einer Kolpingsfamilie geben kann. Zuletzt tauschte man sich noch das Verhältnis zwischen Verband und verbandlichen Einrichtungen wie Bildungsunternehmen, Hotels und Jugendwohnheime aus.

 

Diözesanvorsitzender Gerhard Alfranseder dankte dem Referenten für seine Ausführungen und insbesondere, dass er uns auch Sichtweisen aus anderen Diözesanverbänden nahe gebracht habe. Die Passauer Kolpingsfamilien werden sich weiterhin in den Zukunftsprozess einbringen.

 

Auf der Tagesordnung standen dann noch Themen, wie die internationale Partnerschaftsarbeit mit Uruguay und Malawi, ein erstes Konzept für den diözesanen Kolpingtag am 25./26. Juli 2020 im Haus der Jugend in Passau sowie Überlegungen für eine neue Beitragsordnung auf Bundesebene. Zuletzt wurde die Jahresplanung 2020 mit verschiedenen Highlights präsentiert, bevor Diözesanpräses Peter Meister mit einem Gebet zum synodalen Weg die Tagung beendete.

Verfasser: HB

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Aufnahmefeier Kolping Heiligkreuz  

Zum Adolph-Kolping Gedenktag werden in die Kolpingsfamilie Heiligkreuz im Gottesdienst  traditionell neue Mitglieder aufgenommen und im Anschluss gemeinsam eine Adventsfeier abgehalten.
In diesem Jahr waren es Bärbel und Gerhard Kleinschwärzer, Lydia Winkler, Anne Mattern und Pfarrer Sudhakar Battula, die nun der Gemeinschaft mit „Kolping treu“ ihren Willen bekundet haben, der Gemeinschaft anzugehören.

 

Obwohl Adolph Kolping schon lange verstorben ist, wird seine Intention eine große Familie zu sein, nicht nur bei den Handwerkern, weiter getragen und immer wieder den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Ziel des Zukunftsprozesses des Kolpingwerkes  Deutschlands ist es von vielen Menschen sofort als Kolpingsmitglied erkannt zu werden. Dazu trage die Überarbeitung des Corporate Designs bei. Vor Ort werden die Ideen des Gründervaters bestens umgesetzt. Die Kolpingsfamilie kooperiert gerne mit anderen Gruppierungen wie mit der KAB Hart oder den Partnerfamilien in Trostberg für Veranstaltungen wie die Schuhaktion oder dem Ehejubiläumstages. Der Ortsverband, einem von 2350 in Deutschland, wurde vor 34 Jahren gegründet und bietet viele Aktionen im religiös-spirituellen und weltlichen Bereich. Das gesellige Beisammensein ist ebenfalls ein fester und wichtiger Bestandteil. Zwei Patenschaften, zum einen zur Partnerfamilie in Marktl und die zum Partnerverband in Uruguay, begleiten die Heiligkreuzer. Der christliche Glaube ist ein wesentlicher Bestandteil in der Gruppe und dem Verband. Hier wird Kraft geschöpft um Dinge anzupacken, wie 2015 etwa das Café International als Möglichkeit der Zusammenkunft für Geflüchtete und Einheimische.

 

Die nächste Aktion ist die Schuhaktion „Mein Schuh tut gut“ am 7. Dezember, die Waldweihnacht am Freitag, 27. Dezember und die Mitgliederehrung am Samstag, 11. Januar.

Verfasser: Tine Limmer

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Kolping-Akademie stellt Spitzenzeugnis aus 

Erfolgreiche Praktische Betriebswirte – Auszeichnung für Diana Königseder

 

Mehrfachen Grund zur Freude hat es bei der Zeugnisverleihung an die Absolventen des Lehrgangs zum Praktischen Betriebswirt (KA) des Kolping-Bildungswerk Diözesanverbandes Passau gegeben. Erstmals präsent war nach dem 18-monatigen berufsbegleitenden Kurs die Traumnote 1,1, erreicht von Sabine Schleicher aus Tiefenbach. Außerdem wurde der Leiterin der Kolping-Akademie, Diana Königseder, für ihr 25-jähriges Wirken im Verband die seltene Auszeichnung mit der Ehrennadel in Silber des Diözesanverbandes zuteil. „Sie ist das Aushängeschild unseres Kolpingwerks in Passau“, betonte Gerhard Alfranseder.

 

Der Diözesanvorsitzende würdigte bei der Feier im Restaurant „Das Oberhaus“ zusammen mit Harald Binder, Vorstand des Kolping-Bildungswerkes, und Diözesanpräses Pfarrer Peter Meister, den unermüdlichen Einsatz von Lehrgangsleiterin Königseder. Aber auch den weiteren Dozentinnen und Dozenten dankte Alfranseder für ihr Engagement in guter Zusammenarbeit mit den zwölf Absolventen des jüngsten Kurses. „Ein steiniger Weg liegt hinter Ihnen“, wandte sich der Verbandssprecher an die frischgebackenen Praktischen Betriebswirte und freute sich mit ihnen über das erfolgreiche Ende. „Bei Kolping steht der Mensch im Mittelpunkt“, unterstrich Alfranseder und gab sich fest davon überzeugt, dass die Absolventen dies auch gespürt hätten. Damit verbunden war die Anerkennung für die Wahl dieses kirchlichen Bildungsträgers.

 

Großartiges geleistet zu haben, das bestätigte die stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa den Lehrgangsteilnehmern aus den Landkreisen Passau und Freyung-Grafenau, aber auch aus Olching bei München. Sie ermutigte die bestens qualifizierten Absolventen dazu, auch den Schritt in die berufliche Selbständigkeit zu wagen und so den Mittelstand zu stärken.

