Kolpingsfamilie Altötting

Franz Steiner
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Altötting
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Die Vorstandschaft der Kolpingfamilie Altötting stellt sich vor:
 
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12.12.2020 Kolpingfamilie Altötting zieht positive Jahresbilanz  

Der Kolpinggedenkktag mit Adventsfeier und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft hat jedes Jahr seinen festen Platz im Programm der örtlichen Kolpingfamilie. Da dies wegen der Corona-Beschränkungen dieses Jahr nicht möglich ist, lud Präses Thomas Zauner zu einer besinnlichen Adventsandacht am Dienstag dieser Woche in die St. Konradkirche ein. Zauner erläuterte die Bedeutung der Adventslieder und des Lichts in der dunklen Jahreszeit: „Adventslieder weisen auf die Jesu Geburt an Weihnachten hin und sind gut für das Gemüt.  Die Lichter der Kerzen verbreiten Hoffnung in der dunklen Jahreszeit und machen das Leben ein wenig heller“.  
Vorsitzender Franz Steiner wies nach der Andacht darauf hin, dass der Verbandsgründer, der selige Adolph Kolping (1813-1865), an diesem Tag geboren wurde. Bei einem kurzen Jahresrückblick zog trotz er vieler ausgefallener Termine eine positive Jahresbilanz. So konnte zwar auch die im April geplante Jahreshauptversammlung nicht stattfinden und auch die meisten Veranstaltungen fielen Corona-bedingt aus. So musste der am 10.Novemver geplante Filmabend über das 100-jährige Bestehen der Kolpingfamilie Altötting im Begegnungszentrum entfallen. Das Jubiläum im Dezember 2019 mit Festgottesdienst und Festakt war zweifellos der Höhepunkt des letzten Jahres. „Ich möchte den vielen Helfern, die zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben, nochmals meinen aufrichtigen Dank aussprechen“, so Steiner.  
Beim jährlichen Steckerlfischessen im Sommer hatte die Kolpingfamilie auf Initiative von Anni Thalhammer eine Spendenaktion für die drei Polikliniken von Pater Josef Schmidpeter in Peru durchgeführt.Kamen 2016 zweitausend Euro an Spenden zusammen, so konnte dieses Jahr die stolze Summe von Dreitausenzweihundert Euro überwiesen werden.Anni Thalhammer zeigte sich erfreut über die  hohe Spendenbereitschaft der Kolpingmitglieder. In dem von der Corona-Pandemie geplagten Land kommt die Spende für die Kliniken gerade recht“, so Thalhammer. „In den Kliniken werden auch Arme, die sich keine Krankenversicherung leisten können, kostenlos behandelt“. Thalhammer hatte sich 2010 persönlich mit dem früheren Kolping-Landespräses Hans Stadler vor Ort ein Bild vom segensreichen Wirken von Pater Schmidpeter gemacht. In Würdigung seiner Verdienste wurde Padre Jose, wie er in Peru genannt wird, 2016 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Weiterhin konnte die stellvertretende Vorsitzende Anni Thalhammer verkünden, dass im Rahmen der deutschlandweiten Kolping-Schuhsammelaktion unter dem Leitwort „Mein Schuh tut gut“ 320 Paar gut erhaltene Schuhe gespendet wurden. Im fünften Jahr seit Beginn der Aktion ist das nach 180 Paar im letzten Jahr und 105 Paar in 2018 ein Rekord. Der Erlös kommt der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung, die weltweit Sozialprojekte fördert, zugute. „Damit zeigt sich Kolping solidarisch mit den Armen in unserer Gesellschaft“, so stellte Vorsitzender Steiner zufrieden fest. Auch unterstützt das Kolpingwerk als Kooperationspartner die Handyspendenaktion von Missio München. Vierzig gebrauchte Handys wurden abgegeben die nun einem fachgerechten Recyclingprozess zugeführt werden. Steiner: “Dies ein Beitrag, wertvolle Rohstoffe wieder zu verwerten und Ressourcen zu schonen“.
Mit Bedauern habe man zur Kenntnis genommen, dass die geplante Rom-Wallfahrt des Internationalen Kolpingwerkes vom 25. bis 27.Oktober 2021 zur 30-jährigen Seligsprechung - organIsiert zusammen mit den Diözesanverbänden – abgesagt wurde. Man zeige aber Verständnis, da es wegen der Corona-Pandemie hinsichtlich Hygienekonzept bei Gottesdiensten und eventuell anfallender Stornokosten bei Hotelbuchungen keine Planungssicherheit gebe. Aus diesem Grund hat Kolping-International entschieden, die Romwallfahrt um ein Jahr auf Oktober 2022 zu verschieben.
Im Ausblick konnte Vorsitzender Franz Steiner für 2021 schon drei fixe Veranstaltungen ankündigen, sobald die Corona-Beschränkungen aufgehoben werden: Die im Frühjahr ausgefallene Jahreshauptversammlung, eine Wanderung in der Haiminger Au unter der Führung von Felix von Ow und die traditionelle Maiandacht in der Kirche in Hohenwart. Sobald die Corona Regulierungen es wieder zulassen, wird wieder ein attraktives Programm ausgearbeitet, versprach Steiner. Abschließend lud er die Mitglieder noch zum Rorate am 20. Dezember in die Stiftspfarrkirche ein.