 

Auf ironische Weise setzte sich Lehrgangssprecher Stefan Seiderer aus Neuburg am Inn bei dem von E-Pianistin Eva Jungwirth musikalisch umrahmten Festakt  mit dem erworbenen Wissen auseinander – beispielsweise mit der Frage, was eine Kernkompetenz oder eine Break-Even-Analyse sei. Aus dem Steuerrecht adaptierte er den Begriff „Außergewöhnliche Belastung“ und philosophierte auf dessen Basis über die Anstrengungen während der berufsbegleitenden Ausbildung, gerade auch im Bezug auf die gewählten Facharbeitsthemen. Umso herzlicher dankte Seiderer den Dozenten und der Kursleiterin für deren Unterstützung.

 

Diana Königseder zog in ihrem Rückblick zahlreiche Parallelen zwischen der Zeit der Qualifikation zum Praktischen Betriebswirt und der Fantasy-Geschichte rund um den Romanhelden Harry Potter. Einige Absolventinnen und Absolventen hätten sich wahrscheinlich das Fach „Wahrsagerei“ gewünscht, doch am Ende sei das „Angstmonster Prüfung“ doch besiegt worden. Buchstäblich plauderte die Akademie-Leiterin aus der Schule. „Wir haben zwar keine Studierenden versteinert, aber wir konnten versteinerte Blicke wahrnehmen, als Ihnen zu Beginn des zweiten Moduls die nächsten, durchaus sehr umfangreichen Skripte ausgeteilt wurden“, erzählte sie.

 

Das Fazit Diana Königseders mit Blick zu den Lehrgangsteilnehmern: „Die Zaubergaben sind nicht vom Himmel gefallen, sondern Sie haben die guten Noten als Lohn von Ihren Lehrherren bekommen.“ Das Diplom in Form des Wirtschaftszeugnisses habe wenig mit Zauberei zu tun, andererseits fliege den Absolventen damit nun das Glück vielleicht gleichsam zu. „Es liegt an Ihnen selbst, was Sie aus dem erworbenen Wirtschaftszeugnis zaubern“, rief die Akademieleiterin den Hauptpersonen der Feier zu – verbunden mit dem Hinweis auf die Unerlässlichkeit lebenslangen Lernens und dem Wunsch, nach dem Erwerb des Rüstzeugs für Führungsverantwortung und Leitungsfunktionen die nötige Balance zwischen Strebsamkeit, Achtsamkeit und Menschlichkeit zu finden, um im Arbeitsleben erfolgreich zu sein. Ihre Abschiedsworte schloss Diana Königseder mit einer Passage aus dem Selbstverständnis des Kolpingwerkes Deutschland: „Wer Mut zeigt, macht Mut.“

 

Dass Verantwortung im Führungshandeln seines Erachtens im Christsein angelegt ist, gab Dr. Achim Dilling, Kanzler der Universität Passau, den Absolventinnen und Absolventen, die sich ja vielleicht auch bewusst für einen kirchlichen Bildungsträger entschieden hätten, mit auf den weiteren beruflichen Werdegang. Er bezeichnete es als fatale Logik im Denken von Managern, dass „gut ist, was gutes Geld bringt – ohne Rücksicht auf Verluste.“ Gegen dieses fachwissenschaftliche Ausbildungsdefizit nicht geringen Ausmaßes gelte es anzugehen, mahnte Dilling.

 

Eine wesentliche These formulierte der Festredner wie folgt: „Intuitives Handeln ist der Schlüssel zur Beherrschung von Komplexität und Schnelllebigkeit unserer modernen Arbeitswelt.“ Die Fähigkeit dazu sei das Ergebnis eines jahrelangen Lern- oder Trainingsprozesses zum Aufbau von Methodenkompetenz. Den Zeugnisempfängern legte Dilling ans Herz, bei der Planung der Karriere nichts zu überstürzen. „Vor Ihnen liegen große Aufgaben, die Sie in eine ebenso große Verantwortung stellen“, sagte der Vertreter der Uni Passau. Sein Wunsch an die Absolventen zielte darauf ab, in der kritischen Auseinandersetzung mit ihrem Handeln unterscheiden zu können zwischen guter und schlechter Führung, und „gute Führung zu leben.“

Verfasser: Bernhard Brunner

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Parlamentarischer Abend 2019 - KOLPING diskutiert über das Fachkräfteeinwanderun 

Der Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland e.V. hat in Kooperation mit dem Kolpingwerk Deutschland und dem der Verband der Kolpinghäuser am 24. Oktober 2019 zum Parlamentarischen Abend eingeladen. Die Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland, Ursula Groden-Kranich MdB, und der Vorsitzende des Verbands der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland e. V., Werner Sondermann konnten in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft e. V. 23 Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie weitere zahlreiche hochrangige Gäste aus Gesellschaft, Wirtschaft und Verantwortliche der einladenden Organisationen begrüßen.

Der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und Schirmherr der Veranstaltung, Uwe Schummer MdB, betonte in seinem Grußwort und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels die Notwendigkeit der bedarfsgerechten Bereitstellung von geeigneten Instrumenten der Berufsorientierung, um die Ausbildungs- und Erwerbsfähigkeiten von jungen Menschen mit schwierigen Ausgangsbedingungen in Deutschland zu unterstützen. Hier könne man besonders auf die jahrelange Erfahrung und Expertise von verschiedenen Kolping-Einrichtungen in den Themenfeldern zurückgreifen, die von geeigneten Maßnahmen wie Jugendlichen-Instrumente bis hin zum Kolping-Jugendwohnen reichen.

Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, erläuterte in seinem Vortrag die gesellschaftliche Bedeutung und die Notwendigkeit einer ausbalancierten inländischen Fachkräftemobilisierung und Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten. Er erinnerte daran, dass das Handwerk zahlreiche Dienstleistungen – aufgrund des Fachkräftemangels – erst nach langen Wartezeiten durchführen könne. Bedingt durch den demographischen Wandel und die vielen unbesetzten Ausgangstellen herrscht im Handwerk ein massiver Fachkräftemangel, der nur durch eine ausbalancierte Strategie behoben werden könne. In diesem Zusammenhang verwies Hans Peter Wollseifer bereits auf das starke und mit Herzblut ausgeführte Engagements des Handwerks in der Ausbildung von Geflüchteten, was zu einem tiefen Wissens- und Erfahrungsschatz im Themenfeld der Integration geführt hat. Allerdings wies er auch daraufhin, dass in der Ausbildung der kulturelle Hintergrund von Geflüchteten das Handwerk vor große Herausforderungen stelle, die aber durch die couragierten Leistungen der Ausbilder zu bewältigen sind. Bezugnehmend auf das Fachkräfteeinwanderungsgesetz hielt der Präsident der Spitzenorganisation der Wirtschaft fest, dass diese notwendig sei, um den Fachkräftebedarf zu decken. Gleichzeitig müsse aber ein besonderes Augenmerk auf Integration gelegt werden. Er warnte davor, eine Fachkräftegewinnung aus Drittstaaten ohne ethische Verantwortung und Nachhaltigkeit zu generieren, womit er mit den konstitutiven Leitlinien von Kolping übereinstimmt.

Prof. Dr. Wiemeyer, Inhaber des Lehrstuhls für Christliche Gesellschaftslehre an der Ruhr – Universität - Bochum, ordnete das Fachkräfteeinwanderungsgesetz und seine Indiktionen theologisch ein. In seinen allgemeinen Vorbemerkungen plädierte Prof. Dr. Wiemeyer für die Einführung von qualifizierten Studiengängen und beruflichen Ausbildungen in Schwellenländern durch die Bundesrepublik Deutschland, womit man die Wirtschaft in den Drittstaaten selbst stärken könne. Hier müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass ein Teil der ausgebildeten Fachkräfte nach Deutschland einreisen kann. Hinsichtlich des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes erinnerte er daran, dass nicht Fachkräfte, sondern Menschen die Möglichkeit einer Einreise zu Erwerbszwecken erhalten haben und dass man auch offen über Familiennachzug und die Bereitstellung von geeigneten Integrationsangeboten für diese Familien nachdenken muss. Hier verwies er auf die Bedeutung von Kolpingsfamilien in diesem Bereich, auf das Kolping-Jugendwohnen, in dem junge Menschen mehr als ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum Schlafen haben sowie auf die individuell vielfältigen Angebote der Kolping-Bildungsunternehmen.

In der anschließenden lebhaften Debatte stand vor allem die Fragen nach dem KBU-Vorschlag zur Gründung von Fachkräfte-Zentren in Drittstaaten im Mittelpunkt der Diskussion. Ebenfalls wurde über verschiedene Integrationsmöglichkeiten in Betrieben und Gesellschaft sowie die Rolle des Jugendwohnens bei der Unterbringung von ausländischen Auszubildenden diskutiert.

Verfasser: Matthias Metzen, Kolping-Bildungsunternehmen Dt.

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Altkleider- und Altpapiersammlung 

Kolpingsfamilie führte Altkleider- und Altpapiersammlung durch

Bei etwas unangenehmem Wetter machten sich am Samstagmorgen rund 30 Kolpingmitglieder, darunter viele Mitglieder der Kolpingjugend,  auf, um die von der Bevölkerung zahlreich bereit gestellten Papierbündel und Altkleidersäcke einzusammeln. Mit sieben Sammelfahrzeugen, welche dankenswerter Weise von der Stadt Landau und den Firmen Froschauer, Klein, Kühbeck, Leeb und Prebeck zur Verfügung gestellt wurden, fuhren die Sammelmannschaften Straße um Straße im Stadtgebiet Landau, Thalham, Möding, Fichtheim und Wolfsdorf ab und brachten das Sammelgut zur Verladestelle an der Dreifachturnhalle. Hier warteten schon weitere Vereinsmitglieder um die Altmaterialien in den Lastwagen bzw. Container der Recyclingfirma Wittmann umzuladen.

Auch die Zusammenarbeit mit der Nachbarkolpingsfamilie aus Wallersdorf, die ebenfalls ihr Sammelgut nach Landau brachte, klappte bestens.

Verfasser: Wenninger

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Kolpingfamilie Altötting veredelt Banner zum 100-jährigen Jubiläum 

Am 8. Dezember, dem Geburtstag des seligen Adolph Kolping (1813-1865), feiert die örtliche Kolpingfamilie ihr 100-jähriges Jubiläum. Zu diesem besonderen Anlass beschloss der Vorstand, die Kolpingfahne mit der Altöttinger Madonna zu veredeln. Die Fahnenstickerei Jaeschke in Engelsberg setzte das Vorhaben um. Die Vorstandschaft der Kolpingfamilie Altötting dankt der VR-meine Raiffeisenbank Altötting für ihr großzügiges Sponsoring.

Verfasser: HP

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Kolpingvorstand Josef Rainer feierte seinen 50. Geburtstag im Kolpinghaus 

„Tausendsassa“ Josef Rainer feierte mit der Pfarrfamilie seinen runden Geburtstag

Kolping- und Pfarrgemeinderatsvorstand im 50. Lebensjahr einer der größten Aktivposten

Osterhofen (kök) Was dieser Mann so alles kann ist einfach bemerkenswert. Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit als 1. Vorstand der Kolpingsfamilie Osterhofen mit über 260 Mitgliedern kümmert er sich um die Belange der Pfarrgemeinde Hl. Kreuz Osterhofen ebenfalls als Vorsitzender um die katholischen Angelegenheiten der Rätegemeinschaft und außerdem spielt er auf der Trompete bei den St. Antonie Bläsern Kirchen- und Festmusik. Das ist aber noch nicht alles, denn im Theaterverein hatte er schon des Öfteren tolle Charakterrollen und glänzt hier ebenfalls als Multitalent. Im Kreise der Familie, Nachbarn, Vereine und Freunde feierte der frisch gebackene „50-er“ am Samstag im Kolpinghaus.

Nach dem Sektempfang gab es bereits am Nachmittag Kaffee und Kuchen für die Gäste zur Geburtstagsfeier. Begonnen hatte der Jubeltag aber schon sehr früh um 7 Uhr morgens mit einem musikalischen Ständchen der Antonie Bläser vor der Haustür in der Mühlhamer Straße, was auch die Nachbarn sehr begeisterte. „Schee hams spuít“, sagte der Sepp über seine Musikerkollegen, die von Herbert Strobl dirigiert wurden. Leider konnten die Theaterfreunde nicht zur Geburtstagsfeier kommen, da ja am selben Abend noch die letzte Aufführung in der Stadthalle stattfand. Die Pfarrfamilie beteiligte sich aber sehr zahlreich und sang dem Jubilar einige selbstgedichtete Strophen mit bekannten Melodien für „ihren Alleskönner“. Als Multitalent hat er natürlich eine starke Frau hinter sich. Carmen und die beiden Söhne sind seine größte Familienfreude und ansonsten geht er auch seit gerne in die Berge. Da er ein begeisterter Teilnehmer der Kolpingbergtour „Von Hütte zu Hütte“ geworden ist, erhielt er als Geschenk vom Stadtpfarrer Christian Altmannsperger und vom Pfarrgemeinderat einen neuen Rucksack samt „Stärkungsmittel“ überreicht. Nach dem Abendessen mit Nachspeise verbrachten die Gäste zusammen mit „ihrem Sepp, dem Tausendsassa“ mit seinen vielen Begabungen noch fröhliche Stunden bis spät abends.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Kolpingfamilie Altötting feiert am 8.Dezember 100-jähriges Jubiläum  

Festakt am 8. Dezember im Begegnungszentrum - Festredner Ex-MdB Dr. Klaus Rose
Am 17. Oktober jährte sich das 100-jährige Bestehen der Kolpingfamilie Altötting. Ein Jahr nach dem Ende des ersten Weltkrieges war in Altötting die Sehnsucht nach Gemeinschaft groß. Anton Lutz, ein engagierter Bürger der Stadt, sowie der damalige Stadtpfarrer Prälat Konrad luden zur Gründungsversammlung in den damaligen Gasthof Lechner ein. In der „Freien Volksstimme“, der damaligen lokalen Zeitung, ist am 13. Oktober die Ankündigung wie folgt dokumentiert: Auch in Altötting wird sich in dieser Woche ein kath. Gesellenverein gründen. Alle katholischen Handwerksgesellen und Fabrikgehilfen, sowie alle Jungmänner von Altötting sind herzlich eingeladen. Auch die katholischen Handwerksmeister, die auch als Schutz- und Ehrenmitglieder dem Gesellenverein ein festes Rückgrat geben sollen, sind willkommen.
Anton Lutz, so wird berichtet, hielt in der Gründungsversammlung ein „von hohem idealen Schwung und Begeisterung getragenes Referat“, dass es auch in unserer Stadt notwendig sei, einen katholischen Gesellenverein zu gründen. Die tragenden Säulen des Gesellenvereins sind: Religion und Tugend, Arbeitsamkeit und Fleiß, Eintracht und Liebe, Frohsinn und Scherz. Diese Tugenden seien auch in diesen Tagen noch durchaus modern und zeitgemäß, um durch die Verwirklichung dieser Ideale den Hauptübeln unserer Zeit wirksam zu begegnen.“ In dem Bericht heißt es weiter: „Seine von gereifter Lebensauffassung und Begeisterungsfähigkeit geprägten Ausführungen schloss der Redner mit dem Appell an die Versammlung, dem kath. Gesellenverein bei seiner Geburt Pate zu stehen und ihn durch Beitritt als aktives Mitglied lebensfähig zu machen. Anschließend sprach Prälat Konrad kluge, aus einer reichen Lebenserfahrung geschöpfte Worte, so heißt es weiter in der Freien Volksstimme. Er berichtete aus seiner Kaplanszeit in Neuötting, wo bereits seit 1860 ein Gesellenverein bestand, in der er das Amt des Präses innehatte. In warmen Worten begrüßte Prälat Konrad den Zusammenschluss und empfahl die Gründung und den Beitritt zum Gesellenverein. Schlussendlich wandte sich Innungsmeister Straßer an die Versammelten und sprach von der Bedeutung des Gesellenvereins als Bindeglied zwischen Meister und Gesellen.                
Den drei tragenden Säulen Glaube, Bildung und Geselligkeit ist der katholische Sozialverband seit der Gründung immer treu geblieben, sagt Vorsitzender Steiner. Dieser Mischung ist es zu verdanken, dass es im Bistum Passau heute über 3.400 Mitglieder in 27 Kolpingfamilien gibt. Man findet zwei Hinweise auf Adolf Kolping in der Wallfahrtsstadt. Zum einen gibt es einen Hinweis im Bruder-Konrad-Kloster, in dem Adolph Kolping erwähnt ist. Grund ist, dass Kolping in der gleichen Epoche lebte wie der Stadtheilige Bruder Konrad (1818-1894). Vergleicht man den Hl. Bruder Konrad und den seligen Adolph Kolping, lässt sich eine Gemeinsamkeit feststellen: “Bei beiden stand der Mensch im Mittelpunkt ihres Wirkens“, erklärt Präses Diakon Thomas Zauner. Der zweite Hinweis ist das Votivbild am Eingang der Gnadenkapelle, welches anlässlich der Kolping-Landeswallfahrt am 3. Oktober 2014 entstand. Große Freude herrscht bei der örtlichen Kolpingfamilie auch über die Veredelung der Kolpingfahne mit der Altöttinger Madonna. Steiner: „Altötting ist in der einmaligen Lage, ein besonderes Logo zu haben: Das Bild der Gottesmutter. Die Madonna ist ein einmalig schönes Erkennungszeichen und trägt zu einem markanten Erscheinungsbild bei.“ Der besondere Dank gilt der Fahnenstickerei Jaeschke in Engelsberg sowie dem Vorstand der VR-meine Raiffeisenbank Altötting für das großzügige Sponsoring.          
Gefeiert wird das Jubiläum am 8. Dezember, dem Geburtstag des seligen Adolph Kolping (1813-1865). Zu Beginn des Jubiläums wird um 8.30 Uhr ein feierliches Rorateamt in der Stiftspfarrkirche gefeiert. Hauptzelebrant wird Stadtpfarrer Günther Mandl sein, die Festpredigt wird der örtliche Präses Diakon Zauner halten. Nach dem Festzug mit Bannern der geladenen Kolpingsfamilien zum Begegnungszentrum in der Holzhauser Straße und einem gemeinsamen Frühstück folgen Grußworte sowie als Höhepunkt der Festakt mit Festredner Dr. Klaus Rose, Ex MdB und Ehrenmitglied des Kolping Diözesanverbandes Passau. Gemäß dem Leitwort des Kolpingwerkes „Verantwortlich leben – solidarisch handeln“ wird um eine freiwillige Spende für Malawi in Afrika, das Partnerland des Kolping Diözesanverbandes Passau, gebeten. Ein gemeinsames Mittagessen beschließt die Feier.    

Verfasser: HP

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Peru - Heimat der Inkas, Vortrag vom Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfranseder 

Peru als schönes und abwechslungsreiches Land  ist die Heimat der Inkas

Vortrag im Kolpinghaus war gut besucht – Von Lima bis zum Titicacasee und nach Machu Picchu

Osterhofen (kök) „Peru – die Heimat der Inkas mit Schneebedeckten Feuerbergen in den Anden“, so lautete der Vortrag von Gerhard Alfranseder aus Marktl am Inn am vergangenen Dienstag im Kolpinghaus. Wer mehr über Land und Leute in Peru wissen wollte, war genau richtig beim Bildervortrag, denn vieles wurde vom Referenten hinterfragt und auf eine spezielle Art präsentiert. Peru ist leider von Korruption nicht verschont und so kommt vieles bei der Bevölkerung nicht an, so die Einschätzung des Referenten.

Auf Einladung der Kolpingsfamilie (KF) Osterhofen und der Katholischen Erwachsenenbildung Deggendorf wurde dieser Vortrag vereinbart und Alfranseder schaffte es, seine Zuhörer in seinen Bann zu ziehen.  Als Delegierter des Deutschen Kolpingwerkes nahm Alfranseder an einem Internationalen Kolpingtreffen in Peru  teil. So war in seiner Vorrede auch der Anlass der Reise erklärt, denn das Kolpingwerk ist mittlerweile in 65 Ländern der Erde vertreten. Die Zahlen auf internationaler Ebene sind beeindruckend, denn in vielen ärmeren Ländern ist der Zuwachs an KF und Mitgliedern enorm. Weiter wurde auch berichtet, dass besonders auf dem afrikanischen Kontinent durch Bildungsmaßnahmen, Kleintierzucht und landwirtschaftliche Projekte sehr viel Positives passiert. Malawi wird deshalb als zweites Partnerland, neben Uruguay, nun vom Kolpingwerk Diözesanverband Passau unterstütz. Nach den Tagungen hatte Alfranseder Gelegenheit die Hauptstadt Lima und viele Sehenswürdigkeiten in Peru zu besichtigen. Er nannte Peru auch das Land der Lamas, Alpakas und Kondore, sowie das Land der Inkas, der Feuerberge und der indigenen Bevölkerung. Viele Bilder waren von der Natur und Kultur zu sehen.   Von den Städten Lima und Arequipa mit ihren Gebäuden im Kolonialstil ging die Reise zum tiefen Colca-Tal mit seinen kleinen Dörfern, vorbei an landwirtschaftlich genutzten Terrassen.  Der Colca-Canyon ist die zweittiefste Schlucht der Welt. Dort sind die Kondore zuhause, die mit einer Spannweite von 3,20 Meter über die Köpfe der Touristen hinwegschweben. El Condor Pasa, das weltberühmte Lied auf Panflöte ist ein Klassiker nicht nur für Musikfreunde. Am hochgelegenen Titicacasee konnte die indigene Bevölkerung der Urus und Quechua und ihre Kultur näher kennengelernt werden. Die ehemalige Inka-Hauptstadt Cusco mit den alten Steinruinen, das Heilige Tal mit seinen beeindruckenden Terrassen, schöne Dörfer mit farbenfrohen Märkten und die berühmte Ruinenstadt Machu Picchu waren weitere Höhepunkte der Reise. Sitten und Gebräuche der Bevölkerung wurden erläutert. Was essen die Peruaner und wie leben sie, auch dazu gab es Aussagen. Reiches armes Land nannte Alfranseder Peru, denn trotz vieler Rohstoffe gebe es viele Slums in Peru. Kritisch sah Alfranseder die Ausbeutung der Rohstoffe, die noch dazu sehr umweltbelastend durchgeführt wird. Der heilige See der Inkas verkommt zur Müllkippe sagte er. Der tiefblaue Titicacasee hoch in den Anden ist ein Touristenmagnet. Doch die Naturidylle trügt, der See wird durch Abwässer und Schwermetalle verseucht.  Der Titicacasee, zwischen schneebedeckten Berggipfeln gelegen, wurde einst von den Inkas verehrt, sein tiefblaues Wasser als Geburtsstätte der Sonne gefeiert. Heute sind die Ufer des größten Sees Südamerikas ( 15,5-mal so groß wie der Bodensee) mit toten Fröschen, weggeworfenen leeren Farbtöpfen und Plastiktüten mit allem möglichen Müll übersät. Weniger sichtbare Gefahren lauern im Wasser selber: Blei und Quecksilber in giftigen Konzentrationen. „Hier würde ich nicht baden wollen“, so Alfranseder. Der Titicacasee See liegt in den südöstlichen Anden auf dem Altiplano in einer Höhe von über 3800 Metern, genau zwischen Peru und Bolivien – und ist damit das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Welt. Die indigenen Einwohner stellten die Handwerkskunst am Titicacasee vor. Aus dem getrockneten Totora-Schilf werden nicht nur Boote und Hütten sondern auch schwimmende Inseln gebaut. Die Kleidung ist sehr farbenfroh und stammt hauptsächlich aus der Alpakawolle. In einer abschließenden Diskussion ergaben sich einige Fragen  und Anmerkungen von den Zuhörern, die entweder eine Peru-Reise planen oder selbst schon einmal dort gewesen sind. Josef Rainer von der KF bedankte sich beim Referenten für die tollen Bilder und den informativen Blick auf Peru.  Alexander Umpiérrez Präsident des uruguayischen Nationalverbandes war mit Gerhard Alfranseder ebenfalls in Peru  auf der Kolpingtagung und verfolgte als Gast auch den Vortrag. Anschließend wurde noch ein Gruppenfoto mit den Kolpingpartnern gemacht, denn aus Partnern wurden Freunde.

Verfasser: Kurt Köhlnberger

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Große Pläne bei der Kolpingjugend für 2020 

Passau. Delegierte der Kolpingjugend aus dem ganzen Diözesangebiet beschlossen am Samstag in die Burghauser Jugendherberge die wichtigsten Punkte für das Jahresprogramm 2020. Neben einem Gruppenleiterkurs in den Osterferien und der traditionellen Pfingstfreizeit in den Pfingstferien soll es nächstes Jahr deutlich mehr Angebote für Jugendliche ab 14 und für Junge Erwachsene geben. Die Spanne geht dabei von B wie Berg-Wochenende bis W wie Wasserski-Wochenende und diverse Angebote mehr, wie Diözesanleiter Sebastian Hartl (Heiligkreuz) erläuterte. Der ebenfalls anwesende Gerhard Alfranseder (Kolping-Diözesanvorsitzender) skizzierte in Grundzügen die aktuellen Planungen für einen diözesanen Kolpingtag am letzten Juli-Wochenende in Passauer Haus der Jugend; alle Interessierten der Kolpingjugend können dabei schon am Freitagabend mit eigenen Programmpunkten beginnen.

Zum Ende der Diözesankonferenz stimmte Jugendreferent Klaus Herrndobler für die kürzlich neugegründete Kolpingjugend in Burgkirchen ein "Viel Glück und viel Segen" an, an dem sich alle Anwesenden kräftig beteiligten.

Verfasser: Klaus Herrndobler

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Aus Partnerschaft wurde Freundschaft 

Uruguayischer Kolping-Präsident zu Besuch in Passau

 

Seit 2017 ist der 29-jährige Einzelhandelskaufmann im Kommunikationsbereich, Alexander Umpiérrez, ehrenamtlicher Präsident des Kolpingwerkes in Uruguay. Anlässlich einer Tagung von Kolping International in Köln, bei der Delegierte aus 60 Nationen vertreten waren, nahm Alexander Umpiérrez die Gelegenheit wahr, dem Bistum Passau erstmals einen Besuch abzustatten. Gemeinsam mit Diözesanvorsitzendem Gerhard Alfranseder und den Vertretern der Kolpingjugend Manuel Sprüderer (Marktl) und Viktoria Asen (Vilshofen), die gleichzeitig auch als Dolmetscher fungieren, standen in Passau Gespräche und ein kleines Kulturprogramm an.

 

Zusammen mit der Referentin für Mission und Weltkirche im Ordinariat, Christine Krammer, wurde vor allem die wirtschaftliche und soziale Lage in Uruguay erläutert. Uruguay ist als Einwanderungsland entstanden und setzt sich zu fast 90 % aus Nachkommen europäischer Einwanderer zusammen. Uruguay zählt mit rund 3,3 Mio. Einwohner als zweitkleinster Staat Südamerikas und ist von der Fläche halb so groß wie Deutschland. Seine unmittelbaren Nachbarn sind Brasilien und Argentinien. Wirtschaftlich und sozial gehört Uruguay zu den Vorzeigestaaten in Lateinamerika. Allerdings ist Uruguay als kleines Land aufgrund bestehender Wirtschaftsbeziehungen bei Rezessionen in den Nachbarländern sehr anfällig. Gerade die Wirtschaftskrise in Argentinien mit derzeit 40 % Inflation kann sich auch auf die Wirtschaftssituation in Uruguay auswirken. Ebenso kämpft Uruguay mit Flüchtlingsbewegungen aus den angrenzenden Ländern. Rund 40 % der Einwohner wohnen in der Hauptstadt Montevideo und trotzdem stützt sich die uruguayische Wirtschaft maßgeblich auf die Agrarwirtschaft.

 

Bei einem Gespräch mit Vertretern des Diözesanvorstandes und der Kolpingsfamilie Passau wurde vor allem die Situation der Kolping-Arbeit erörtert. In Uruguay bestehen 28 Kolpingsfamilien vor allem in den ländlichen Regionen mit 1.000 aktiven Mitgliedern, die verschiedene Projekte durchführen, um insbesondere auch die Landflucht zu stoppen. Es geht nach Aussage von Präsident Umpiérrez vor allem darum, Strukturen in den ländlichen Regionen aufzubauen, um den Menschen eine dauerhafte Existenz zu sichern. Dazu gehören soziale Treffpunkte und Möglichkeiten der Bildung und Ausbildung, damit der Lebensunterhalt gesichert werden kann.

 

Präsident Umpiérrez dankte den Kolpingsfamilien im Bistum Passau für ihre langjährige Partnerschaft und vor allem für die reichhaltige finanzielle Unterstützung. Er betonte, aus der Partnerschaft sei in den vielen Jahren eine echte Freundschaft geworden und neben den offiziellen Kanälen gibt es viele persönliche Kontakte, gerade im Bereich der Kolpingjugend, zwischen Passau und Uruguay. Dies unterstrich auch Diözesanvorsitzender Alfranseder, der anmerkte, dass aus den sieben Jugendbegegnungen seit 2005 nicht nur Freundschaften, sondern auch schon Ehen hervorgingen. Gleichfalls ergänzt der Diözesanvorsitzende, dass auch wir bei Begegnungen in Uruguay viel lernen und mitnehmen und dabei spüren, dass Kolping International eine große Weltfamilie ist.

 

Im Rahmen seines Aufenthalts in Passau besuchte der uruguayische Präsident natürlich auch den Passauer Stephansdom, das Domschatzmuseum und lernte bei einer Dreiflüssefahrt die vielfältigen Sehenswürdigkeiten der Stadt Passau kennen. Weitere Aufenthalte sind in Regen, Osterhofen und zum Abschluss in München vorgesehen.

Verfasser: HB

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Präsident in Passau eingetroffen 

Der Präsident des Kolpingwerkes Uruguay, Alexander Umpiérrez, ist zusammen mit Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfranseder nach der Teilnahme an einer internationalen Tagung in Köln in der Dreiflüssestadt Passau eingetroffen.

 

Begleitet von Vertretern der Kolpingjugend, Manuel Sprüderer und Viktoria Asen, die beide auch als Dolmetscher fungieren, konnte Alexander Umpiérrez einen ersten Einblick von der Arbeit des Kolpingwerkes im Bistum Passau gewinnen. Ein sehr anregendes Gespräch fand mit der Referentin Mission und Weltkirche, Christine Krammer, im Adolph-Kolping-Saal in Passau statt. Die Missionsreferentin gewann einen umfassenden Eindruck was Kolping in dem Land Uruguay leistet und gleichzeitig tauschten sich beide über die teilweise besorgniserregende wirtschaftliche Entwicklung in Lateinamerika aus. Anschließend konnte der Gast aus Uruguay den Passauer Stephansdom bewundern und gewann bei einer Dreiflüsserundfahrt einen Eindruck von den Sehenswürdigkeiten der Stadt Passau. Am Abend steht noch ein Gespräch mit dem Diözesanvorstand und der AG Eine Welt, sowie Vertretern der Kolpingsfamilie Passau an.

Verfasser: HB

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Partnerschaft mit Kolping Uruguay stärken 

Antrittsbesuch des neuen uruguayischen Präsidenten

 

Seit 34 Jahren unterhält das Kolpingwerk im Bistum Passau eine Partnerschaft mit dem damals neu gegründeten Kolpingwerk in Uruguay. Seither wurden viele Entwicklungshilfeprojekte in dem Land gefördert. Eines der größten Projekte war der Bau eines Ausbildungshotels in Montevideo. Rund 600.000 € haben Kolpingsfamilien in diesen Jahren für Projekte in Uruguay aufgewendet. Eine große Bereicherung hat die Partnerschaft mit Uruguay durch sieben internationale Jugendbegegnungen erfahren. Begonnen hatte dieses Programm 2005 als erstmals 12 Jugendliche aus Uruguay anlässlich des Weltjugendtages in das Bistum Passau kamen.

 

Seit letztem Jahr ist Alexander Umpiérrez Präsident des uruguayischen Nationalverbandes. In dieser Eigenschaft nimmt er an der Tagung des Generalrates von Kolping International in Köln teil und wird anschließend dem Bistum Passau einen dreitägigen Besuch abstatten. Begleitet von Diözesanvorsitzenden Gerhard Alfranseder wird er sich am 14. Oktober in Passau einfinden, um dort die Entwicklungen der gemeinsamen Partnerschaftsarbeit abzusprechen. Dabei wird er auch die Dreiflüssestadt kennenlernen und sich mit der Referentin für Weltkirche im Ordinariat, Christine Krammer, treffen. Am Abend ist dann ein Gespräch mit dem Diözesanvorstand und Vertretern der Arbeitsgruppe Eine Welt vorgesehen.

 

Am nächsten Tag stehen Begegnungen in Regen und Osterhofen auf dem Programm. Zunächst wird sich der Gast im Berufsbildungszentrum der Kolpingsfamilie Regen wertvolle Anregungen für die berufliche Ausbildung von Vorsitzendem Karl-Heinz Barth und Einrichtungsleiter Gerald Mayr geben lassen. Am Nachmittag zeigt ihm stv. Vorsitzender Otto Gabauer die Schönheit des bayerischen Waldes zeigen. Anlässlich eines Vortrages im Kolpinghaus Osterhofen über die Entwicklungsarbeit in Peru wird der uruguayische Kolping-Präsident mit Mitgliedern der Kolpingsfamilie Osterhofen ins Gespräch kommen.

 

Am Mittwoch fliegt Alexander Umpiérrez dann wieder nach Montevideo zurück.

Verfasser: HB

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Kolping Weinfest 

„Wie ein vorgezogenes Erntedankfest“

Vereinsinternes Weinfest der Kolpingsfamilie gut besucht

Über guten Besuch, von der Kolpingjugend bis zu den Senioren, konnte sich 2. Vorsitzender Günter Gsödl bei seiner Begrüßung beim vereinsinternen Weinfest der Kolpingsfamilie freuen.

Mit Blick auf das tolle Buffet, das entstanden war, weil jeder von zu Hause eine Köstlichkeit mitgebracht hatte, meinte Gsödl:  „Unser Weinfest ist wie ein vorgezogenes Erntedankfest. Die verschiedenen Speisen am Buffet sind ein Zeichen der Vielfalt der Gaben, mit denen uns Gott beschenkt.“

Sein besonderer Dank ging an die Kolpingmitglieder Brigitte und Franziska Freihuber sowie Renate Koppenwallner, die mit herrlicher Tischdeko für ein herbstliches Ambiente gesorgt hatten, sowie Reinhard Koppenwallner, der sich um die Weinauswahl gekümmert hatte. Sodann hieß es  „das Buffet ist eröffnet“ und dieser Aufforderung kam natürlich jeder gerne nach.

Nach dem Abendgottesdienst in Kammern stattete auch Pfarrer August Lindmeier der Kolpingsfamilie einen Besuch ab; quasi als Vertretung von Kolpingpräses Pater Nelson, der leider aus terminlichen Gründen nicht dabei sein konnte.  Gemeinsam genossen alle die familiäre Atmosphäre und verbrachten so einige weinselige Stunden.

Verfasser: Wenninger

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Arbeitnehmervertreter im Handwerk bereiten sich auf neue Amtsperiode vor 

Zu ihrer diesjährigen Arbeitnehmertagung trafen sich die Gesellenvertreter mit ihren Stellvertretern in Bad Gögging. Erstmals fand die Tagung unter der Leitung des neuen „Vizepräsidentenpaares“ Kathrin Zellner (Kolping) und Christian Läpple (DGB) statt. Eingangs hatte der Präsident der Handwerkskammer, Dr. Georg Haber, die Arbeitnehmervertreter im Handwerk für ihre verlässliche und kompetente Mitarbeit gewürdigt. Da auch viele neue Mitglieder den Organen der Handwerkskammer in der neuen Amtsperiode angehören, stellte Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger die Arbeit der Kammer und ihre Organe vor.

 

Im Mittelpunkt der Beratungen stand das Thema „Gesundheitsmanagement“. Drei Referentinnen der Krankenkasse „IKK classic“, die vornehmlich im Handwerksbereich tätig ist, erläuterten anschaulich, was im betrieblichen Gesundheitsmanagement zu beachten und zu verbessern ist. Dazu wurden auch praktische Übungen durchgeführt. Offiziell aus dem Kreis der Arbeitnehmervertreter wurden die ausgeschiedenen Mitglieder der letzten Amtsperiode verabschiedet. Insbesondere galt der Dank dem neuen Ehren-Vizepräsidenten, Konrad Treitinger, der über 20 Jahre als Vizepräsident wirkte und wie Kathrin Zellner in ihrer Laudatio betonte, hervorragend die Arbeitnehmerinteressen in den Organen der Handwerkskammer vertreten hat. Damit er weiter frisch und munter bleibt erhielt er aus dem Kollegenkreis einen Zuschuss zur Anschaffung eines neuen E-Mountainbikes.

 

Ein besonderes Dankeschön ging an den Hauptabteilungsleiter der Kammer, Andreas Keller, der wie Vizepräsidentin Zellner betonte, die Tagung mustergültig vorbereitet und organisiert hatte. Auch DGB-Chef Christian Dietl (Regensburg) und Kolping-Geschäftsführer Harald Binder, die beide für die Handwerksarbeit in den Verbänden verantwortlich sind, zeigten sich sehr erfreut über das große Engagement der Gesellenvertreter.

Verfasser: HB

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